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Guttenberg fordert Europa auf, sich auf eine neue Realität einzustellen

ISTOCK.COM/SUEBSIRI

Guttenberg fordert Europa auf, sich auf eine neue Realität einzustellen

Deutschland könnte bald einen Anführer bekommen, der gewillt ist, die offensiven Cyberkapazitäten des Landes einzusetzen.

Die Faktoren, die den Ausgang eines Krieges bestimmen, haben sich in den letzten Jahren dramatisch verändert. Panzer, Flugzeuge, Infrastruktur und Industrie spielen nur noch eine untergeordnete Rolle. Die hauptsächliche Bedrohung gefährdet sowohl einzelne Personen als auch Firmen und ganze Länder und sie wird zweifellos den Ausgang zukünftiger Kriege bestimmen. Das ist eine Realität, auf die sich Europa, wie der frühere Außenminister Karl-Theodor zu Guttenberg vor kurzem forderte, einstellen müsse.

Diese neue Realität ist die elektronische Kriegsführung. Cyber-Angriffe können alle anderen Fähigkeiten aufheben – unabhängig von der Stärke der Streitkräfte.

Während der Konferenz Accenture in Alpbach 2019 am 29. August sprach Guttenberg über Europas wirtschaftliche Verwundbarkeit mit dem Vorstandsvorsitzenden der Telekom Österreich Thomas Arnolder und dem Chef der österreichischen Volkspartei Gernot Blümel. Die österreichische Zeitung Die Presse schrieb am 30. August: „Cyberkriminalität gefährdet nicht nur Unternehmen, sondern Staaten. [Titel des deutschen Artikels: Das Internet ist ein Kriegsschauplatz]. … Guttenberg fordert mehr Geld für die digitale Landesverteidigung.“

Guttenberg sagte der Presse: „Ein gezielter Hackerangriff auf die Infrastruktur ist von volkswirtschaftlicher Relevanz.“ Er erklärte, dass die Länder nicht mehr nur mit Panzern verteidigt werden. Es sind keine Bomben mehr nötig, um die „Wasserversorgung [zu] unterbrechen“. „Das ist heute Realität und kann Auslöser neuer Kriegshandlungen sein.“

Eine der wichtigsten Prioritäten der deutschen Streitkräfte war die Entwicklung eines leistungsfähigen Cyberkommandos, dass auch offensiv eingesetzt werden kann. Der Grund dafür ist die schlichte Tatsache, dass man einen Cyberangriff aus dem Ausland am besten dadurch bekämpft, dass man die Quelle gleichermaßen attackiert. Mit dem Versprechen, die öffentliche Sicherheit zu verbessern, haben die deutschen Streitkräfte die Fähigkeit entwickelt, gegnerische Militäranlagen stillzulegen. In diesem Sektor zu investieren, sichert das Land nicht nur vor möglichen Cyber-Bedrohungen, sondern es ermöglicht auch einen Erstschlag.

Deutschland hat bereits so viele Millionen in die Erforschung und Entwicklung von Cyber-Technologien investiert, dass sich außenstehende Beobachter wundern, warum das Land so viel Geld dafür ausgibt. Am 3. Dezember 2018 schrieb die amerikanische Denkfabrik Rat für Auslandsbeziehungen in ihrem Bericht: „Deutschland entwickelt offensive Cyber-Kapazitäten für Cyberangriffe ohne eine klare Strategie, was es damit tun wird“:

2015 begann sich Deutschlands Einstellung zur Verteidigung zu ändern, nachdem das interne Netzwerk des deutschen Bundestages erfolgreich von staatlichen russischen Computerexperten gehackt worden war. …

Mit der Einführung einer neuen Strategie 2016 fasste das deutsche Militär, die Bundeswehr, ihre Cyber-Kapazitäten in einem gemeinsamen Cyberkommando zusammen (Kommando Cyber- und Informationsraum [cir]) mit 14 000 Soldaten und I.T. Personal ungefähr nach dem Vorbild des US Cyber-Kommandos). cir soll Anfang der 2020er Jahre voll einsatzbereit werden und plant strategische und taktische Cyber-Aktionen gegen gegnerische IT-Anlagen. Zu den Nutzungsszenarien gehören die Stilllegung feindlicher Militäranlagen, die Unterstützung auf dem Schlachtfeld und die Aufklärung über gegnerische IT-Anlagen.

Durch die neue Strategie wurde der Sinn der Cyber-Sicherheit in Deutschland, die vorher der Sicherheit der IT-Anlagen diente, nun die Verbesserung der öffentlichen Sicherheit durch die Nutzung offensiver Cyber-Aktionen.

Im August 2018 etablierte Berlin eine innovative Cyberbehörde mit einem Fünfjahresbudget von etwa 227 Millionen Dollar, um die Forschungsarbeit an Projekten für Cyber-Angriffe und Cyber-Sicherheit zu fördern.

