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Melissa Barreiro/Trumpet

Der WAHRE Russland – Skandal

18.10.2017  •  Aus diePosaune.de
Versucht Wladimir Putin, die Präsidentschaft Trumps zu stärken – oder zu schwächen?
 

Behauptungen, der Präsident der Vereinigten Staaten Donald Trump habe im Geheimen mit Russland zusammengearbeitet, um die Wahlen 2016 durch Betrug für sich zu entscheiden, machen schon seit über einem Jahr Schlagzeilen. Jede Woche scheint es neue Anschuldigungen zu geben, aber es gibt keine konkreten Beweise für sie.

WikiLeaks veröffentlichte 19,252 E-Mails, die am 22. Juli 2016 auf den Konten von sieben bedeutenden Mitgliedern des nationalen Ausschusses der Demokraten (dnc) gehackt wurden. Diese Mitglieder sind die Vorsitzende Debbie Wasserman Schultz, die Geschäftsführerin Amy Dacey, Finanzchef Brad Marshall, Kommunikationsdirektor Luis Miranda, Pressesekretär Mark Paustenbach, der Direktor für Rundfunkmedien Pablo Manriquez und Finanzdirektor Jordan Kaplan.

Die E-Mails enthüllten, dass wichtige Funktionäre der demokratischen Partei unter der Leitung von Schultz den Präsidentschaftswahlkampf des Senators Bernie Sanders sabotiert hatten, damit Hillary Clinton von der Partei nominiert würde. Viele von Sanders Fans waren empört. Schultz bat um Entschuldigung, und musste in Ungnade zurücktreten.

Am 7. Oktober 2016 beschuldigte die Obama-Regierung den Kreml, er habe versucht, die Wahlen durch diesen von ihm inszenierten Hack zu beeinflussen. Seitdem haben Funktionäre der demokratischen Partei immer wieder vergeblich versucht zu beweisen, dass Trumps Wahlkampfleitung im geheimen mit den Russen zusammengearbeitet hätte, um die Wahlen 2016 durch Betrug zu Ungunsten von Clinton zu entscheiden.

Während Präsident Trump zugab, dass die Russen möglicherweise das dnc gehackt hätten, konnte niemand einen Beweis für die Behauptung erbringen, dass Trump im Wahlkampf mit den Russen zusammengearbeitet hätte. Der Fall wird inzwischen so hitzig diskutiert und viele Medien sind so voreingenommen geworden, dass es fast unmöglich ist, noch verlässliche Informationen zu bekommen.

Aber die Geschichte und die Prophetie der Bibel verraten, dass all das nur ein Ablenkungsmanöver von dem wahren Russlandskandal ist. Russland stellt eine wirkliche Gefahr für die Vereinigten Staaten dar, aber nicht aus den Gründen, die die Medien verkünden.

Amerika untergraben

Russland hat im Laufe des letzten Jahrhunderts immer wieder versucht, die Vereinigten Staaten zu untergraben – das ist eine historische Tatsache. Beginnend in den 1920er Jahren hatte der sowjetische Komintern Mittel für Propagandazwecke bewilligt, die dazu dienten, unzufriedene Afroamerikaner von Abraham Lincolns Partei zur Partei Wladimir Lenins zu locken. In Zusammenarbeit mit marxistischen Revolutionären wie Lovett Fort-Whiteman und Claude McKay versuchten Funktionäre des Kremls Amerika wortwörtlich zu spalten, indem sie eine von den Sowjets beherrschte „Negerrepublik“ in den Südstaaten der USA gründeten.

„Nur etwa 15 Prozent der Zeit, des Geldes und der Arbeitskraft werden wirklich für Spionage verwendet … Die restlichen 85 Prozent werden in einen langsamen Prozess gesteckt, den wir entweder ideologische Unterwanderung oder ‚aktive Maßnahmen‘ nennen“ – Juri Bezmenov, sowjetischer Überläufer und ehemaliger KGB-Geheimdienstagent.

