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Deutschland schlägt „Pflugscharen in Schwerter“ um

Veröffentlicht am 27. August 2025 • 8 Minuten

Stellen Sie sich vor, wie wunderbar es wäre, wenn unsere Welt das Gegenteil tun würde.

Transkript

„In der deutschen Wirtschaft prallen gerade Industriekrise und Rüstungsboom aufeinander“, berichtete Tagesschau am 12. August. „Einige Firmen, die mit Militär bisher wenig zu tun hatten, sehen darin eine Chance und bauen zum Beispiel Motoren für Haubitzen statt für Züge.“

Der Artikel erzählt die Geschichte von Sebastian C. Schulte, der am 13. Februar 2022 Vorstandsvorsitzender des Motorenherstellers Deutz AG in Köln wurde. Nur 11 Tage später griff Russland die Ukraine an. „Seitdem hat sich natürlich die Welt geändert“, so Schulte.

Während sein Unternehmen in der Regel Motoren für Traktoren, Mähdrescher oder Baumaschinen herstellt, möchte Schulte seine Produktion im Verteidigungsbereich in den kommenden Jahren von 2 Prozent auf 5 oder 10 Prozent steigern. So entwickelt sein Unternehmen beispielsweise ein Motorenmodell, das sonst in Zügen verbaut ist, für Haubitzen neu.

„Damit steht die Deutz AG nicht allein“, kommentierte die Tagesschau. „Weil die deutsche Autobranche schwächelt, schauen sich viele Zulieferer im Land nach neuen Auftraggebern um. Der Branchenriese ZF verzeichnet nach eigenen Angaben eine höhere Nachfrage nach Verteidigungstechnik.“

„Wir planen einen Ausbau unserer Aktivitäten“, sagte ein ZF-Sprecher. „Neben Getrieben werden beispielsweise auch Nutzfahrzeugbremsen für die militärische Nutzung angepasst.“

Porsche

Am 13. August berichtete die Bild-Zeitung über einen weiteren, noch prominenteren Fall:

Der Volkswagen-Großaktionär Porsche SE gerät immer stärker unter Druck. Die von den Familien Porsche und Piëch kontrollierte Holding bekommt die Krise in der Autoindustrie deutlich zu spüren – und sucht nun neue Geschäftsfelder jenseits der klassischen Mobilität. Künftig will man verstärkt in die Rüstungsbranche investieren. …

Der nächste Schritt: Gemeinsam mit anderen vermögenden Familien will die Porsche SE eine große Investitionsplattform für technologiegetriebene Rüstungsunternehmen aufbauen. Im Visier stehen Firmen, die etwa Satellitenüberwachung, Sensor- und Aufklärungssysteme, Cyber-Security oder militärische Logistik- und Nachschubsysteme entwickeln. Ein geplanter „Defense Day“ soll Kontakte zu deutschen und europäischen Family Offices (private Vermögensverwaltungen sehr wohlhabender Familien) knüpfen, die Interesse an solchen Projekten haben.

Die Familien Porsche und Piëch gehören zu einer Gruppe von wohlhabenden Familien, über die David de Jong in Nazi Billionaires: The Dark History of Germany‘s Wealthiest Dynasties (Nazi-Milliardäre: Die dunkle Geschichte der reichsten Dynastien Deutschlands) berichtet. Die Geschichte dieser Unternehmen und ihre heutigen Geschäfte sind eine ernüchternde Erinnerung daran, wie schnell sich das friedliche Deutschland in eine Kriegsmaschine verwandeln kann.

Ferdinand Porsche entwarf den Volkswagen Käfer auf Wunsch Adolf Hitlers. Die Nazi-Regierung gründete 1937 die Volkswagen Co. mit dem erklärten Ziel, das Auto in Serie zu produzieren. Der Volkswagen wurde jedoch nie das von den Naziführern versprochene Volksauto; stattdessen wurden die Produktionsstätten für die Herstellung von Militärfahrzeugen genutzt. Porsche arbeitete weiterhin für Hitler und die Nazis, und erst nach Kriegsende wurden seine Autos an Zivilisten verkauft.

