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Adrian Schwarz/Unsplash

Das Geheimnis der menschlichen Zivilisation (Fünfte Teil)

Geheimnis de Zeitalter - Kapitel Vier

Fortgesetzt von Das Geheimnis des Menschen (Vierter Teil)

Entstehung der gegenwärtigen bösen Welt

Die große Sintflut auf Erden überlebte nur eine einzige Familie, die Familie Noahs. Sie bestand aus Noah, seiner Frau und ihren Söhnen Sem, Ham und Japhet und deren Frauen. Von dieser einen Familie stammen alle heutigen Menschen ab.

Von drei Welten spricht die Bibel: von der Welt, die in der Sintflut unterging, von der gegenwärtigen bösen Welt, und von der Welt die kommen soll.

Als die Flutwasser verdunsteten, gab es auf der ganzen Welt nur die Familie Noahs. Sem, der weiß war, verheiratet mit einer weißen Frau, gründete nun seine eigene Familie; Ham, mit einer Schwarzen verheiratet, hatte schwarze Kinder und gründete ebenfalls eine eigene Familie, desgleichen Japheth mit einer gelben oder orientalischen Frau. Die früheren Chroniken der Bibel sprechen noch eher von „Familien als von „Rassen“.

Beim Turmbau zu Babel verwirrte Gott die Sprache der Menschen, so dass sie fortan in ihren neuen und verschiedenartigen Sprachen miteinander verkehren mussten.

Die Zeit verging, und die Familien wuchsen, jede mit einem eigenen Sprach- und Lebensraum. Gott hatte eine geographische Rassentrennung beabsichtigt, nicht eine Rassenintegration.

Nimrod baute eine Reihe von Städten – Babylon, Erech, Akkad, Kalne, Ninive usw. Es entwickelten sich Stadtstaaten, jeder mit eigener Regierung. Später entstanden dann die ersten Nationen mit Nationalregierungen, darunter Babylon (Chaldäa), Ägypten, Assyrien. Die von Semiramis begründete Religion wurde in die Nationen hineingetragen, jeweils in der Landessprache. In Ägypten wurden Semiramis und Nimrod auch mit den Namen Isis und Osiris gleichgesetzt. Jede Nation hatte eigene Namen für ihre Götter. Der Ursprung dieses ganzen „Babels“ an heidnischen Kulten aber lag in der von Semiramis begründeten Religion.

Allmählich entwickelte sich, mit dem Fortschreiten der Menschheit, die Weltzivilisation. Sie begann mit einer von Nimrod begründeten Staatsordnung und einem religiösen System, das von Nimrod und Semiramis stammte. Das moderne akademische Bildungssystem geht auf Plato zurück, den Schüler des Sokrates. Handels-, Gewerbe -, Finanz- und Banksysteme entwickelten sich – aber keine dieser von Menschen ersonnen und von Satan beeinflussten Systeme hat seinen Ursprung in Gott. Alle Gesetze wurden von Menschen gemacht – erlassen von Königen und Despoten oder von neuzeitlicheren gesetzgebenden Körperschaften. Soziale Gebräuche entwickelten sich, das ganze Gefüge der Zivilisation bis hin zur chaotischen Gegenwart entstand.

In einer solchen Welt berief Gott ein Volk: nicht als Günstling zur besonderen Bevorzugung, sondern als Volk, das zu einer speziellen Aufgabe berufen war, einer Aufgabe, an der es versagte.

Aus der weltlichen Geschichte nach der Sintflut lässt sich entnehmen, dass Sem mehr oder weniger treu bei Gottes Erkenntnis und Gottes Weg blieb. Doch der erste Mensch, der wirklich mit Gott wandelte, war Abraham. An Abraham ließ Gott all die Verheißungen ergehen, von denen das endgültige Heil des Menschen abhängt, wie auch der materielle und ökonomische Wohlstand, in dessen Genuss die USA und Großbritannien gekommen sind.

Eine Zusammenfassung

Dem menschlichen Sein auf Erden unterliegt eine hohe und wunderbare Bestimmung: Selbstvermehrung Gottes. Anders ausgedrückt; Gottes Absicht war, dass der erschaffene Mensch glücklich wurde, in den Genuss höchsten Friedens, höchster Freude und Erfüllung kam, Produktivität und schöpferische Kräfte entfaltete, Befriedigung und Glück im ewigen Leben erfuhr.

Dies bedeutet den vollkommenen geistlichen Charakter Gottes – das vollkommene Utopia. Dieses Vorhaben wird verwirklicht werden.

