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Ein nukleares Bündnis im Nahen Osten
Pakistan, Saudi-Arabien und die Türkei haben am Freitag ein gegenseitiges Verteidigungsbündnis unterzeichnet. Der Wortlaut des Abkommens ist noch nicht veröffentlicht, doch Pakistan stellte klar, dass dies bedeute, dass „jeder bewaffnete Angriff gegen einen der drei Staaten als Angriff gegen alle drei Staaten angesehen wird“. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan erklärte, das Bündnis gebe den Ländern ein Instrument zur „Bekämpfung des Terrorismus“ an die Hand, wie auch immer dieser definiert sein möge.
Das offensichtliche Problem, über das niemand spricht, ist der Iran. Saudi-Arabien unterhält bereits ein gegenseitiges Verteidigungsabkommen mit Pakistan – ein Abkommen, auf das Pakistan Berichten zufolge im März oder April beinahe gegenüber dem Iran zurückgegriffen hätte. Pakistan hat zudem ein ähnliches, jedoch eigenständiges Abkommen mit Kuwait unterzeichnet. Sowohl Saudi-Arabien als auch Kuwait sind seit März wegen ihrer Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten Ziel umfangreicher Angriffe seitens des Iran.
• Pakistan verfügt über Atomwaffen. Die Türkei übt die gemeinsame Kontrolle über die auf ihrem Staatsgebiet stationierten amerikanischen Atomwaffen aus. Saudi-Arabien strebt den Aufbau eigener nuklearer Kapazitäten an.
• Die Türkei grenzt im Westen an den Iran. Pakistan grenzt im Osten an den Iran. Saudi-Arabien liegt dem Iran gegenüber auf der anderen Seite des Persischen Golfs.
Das Mekka-Abkommen könnte zur Bildung eines mit Atomwaffen ausgerüsteten Bündnisses rund um den Iran führen. Dies ist besonders faszinierend, wenn man es im Zusammenhang mit den biblischen Prophezeiungen betrachtet.
• Psalm 83 ist eine Prophezeiung über Länder des Nahen Ostens, darunter „Edom“ und „die Ismaeliten“ (Vers 7), die Vorfahren der heutigen türkischen und arabischen Völker, die unter der Schirmherrschaft Assyriens (Vers 9) – oder des heutigen Deutschlands – ein großes Bündnis bilden.
• Eine damit zusammenhängende Prophezeiung in Daniel 11, 40–43 offenbart, dass Deutschland seine Bündnisse unter anderem mit dem Ziel eingeht, gegen den Iran Krieg zu führen. In Vers 40 wird präzisiert, dass dieses Bündnis den Iran, den „König des Südens“ der Endzeit, „wie ein Wirbelwind“ umzingeln würde.
• Posaune Chefredakteur Gerald Flurry erläutert diese Prophezeiungen in seiner kostenlosen Broschüre Der König des Südens. Er spekuliert in dem Buch, dass dieser Angriff den Einsatz von Atomwaffen beinhalten könnte.
Bislang scheint Deutschland nicht Teil dieses Bündnisses zur gegenseitigen Verteidigung zu sein. Auch Pakistan wird in Psalm 83 nicht erwähnt; seine Rolle bei diesen Ereignissen bleibt eine offene Frage. Angesichts der Umstände könnte jedoch ein so bedeutsames Bündnis wie das in Mekka vereinbarte den offiziellen Beginn dessen darstellen, was sich später zum Bündnis aus Psalm 83 entwickeln wird.