Aber das ist nicht die ganze Geschichte.

1996 gab die US-Regierung ein Geheimdienstdokument frei, in dem ein Treffen zwischen Naziführern und Industriellen aus dem Jahr 1944 beschrieben wird, bei dem sie sich darauf einigten, in den Untergrund zu gehen, um die Ziele der Nazi-Partei nach dem Krieg weiter zu verfolgen. Wie der Chefredakteur der Posaune, Gerald Flurry, in „Aufstieg aus dem deutschen Untergrund“ hervorhebt, war Volkswagen Teil dieses Treffens.

Jetzt kehrt Volkswagen zu seinen militärischen Wurzeln zurück.

Der Automobilsektor ist immer noch etwa 10 Mal so groß wie die Waffenindustrie. Dies zeigt das Potenzial Deutschlands zur Militarisierung. Bald wird der Satz „Made in Germany“ vielleicht nicht mehr für Autos, sondern für Panzer bekannt sein.

Pflugscharen in Schwerter verwandeln

Die Bibel prophezeite, dass die zivile Produktion für die Kriegsführung umfunktioniert werden würde. In Joel 4, 10 heißt es: „Macht aus euren Pflugscharen Schwerter und aus euren Sicheln Spieße! Der Schwache spreche: Ich bin stark!“

In vielerlei Hinsicht tut Deutschland genau das. Anstatt Traktormotoren zu produzieren, stellt die Deutz AG immer mehr Haubitzen her. Der Zeitrahmen dieser Prophezeiung ist derselbe wie die Große Bedrängnis und der Tag des Herrn, auf die sich Jesus Christus in Matthäus 24 bezieht. Die Umwidmung von zivilen Produktionsstätten für militärische Zwecke ist ein gefährliches Zeichen dafür, dass wir auf eine Explosion der Gewalt zusteuern.

Dieser prophezeite Krieg bringt „eine große Bedrängnis“ wie „sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird. Und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden diese Tage verkürzt“ (Matthäus 24, 21–22).

Die rasche Beschleunigung der Waffenproduktion, einschließlich der Massenvernichtungswaffen, bringt uns der Erfüllung dieser Prophezeiung näher. Es braucht nur einen Funken, um das Feuer zu entfachen.

Es gibt auch spezifische Prophezeiungen, die sich direkt auf Deutschland beziehen. Jesaja 10 bezieht sich auf Deutschland mit seinem alten Namen, Assyrien, wie in unserer Broschüre Deutschland und das Heilige Römische Reich erklärt wird.Diese Prophezeiung zeigt, dass Gott Deutschland als Rute seines Zorns benutzen wird. Die Prophezeiung macht jedoch deutlich, dass Gott die deutsche Kriegstreiberei nicht duldet, sondern zeigt, dass Er diesen militaristischen Geist in Deutschland und auf der ganzen Welt ausrotten wird.

Es bedarf des Eingreifens Gottes, um der Menschheit beizubringen, dass der Bau immer größerer militärischer Waffen und die gleichzeitige Ausbreitung des Hasses ein Rezept für eine Katastrophe sind. Wenn die Menschen diese Lektion gelernt haben, werden sie „ihre Schwerter zu Pflugscharen machen und ihre Spieße zu Sicheln. Es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben, und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen.“ (Micha 4, 3).

Stellen Sie sich vor, wie wunderbar es sein wird, wenn die ganze Welt ihren Einfallsreichtum in einem kooperativen, von Gott gelenkten Geist für produktive statt für zerstörerische Zwecke einsetzt.

Eine solche Welt wird kommen, wie Herbert W. Armstrong in Die wunderbare Welt von morgen erklärt.