Nach der Weltwirtschaftskrise nahm die Beliebtheit des Kommunismus bei den Afroamerikanern ab. Dadurch sah sich der Kreml gezwungen, den Plan der „Negerrepublik“ aufzugeben und zu einer anderen Strategie überzugehen.

Während des zweiten Weltkrieges bildeten die Vereinigten Staaten eine „eigenartige Allianz“ mit dem mächtigsten kommunistischen Land der Welt, der Sowjetunion. Präsident Franklin D. Roosevelt holte den Chef der kommunistischen Partei der usa Earl Browder 1943 aus dem Gefängnis, um die „nationale Einheit“ zwischen den amerikanischen Kommunisten und der breiten Öffentlichkeit zu fördern.

Browder versuchte, eine Politik der Kooperation mit der demokratischen Partei durchzusetzen.

„Earl Browder ging davon aus, dass die amerikanisch-sowjetische Allianz des zweiten Weltkriegs nach der Niederlage der Nazis fortbestehen würde“, schrieb Harvey Klehr für die New York Times. „Aus diesem Grund verwandelte er die kommunistische Partei der USA mutig in einen Interessenverband, der innerhalb der demokratischen Partei arbeiten sollte“ (3. Juli).

Doch die führenden Sowjets waren noch nicht bereit für Browders Annäherungsprogramm an die Demokraten. So wurde er 1945 als Chef der kommunistischen Partei der usa als ideologischer Abweichler entlassen. Erst 1968 boten die führenden sowjetischen Politiker an, den Kandidaten der demokratischen Partei finanziell zu fördern. In diesem Jahr wurde der sowjetische Diplomat Anatoli Dobrynin angewiesen, dem demokratischen Präsidentschaftskandidaten Hubert Humphrey alle Art von Unterstützung anzubieten, die ihm gegen den antikommunistischen, republikanischen Kandidaten Richard Nixon nützlich sein könnte. Aber Humphrey lehnte die finanzielle Unterstützung höflich ab und sagte, dass für ihn Moskaus gute Wünsche „mehr als genug seien.“

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Der russische Präsident Wladimir Putin – Charles Ommanney/Getty Images

„Dieser Mann ist nicht nur ein autoritärer Anführer … Er ist ein übler, skrupelloser, rachsüchtiger Agent mit Methoden der psychologischen Kriegsführung, des Meuchelmords und des Krieges im sowjetischen Stil! Wie ein russischer Journalist es formulierte, ‚ist Putin ein Übergrößenmodell des KGBs‘.“ – Gerald Flurry, Chefredakteur der Posaune.

Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion verrieten Dokumente aus den sowjetischen Archiven jedoch, dass die kommunistische Partei der usa jedes Jahr, angefangen in den 1950er Jahren bis in die 1980er Jahre, Millionen von Dollars vom Kreml erhalten hatte. Diese Gelder hatten die kommunistische Partei der usa als Agent der Sowjetunion am Leben erhalten. Allerdings waren die meisten sowjetischen Aktivitäten in Amerika keine traditionelle Spionage, sondern zielten auf die Unterwanderung des amerikanischen Bildungssystem ab.

Laut Juri Bezmenov – einem sowjetischer Überläufer und ehemaligem KGB-Geheimdienstagenten – war die ideologische Unterwanderung ausländischer Nationen für den sowjetischen KGB so wichtig, dass er ein Großteil seiner Mittel dafür zur Verfügung stellte. „Nur etwa 15 Prozent der Zeit, des Geldes und der Arbeitskraft werden wirklich für Spionage verwendet“, erklärte er in einem Interview mit G. Edward Griffin in den 1980er Jahren. „Die restlichen 85 Prozent werden in einen langsamen Prozess gesteckt, den wir entweder ideologische Unterwanderung oder ‚aktive Maßnahmen‘ nennen.“

