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EU-Kommissions-Präsident Jean-Claude Juncker, der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang und EU-Rats-Präsident Donald Tusk, nehmen teil an einer Pressekonferenz auf dem EU-China-Gipfel im Europäischen Rat in Brüssel, Belgien, am 9. April.

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Prophezeit vor 2.700 Jahren: EU und China vereinigen sich gegen Amerika

21.05.2019  •  Aus diePosaune.de
Wer hätte noch vor zehn Jahren diese unwahrscheinliche Wendung der Ereignisse vorhersagen können?
 

Der Präsident des Europäischen Rates Donald Tusk, nannte die Verhandlungen zwischen China und der Europäischen Union einen „Durchbruch“. Schon Tage vor dem Treffen zeigten sich westliche Medien skeptisch und zweifelten am Ergebnis. Doch trotz der Skepsis gaben China und die EU am 9. April eine gemeinsame Erklärung ab. Die beiden Partner erzielten einen Konsens über gemeinsame Anliegen auf strategischer Ebene und in Bezug auf Fragen des bilateralen Handels und der Investitionen.

Der Tagesspiegel schrieb in „Vereint gegen die US-Abrissbirne“:

Wer hätte ein solches Verhandlungsziel bei Gesprächen zwischen China und der Europäischen Union noch vor zehn Jahren erwartet: ein gemeinsames Bekenntnis zu einer multilateralen Weltordnung mit den Vereinten Nationen als gemeinsamem Vermittler, und ein Ja zum Pariser Klimaabkommen? …

Ist das als Ergebnis einer Verschiebung der globalen Interessen zwischen beiden Seiten schon überraschend genug, wirkt ein zweiter Aspekt geradezu grundstürzend. Ein solches Abkommen wäre heute zwischen den traditionellen Partnern USA und Europa nahezu ausgeschlossen …

Trotz verschiedener Meinungsverschiedenheiten scheint die EU nun enger mit China zusammenzuarbeiten als mit den Vereinigten Staaten. Noch schockierender ist, dass sich die EU und China gegen die USA verbünden.

Während des Kalten Krieges, kämpfte der Westen jahrzehntelang geschlossen gegen ein kommunistisches Bündnis. Deutschland und die USA verteidigten gemeinsam die Werte, die sie vereinten, und drängten den kommunistischen Einfluss in Europa zurück. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und der Gründung der Europäischen Union, schien es, als stünde das deutsch-amerikanische Bündnis für die Hoffnung der Zukunft. Niemand hätte damals gedacht, dass Deutschland sich dem antiamerikanischen Lager anschließen würde.

Mit dem Aufstieg von US-Präsident Donald Trump hat sich plötzlich alles geändert. Die Weltordnung, von der man glaubte, dass sie Sicherheit bringt, brach zusammen. Die USA, der strahlende Leuchtturm, zogen plötzlich den Hass der Welt auf sich. Was früher als selbstverständlich galt, ist nun plötzlich verschwunden. Und trotz ihrer vielen Unterschiede verbünden sich die EU und China als Bollwerk gegen die USA. Diese Entwicklungen haben natürlich schon vor Jahren begonnen, aber sie sind erst mit Präsident Trumps Amtsantritt offensichtlich geworden.

Wer hätte mit absoluter Sicherheit voraussagen können, dass China sich nicht nur mit Europa verbünden würde, sondern sich auch gegen die USA vereinen würde? Für Jahrzehnte schien dies unfassbar; aber beachten Sie, was Herr Gerald Flurry, der Chefredakteur der Posaune in seiner 1994 erstmals veröffentlichten kostenlosen Broschüre Isaiahs End-Time Vision schreibt:

Da das von Deutschland angeführte Europa eine große Seemacht ist, wird Nordamerika im Osten von Europa und im Süden von Lateinamerika umzingelt. Die Bibel enthält viele Prophezeiungen darüber, dass die europäische Macht Amerika angreift – und auch viele andere Prophezeiungen, dass Amerika belagert wird.

Da kommen nun China und die Giganten Asiens ins Spiel. Wenn das Heilige Römische Reich Nordamerika angreift, wird es keine Hilfe oder Sympathie von Seiten Asiens geben. Angesichts der Tatsache, dass China dann die meisten der strategisch wichtigen Meerengen der Welt beherrschen wird (die ironischerweise vorher von Großbritannien und Amerika kontrolliert wurden), glauben wir vielmehr, dass es vielleicht zu einer kurzen Allianz zwischen dem von Deutschland angeführten Heiligen Römischen Reich und bestimmten asiatischen Mächten (Russland, China und Japan, die Könige des Ostens) kommen wird. Sollte Europa, das wiederauferstandene Heilige Römische Reich, einen Weg finden, die wichtigen Ressourcen Russlands, Chinas und Japans auszunutzen und sei es auch nur für kurze Zeit, hätte es damit genug Macht, die angelsächsischen Länder zu belagern und zu versklaven.

