Chapter4

Hitler und das Heilige Römische Reich

24.10.2016  •  Aus diePosaune.de
Deutschland und das heilige römische reich - kapitel vier
 

Als Adolf Hitler 17 Jahre alt war, trat in seinem Leben eine radikale Veränderung ein. Ein enger Freund Hitlers war tief erschüttert von seiner Stimme. In seinem Buch The Psychopathic GodAdolf Hitler schrieb Robert G.L. Waite: „Nachdem er seinen Freund eine volle Minute lang intensiv angestarrt hatte, begann er zu sprechen. Nie zuvor und auch später nie mehr habe ich Adolf Hitler so sprechen gehört wie in jener Stunde, da wir so einsam unter den Sternen standen, als wären wir die einzigen Geschöpfe dieser Welt.‘ [August] Kubizek dachte, dass in dieser Nacht etwas ganz Merkwürdiges über Hitler gekommen sei. Es war, als würde ein anderes Ich aus ihm sprechen, von dem er selbst mit gleicher Ergriffenheit berührt wurde wie ich. Keineswegs war es so, wie man von einem mitreißenden Redner mitunter sagt, dass er sich an den eigenen Worten berausche. Im Gegenteil! Ich hatte eher den Eindruck, als würde er mit Staunen, ja mit Ergriffenheit selbst miterleben, was da mit elementarer Kraft aus ihm hervorbrach. Ich mute mir kein Urteil über diese Beobachtung zu. Aber es war ein ekstatischer Zustand, ein Zustand völliger Entrückung.‘ Was Hitler in dieser Nacht sagte, ging verloren, aber Eines war in Kubizeks Erinnerung eingebrannt. Adolf sprach nicht davon, ein Künstler oder ein Architekt werden zu wollen. Er sah sich jetzt, wie Rienzi, als der Messias seines Volkes. Er sprach von einem ‚Auftrag, den er einst vom Volk empfangen würde, um es aus der Knechtschaft emporzuführen zu den Höhen der Freiheit. … Er sprach von einer besonderen Mission, die ihm einstens zuteil werden würde‘“ (Auszug aus „Adolf Hitler – mein Jugendfreund“, S. 116-117; Hervorhebung durchwegs von mir).

Wir müssen darüber nachdenken und dieses sehr seltene Phänomen von Gott interpretieren lassen. Hitlers Freund sagte, eine andere Stimme sprach aus ihm! Beide waren emotional aufgewühlt.

Nach diesem Erlebnis war Hitlers Denken nicht mehr wie das eines 17-jährigen Jungen. Er sah sich selbst als „der Messias“! Das ist genau die Denkweise des Teufels! (Jesaja 14, 14). Hitler wusste, er würde einen Auftrag erhalten – eine „spezielle Mission“, sein Volk zu führen. Etwas äußerst Seltenes und Dramatisches ereignete sich in jener Nacht.

Das sechste Haupt

Als Benito Mussolini vor dem 2. Weltkrieg der Führer Italiens wurde, nannte er sein Regime das Heilige Römische Reich. Herbert W. Armstrong wusste, dass dies das sechste Haupt des Römischen Reiches war (Offenbarung 17, 8). Was Herr Armstrong damals nicht verstand, war, dass Hitler die Schlüsselrolle in diesem Heiligen Römischen Reich spielte – nicht Mussolini. Jetzt steht mehr Information zur Verfügung, die Herr Armstrong nicht hatte. Satan war die eigentliche Kraft hinter dem sechsten Haupt des Heiligen Römischen Reiches (Offenbarung 13, 4). Aber er übertrug die führende menschliche Rolle an Hitler. Hitler führte das Heilige Römische Reich, obwohl er sein Regime öffentlich nicht so bezeichnete. Dennoch, das Dritte Reich hat eine gleichwertige Bedeutung.

Die Bibel sagt, dass dieses politische Tier stets von einer großen Kirche geführt oder massiv beeinflusst wird. Gleichwohl wird Vieles von dieser Kirchenverbindung üblicherweise hinter den Kulissen ausgeführt. Aber die eigentliche vereinigende Kraft ist der Teufel.

„Das Tier, das du gesehen hast, ist gewesen und ist jetzt nicht und wird wieder aufsteigen aus dem Abgrund und wird in die Verdammnis fahren. Und es werden sich wundern, die auf Erden wohnen, deren Namen nicht geschrieben stehen im Buch des Lebens vom Anfang der Welt an, wenn sie das Tier sehen, dass es gewesen ist und jetzt nicht ist und wieder sein wird“ (Offenbarung 17, 8). Das griechische Wort für „Abgrund“ bedeutet Untergrund. Das bedeutet, dieses große Reich hat fortlaufend weiterbestanden vom originalen Römischen Reich; es befand sich nur zeitweise „im Untergrund“. Es hat Täler zwischen den Berggipfeln gegeben. Es war prophezeit, dass die letzten sieben Häupter bzw. Auferstehungen, von einer großen Kirche geführt werden. Deshalb bekamen Kirche und Staat den Namen „Heiliges“ Römisches Reich.

Das sechste Haupt stieg aus dem Untergrund empor. Das bedeutet, die meisten Menschen auf der Welt waren sich seiner Existenz nicht bewusst. Nachdem es von den Alliierten im 2. Weltkrieg besiegt worden war, ging es zurück in den Untergrund, wo es auf hinterhältige Weise zu arbeiten begann, die Macht über die Welt zurückzugewinnen. In ihrem Denken gibt es keine finale Niederlage. Eine Niederlage ist nur ein Rückschlag in ihrer Zielsetzung nach Weltherrschaft!

Dieses Imperium wird fortdauern, bis Gott es zerstört, weil es von Satan beherrscht wird.

Das Tier macht sich die Unkenntnis der Welt mächtig zunutze. Täuschung ist seine beste Waffe. Die Bibel sagt, dass es auf diese Weise seine „Liebhaber“ zerquetscht!

Satan hält es am Leben, um die Welt zu beherrschen, und es ist erneut im Begriff, auf der Weltbühne hervorzubrechen – dieses Mal mit größerer Kraft als je zuvor. Auf der ganzen Welt werden die Gesichter der meisten Menschen, von einer beispiellosen Furcht ergriffen, plötzlich aschfahl werden! Diese europäische Macht ist fast so weit, die Welt zu schockieren – ein weiteres Mal!

Dankbarerweise wird es das letzte Mal sein.

Wir können das aufsteigende siebte Haupt viel besser und leichter erfassen, wenn wir das sechste verstehen. Das sechste Haupt gibt uns eine dramatische Vorschau darauf, was in der nahen Zukunft ein letztes Mal geschehen wird. Alles was wir tun müssen, ist, das zu begreifen, was das sechste Haupt tat, um es dann mit 20 oder 30 zu multiplizieren! Die Bibel offenbart, dass das sechste Haupt eine sehr enge Bindung zum siebten hat.

