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Saudi-Arabien bittet um deutsche Militärunterstützung
Die Bibelprophezeiung zeigt, dass Saudi-Arabien sie erhalten wird.
Transkript
Saudi-Arabien plant eine neue Militäroffensive gegen die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz im Jemen und bittet Deutschland um Unterstützung. In einem am 2. Oktober veröffentlichten Interview mit dem Spiegel sagte Turki bin Faisal al-Saud, ehemaliger Chef des saudischen Geheimdienstes und Mitglied der saudischen Herrscherfamilie: „Wer von den Rohstoffen in der Region profitiert, sollte sich für Frieden und Sicherheit einsetzen … .“
Der Spiegel sprach mit Turki am Rande der Konferenz „German-Arab Gulf Dialogue on Security and Cooperation“, die am 21. und 22. September stattfand. Auf der Website der Konferenz heißt es:
Die Sicherheitsordnung der Golfregion steht an einem historischen Wendepunkt. Machtverhältnisse, Bündnisse, Energieflüsse und Handelswege verändern sich. Europa ist geostrategisch und geoökonomisch unmittelbar betroffen und muss seine Partnerschaft mit den Staaten des Golfkooperationsrats (gcc) an dieses neue Umfeld anpassen.
Der Prophezeiung zufolge wird sich die Partnerschaft von einem überwiegend wirtschaftlich geprägten Bündnis zu einem Militärbündnis wandeln. Grundlage dieser Entwicklung sind die wachsende Furcht vor dem Iran und die Feindseligkeit gegenüber den Vereinigten Staaten.
Turki sagte dem Spiegel:
Israel und die USA haben diesen Krieg allein entschieden. Deutschland hat seine Ablehnung geäußert. Auch Frankreich, eine tragende Säule der amerikanischen Sicherheitsarchitektur, wurde nicht konsultiert. Und es ist nicht das erste Mal, dass Amerika unseren Rat ignoriert. … Heute sehen wir, wie die Bedrohung der Straße von Hormus und Bab al-Mandab alle betrifft – nicht nur Saudi-Arabien.
Saudi-Arabien hatte zuvor ein militärisches Sicherheits- und Überwachungssystem für die Arabische Halbinsel und die Meerenge Bab al-Mandab vorgeschlagen. „Kein europäisches Land wollte sich beteiligen“, sagte Turki. „Dabei hätte Europa enorm von der Sicherung der Meerenge profitiert: Schiffe könnten ungehindert zum Suezkanal und weiter nach Europa fahren. Europa hätte sich engagieren sollen.“
Für den 24. Oktober ist ein Treffen zwischen dem gcc und der Europäischen Union geplant. „Wir wollen dort ein seit 30 Jahren diskutiertes Handelsabkommen zwischen Europa und dem GCC unterzeichnen“, erklärte Turki. „Das könnte der Anfang einer Zusammenarbeit sein, dem Sicherheitsfragen folgen sollten.“
Die Krisen bringen beide Seiten näher zusammen. Nachdem Deutschland im März die Genehmigungsverfahren für Rüstungsexporte in die Golfstaaten vereinfacht hatte, erklärte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche:
Die wahllosen Angriffe des Irans auf die Golfstaaten haben zur Folge, dass dort Rüstungsgüter vor allem zur Luftverteidigung dringend benötigt werden. …
Mit der neuen, zeitlich befristeten AGG 48 passen wir unsere Verfahren der Rüstungsexportkontrolle für die Ausfuhr dringend benötigter Rüstungsgüter in diese Länder an die neuen Erfordernisse an.
Saudi-Arabien bezieht seit Jahren deutsche Waffen. Selbst während des Waffenembargos nach der Ermordung des Journalisten Jamal Ahmad Khashoggi im Jahr 2018 half deutsches Fachwissen dem Königreich beim Aufbau eines eigenen militärisch-industriellen Komplexes. Andreas Schwer, ehemaliges Vorstandsmitglied der Rüstungssparte des Düsseldorfer Rheinmetall-Konzerns, war von 2017 bis 2020 CEO von Saudi Arabian Military Industries.
Saudi-Arabien drängt auf ein noch engeres Militärbündnis.
In seiner Broschüre Der König des Südens hat Gerald Flurry die Bildung eines solchen Bündnisses auf Grundlage der Prophezeiungen in Daniel 11 und Psalm 83 vorausgesagt.
In Daniel 11, 40 heißt es: „Zur Zeit des Endes aber wird sich der König des Südens mit ihm messen, und der König des Nordens wird mit Wagen, Reitern und vielen Schiffen gegen ihn anstürmen und wird in die Länder einfallen und sie überschwemmen und überfluten.“
Dieser Vers bezieht sich auf eine von Deutschland geführte europäische Militärmacht – den König des Nordens –, die den Iran, den König des Südens, stürzen wird. Die folgenden Verse zeigen, wer mit dem Iran verbündet sein wird, und Psalm 83 legt offen, wer mit Deutschland verbündet sein wird.
Wie Herr Flurry in seinem Artikel „Die versteckte Gefahr in Deutschlands ‚Allianz gegen den Iran‘“ zeigt, wird das eigentliche Ziel des Bündnisses zwischen Saudi-Arabien und Deutschland jedoch nicht der Iran sein.
Psalm 83, 5 offenbart: „Wohlan!«, sprechen sie. »Lasst uns sie ausrotten, / dass sie kein Volk mehr seien und des Namens Israel nicht mehr gedacht werde!«“
Zu den heutigen Nachkommen Israels zählen die Vereinigten Staaten, Großbritannien und das jüdische Volk im Nahen Osten, das heute den Staat Israel bildet. Zwar erkennen sie möglicherweise, dass Deutschland und Saudi-Arabien sich gegen den Iran verbünden; die Gefahr, die daraus entsteht, erkennen sie jedoch nicht. Nur die Bibelprophezeiung kann den Ausgang der Weltereignisse offenbaren. Denn der Urheber dieser Prophezeiungen will unsere Aufmerksamkeit gewinnen. Lesen Sie „Die versteckte Gefahr in Deutschlands ‚Allianz gegen den Iran‘“, um zu erfahren, warum.