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FPG/GETTY IMAGES

Stalins Beliebtheit in Russland nimmt stark zu

Lüngste Umfragen zeigen, dass die Russen den starken Mann des 20. Jahrhunderts gern haben und dass sie für das 21. Jahrhundert auch so einen haben wollen. Levada Center, ein unabhängiges Meinungsforschungsinstitut wies am 16. April auf die große Beliebtheit hin, die der sowjetische Staatschef Joseph Stalin gegenwärtig bei den Russen genießt. Levada befragte vom 21. bis zum 27. März 1600 Personen – gleich nach dem 66. Jahrestag von Stalins Tod. Es kam heraus, dass 70 Prozent der Russen Stalin gut finden und dass sie glauben, er habe eine positive Rolle in Russland gespielt. Ein Rekordhoch – seit 2016 stieg dieser Wert noch um 16 Prozent.

Die Umfrage zeigte auch, dass der Anteil derjenigen, die Stalin Rolle negativ beurteilten, seit 2016 um 13 Prozent auf ein Rekordtief von 19 Prozent gefallen war. Der Soziologe von der Akademie der Wissenschaften Leonty Byzow sagte, diese Ansicht gründe sich einzig und allein auf ein mythologisches Erscheinungsbild von Stalin, der immerhin für den Tod von mehr als 20 Millionen Menschen verantwortlich ist.

Nur 13 Prozent der Befragten sagten, dass sie Stalin fürchteten, hassten oder nicht leiden konnten. Was Stalins Unterdrückung der Massen betrifft, glaubten 45 Prozent der Befragten, dass die Ermordung von Millionen Menschen ja bedauerlich sei, während schockierende 46 Prozent den Massenmord und die Arbeitslager für überaus wichtig für die Stärkung Russlands hielten. Interessanterweise hatten gemäß einer Umfrage der VTsIOM von 2018 47 Prozent der Befragten im Alter zwischen 18 und 24 Jahren noch nie von Stalins politischer Unterdrückung gehört!

Dieses positive Bild von Stalin ist zumindest teilweise auf ein Propagandaprogramm zurückzuführen, für das letztendlich der gegenwärtige Präsident Wladimir Putin verantwortlich zeichnet. Diese Propaganda versucht, Stalin als die primäre Kraft hinter Russlands Sieg über Nazi-Deutschland im zweiten Weltkrieg darzustellen. Putin schätzt die sowjetische Geschichte seines Landes hoch und äußerte 2005, der Zusammenbruch des Sowjetreiches sei „die größte geopolitische Katastrophe des Jahrhunderts gewesen“ (Hervorhebung hinzugefügt).

Die Annektierung der Krim war offensichtlich der Wendepunkt bei Stalins Beliebtheit. Auch wenn Putins Beliebtheit in den letzten Jahren leicht abgenommen hat, hat die Annektierung dieses früheren Sowjetstaates doch die Zustimmung für ihn gesteigert. Die Wiederbelebung von Russlands sowjetischer Geschichte wird im ganzen Land weitgehend gut geheißen.

Die Russen sind ganz klar für einen starken Anführer, der mutige Maßnahmen ergreift. Auch wenn man nur „mythologische Vorstellungen“ von Stalin hat, so ist man doch an einem starken russischen Anführer interessiert, der Russland wieder mächtig macht. Diese positive Sicht von Stalin verstärkt die Unterstützung, die man einem starken Anführer zukommen lässt, der für diese Endzeit prophezeit ist.

Die Bibel beschreibt ein militärisches Bündnis in der Endzeit, das „die Könige des Ostens“ (die Könige vom Aufgang der Sonne) genannt wird (Offenbarung 16, 12), das eine 200 Millionen Mann starke Armee aufstellt (Offenbarung 9, 16). Hesekiel 38 identifiziert viele der Länder, die dieses Bündnis des Ostens bilden werden.

Die Bibel lässt klar erkennen, dass der Befehlshaber dieser Armee ein übler, Stalin sehr ähnlicher Anführer ist.