Satans Macht

„Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tier die Macht gab, und beteten das Tier an und sprachen: Wer ist dem Tier gleich und wer kann mit ihm kämpfen?“ (Offenbarung 13, 4). Satan ist die Kraft hinter dieser entstehenden europäischen Vereinigung. Sein Tier demonstriert seine Kraft, indem es einen Krieg entfacht. Satan ist der Meisterzerstörer. Er ist im Begriff, seine von Hass erfüllte Kraft gegen die USA, Großbritannien und die jüdische Nation zu richten. Das sind Satans Hauptziele unter den Nationen. Das sind die Völker, die eine Geschichte mit Gott gehabt haben.

Der Teufel benutzte Hitler und das Heilige Römische Reich, um etwa 50 Millionen Menschen im 2. Weltkrieg zu vernichten. Sie brachten unsägliches Leid über eine noch viel größere Anzahl von Menschen. Wiederholt haben wir die vielen Konzentrationslager im Fernsehen gesehen. Edward R. Murrow bezeichnete sie richtig als Vernichtungslager – ihre Hauptfunktion war die Tötung von Menschen! Das ist nur eine kleine Vorschau von dem, was diese Welt wieder treffen wird.

Satan demonstrierte seine Macht bereits im 2. Weltkrieg. Das sollte uns eine Warnung sein vor dem, was wieder geschehen wird, allerdings in einem noch viel größeren Ausmaß!

Aber Satan hat ein noch größeres geistiges Ziel. „Und es wurde ihm ein Maul gegeben, zu reden große Dinge und Lästerungen, und ihm wurde Macht gegeben, es zu tun zweiundvierzig Monate lang“ (Vers 5). Die Welt steht kurz davor, in eine 3½-jährige Trübsal gestürzt zu werden – die „Zeiten der Heiden“ (Lukas 21, 24). Es werden die schlimmsten Leiden sein, die diese Erde jemals erlebt hat (Jeremia 30, 6-7; Daniel 12, 1; Matthäus 24, 21-22).

„Und es tat sein Maul auf zur Lästerung gegen Gott, zu lästern seinen Namen und sein Haus und die im Himmel wohnen (Offenbarung 13, 6). Diese europäische Vereinigung redet Blasphemie gegen Gott. Sie besitzt eine furchterregende Macht und satanische Arroganz.

„Und ihm wurde Macht gegeben, zu kämpfen mit den Heiligen und sie zu überwinden; und ihm wurde Macht gegeben über alle Stämme und Völker und Sprachen und Nationen“ (Vers 7). Satans Krieg wird in erster Linie gegen Gottes Heilige sein. Er überwindet oder tötet sie. Gerade jetzt rebellieren die meisten Heiligen gegen Gott. Wenn sie nicht vor der Trübsal bereuen, müssen sie ihr physisches Leben opfern, um sich für das Königreich zu qualifizieren.

„Und alle, die auf Erden wohnen, beten es an, deren Namen nicht von Anfang der Welt an geschrieben stehen in dem Lebensbuch des Lammes, das geschlachtet ist“ (Vers 8). Unter Todesandrohung wird Satan alle unter seine Herrschaft bringen und zwingen, seiner Religion zu huldigen. Nur jene, deren Namen in Gottes Buch des Lebens geschrieben sind, werden sich weigern.

Die Welt kann sich überhaupt nicht vorstellen, wie entsetzlich dieser Albtraum sein wird!

Wir müssen erkennen, wie Satan im 2. Weltkrieg durch einen Mann wirkte. Dann können wir besser verstehen, wie er einen Menschen gebrauchen wird, um den Erdkreis in den 3. Weltkrieg zu stürzen.

Hitlers Religion

Im Jahre 1926 erklärte Hitler: „Christus war der größte Vorkämpfer im Kampf gegen den Weltfeind, die Juden. … Das Werk, das Christus begann, aber nicht vollenden konnte, werde ich – Adolf Hitler – beenden“ (John Toland, Adolf Hitler, S. 302). Für ihn war Jesus kein Jude, sondern lediglich Halbjude, weil er von Gott gezeugt war.

Hitler erhielt Offenbarung von seinem Gott, wie das Dritte Reich im 2. Weltkrieg zu führen sei.

Ganz offensichtlich wurde er vom Gott dieser Welt – Satan – und seinen Dämonen gebraucht (2. Korinther 4, 4). Die meisten haben keine Ahnung von der Geisterwelt, weil die Menschen Gott und den Teufel nicht kennen wollen!

Hitler erklärte: „Wir sind keine Bewegung, wir sind vielmehr eine Religion. … Ich werde eine religiöse Figur werden“ (Waite, op. cit.). Sogar Hitlers „Tausendjähriges Reich“ war ein religiöser Glaube und basierte auf dem 1000-jährigen biblischen Millennium.

Es ist wahrhaft erstaunlich, dass die Welt so wenig weiß über die satanische Macht, die hinter Hitler stand. So viel ist geschrieben aber nicht verstanden worden. „Die für seine neue Hauptstadt von Germanien geplante, kolossale Versammlungshalle sollte mehr als weltliche Kathedrale denn als öffentliches Bauwerk gesehen werden. Der Dom wäre groß genug gewesen, um den Petersdom in Rom siebenmal – eine Lieblingszahl – zu umspannen. Wie Albert Speer bemerkt hat, ‚war es im Grunde genommen eine Anbetungshalle.  Ohne solche Kultbedeutung wäre der Beweggrund für Hitlers Hauptbauwerk sinnlos und unverständlich gewesen …‘“ (ibid., S. 32).

Was will er damit sagen? Albert Speer, ein sehr intelligenter und enger Gefährte Hitlers, erklärte unmissverständlich, dass Hitler von einer außergewöhnlichen Kultverehrung motiviert war. Das heißt, wir können nicht verstehen, was Hitler motivierte, es sei denn, wir begreifen seine Grundreligion! Wir müssen erkennen, warum er eine solch gewaltige „Anbetungshalle“ mit derart bizarrer „Kultbedeutung“ zu bauen beabsichtigte.

Jene Leute, die Hitler nahe standen, haben der Welt von seiner satanischen Religion erzählt. Doch die Welt weigert sich normalerweise, ihnen zu glauben!

Die mörderischen Früchte von Hitlers Regime sollten uns eine Krankheit jenseits des menschlichen Bereichs erkennen lassen!

Die Menschheit muss sich der Realität Satans bewusst werden – entweder durch Hören oder durch Erfahrung aus Leid!