Der gegenwärtige russische Präsident Wladimir Putin war von 1975 bis 1991 Agent des KGB. Er erzählte seinen Biographen, dass für ihn der Reiz des KGB stärker gewesen sei als der Wunsch, die Ideale des Marxismus zu verbreiten. Ihn reizte die eigentlich schmutzige Arbeit der Spionage. „Ich war total fasziniert davon, dass eine kleine Streitmacht, nur eine Person, tatsächlich etwas fertig bringen kann, was manchmal eine ganze Armee nicht schafft“, sagte Putin. „Ein einzelner Geheimdienstoffizier konnte über das Schicksal tausender Menschen bestimmen.“

Die Amerikaner wären ja naiv, wenn sie annehmen würden, dass der KGB zusammen mit der Sowjetunion verschwunden ist. Sie wären gleichermaßen naiv, wenn sie glaubten, dass ein ehemaliger Agent des KGB im Kreml kein gefährlicher Feind ist. „Dieser Mann ist nicht nur ein autoritärer Anführer“, schrieb der Chefredakteur Gerald Flurry in unserer Ausgabe der Posaune vom März 2017. „Er ist ein übler, skrupelloser, rachsüchtiger Agent mit Methoden der psychologischen Kriegsführung, des Meuchelmords und des Krieges im sowjetischen Stil! Wie ein russischer Journalist es formulierte, ‚ist Putin ein Übergrößenmodell des KGBs‘.“

Die Anti-Fracking Kampagne

Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion veränderte sich das Leben in Russland auf dramatische Weise. Das orthodoxe Christentum der Ostkirche trat wieder an die Stelle des Atheismus. Die kapitalistische Vetternwirtschaft ersetzte den marxistischen Sozialismus. Allerdings bewahrten die Agenten des KGB ihren Einfluss. Tatsächlich haben die früheren KGB-Agenten im neuen Sicherheitsdienst der russischen Föderation mehr Macht als zu Zeiten der Sowjetunion. Früher pflegte man zu sagen, der KGB sei ein Staat im Staate. Heute ist der KGB wirklich ein Staat geworden.

Eine politische Klasse von früheren KGB-Agenten beherrschen nun gewaltige, staatlich kontrollierte Industrien wie Rosneft, Russlands größte staatliche Ölgesellschaft und Gasprom, die größte, staatlich geleitete Gasgesellschaft Russlands. Diese Leute schüchtern die ehemaligen Sowjetrepubliken ein, indem sie ihnen damit drohen, mitten im Winter die Energieversorgung zu unterbrechen. Sie setzten die staatlichen Ressourcen als Waffen ein, um ihre Rivalen einzuschüchtern und zu destabilisieren.

Aber was wäre, wenn die ehemaligen Sowjetrepubliken und die anderen europäischen Länder noch eine andere Wahl für den Energieimport hätten?

Eine der schlimmsten Befürchtungen dieser Leute der politischen Klasse des KGB ist, dass die Vereinigten Staaten die Abhängigkeit Osteuropas von Russland durchbrechen könnten, indem sie Erdgas an Länder wie Polen lieferten.

Der Generalsekretär der NATO Anders Fogh Rasmussen sprach in eine Rede in einer Denkfabrik in London 2014 die Warnung aus, dass Russland eine Desinformationskampagne benutzt, um alternative Energiequellen wie Schiefergas zu sabotieren. „Ich habe Verbündete getroffen, die berichteten, dass Russland sich als Teil seiner ausgeklügelten Informations-und Desinformationsoperationen aktiv mit sogenannten Nichtregierungsorganisationen engagiert – Organisationen, die gegen die Schiefergasförderung sind – nur um die europäische Abhängigkeit von importiertem russischen Gas aufrecht zu erhalten“, sagte er.

Der staatliche russische Medienkanal RT zeigte 2015 mindestens 62 verschiedene Fernsehsendungen und Nachrichtenberichte über Anti-Fracking. Und ein Bericht des US Senats fand heraus, dass die Sea Change Foundation Anti-Fracking Organisationen wie die League of Conservation Voters, den Sierra Club und das Natural Resources Defense Council mit mehr als 43 Millionen Dollar unterstützt hatte. Laut Environmental Policy Alliance und der Zeitschrift Newsweek finanziert eine Shell-Gesellschaft mit Sitz auf den Bermudas und mit Verbindungen zu Putin und zu russischen Ölinteressen mit viel Geld die Sea Change Foundation. Gegen diese Firma läuft gerade eine Untersuchung wegen Offshore-Geldwäsche.