„Du Menschenkind, richte dein Angesicht auf Gog, der im Lande Magog ist und der Fürst von Rosch, Meschech und Tubal, und weissage gegen ihn“ (Hesekiel 38, 2; Lutherbibel Ausgabe 1984). Gog bezieht sich in erster Linie auf Russland und Magog auf China. Die gesamte Geschichte hindurch erscheint Meschech in verschiedenen Formen und hängt zusammen mit der modernen Schreibweise von Moskau und Tubal bezieht sich auf die Stadt Tobolsk, die vormals Russlands östliche Hauptstadt war.

Russland und China sind die wichtigsten Länder dieses Bündnisses und der Ausdruck „der Fürst von Rosch“ bezieht sich auf einen starken Anführer, der all diese Länder befehligen wird.

Rosch ist der antike Name von Russland, das früher auch Rus genannt wurde “, schreibt Gerald Flurry in seiner Broschüre Der prophezeite „Fürst von Russland“. Weiter schreibt er:

Wer ist also dieser „Fürst“ von Russland, Moskau und Tobolsk? Die Tatsache, dass alle drei Namen zusammen benutzt werden, zeigt, dass es sich um einen einzelnen Herrscher aller Völker Russlands vom Westen bis in den Osten handelt. ... Wenn man die Heilige Schrift zusammen mit den gegenwärtigen Ereignissen studiert, die Moskaus imperialistische Ausrichtung verraten, sieht man, dass der russische Präsident Wladimir Putin sehr wohl der Fürst von Rosch sein könnte. Wir nehmen jedenfalls stark an, dass er es ist.

Die Ergebnisse der jüngsten Levada Umfragen zeigen, dass die Russen eine starke Führung bevorzugen – und genau das werden sie auch der Bibelprophezeiung zufolge bekommen.

Herr Flurry hebt im Weiteren die erschreckende Ähnlichkeit Stalins und Putins hervor:

Ich wusste das, weil Putin schon seit Langem ein Verhaltensmuster diabolischen Übels nach dem Muster von Joseph Stalin zeigte. Eine Vielzahl von Früchten ist der Beweis dafür. Die Bibel sagt: An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. … Präsident Putin hat militärische Macht und den Willen, sie zu gebrauchen. … Seit Josef Stalin hat es keinen russischen Staatschef gegeben, der mit Putins diabolischer Bösartigkeit gleichgezogen hätte. …

Auf dieser Welt gibt es viele autoritäre Herrscher. Aber Wladimir Putin müssen wir ganz besonders im Auge behalten. Seine Erfolgsbilanz, seine vaterländische Gesinnung und seine Ideologie zeigen, dass er eine Schlüsselprophezeiung der Bibel erfüllt. Der zeitliche Rahmen seiner Herrschaft beweist auch, dass niemand anders die Prophezeiung in Hesekiel 38 und 39 erfüllen kann.

In Daniel 11, 44 wird prophezeit, dass der Fürst von Rosch einen blutigen und schrecklichen Konflikt gegen den „König des Nordens“, das von Deutschland angeführte Europa, ausfechten wird. Zu dieser Zeit werden Amerika, Großbritannien und Israel bereits gefallen sein (Hosea 5, 5). Dieser Konflikt wird ein Krieg beispiellosen Ausmaßes sein, der so lange andauern wird, bis die ganze Menschheit ausgelöscht ist, wenn Jesus Christus nicht zurückkehrte, um das zu verhindern (Matthäus 24, 22).

Aber selbst darin liegt eine unglaublich große Hoffnung. Herr Flurry schreibt weiter und zieht folgenden Schluss: „Wladimir Putin ist ein Zeichen, buchstäblich ein Zeichen dafür, dass Jesus Christus sehr bald zurückkehren wird! Dies ist eine der überaus inspirierenden Botschaften in der Bibel. Was wir in Russland erleben, wird letztendlich zum Übergang von der Herrschaft des Menschen zur Herrschaft Gottes führen! Und dieser Übergang steht schon unmittelbar bevor!“

Die Zeit, in der wir leben, könnte nicht spannender sein! Wir müssen Putin aufmerksam beobachten, denn umso stärker er wird, desto näher sind wir der Rückkehr Jesu Christi. Die zunehmend positive Einstellung der Russen zu Stalin wird sie dazu bringen, Putins Stalin ähnliche Aktionen zu unterstützen, mit denen er seine beherrschende Stellung anstrebt. Um mehr darüber zu erfahren, lesen Sie doch bitte unsere kostenlose Broschüre Der prophezeite „Fürst von Russland.