Hitler war auf seine Aufgabe vorbereitet. Satan ist der große Nachahmer. So wie Gott sich eines Mannes bedient, um seine Kirche zu führen, so tut es auch Satan. Auch der Teufel hat „speziell Auserwählte“. Herr Waite kommentiert eine aufschlussreiche Aussage Hitlers: „‚Vor allem habe ich vom Jesuitenorden gelernt’. Ganz gewiss war der Eid unmittelbaren Gehorsams gegenüber dem Führer auffallend ähnlich dem besonderen Eid, den die Jesuiten dem Papst schwören. Zudem sprach Hitler von seiner SS-Elite, die das heilige Symbol trug und sich in Schwarz kleidete, als von seinem Jesuitenorden. Er befahl auch den SS-Offizieren, die Exercitia spiritualia des Ignatius von Loyola zur Übung in der unbeugsamen Disziplin des Glaubens zu studieren“ (ibid., S. 32).

Im Heiligen Römischen Reich sind Kirche und Staat verbündet. Beachten Sie, was John Toland über das enge Band zwischen Hitler und den Führern in der katholischen Kirche schrieb: „Mitte der 1933er Jahre unterstützte die Mehrheit der Deutschen Hitler …‚Hitler weiß das Schiff zu steuern‘, verkündete Monsignore Ludwig Kass, Führer der inzwischen verbotenen Katholischen Partei nach einer Audienz mit dem Papst. ‚Schon bevor er Kanzler wurde, traf ich ihn oftmals und war von seinem klaren Denken äußerst beeindruckt, von seiner Art, Realitäten zu begegnen während er seine Ideale bewahrte, die edel sind … Es ist von geringer Bedeutung wer regiert, so lange die Ordnung aufrechterhalten wird‘. Pius XI. bekannte sich zu denselben Prinzipien, wie sich am 20. Juli erwies, als zwischen dem Vatikan und Hitler ein Konkordat unterzeichnet wurde. Die Kirche stimmte zu, Priester und Religion aus der Politik herauszuhalten, während Hitler, unter anderem, religiösen Schulen im gesamten Land völlige Freiheit gewährte – ein beachtlicher Sieg für deutsche Katholiken. Seine Heiligkeit hieß Hitlers Vertreter, Franz von Papen, aufs wärmste willkommen und merkte an, wie erfreut er war, dass an der Spitze der deutschen Regierung nun ein Mann stand, der dem Kommunismus und russischem Nihilismus in all seinen Formen kompromisslos entgegentrat.‘

Der Vatikan war ob seiner Anerkennung als gleichwertiger Partner so dankbar, dass er zu Gott betete, das Reich zu segnen. Auf einer mehr zweckmäßigen Ebene wies er die deutschen Bischöfe an, dem nationalsozialistischen Regime gegenüber Loyalität zu schwören. Der neue Eid schloss mit diesen bedeutsamen Worten: ‚In der Ausübung meines geistlichen Amtes und in meiner Besorgtheit um das Wohl und das Interesse des Deutschen Reiches will ich mich darum bemühen, alle abträglichen Handlungen, die dies gefährden könnten, zu vermeiden‘“ (op. cit., S. 430-432).

Das veranschaulicht, wie Kirche und Staat während der sechs Auferstehungen des Römischen Reiches zusammengearbeitet haben. Jetzt geschieht dies ein weiteres Mal in Europa.

Viele Katholiken wollen Hitlers Verbindung mit dem Katholizismus heute nicht gerne eingestehen. Wir haben oft darüber geschrieben, wie die meisten Naziführer nach dem 2. Weltkrieg mit Hilfe der „Rattenlinien“ des Vatikans entkamen. Das ist eindeutig dokumentierte Wahrheit. Die ranghöchsten Würdenträger der katholischen Kirche verhalfen den schlimmsten Verbrechern des 20. Jahrhunderts zur Flucht! Das ist keine heilige Beziehung. Diese Tatsache allein sollte die Menschen elektrisieren und eine intensive Besorgnis über das, was heute in Europa geschieht, hervorrufen!

Es ist wesentlich mehr als ein Tiefschlaf, in dem sich die Menschheit befindet – es ist ein Koma! Aber nicht mehr lange. Die Zeit der Blindheit ist fast vorbei.

Was geschah in Wien?

Adolf Hitler sagte, dass die Grundlage seiner Weltanschauung in Wien gelegt wurde. Warum Wien? Was geschah dort?

„Er bestand darauf … dass seine frühen Jahre in Wien für seine Karriere absolut entscheidend waren, denn ‚damals formte ich ein Weltbild und eine Lebensanschauung, die zur Grundlage meiner Handlungen wurden. … Ich habe nichts ändern müssen.‘

Albert Speer, der Hitler während des 2. Weltkriegs am besten kannte, war überzeugt davon, dass die intellektuelle Entwicklung des Führers mit jener Welt stehenblieb, wie er sie aus dem Wien von 1910 kannte“ (Waite, op. cit., S. 14).

Hitler schrieb später in seinem Buch Mein Kampf über diese entscheidende Periode in Wien: „Es war für mich die Zeit der größten Umwälzung gekommen, die ich im Inneren jemals durchzumachen hatte. Ich war vom schwächlichen Weltbürger zum fanatischen Antisemiten geworden.“

Waite fährt dann in seinem Buch fort: „Wie wichtig für Hitler sein Engagement für den Antisemitismus war, kann nicht stark genug betont werden. Es bedeutete ihm fast alles“ (S. 216-217).

Wie auch immer, die größte Veränderung in Hitler war nicht die Entwicklung zu einem fanatischen Antisemiten. Das ist nur ein Teil der Geschichte. In dieser Hinsicht irren sich viele Menschen.

Die meisten Menschen betrachten die Juden als das von Gott auserwählte Volk. In Wien kam Hitler zu dem Glauben, dass Gott die Juden durch die Deutschen und das Heilige Römische Reich ersetzt hatte. Er glaubte, die Deutschen wären Gottes auserwähltes Volk. Deshalb bedeuteten ihm die Kronjuwelen dieses Reiches so viel.

Im Jahre 1938, anlässlich einer Kundgebung in Nürnberg, „ließ Hitler die Insignien des Ersten Reichs, die einhundertvierzig Jahre in Wien aufbewahrt worden waren, nach Nürnberg bringen – die Reichskrone, den Reichsapfel, das Zepter und das Reichsschwert. Bei der Präsentation dieser Herrschaftssymbole gelobte er feierlich, dass sie für immer in Nürnberg bleiben würden“ (Toland, op. cit. S 644).

Das war eine starke Erklärung. Er „gelobte feierlich“, dass die Kronjuwelen des Heiligen Römischen Reichs „für immer in Nürnberg bleiben“ würden. Das ist wie eine über den Tod hinausgehende Verpflichtung dem Heiligen Römischen Reich und seinem Gott gegenüber! Er leistete ein ewiges Gelübde!