Soll es verwirklicht werden, muss der Mensch aber seine eigene Entscheidung treffen. Der ehemalige Cherub Luzifer hatte einen Handlungs- und Seinsweg eingeschlagen, der in genau die entgegengesetzte Richtung führt. Der erste Mensch musste wählen: Hier der Weg des göttlichen Vorhabens, dort der entgegengesetzte Weg, der Weg Satans, der Weg des Selbst-Vertrauens. Der erste Mensch, Adam, maßte sich die Erkenntnis des Guten und Bösen selber an. Er setzte die „Tradition“ in Gang, dass der Mensch aus eigener Kraft das Gute auf menschlicher Ebene finden will, gemischt mit Bösem: dass er sich nicht nur selbst über den Weg orientieren, sondern auch aus eigener Kraft alle Probleme lösen will, die eventuell auftauchen. Er verwarf geistliche Erkenntnis von Gott, Vertrauen auf Gott, die Tatsache, dass er die Kraft gibt, Utopia zu verwirklichen.

Auf Selbstbestimmung ohne Gott hat der Mensch seine Welt gegründet.

Zur Verwirklichung seines Vorhabens entwickelte Gott einen 7000 Jahre umfassenden Masterplan. Während der ersten 6000 Jahre darf Satan auf dem Erdenthron bleiben. Nach dem Willen Gottes muss der Mensch erst seine Lektion lernen und sich freiwillig für Gottes Weg und Gottes Charakter entscheiden.

Und fast 6000 Jahre lang sammelt der Mensch nun böse Erfahrungen. Lehren daraus hat er bis heute nicht gezogen. Er hat seine eigenen selbstsüchtigen Weg nicht verlassen, er hat Gottes Weg, der ihn zum Glück hinführen würde, nicht beschritten. Gott lässt das Gesetz von Ursache und Wirkung voll wirksam werden. Die menschliche Gesellschaft, verführt und irregeführt von Satan, hat den Menschen noch nicht zu der Einsicht gebracht, dass die Selbstbestimmung ein Fehlschlag ist.

Tatsächlich befindet die Welt sich heute am Rande des Ruins. Kriege, Gewalttaten, Zerstörung. Terrorismus nehmen überhand. Die Hälfte der Menschheit lebt in Unwissenheit, Analphabetentum, Armut, Not und Elend. Die „entwickelte“ Hälfte krankt an körperlichen und geistigen Gesundheitsschäden, Stress, Angst, Frustration. Kriminalität, Drogenmissbrauch, sexuellen Abartigkeiten, Familienzerrüttung, Hoffnungslosigkeit.

Ja, der Mensch ist mit seinem Latein am Ende. Und doch wird Gott erst dann eingreifen und die halsstarrige Menschheit vor sich selber retten, wenn der Punkt erreicht ist, da ohne göttliches Eingreifen die unmittelbare Selbstausrottung des Menschen droht. Gott wird erst dann eingreifen und die nächste Welt unter dem Reich Gottes anbrechen lassen, wenn der Rest der Menschheit zur vollen Erkenntnis des menschlichen Unvermögens gelangt ist, Probleme zu lösen und weltweiten Frieden in Glück und Freude zustande zu bringen. Der Mensch muss erst seine Hilflosigkeit, die Vergeblichkeit seines Tuns ohne Gott erkennen.

Nun endlich gibt es Massenvernichtungswaffen, die alles Leben auf Erden auslöschen können. Jesus hat vorausgesagt, wie es jetzt, wo die Menschheit gleichsam in den letzten Zügen liegt, enden wird. Als sein Evangelium unterdrückt und durch ein falsches, menschliches Evangelium über einen anderen Jesus ersetzt worden war, sagte er: „Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende (dieser Welt) kommen.“

Dieses Evangelium ist nun in jeder Nation gepredigt worden. In den fünfzig Jahren, in denen es verkündet wurde, hat man die Kernkraft erschlossen und mit ihr die Möglichkeit, erstmals in der Geschichte alles menschliche Leben auf Erden auszurotten. Als nächstes soll, wie Jesus voraussagte, die große Trübsal kommen – eine katastrophale Krisenzeit, die kein Mensch überleben wird, wenn Gott nicht eingreift. Doch um seiner Kirche willen wird Gott eingreifen, ehe alle Menschen vernichtet sind. Die Menschheit wird dazu gebracht werden, die Unzulänglichkeit des Menschen ohne Gott einzusehen. Dann – unmittelbar danach – wird Christus in den Wolken erscheinen, in allerhöchster Macht und Herrlichkeit, um Satan zu entthronen und Gottes eigene neue Zivilisation ins Leben zu rufen und nach Utopia zu führen
(Matthäus 24, 14 u. 31-41).

Satans üble Welt hat nur noch ganz kurze Zeit Bestand. Noch zu Lebzeiten der jetzigen Generation wird Gottes utopische Zivilisation anbrechen.

Fortgesetzt in Das Geheimnis Israels (Erster Teil)

De Moa