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French protest by Cyberslayer is licensed under CC BY-NC-SA 2.0

Ohne Erfolg protestieren Tausende in Frankreich gegen Impfpässe

Frankreichs Parlament hat am Montag ein neues Gesetz verabschiedet, das die Einführung eines Impfpasses vorschreibt. Das Grundprinzip des neuen Gesetzes soll ein Anreiz für die Menschen sein, sich impfen zu lassen, indem der Alltag für Ungeimpfte immer beschwerlicher wird. Am Samstag formierten sich in ganz Frankreich Proteste mit mehr als 160.000 Teilnehmern. Doch ihr Protest und das Recht auf Freiheit der Ungeimpften wird ignoriert. Während der menschengemachten Coronavirus-Krise wird Frankreichs nationales Motto liberté, égalité, fraternité vergessen.

Letzte Woche forderte der französische Präsident Emmanuel Macron, dass ein Nachweis über eine vollständige Impfung oder ein negativer Test notwendig sei, um Zutritt zu Vergnügungsstätten und sogar Bars und Restaurants zu erhalten. France 24 schrieb: „Die Ankündigung war ein Schachzug von Macron ... der im Wesentlichen verlangt, dass die Menschen geimpft werden, wenn sie ihre täglichen Routinen fortsetzen wollen.“

Am Montag wurde das Gesetz verabschiedet. Die sogenannten COVID-Pässe ermöglichen oder verhindern nun, dass Menschen ihrem täglichen Leben nachgehen können. Außerdem sind die Impfungen nun für Mitarbeiter im Gesundheitswesen verpflichtend.

Die Gesetzgebung soll zum Wohle aller gemacht werden, gesundheitliche Risiken im Zusammenhang mit dem Impfstoff werden ignoriert. Noch bedenklicher ist aber, dass die Regierung versucht, ihren Untertanen ihren Willen aufzuzwingen. Die Ungeimpften könnten die Risiken einer COVID-Infektion selbst bedenken und sich gegen den Impfstoff entscheiden. Die Geimpften, wenn wir uns dem Narrativ der Regierung anschließen, sollte das nicht weiter kümmern, da sie ein geringes Risiko für eine Infektion haben. Doch anstatt den Menschen eine Wahl zu lassen, werden Ängste vor COVID-Varianten verbreitet.

Wenn die Pandemie wirklich so tödlich wäre, wäre das Anreiz genug, mit der Regierung zu kooperieren. Stattdessen versucht die Regierung selbst, eine größere Krise zu erzeugen, um mehr Menschen zu ihrer Lösung zu locken. Die Menschen werden gezwungen, den Impfstoff zu nehmen, aber nicht, weil sie eine Infektion fürchten, sondern weil sie Teil der Gesellschaft sein wollen.

Posaune-Chefredakteur Gerald Flurry warnte bereits im vorherigen Jahr, dass die wichtigsten Folgen der weltweiten Panik über COVID-19 fast übersehen worden sind: Europas Reaktion auf die Pandemie. „Das Coronavirus beschleunigt die Ankunft des prophezeiten Heiligen Römischen Reiches." Weiterhin stellte er fest: „Europas Reaktion auf COVID-19 hat die Bühne für den Aufstieg von Diktatoren bereitet."

Wir sehen mehr und mehr, wie die europäischen Regierungen versuchen, die aktuelle Krise auszunutzen. Die Menschen weigern sich, sich ihrer Lösung zu unterwerfen und geraten zunehmend unter Druck. Wir können mehr und mehr Krisen und immer extremere Maßnahmen von Europa erwarten. Um zu verstehen, wohin das führt, lesen Sie: „Das Coronavirus und das Heilige Römische Reich“.