Die Kronjuwelen sollten ein Kernstück des dritten Reiches sein, so wie sie es im ersten Reich gewesen waren!

Wann und wo wurde Hitler ein so überaus loyaler Verehrer der Reichskleinodien? Die Logik sagt uns, dass dies während seiner Zeit in Wien erfolgt sein musste. Viel von dieser Information blieb im Dunklen verborgen. Der Gott dieser Welt will, dass diese Wahrheit verdeckt bleibt, bis er ein weiters Mal diese große Macht des Tieres beherrscht (Offenbarung 13, 17).

Hitler gab seine „mitreißendsten“ Reden bei den frenetischen, fackelbeleuchteten Versammlungen in Nürnberg. Dort, wo sich die Reichsinsignien befanden. Und wo man die Kronjuwelen findet, ist Satan – der König – nahe.

Nochmals, wer ist der wahre König des Heiligen Römischen Reiches? „Und es erschien ein anderes Zeichen am Himmel, und siehe, ein großer roter Drache, der hatte sieben Häupter und zehn Hörner und auf seinen Häuptern sieben Kronen, und sein Schwanz fegte den dritten Teil der Sterne des Himmels hinweg und warf sie auf die Erde. Und der Drache trat vor die Frau, die gebären sollte, damit er, wenn sie geboren hätte, ihr Kind fräße“ (Offenbarung 12, 3-4). Satan ist der Herrscher über jene sieben Häupter! Er trug die sechs Kronen des Heiligen Römischen Reiches, und er ist im Begriff, die siebte zu tragen. Er ist der tatsächliche König des Tieres (siehe Offenbarung 13, 4).

Er besitzt die Art von Macht, die ein Drittel der Engel veranlasste, zu rebellieren (Offenbarung 12 ,4). Um wie viel mehr kann er schwache Menschen beeinflussen!

Wann werden wir aufwachen?

Sie müssen diese bedeutende Wahrheit verstehen! Hitlers grundlegende Lektion in Wien war über das Heilige Römische Reich! Wenn wir diese Lektion nicht durch das Hören von Gottes Botschaft lernen können, dann müssen wir sie lernen, indem wir ein Opfer werden.

In seinem Buch Adolf Hitler, mein Jugendfreund, enthüllt August Kubizek einen halbwüchsigen Hitler, der darüber spricht, wie er Homosexualität und andere „soziale Probleme“ persönlich lösen will, wenn er sein Reich errichtet hat. Laut Kubizek glaubte der junge Hitler „schon damals fest daran, dass er selbst einmal dieses Machtwort sprechen würde, durch das die hundert und tausend verschiedenen Pläne und Projekte, die sozusagen in ihm schon griffbereit lagen, ausgeführt würden“ (S. 240, 261).

Hitler erörterte die Herrschaft über die Welt und gab sogar Details, wie er es verwirklichen würde! Wie konnte solch ein junger Mann, ein Teenager, solche Gedanken denken? Weil er wusste, dass es schon viele Male zuvor vom Heiligen Römischen Reich getan worden war.

Hitler war überzeugt davon, dass nur er die wahre Bedeutung der Weltgeschichte verstand. Waite zitiert zwei von Hitlers Reden, wo er seine eigene Wichtigkeit betonte. Die erste Rede wurde am 23. November 1939 an die kommandierenden Generäle der Wehrmacht gehalten. Hitler sagte: „… muss ich in aller Bescheidenheit meine eigene Person nennen: unersetzbar. Weder eine militärische noch eine zivile Persönlichkeit könnte mich ersetzen. … Ich bin überzeugt von der Kraft meines Gehirns und von meiner Entschlusskraft. … Das Schicksal des Reiches hängt nur von mir ab.“

In einer anderen Rede, am 15. Februar 1942 gehalten wurde, sagte Hitler: „Ich habe eine Weltmacht aus dem Deutschen Reich geschaffen. Ich bin grenzenlos stolz darauf, dass ich von der Vorsehung mit der Erlaubnis gesegnet wurde, diesen Kampf zu führen“.

Hitler hörte Stimmen

Hitler betrachtete die Juden als den personifizierten Teufel. In Wahrheit sind die Juden speziell damit beauftragt worden, die Weissagungen Gottes zu bewahren (Römer 3, 1-3). Die Weissagungen beinhalten den heiligen Kalender, die Kenntnis der biblischen Woche, einschließlich des Siebten-Tag Sabbats und der Schriften des Alten Testaments.

Die Juden litten unter Hitlers Regime mehr als jede andere Rasse. Im Verlauf der Geschichte waren die Hauptopfer des Heiligen Römischen Reiches die geistigen Juden – bzw. die Kirche Gottes (Offenbarung 6, 9-11; 17, 5-6).

Somit ging Hitlers Hass auf die Juden viel tiefer, als die Welt sich das jemals vorgestellt hat. Die Hauptkraft dieser Emotion ist Satans Hass auf Gott!

„Irgendetwas klickte im Hospital von Pasewalk. Es war dort zur Jahreswende von 1918-1919, dass Hitler sein Identitätsproblem löste und das erreichte, was er als ‚die ausschlaggebendste Entscheidung meines Lebens‘ bezeichnete. Von nun an wusste er definitiv, wer er war, und was er tun musste. Er war der von der Vorsehung gesandte Führer. Er musste den ‚Stimmen‘ antworten, die er, wie er sagte, deutlich hörte – wie Johanna von Orleans – wie sie ihn riefen, als er in seinem Spitalsbett lag. Die Stimmen forderten ihn auf, sein Vaterland von den Juden zu befreien, die es geschändet hatten“ (Waite, op. cit., S. 236).

Auf Seite 29 seines Buches schrieb Waite: „Er sagte einem Pfleger, dass er im letzten Herbst, als er verwundet in einem Lazarett lag, eine übernatürliche Vision erhalten hatte, die ihm befahl, Deutschland zu retten.“

Hitler hörte Stimmen. Er hatte eine „übernatürliche Vision, die ihm befahl, Deutschland zu retten.“ Befahl zu retten? In Wirklichkeit verursachte er Deutschlands Zerstörung, aber nur weil Gott eingriff.

Er gehorchte dem Befehl seines falschen Gottes! Er horchte auf Satans übernatürliche Stimme und beherzigte sie! Hitler wusste, dass dies keine menschliche Stimme war. Doch die meisten Menschen wissen das nicht! Die meisten wollen das immer noch nicht verstehen. Wann werden wir aufwachen und den Gott dieser Welt verstehen? Wie viel Leid wird wohl noch nötig sein?

