Erhalten Sie wichtige Analysen, Kommentare und Nachrichten direkt per E-Mail.

Ein neues Bündnis bewacht das Rote Meer

Kassandra Verbout/die posaune

Ein neues Bündnis bewacht das Rote Meer

Am 13. August gab Saudi-Arabien bekannt, dass eine Koalition aus 39 Ländern Patrouillen im Roten Meer durchführen werde. Die multinationale Koalition zur maritimen Verteidigung hat ihren Sitz im saudischen Hafenstadt Dschidda am Roten Meer und dient mit ziemlicher Sicherheit der Abschreckung der Huthi-Terrorgruppe im Jemen, auch wenn diese in den Erklärungen der Koalition nicht namentlich erwähnt wurde.

Saudi-Arabien und 13 weitere Staaten der Gruppe haben Berichten zufolge alle Formalitäten für den Beitritt erledigt, während die übrigen Staaten ihre Absicht bekräftigt haben, diesem ebenfalls beizutreten.

  • Zahlreiche Mitglieder der Koalition – darunter Bahrain, Kuwait, Katar und die international anerkannte Regierung des Jemen – haben in den vergangenen Monaten direkt gegen die Huthis oder deren Unterstützer, den Iran, gekämpft.

  • Andere Länder, wie Bangladesch und Nigeria, liegen zwar weit entfernt vom Nahen Osten, haben jedoch eine muslimische Bevölkerungsmehrheit.

Interessanterweise ist Pakistan Teil des Bündnisses und stellt unter dem Kommando eines saudischen Befehlshabers seinen stellvertretenden Anführer zur Verfügung. Saudi-Arabien hat zwei separate Verträge über gegenseitige Verteidigung mit Pakistan unterzeichnet. Das erste Abkommen, das im Jahr 2025 unterzeichnet wurde, wäre beinahe gegen den Iran in Kraft getreten während der aktiven Kampfhandlungen des Iran-Kriegs, irgendwann im März oder April. Das zweite Dokument wurde unterzeichnet am 7. August.

Pakistan grenzt direkt an den Iran und verfügt über Atomwaffen.

  • Das Engagement Pakistans im Roten Meer spiegelt seine zunehmend wichtige Rolle beim Schutz sunnitischer Muslimstaaten vor dem schiitischen Iran und dessen Stellvertretern wider.

Behalten Sie das Rote Meer weiterhin im Blick. Eine der wichtigsten Handelsrouten ist zum Schauplatz eines Konflikts zwischen zwei Machtblöcken geworden. Ihre Bibel verbindet einen Kampf um genau diesen Engpass mit der Wiederkunft Jesu Christi – wie Gerald Flurry in seinem Leitartikel in der Zeitschrift Posaune mit dem Titel „Der Kampf um das Rote Meer“ erläutert hat.