Posaune Podcast
Lernen Sie wie Sie Ihre Welt verstehen können.
Transkript
Während die Ordnung der Nachkriegszeit allmählich endet und Amerika sowie die Welt immer unberechenbarer werden, suchen viele Deutsche nach Antworten. Um die Komplexität zu durchbrechen und das deutsche Volk zu vereinen, hat der ehemalige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg die Plattform guttenberg.media ins Leben gerufen.
Der Multimillionär veröffentlicht unter der Marke Guttenberg drei Podcasts, einen Newsletter, Dokumentarfilme und veranstaltet Live-Auftritte.
„Heute ist ein großer Tag für unser Team bei der Open Minds Media: Wir starten unter der Medienmarke GUTTENBERG einige neue, spannende Formate“, verkündete Guttenberg am 3. Februar auf LinkedIn. „Mit unserem publizistischen Angebot wollen wir in dieser krisenhaften Zeit Menschen Orientierung und Zuversicht geben und sie mit hinter die Kulissen der Entscheidungen nehmen.“
Die Augsburger Allgemeine kommentierte am 12. Februar: „Guttenberg hat sich vom Medienliebling zur Personenmarke entwickelt. Nun will er unter seinem Namen publizistische Akzente setzen – und versöhnen statt spalten.“
Seit Guttenberg 2011 nach seinem Plagiatsskandal aus der deutschen Politik ausgeschieden ist, hat ihn der Chefredakteur der Posaune, Gerald Flurry, genau beobachtet. Er glaubt, dass er ein Comeback versuchen und die höchste Ebene der europäischen Politik erobern könnte, ganz im Sinne einer Prophezeiung, die in Daniel 8 und 11 und Offenbarung 17 beschrieben wird.
Wie in unserer Broschüre Ein starker deutscher Anführer steht unmittelbar bevor erklärt wird, besagt Daniel 11, dass ein starker Anführer durch „Ränke“ aufsteigen wird.
Es bleibt abzuwarten, wie diese Ränke aussehen werden, aber Guttenbergs jüngste Aktivitäten geben uns einen weiteren Grund, diesen Mann genau zu beobachten.
Guttenbergs jüngster Schritt könnte ein weiterer Schritt in diese prophezeite Richtung sein.
Simon Biallowons, Geschäftsführer des Herder-Verlags, der Guttenbergs Bücher herausgibt, sagte der Augsburger Allgemeinen, die Marke Guttenberg sei „ein spannendes und mutiges Experiment in diesen Zeiten“.
Zum Team gehört Klaus Brinkbäumer, der ehemalige Chefredakteur des Spiegels. Im Hintergrund seiner Podcast-Beiträge ist das berühmte Spiegel-Titelbild von 2017 zu sehen, auf dem US-Präsident Donald Trump die Freiheitsstatue enthauptet.
Brinkbäumer hat seinen eigenen Podcast, OK, Amerika, und gilt als einer der besten Amerika-Experten in Deutschland.
Guttenberg, der rund 10 Jahre in Amerika gelebt hat und viele einflussreiche Persönlichkeiten kennt, fällt in dieselbe Kategorie.
Die Augsburger Allgemeine veröffentlichte ein Zitat von Andreas Jungherr, einem Politikwissenschaftler aus Bamberg:
Was Guttenberg gerade besonders zugutekommt, sind seine wahrgenommene USA-Kompetenz und seine Kontakte in die USA. In Deutschland füllt er hier offensichtlich eine Lücke: die des US-Erklärers in Zeiten, in denen die USA uns immer fremder zu werden scheinen. Der Bedarf an Erklärungen ist enorm. ... Guttenberg kann gut reden und Kompliziertes einfach darstellen. Gleichzeitig steht sein Auftreten im bewussten Kontrast zu anderen Personen in der Öffentlichkeit: Er inszeniert sich distinguiert und wirkt damit für manche erfrischend.
Einige in Deutschland halten Guttenberg immer noch für einen der potential besten Staatsführer der jüngeren Geschichte. Andere sind von seinem jüngsten versöhnlichen Ton oder seiner klaren Haltung gegenüber US-Präsident Trump überzeugt. Andere sehen ihn als Plagiator, der seinen Doktortitel und seinen Ministerposten verloren hat, oder als den umstrittenen Freund der derzeitigen deutschen Wirtschaftsministerin.
Es bleibt abzuwarten, welche Wirkung Guttenbergs neue Medienmarke haben wird. Vielleicht wird sie für ihn ein wichtiges Sprungbrett sein, um das Verlangen der Deutschen nicht nur nach Verständnis, sondern auch nach Führung zu stillen.