Hitlers Augen

Warum hatte Hitler solch leuchtende Augen mit einer „sonderbar hypnotischen Wirkung“? „Das am meisten beeindruckende Merkmal seines sonst groben und ziemlich mittelmäßigen Gesichts waren seine Augen. Sie waren von einem außerordentlichen Hellblau mit einem schwachen Hauch grünlichen Graus. Fast jeder der ihn traf, erwähnte seine ungewöhnlich zwingenden Augen. Das gilt auch für Robert Coulondre, den französischen Botschafter, und für den deutschen Dramatiker Gerhart Hauptmann, die, als sie Hitler das erste Mal vorgestellt wurden, in seine auffälligen Augen starrten und später Freunden erzählten, ‚es war der größte Augenblick in meinem Leben!‘ Martha Dodd, Tochter des amerikanischen Botschafters, war von den berühmten Augen nicht enttäuscht, sie fand sie verblüffend und unvergesslich. …

Er kannte die Macht seiner leicht vorstehenden, leuchtenden Augen, deren wimperlose Augenlider ihre sonderbar hypnotische Wirkung unterstrichen“ (ibid. S. 5).

Ein Jugendfreund Hitlers schreibt in seinem 1953 erschienenem Buch, „… in diesem Antlitz waren die Augen etwas so Bevorzugtes, dass man alles andere gar nicht beachtete. Ich habe nie mehr in meinem Leben einen Menschen gesehen, bei dem – wie soll ich es nur ausdrücken? – die Augen so gänzlich das Antlitz beherrschten … Es war unheimlich, wie sich der Ausdruck dieser Augen ändern konnte, insbesondere wenn Adolf sprach. Adolf sprach ja tatsächlich mit den Augen. Auch wenn der Mund schwieg, wusste man, was er sagen wollte. Als er zum ersten Male in unser Haus kam und ich ihn meiner Mutter vorstellte, sagte diese abends vor dem Schlafengehen zu mir: ‚Was hat nur dein Freund für Augen!‘ Und ich kann mich sehr gut erinnern, dass mehr ein Erschrecken als Bewunderung in ihren Worten lag. Wenn man mich mitunter fragt, worin sich das Ungewöhnliche dieses Mannes während seiner Jugendzeit am deutlichsten angekündigt hat, kann ich nur zur Antwort geben: ‚in den Augen!‘“ (Kubizek, op. cit. S. 30-31).

Waite fährt in seinem Buch fort: „Besonders Frauen waren immer wieder von seinen Augen fasziniert und erschrocken. Nietzsches Schwester war, bezeichnenderweise, von ihnen fasziniert und verwirrt: ‚Sie … erforschten mich durch und durch‘. Die durchdringende Eigenschaft blieb bis zum Ende. Ein junger Militäradjutant, der seinen Führer im Jahre 1945 kurz vor Hitlers Selbstmord sah, war tief erschüttert von der Erscheinung ‚eines kranken, fast senilen alten Mannes.‘ Aber die Augen hatten immer noch Macht: ‚Nur in seinen Augen war ein unbeschreiblich flackernder Glanz … und der Blick, den er mir zuwarf, war sonderbar durchdringend‘“ (ibid. S. 6).

H.S. Chamberlain sagte nach einem Treffen mit Hitler später zu ihm: „Es ist, als ob Ihre Augen mit Händen ausgerüstet wären, denn sie ergreifen einen Menschen und halten ihn fest“ (ibid. S. 131).

Waite schrieb auf Seite 182: „Hitlers Augen waren für ihn besonders wichtig, und Andere begannen sie in seinem frühen Jugendalter wahrzunehmen. Sein Mittelschullehrer, Dr. Gissinger, beschrieb Adolfs Augen als ‚leuchtend‘“.

Es ist nicht natürlich, leuchtende Augen zu haben, die einen derartigen Bann ausstrahlen können. Jeder, der die Bibel kennt, weiß, dass er von Satan oder von einem Dämon besessen war.

In Hesekiel 28, 11-14 verweist Gott abwechselnd auf einen üblen König und auf Satan. Weil dieser König von Satan – dem Gott dieser Welt – entweder besessen war oder von ihm völlig kontrolliert wurde. Satan hat die ganze Welt über seine Macht getäuscht (Offenbarung 12, 9).

Aus den obgenannten Zitaten erfahren wir, dass Hitlers Augen „außergewöhnlich zwingend“ waren, „leuchtend“, „erschreckend und unvergesslich“, sie verursachten Angst und „erschreckten“ und störten die Menschen. Seine Augen konnten „einen Menschen ergreifen und ihn festhalten.“ Sie hatten eine „sonderbar hypnotische Wirkung.“

Seine Augen waren keine gewöhnlichen Augen. Warum? Das erste physische Zeichen, das auf dämonische Besessenheit hinweist, ist in den Augen erkennbar. Wie könnte solch eine grauenhafte Erfahrung die Augen nicht intensiv beeinflussen?

Liebe kann durch die Augen gezeigt werden. So auch Hass. Die Bibel sagt von den bösen Frauen Israels, dass sie „lüsterne Augen“ haben (Jesaja. 3, 16). Im Hebräischen bedeutet das, sie „betrügen mit ihren Augen“. Auch der Ausdruck ihres Gesichts „zeugt gegen sie“ (Vers 9). Nichts im menschlichen Körper ist aufschlussreicher als die Augen.

Die Menschen in dieser Welt sehen so viel von Satan und wissen so wenig über ihn. Er kann sie geradewegs anstarren, und sie haben keinerlei Ahnung, dass er anwesend ist.

Ein bereitwilliges Medium

„Hitler hörte es nicht gerne, wenn ihm gesagt wurde, dass die Wege Gottes ihm nicht immer offenbart wurden. Einmal machte ein Adjutant die Bemerkung, dass ‚Gott die Menschen nicht in seine Karten schauen lässt‘. Hitler bekam augenblicklich solch einen Wutanfall, dass er selbst einen Herzanfall befürchtete. Er gab Anweisungen, dass der Adjutant die anstößige Bemerkung nie mehr wiederholen dürfe.

Das Gefühl, dass er speziell von oben geführt wurde, wurde im Laufe der Jahre immer intensiver. Am 16. September 1935 sagte er: ‚Was Millionen von Menschen versagt blieb, wurde uns von der Vorsehung gegeben, und die letzten Angehörigen der Nachwelt werden sich noch an unsere Arbeit erinnern.‘ Und in einer Rede in seiner Heimatstadt Linz, am 12. März 1938: ‚Als ich einst fortging aus dieser Stadt, trug ich genau dasselbe Bekenntnis des Glaubens mit mir, das mich heute erfüllt. … Wenn mich die Vorsehung einst aus dieser Stadt herausrief … dann muss mir die Vorsehung damit einen Auftrag erteilt haben.‘ …

Seine Überzeugung wurde durch wunderbare Rettungen aus Attentaten verstärkt. Nach dem Fehlschlag des Bombenanschlags vom 20. Juli 1944, sagte er einem Marineadjutanten: ‚Jetzt hat der Allmächtige ein weiteres Mal ihre Hände [der Attentäter] zurückgehalten‘“ (Waite, op. cit. S. 30).