„Diese Entwicklungen der letzten drei Jahre weisen auf den Aufbau von Deutschlands Cyber-Kapazitäten hin. Es ist interessant, dass diese neuen Kapazitäten eigentlich keinem klar definierten strategischen Zweck dienen. … Während Deutschland im Cyberspace aufrüstet, bleibt seinen Verbündeten und Gegnern die Frage, was angesichts einer nicht vorhandenen globalen Strategie davon zu erwarten ist“, schließt der Bericht des Rates für Auslandsbeziehungen.

Weltführende Politiker und Journalisten halten die Forschungen und Entwicklungen des deutschen Militärs für unbedeutend. Trotzdem sollten wir bedenken, was Deutschland tun wird, wenn es einen Anführer mit einer klar offensiven militärischen Strategie bekommt. Ein klares Verständnis der Geschichte, die zeigt, dass Deutschland sich schon vorher jahrelang auf die eventuelle Führung eines Blitzkriegs vorbereitet, sollte doch eigentlich dazu führen, dass wir seine Entwicklung offensiver Cyber-Kapazitäten ernster nehmen.

Der bereits verstorbene Theologe und Erzieher Herbert W. Armstrong warnte häufig davor, dass Deutschland sich nach seiner Niederlage im zweiten Weltkrieg auf eine dritte Runde vorbereitet. Herr Armstrong warnte wiederholt davor, dass die Welt im Allgemeinen kein Verständnis für die „deutsche Gründlichkeit“ habe. Seit seinem Tod 1986 ist Deutschland zur stärksten Volkswirtschaft Europas mit einer gut etablierten Industrie geworden und es hat sehr viel in Militärwissenschaft und Forschung investiert.

Angesichts der Geschichte und der Prophetie der Bibel wäre es töricht anzunehmen, Deutschland hätte nicht den Plan, seine offensiven Cyber-Waffen auch einzusetzen.

Auch wenn die Bibel schon vor tausenden von Jahren niedergeschrieben wurde, so sind doch einige ihrer besonderen Prophezeiungen nur auf unsere Zeit anwendbar. Zum Beispiel könnte Hesekiel 7, 14 eine spezifische Prophezeiung für einen Cyber-Angriff sein: „Lasst sie die Posaune nur blasen und alles zurüsten; es wird doch niemand in den Krieg ziehen…“

Über diesen Vers schrieb der Chefredakteur der Posaune Gerald Flurry in seinem Artikel „Amerikas Achillesferse – und Deutschland“: „Scheinbar erwarten alle von unseren Leuten, dass sie in den Kampf ziehen, aber es ereignet sich die schlimmste Tragödie, die man sich nur vorstellen kann! Niemand zieht in den Kampf – obwohl die Posaune geblasen wird! Wird das aufgrund von Computerterror geschehen?“ Heute erkennen führende Politiker der Welt und militärische Strategen diese mögliche Bedrohung.

Seit mehr als zwei Jahrzehnten haben wir auf die Tatsache hingewiesen, dass die Bibel vorhersagt, dieser Cyber-Angriff gehe von Deutschland aus. Aber erst seit wenigen Jahren beobachten wir, dass Deutschland die notwendigen Kapazitäten entwickelt. Auch wenn diese Informationen jetzt bekannt werden, dürfen wir dabei nicht vergessen, dass das meiste der deutschen Forschungsarbeit über offensive Cyber-Kapazitäten geheim gehalten wird.

Bevor Deutschland diese Kapazitäten einsetzen kann, braucht es allerdings einen starken Anführer. Gewissermaßen hat der Bericht des Rates für ausländische Beziehungen Recht: Im Augenblick hat kein deutscher Anführer die Vision oder den Willen, die militärischen Kapazitäten auch einzusetzen, die die deutschen Experten gerade schaffen. Aber Daniel 8, 23-24 sagt vorher, Deutschland werde einen starken Mann bekommen, der das Land in den Krieg führen wird. Seit vielen Jahren hat die Posaune unter der Leitung von Herrn Flurry auf die Möglichkeit hingewiesen, dass Karl-Theodor zu Guttenberg dieser Anführer sein könnte. (Bestellen Sie doch bitte ein kostenloses Exemplar von Ein starker deutscher Anführer steht unmittelbar bevor, um zu erfahren, warum wir diesen Mann so sehr im Auge haben.)

Die Tatsache, dass wir jetzt sehen, wie sich all diese Prophezeiungen erfüllen, sollte uns dazu bringen, auch Deutschland genauer zu betrachten. Aber noch wichtiger ist es, in der Bibel nach Antworten auf die wichtigsten Fragen des Lebens zu suchen. Lesen Sie „Amerikas Achillesferse – und Deutschland“, um zu erfahren, warum wir seit Jahren diese erstaunlichen Vorhersagen gemacht haben, obwohl das sonst praktisch niemand beachtet.

Wir sind im Begriff, dramatische Veränderungen zu erleben, die auf der Weltbühne passieren werden und Sie sollten wissen, warum all das geschieht.