Präsident Trump hielt im Juli in Warschau, Polen eine Rede, die Putin und andere führende russische Politiker sicherlich zur Kenntnis nahmen. „Wir sind verpflichtet, Ihren Zugang zu alternativen Energiequellen sicherzustellen”, sagte Präsident Trump, „damit Polen und seine Nachbarn nie wieder nur von einem einzigen Energieversorger abhängig sind.“ Das ist genau die Art von Zusammenarbeit, die es den osteuropäischen Ländern ermöglicht, sich von dem wirtschaftlichen und politischem Druck Russlands zu befreien, der der Beweggrund für die russischen Bemühungen zur Desinformation und Destabilisierung sind.

Die Hackerstrategie des Kremls

Zu Zeiten der Sowjetunion entwickelte der Kreml den Umsturz in einem Land zu einer Wissenschaft der vielen Schritte. Zunächst arbeiteten Agenten des Geheimdienstes 15 bis 20 Jahre daran, ein Land zu demoralisieren, indem sie die kommunistische Ideologie mindestens einer Generation von Studenten einimpften. Wenn erst einmal eine beträchtliche Zahl von jungen Leuten überzeugt war, gingen die Agenten zu Phase zwei über: Die Destabilisierung. Sie verwendeten zwei bis fünf Jahre darauf, das Land durch Ermutigung zu inneren Unruhen und häuslichem Unfrieden zu destabilisieren. Wenn die Destabilisierung Erfolg hatte, wurde das Land von Chaos und Bürgerkrieg heimgesucht. Dann stabilisierten die Sowjets selbst die Situation – mit der Roten Armee.

Viele Entwicklungsländer überall in Afrika, Asien, Osteuropa und Lateinamerika fielen während des kalten Krieges diesem Prozess der vielen Schritte zum Opfer. Und laut Bezmenov war der Prozess der Demoralisierung in den Vereinigten Staaten schon beendet, bevor die Sowjetunion unterging. Die Sowjet sind jedoch nie dazu gekommen, den Destabilisierungsprozess einzuleiten.

Wladimir Putin ist sicherlich während des kalten Kriegs im KGB gut in diesem Prozess der vielen Schritte ausgebildet worden. Auch wenn der russische Präsident kein ausgesprochener Sowjetideologe zu sein scheint, der sich verpflichtet fühlt, andere Länder zum Marxismus-Leninismus zu bekehren, so kann er doch die Umsturztaktiken des KGB dazu benutzen, andere Ziele zu erreichen.

Die gegenwärtigen Prioritäten des Kremls sind, die Abhängigkeit der früheren Sowjetrepubliken von russischen Gasexporten zu erhalten und die NATO-Verbündeten auch weiterhin gegeneinander auszuspielen. Um diese Ziele zu erreichen, hat die russische Regierung Cyberattacken gegen Estland, Georgien und die Ukraine benutzt. Sie hat nativistische politische Parteien überall in der europäischen Union unterstützt. Und sie hat bedeutende Vereinbarungen über Pipelines mit Deutschland, Frankreich und Italien unterzeichnet, die Osteuropa unter Druck setzen.

Der Kreml hat auch die Strategie der „Disaggregation“ gegen einige Länder eingesetzt. Disaggregation ist ein Prozess, bei dem soziale und wirtschaftliche Spaltungen in rivalisierenden Ländern identifiziert werden, die dann durch Propaganda verschärft werden und sich die daraus entstehenden inneren Unruhen zu Nutze machen. Das ist die klassische „Teile und herrsche“ Strategie.