Anfang Oktober des Jahres 1923, „als er mit Rosenberg und den Hanfstängls sein neues Auto durch die bayrischen Hügel steuerte, wurde die Autobahn unerwartet von Nebel eingehüllt und der offene rote Mercedes schlitterte in einen Graben. Niemand sprach ein Wort auf dem Weg zurück nach München, dann wandte er sich Helene zu. ‚Ich bemerkte, dass Sie durchaus nicht erschreckt waren von unserem Missgeschick. Ich wusste, dass wir uns nicht verletzen würden. Dies wird nicht der einzige Unfall sein, den ich unversehrt überstehe. Ich werde sie alle überleben und erfolgreich sein in meinen Plänen‘“ (Toland, op. cit. S. 200).

In einer Rede am 14. März 1936 in München sagte Hitler: „Ich gehe mit traumwandlerischer Sicherheit den Weg, den mich die Vorsehung gehen heißt“ (Waite, op. cit.).

Das ist eine sehr beunruhigende Aussage – wenn Sie Satan und seine Kräfte verstehen. Hitler hatte keine wirkliche Kontrolle über seinen Verstand! Er war völlig abhängig von der Führung durch seinen Gott!

Das kommt in der Geschichte häufig vor. Satan regiert diese Welt durch Menschen. Weil Hitler sich Satan völlig unterworfen hatte, wurde ihm große Macht verliehen.

„Seine Leistungsfähigkeit als Demagoge wird von fast jedem, der ihn hörte, bestätigt. Die Münchner Polizeiberichte vom November 1919 beschreiben seine Leistungen als Parteiredner als ‚meisterhaft‘, und vermerkten immer wieder, dass er mit ‚tobendem Applaus‘ gehört wurde. Ernst Hanfstängl, ein gebildeter Absolvent der Harvard University, fand Hitler ‚absolut unwiderstehlich … ein Meister des gesprochenen Wortes.‘ Konrad Heiden, damals Universitäts-Student und politischer Gegner von Hitler, der ihn dutzende Male hörte, sagte: ‚Plötzlich beginnt dieser Mann, der zuvor ungeschickt herumstand … zu sprechen, füllt den Raum mit seiner Stimme, erstickt Unterbrechungen oder Widersprüche durch seine herrische Art, verbreitet kalte Schauer unter den Anwesenden durch die Heftigkeit seiner Erklärungen, hebt jedes Thema der Konversation in das Licht der Geschichte …der Zuhörer ist erfüllt mit Ehrfurcht und fühlt, dass ein neues Phänomen den Raum betreten hat. Dieser donnernde Dämon war zuvor nicht da gewesen; dies ist nicht derselbe scheue Mann mit den hängenden Schultern. Er ist dieser Verwandlung fähig sowohl in einem persönlichen Interview als auch wenn er einer halben Million Zuhörer gegenübersteht.‘

Andere Gegner bemerkten dasselbe Phänomen: ein schwacher, kleiner Mann verwandelte sich in eine Kraft von überwältigender Dynamik und der Redefluss festigte ihn ‚wie ein Wasserstrahl einen Schlauch festigt‘“ (ibid. S. 240-241).

Herr Waite sagt, dass Hitler als Jugendlicher pro Tag ein Kilo Schokolade aß. Im Wesentlichen folgte er auch einer vegetarischen Diät. Hitler war sein ganzes Leben lang physisch schwach. Aber während seiner Reden sprach er mit ehrfurchtgebietender Kraft.

Nach einer Rede im Reichstag sagte ein englischer Beobachter, Major Francis Yeats-Brown, folgendes über Hitler: „Während der rhetorischen Passagen schwoll seine Stimme bis zu einer deliriumartigen Tonlage an: er war ein verwandelter und besessener Mann. Wir befanden uns inmitten eines Wunders“ (Toland, op. cit. S. 598). Es war ein übernatürliches Wunder!

Hitler war ein „besessener“ Mann. Diese Geschehnisse können nur von Gott interpretiert werden. Schriftsteller führen diese Kraft normalerweise auf den Menschen Hitler zurück. Aber sie liegen völlig falsch. Das war Kraft jenseits des menschlichen Bereichs.

Beobachter erkannten seine „herrische Art“ und bemerkten, ein „neues Phänomen hat das Zimmer betreten.“ „Dieser donnernde Dämon war zuvor nicht dagewesen“! Er war „besessen“ und es war ein „Wunder“. Ein „schmächtiger, kleiner Mann verwandelte sich in eine Kraft von überwältigender Dynamik“!

Menschen sahen die Wirkung, verstanden aber nicht die Ursache. Sie hätten es verstehen müssen. Alles, was sie tun mussten, war Gott und seinem Wort zu glauben.

Bald wird ein anderer Mann auf der Bildfläche erscheinen mit einer noch größeren Macht als Hitler. Er wird besessen sein von einem zornerfüllten Satan, einem Teufel, der weiß, dass er nur noch wenig Zeit hat, bevor Christus zurückkehrt (Offenbarung 12, 12). Was Hitler anrichtete war mild, verglichen mit dem, was dieser Mann tun wird.

„Aber gegen Ende ihrer Herrschaft, wenn die Frevler überhand nehmen, wird aufkommen ein frecher und verschlagener König“ (Daniel 8, 23). Er wird ein „hartes Gesicht“ und zwingende, packende, erschreckende und hypnotische Augen haben!

„Und seine Macht wird stark sein, jedoch nicht durch seine eigene Macht; und er wird entsetzliches Verderben anrichten und wird erfolgreich sein und handeln. Und er wird die Starken und das Volk der Heiligen vernichten“ (Vers 24; Elberfelder Bibel). Er hat eine erschreckende Macht, aber es ist „nicht durch seine eigene Macht“. Es ist die Macht Satans! Und Satan ist erfüllt mit seinem schlimmsten Zorn, den die Welt je erlebt hat!

Er wird „erstaunliches Verderben anrichten“, bzw. gewaltiges Verderben. Gottes heiliges Volk – die geistigen Juden – sind sein Hauptziel.

Aber welch ein glorreiches Ende diese schwarze Nacht hat. „… und es wird ihm durch Betrug gelingen und er wird überheblich werden, und unerwartet wird er viele verderben und wird sich auflehnen gegen den Fürsten aller Fürsten; aber er wird zerbrochen werden ohne Zutun von Menschenhand“ (Vers 25). Er scheint Frieden zu wollen. Aber es ist nur eine Täuschung, um seine Liebhaber plötzlich zu vernichten. Jesus Christus wird dieses üble Reich für immer zerstören.