Deshalb ist Jesajas Prophezeiung vom „Markt der Völker“, der sowohl europäische als auch asiatische Mächte einschließt, so faszinierend. Und daher sind die geheimen Absprachen zwischen diesen beiden Wirtschaftsblöcken es wert, beobachtet zu werden.

Herr Flurry machte diese Prognose viele Jahre vor der Wahl von Präsident Trump. Damals waren China und Europa immer noch durch eine große Kluft von Meinungsverschiedenheiten getrennt, und die EU strebte immer noch ein Handelsabkommen mit den USA an.

Die Grundlage für die Vorhersage der Posaune wurde jedoch Jahrzehnte zuvor gelegt. Herbert W. Armstrong erklärte in der Plain Truth von 1934: „Die Schrift sagt voraus, dass in den letzten Tagen zwei große Militärmächte entstehen werden – zum einen, die Wiederbelebung des Römischen Reiches durch eine Föderation von 10 Nationen auf dem Territorium des alten Römischen Reiches; zum anderen ... Russland mit seinen Verbündeten ... möglicherweise China oder Japan.“

Als Herr Armstrong das schrieb, war Europa bitter gespalten und stand kurz vor dem Beginn des Zweiten Weltkrieges. Das Gleiche galt für Russland, China und Japan. China war damals keine Weltmacht und drohte von Japan erobert zu werden. Da die Geschichte der letzten 200 Jahre vorwiegend von den Vereinigten Staaten und Großbritannien geprägt wurde, schien es unwahrscheinlich, dass diese Vorhersage eintreffen würde.

Heute ist Europa vereint. Russland und China verbünden sich und ziehen sogar Japan in ihr Lager. Genau wie Herr Armstrong prophezeit hat, beginnen diese beiden Machtblöcke die Welt zu beherrschen.

Eine Prophezeiung in Jesaja 23, die vor 2700 Jahren geschrieben wurde, bezeichnet dieses Bündnis als „Markt der Völker“: „Dies ist die Last für Tyrus: Heult, ihr Tarsisschiffe, denn Tyrus ist zerstört, dass kein Haus mehr da ist! Wenn sie heimkehren aus dem Lande Kittim, werden sie dessen gewahr werden. … und was von Früchten am Schihor und von Getreide am Nil wuchs, brachte man nach Sidon hin über große Wasser, und du warst der Völker Markt geworden.“ (Vers 1 und 3). Herr Flurry erklärt:

Das geistige Zentrum des Heiligen Römischen Reiches wird in Ihrer Bibel Babylon genannt (Offenbarung 17, 5 und 18, 1-3). Aber hier in Jesaja verweist die Bibel auf Tyrus (und seine Verbündeten Sidon usw.) als das Handelszentrum dieser europäischen Macht. …

Kittim (Vers 1; vom biblischen Land der Kittäer – 1. Mose 10, 4) hat das Land Chaldäa oder Südchina ins Leben gerufen. Es war prophezeit, dass China und Japan mächtige Nationen in dieser Endzeit sein würden (siehe “Who Is Chittim?”). Sie treiben starken Handel mit dem Heiligen Römischen Reich und leiden sehr darunter, wenn es zusammenbricht.

Bei der Prophezeiung in Jesaja handelt es sich also um zwei Handelsblöcke – der eine wird von Deutschland angeführt, der andere von China – die in einem kurzen Bündnis zusammenkommen. Aber Amerika, das vom biblischen Israel abstammt, ist von dem Bündnis ausgeschlossen. In den letzten Jahrzehnten haben die USA stark mit Europa und China gehandelt. Ein Bruch von diesem Status Quo schien unwahrscheinlich – aber jetzt nicht mehr.

Die biblische Prophezeiung erwies sich wieder einmal als zuverlässiger als es Nachrichtenanalytiker jemals sein könnten. Viele biblische Prophezeiungen haben sich bereits erfüllt, auch wenn es die meisten Menschen nicht bemerken. Um mehr über diese Prophezeiungen und das wunderbare Ergebnis zu erfahren, das den heutigen düsteren Nachrichten folgen wird, lesen Sie unseren Artikel „Das Europa der Bibel nimmt Gestalt an”.