Die Idee, Russland habe erfolgreich die US-Wahlen „gehackt“, ist eine maßlose Übertreibung. Dreiundsechzig Millionen Amerikaner stimmten für Donald Trump – entweder weil sie sein politisches Programm unterstützten oder aufrichtig daran glaubten, dass die andere Kandidatin nicht so gut für das Land wäre. Russische Geheimdienstagenten bemerkten zweifellos die starke soziale und wirtschaftliche Spaltung innerhalb der Vereinigten Staaten. Die Russen hackten sich in die Computer des nationalen Ausschusses der demokratischen Partei und entlarvten einige der hinterhältigen Techniken, die Clinton im Wahlkampf gegen Sanders benutzte. So könnten sie die Basis der demokratischen Partei gespalten haben. Der Grundgedanke bei dem Hack war jedoch nicht, einen prorussischen Präsidenten ins Amt zu bringen. Das Motiv war, Amerika durch das Anfachen der sozialen Spaltung zu destabilisieren

Russland versucht zu erreichen, dass die politischen Parteien sich feindlich gegenüber stehen und es bemüht sich auch, die Umweltschutzgruppen und die Industrie gegeneinander auszuspielen. So hofft es, die Amerikaner seien zu sehr damit beschäftigt, sich untereinander zu bekämpfen, um die nächste Supermacht in Sachen Energieversorgung zu werden.

Es sieht so aus, als würde diese Strategie zufriedenstellend funktionieren.

Der kommende Bürgerkrieg

Während und nach dem zweiten Weltkrieg erklärte der Chefredakteur von Plain Truth, des Vorgängers der Posaune, die biblische Wahrheit, dass Russland Amerika vor der Rückkehr Christi nicht militärisch angreifen würde. Stattdessen zeigte Herbert W. Armstrong auf, dass Russland einen psychologischen Krieg der Propaganda, Unterwanderung, Zersetzung und Demoralisierung gegen Amerika führen würde. Wegen Amerikas Abkehr von Gott würde diese Kriegsführung es soweit schwächen, dass das wiederbelebte Heilige Römische Reich unter der Führung Deutschlands in das Land einmarschieren könnte. (Für eine genaue Erklärung der Prophezeiungen, die das beweisen, bestellen sie doch bitte unsere kostenlose Broschüre He Was Right – Er hatte Recht.)

„Was wir im Kampf mit Russland nicht begreifen, ist folgendes: Wir kämpfen nicht gegen ein einzelnes Land in einem militärischen Krieg, sondern gegen eine gigantische, weltweite Armee in Zivil verkleidet als politische Partei, die versucht, die Welt mit einer völlig neuen Art von Kriegsführung zu erobern“, schrieb Herr Armstrong 1956. „Diese Art von Kriegsführung verstehen wir nicht und wir können daher auch nichts dagegen tun. Sie nutzt jedes teuflische Mittel, um uns von innen her zu schwächen, unsere Stärke zu untergraben, unsere Moral zu pervertieren, unser Erziehungssystem zu sabotieren, unsere Sozialstruktur zu ruinieren, unser spirituelles und religiöses Leben zu zerstören, unsere industrielle und wirtschaftliche Macht zu schwächen, unsere Streitkräfte zu demoralisieren und schließlich nach all dieser Unterwanderung unsere Regierung mit Zwang und Gewalt zu stürzen!“

Der Kommunismus, für den sich die alte Sowjetunion einsetzte, hat jetzt tiefere Wurzeln im amerikanischen Bildungssystem als im Kreml! Und Russland verfolgt auch weiterhin energisch sein Ziel, noch mehr innere Unruhe in Amerika zu verbreiten.

Dass Amerika es Polen und den anderen osteuropäischen Ländern ermöglicht, unabhängig von den russischen Energieexporten zu werden, stellt eine direkte Herausforderung an Putins Diktatur dar. Daher arbeitet der ehemalige KGB-Agent fieberhaft daran, dieser Herausforderung auf die beste Art und Weise entgegenzuwirken, die er kennt: durch Destabilisierung und Disaggregation.

Während in erster Linie das amerikanische Volk selbst die Schuld an der tragischen ideologischen Spaltung trägt, hat die russische Unterwanderung die Krise sicherlich noch verschärft.