Es ist Zeit für die Menschen, aus ihrem Schlaf zu erwachen und ganz genau zu wissen, was kommt! Diese Zeit ist fast hier.

Übernatürliche Kraft

Hitlers Macht war offensichtlich jenseits des menschlichen Bereichs. Aber war seine Botschaft vom Schöpfergott? Nein, es war eine religiöse Botschaft von einem anderen Gott – dem Gott dieser Welt. Herbert W. Armstrong sagte, dass Satan tausendmal mächtiger ist als wir. Aber die Menschen weigern sich, die erschreckende Macht Satans auch nur zu begreifen.

Wenn sie nicht durch Worte lernen können, dann werden sie lernen, indem sie Opfer werden – wie in den Vernichtungslagern des 2. Weltkriegs!

Im Buch der Offenbarung prophezeite Christus nur über zwei großen Kirchen – seine Kirche und Satans Kirche, die die sieben Tiere des Heiligen Römischen Reiches reitet. Alles dreht sich um diese beiden Kirchen (siehe Offenbarung 12). Gott macht es sehr einfach, während Satan es verkompliziert und verführte Menschen verwirrt. Und trotzdem ist die Welt praktisch völlig ahnungslos bezüglich der beiden Kirchen, zu ihrer eigenen Schande und ihrem schrecklichen Leiden!

Nachdem er Österreich gewaltsam an das deutsche Reich annektiert hatte, erklärte Hitler in einer Ansprache am 4. März 1938: „Die Vorsehung hat mich mit der Mission betraut, das deutsche Volk wieder zu vereinen … mit der Mission, mein Vaterland wieder einzugliedern in das Deutsche Reich. Ich habe an diese Mission geglaubt. Ich habe dafür gelebt, und ich glaube, dass ich sie jetzt erfüllt habe.“

Hitler glaubte, dass Gott ihn geleitet hatte, Österreich in das Dritte Reich einzugliedern. Die Welt sah tatenlos zu. Viele Juden waren so verängstigt, dass sie Selbstmord begingen, noch bevor die deutsche Wehrmacht in Österreich einmarschierte. Und natürlich wurden mehrere Hunderte von ihnen ermordet, nachdem die Armee einmarschiert war.

Hitler wurde bestimmt nicht vom großen Schöpfergott geleitet, diese blutigen Verbrechen zu begehen, sondern vom üblen Gott dieser Welt. Das alles geschah im Namen der Religion. Darin liegt die große Täuschung!

Wann werden wir den Gott dieser Welt kennen lernen? Müssen wir alle erst Opfer werden, bevor wir die Warnung beherzigen?

Die ganze Nation wachrütteln

Durch Täuschung wird die Welt in Unkenntnis gehalten. Das macht es Satan sehr leicht, seine Arbeit durchzuführen. Trotzdem, nur Gott kann uns retten, so wie er die USA und Großbritannien im 2. Weltkrieg gerettet hat. Aber es gibt keinen Winston Churchill, der bereit ist, uns dieses Mal zu warnen.

Heute lenken die Deutschen und die Europäische Union die Aufmerksamkeit der Menschen ein weiteres Mal auf das Heilige Römische Reich. Der Europäische Parlamentarier Otto von Habsburg sagte: „Die [Europäische] Gemeinschaft lebt weitgehend vom Erbe des Heiligen Römischen Reiches, obwohl der großen Mehrheit der Menschen, die danach leben, nicht bewusst ist, von welchem Erbe sie leben.“

Bedenken Sie, „die große Mehrheit“ weiß nicht, dass sie sogar jetzt vom Erbe des Heiligen Römischen Reiches lebt! Das ist deshalb, weil es „im Untergrund“ gewesen ist – genau wie Gott es prophezeite. Aber das ändert sich schnell, so wie das Reich an Macht zunimmt.

Das Volk bedarf einer konkreteren Fokussierung, um seine Vorstellungskraft wachzurütteln. Und genau das bekommt es. Herr Habsburg, ein Nachkomme der Habsburger Dynastie, die das Heilige Römische Reich 400 Jahre lang regierte, sprach über eine Krone in der Wiener Schatzkammer, die für die Deutschen eine hohe Symbolkraft besitzt. Er sagte: „Wir besitzen ein europäisches Symbol, welches allen Nationen Europas gleichermaßen gehört; das ist die Krone des Heiligen Römischen Reichs, die die Tradition von Karl dem Großen verkörpert.“ Karl der Große wurde 800 n. Chr. zum Kaiser des Heiligen Römischen Reichs gekrönt – das Erste Reich. Können wir erkennen, wohin Satan die Europäer führt? Es ist nicht unbedingt eine Frage, wohin sie gehen wollen, sondern wohin Satan sie führt!

Herr Habsburg versäumte zu erwähnen, dass das Heilige Römische Reich ebenso die Tradition von Mussolini und Adolf Hitler verkörperte – Führer des Dritten Reichs.

Europa wird ein weiteres Mal von der Krone Karls des Großen fasziniert – genau wie Hitler es war.

Papst Johannes Paul II. sagte, er wolle „Europa und die Welt vor der letzten Katastrophe retten“ – vor der atomaren Vernichtung jedes einzelnen Menschen. Doch in Wirklichkeit gebraucht Satan das Römische Reich, um die Welt in einen nuklearen Holocaust zu stürzen!

Dieses Reich ist stets als Werkzeug für große Zerstörung gebraucht worden. Die Endzeit-Auferstehung wird bei weitem die verheerendste sein!

Nur das biblische Israel hat eine Vergangenheit mit Gott. Es ist ohne Entschuldigung! Es wird bestraft werden für seine rebellische Einstellung – von seinen „Liebhabern“.

Hitler lieferte nur eine bescheidene Vorschau von dem kommenden politischen Tier, das einen atomaren Holocaust auslösen wird.

Diese Macht wird bewirken, dass die USA und Großbritannien mehr leiden müssen als irgendein Volk je zuvor auf dieser Erde gelitten hat! Was für ein unglaublicher Preis, der für ihre Ignoranz und Rebellion bezahlt werden muss!

Konrad Heiden verfasste ein Vorwort zu einer englischen Übersetzung von Mein Kampf. Darin machte er diese Feststellungen: „Mein Kampf machte Hitler reich. Es wurde zu einem Bestseller, an zweiter Stelle nach der Bibel. Das Buch kann sehr wohl als eine Art satanischer Bibel bezeichnet werden. … Das Prinzip, dass die Menschen nicht gleich sind, ist der theoretische Zweck von Mein Kampf. …

Dass solch ein Mann so weit gehen konnte in der Realisierung seiner Ambitionen, und – vor allem – Millionen von willigen Werkzeugen und Helfern finden konnte; das ist ein Phänomen, worüber die Welt jahrhundertelang nachdenken wird.“

In Wirklichkeit werden die Menschen nicht jahrhundertelang darüber nachdenken. Bald werden sie die Wahrheit gelehrt bekommen und sie werden das Heilige Römische Reich verstehen. Die satanischen Bibeln und diabolischen Reiche werden schon bald für immer zerstört werden. Leider wird das geschehen, nachdem viele Millionen Menschen durch das siebte Haupt getötet worden sind.