Die Tatsache, dass einer von drei Unterstützern Clintons Präsident Trumps Wahlsieg als illegitim betrachtet, scheint doch zu bestätigen, dass die russische Disaggregation ihre gewünschte Wirkung gezeigt hat. Diese ideologische Spaltung ist nun tiefer als je zuvor in der amerikanischen Geschichte, seit die Ära des Wiederaufbaus nach dem Bürgerkrieg 1877 endete. Während das amerikanische Volk an dieser Tragödie in erster Linie selbst Schuld ist, hat die russische Unterwanderung die Krise sicherlich noch verschlimmert.

Was wird passieren, wenn Millionen Amerikaner wirklich anfangen zu glauben, dass ihre Regierung unrechtmäßig ist?

„Viele Amerikaner sind über die Spaltung und den Hass besorgt, der jetzt gerade zum Ausdruck kommt“, schrieb Gerald Flurry in unserer Januarausgabe der Posaune. „Aber sie müssten eigentlich noch viel besorgter sein, als sie es schon sind! Die Probleme werden immer schlimmer werden – solange, bis die Leute die Botschaft verstehen und lernen, warum diese Katastrophen passieren! Donald Trumps Wahlsieg ist ein prophetisches Zeichen für den bevorstehenden Bürgerkrieg und die drohende Anarchie, gefolgt von Amerikas größter militärischen Niederlage seiner ganzen Geschichte! Aber geben Sie nicht den Politikern, den Rassisten oder den professionellen Randalierern die Schuld. Diese Situation herrscht in Amerika nur wegen der Sünden des Landes – wegen der Sünden aller Amerikaner! Wir können nicht weiter ignorieren, was wir geerntet haben, weil wir uns der Sünde hingegeben haben. Dies ist eine Abrechnung!”

Sogar die etablierten politischen Kommentatoren sprechen nun über die Möglichkeit eines zweiten Bürgerkriegs. Die Geschichte zeigt, dass ein Land, das geteilt und in innere Machtkämpfe verwickelt ist, schnell von der inneren Krise verzehrt wird, die es verwundbar für Angriffe ausländischer Mächte macht.

Das ist genau das, was passieren wird und was Gott für Amerikas nächste Zukunft prophezeit hat. Warum? Weil Amerika sich gegen Seine Gebote aufgelehnt hat. In Hesekiel 5 verrät Gott, dass es eine Zeit gewaltsamer Aufruhr in den Städten Amerikas geben wird, und zwar kurz bevor es zu einer ausländischen Invasion kommt. Die gefährlich tiefe ideologische Spaltung im heutigen Amerika ist dabei, zur Erfüllung dieser Prophezeiung zu führen.

Letztendlich gerät Amerika nicht wegen Trump, Clinton oder Putin rasend schnell in eine Katastrophe, sondern weil das amerikanische Volk sich als Ganzes von Gott abgewandt hat. Die Popularisierung der Pornografie und des vorehelichen Geschlechtsverkehrs haben den ehelichen Bund untergraben, der die Familien eint, was zu einer Flut von Abtreibungen und Scheidungen geführt hat. Selbst diejenigen Kinder, die mit verheirateten Eltern aufwachsen, werden nur noch selten von verlässlich verheirateten, auf die Familie fixierten Eltern erzogen, die fest entschlossen sind, ihre jeweiligen biblischen Rollen zu erfüllen. Ohne starke Familien, die die Kinder zu guten Staatsbürgern erziehen, zerfällt die Gesellschaft und die Folge ist Anarchie.

Uns stehen düstere Tage bevor, aber wir dürfen die wichtige Lektion, die Gott versucht, der Menschheit zu erteilen, niemals aus den Augen verlieren. Nachdem wir schmerzlich gelernt haben, dass die Menschheit den Weg zum Frieden nicht finden kann, außer mit Gott, prophezeit die Bibel, dass Gott Seine Leute zurück in ihr Land führen wird und ihnen den Weg zum wahren Frieden und Wohlergehen zeigen wird. 

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