Der Geist Karls des Großen

Was im europäischen Superstaat geschieht, ist für den Großteil der Welt ein Geheimnis. Aber dieses Geheimnis wird langsam gelüftet. Bernard Connolly schrieb 1995 ein Buch, das wie eine Bombe einschlug. Der Titel: The Rotten Heart of Europe. Jahrelang diente er im Zentrum des Wechselkursmechanismus der Europäischen Union. Er leitete die Kommissionseinheit, die dafür verantwortlich war, das System zu überwachen und instand zu halten. Er bezeichnet den Europäischen Superstaat als verdorben. Warum?

„Es ist der Kampf um die Kontrolle des Europäischen Superstaates“, schrieb Herr Connolly, „in dem französische Technokraten deutschen Föderalisten entgegentreten, und beide Seiten behaupten, unter dem Banner von Karl dem Großen zu kämpfen. Der ‚kollaterale Schaden‘ dieses Kampfes liegt hauptsächlich in der Zukunft, aber er könnte entsetzlich sein“ (S. XVI).

Wer wird die Kontrolle über diesen großen Superstaat erhalten? Der Kampf kann auf zwei Nationen eingegrenzt werden – Frankreich und Deutschland. Haben sachkundige Menschen tatsächlich Zweifel, wer diesen Kampf gewinnen wird? Die Nation, die das Geld kontrolliert, wird uneingeschränkt regieren.

„Jenseits des Rheins sind aufeinanderfolgende deutsche Regierungen in ihrem Streben nach einem ‚europäischen‘ Mantel für deutsche Ambitionen vorbereitet worden, eine scheinbare Abtretung nationaler monetärer Autorität zu akzeptieren – so lange, wie die neue europäische monetäre Autorität genauso aussieht, sich so anhört, so riecht und agiert wie es die deutsche monetäre Autorität jetzt tut“ (ibid., S. 4).

Das europäische System wurde bereits als Trojanisches Pferd bezeichnet. Herr Connolly sagt, es ist ein „Mantel für die deutschen Ambitionen“.

Aber was sind diese Ambitionen?

„Die Bundesbank begann diese Gelegenheit in vollem Umfang zu nutzen, indem sie ihre Verpflichtung abänderte zur ‚Unterstützung der allgemeinen Wirtschaftspolitik der Regierung.‘ Im Jahr 1966 konstruierte sie absichtlich eine Rezession, was den Sturz des damaligen Kanzlers Ludwig Erhard bewirkte, der sich als Finanzminister im Jahr 1961 über Einwände der Bundesbank gegen eine Neubewertung [der Deutschen Mark] hinweggesetzt hatte. Der damalige Bundesbankpräsident Karl Blessing kommentierte mit offensichtlicher Zufriedenheit, dass ‚wir brutale Gewalt anwenden mussten, um die Dinge in Ordnung zu bringen‘ – eine Vorgehensweise, die sich nicht wesentlich von jener unterscheidet, die von Führern der Militärjunta in Dritte-Welt-Ländern angewendet wird, die einen anmaßenden zivilen Führer kurzerhand absetzen, bevor sie in die Kasernen zurückkehren. Es blieb nicht unbemerkt, dass der Mann, der Erhard ersetzte, Georg Kiesinger, wie so viele prominente Persönlichkeiten in der Bundesbank zu jener Zeit, ein ehemaliges Mitglied der Nazipartei war, wie viel oder wie wenig Bedeutung diese Tatsache auch haben mag“ (ibid. S. 9).

Hier erörtert Connolly lediglich eine deutsche Institution. Im Jahre 1966 hatte die Bundesbank „Viele prominente Persönlichkeiten“, die Nazis waren! Gibt uns das eine ungefähre Vorstellung, wohin der europäische Superstaat führen wird? Haben wir Angst davor, der Wahrheit in diesem Buch in Zusammenhang mit dem, was in Deutschland und Europa geschieht, zu begegnen? Fürchten wir uns, der Bibelprophezeiung ins Auge zu sehen?

Die Nazis wissen, wie man „brutale Gewalt anwendet, um die Dinge in Ordnung zu bringen“! Und das nicht nur im Finanzsystem.

Wir alle wissen Bescheid über Hitlers Drittes Reich. Herr Connolly bezeichnet das Reich von Karl dem Großen als das Erste Reich.

Die meisten der EU-Führer arbeiten daran, „das Reich von Karl dem Großem neu zu schaffen. Es war kein Zufall, dass die belgische Regierung die Büros und Besprechungszimmer des EU-Ministerrats im Charlemagne-Gebäude in Brüssel unterbrachte.

Es war auch kein Zufall, dass Giscard und Schmidt übereinstimmten, den belgischen Kompromissvorschlag zu einem bilateralen Gipfel im September 1978 in Aachen, dem Hauptsitz und der Grabstätte von Karl dem Großen zu akzeptieren. Die Symbolik wurde sowohl in Frankreich als auch in Deutschland stark herausgestrichen; die zwei Spitzenpolitiker zollten dem Thron von Karl dem Großen Tribut durch einen speziellen Besuch und es wurde eine besondere Andacht in der Kathedrale abgehalten; am Ende des Gipfels bemerkte Giscard: ‚Vielleicht brütete der Geist Karls des Großen über uns, während wir monetäre Probleme erörterten‘“ (ibid. S. 17).

Der Geist Karls des Großen ist zurückgekehrt. Dieser frühere König, der das erste Reich beherrschte, musste durch ein „Meer von Blut“ waten, um sein Ziel, Europa zu beherrschen, zu erreichen.

Die große Frage bleibt unbeantwortet. „Wer wird im neuen Reich Karls des Großen die Rolle von Karl dem Großen spielen? Genau diese Frage blieb in Maastricht unausgesprochen und letztlich auch unbeantwortet“ (ibid.)

Bald wird die Welt wissen, wer der moderne Karl der Große sein wird. Sie können sicher sein, dass er Deutschlands Anerkennung haben wird. Seine Aktionen werden die Welt in weitaus größeren Schrecken versetzen als jene des ursprünglichen Karl des Großen. Er wird die Welt in das größte „Meer von Blut“ führen, das die Menschheit jemals gesehen oder auch nur davon geträumt hat! Ob wir es begreifen oder nicht, das Vierte Reich ist angebrochen.