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Europas Vorstoß nach Afrika

GETTY IMAGES, JULIA HENDERSON/die posaune

Europas Vorstoß nach Afrika

Während Mächte wie der Iran, Russland und China um Einfluss in Afrika wetteifern, zeigen mehrere aktuelle Berichte, wie Europa zurückschlägt.

  • Am vergangenen Dienstag vereinbarten Frankreich und Algerien die Wiederaufnahme der Sicherheitszusammenarbeit.

  • Am 13. Februar besuchte die italienische Premierministerin Giorgia Meloni Äthiopien zum zweiten Italien-Afrika-Gipfel.

  • Im Januar haben deutsche Unternehmen fünf neue Partnerschaften mit ostafrikanischen Unternehmen geschlossen, um die Zusammenarbeit in verschiedenen Sektoren zu verstärken.

  • Ebenfalls im Januar unternahm der deutsche Außenminister Johann Wadephul seine erste Reise nach Afrika.

Die natürlichen Ressourcen der Region und ihre Nähe zum Mittelmeer und zum Roten Meer machen sie zu einem bevorzugten Ziel für imperialistische Mächte.

  • Wadephul wies vor seinem Besuch darauf hin, dass „die Seewege vor den Küsten Ostafrikas eine der Hauptschlagadern des Welthandels sind. Die Region um das Horn von Afrika ist von besonderer strategischer Bedeutung. Meine erste Reise als Außenminister auf dem afrikanischen Kontinent führt mich daher nach Kenia und Äthiopien.“ Er sagte, Kenia sei Deutschlands „engster Partner in der Region und ein wahrer Pfeiler der Stabilität.“

Aufgrund der Bedeutung Afrikas ist Deutschland besorgt über die zunehmenden Spannungen in Äthiopien. Wadephul betonte die Notwendigkeit einer friedlichen Lösung. Unkontrollierte Gewalt in der Region könnte einer gegnerischen Macht, wie z.B. dem Iran, die Möglichkeit geben, ihren Einfluss geltend zu machen.

Italien arbeitet auch daran, seinen Einfluss in Afrika zu vergrößern. Seit ihrer Wahl im Jahr 2022 hat Meloni ihren Mattei-Plan vorangetrieben, der die italienische Zusammenarbeit mit Afrika verstärken soll. Äthiopien ist eine Startrampe für diesen Plan.

  • Melonis Besuch fand einen Tag vor der 39. ordentlichen Sitzung der Versammlung der Staats- und Regierungschefs der Afrikanischen Union statt, die ebenfalls in Äthiopien abgehalten wird.

  • Im Juli veranstalteten Italien und Äthiopien in Addis Abeba gemeinsam den zweiten UNO-Gipfel zur Bestandsaufnahme der Ernährungssysteme.

  • Meloni hat sich in den letzten Monaten wiederholt mit dem äthiopischen Premierminister Abiy Ahmed getroffen, um die Zusammenarbeit zu verstärken.

Die Rolle Äthiopiens bei diesem Vorstoß ist sinnvoll. Die christliche Regierung und die große Bevölkerung des Landes machen es zu einem guten Kandidaten für externe Akteure, die den wachsenden Einfluss des Irans in der Region bekämpfen wollen.

Prophezeiter Zusammenstoß: Die Bibel prophezeit einen kommenden militärischen Zusammenstoß zwischen Europa und dem Iran – und zeigt, dass Afrika ein wichtiger Faktor in diesem Krieg sein wird. Ausgehend von dieser Prophezeiung warnte der Chefredakteur der Posaune, Gerald Flurry, dass wir bald ein Gerangel um die Vorherrschaft in Afrika zwischen diesen beiden Blöcken erleben werden.

Die Rolle des Iran in diesem Gerangel ist durch seine Aktionen in Ägypten, Sudan, Somalia und anderswo gut dokumentiert. Aber Europa wird nicht nur zuschauen. Um mehr zu erfahren, lesen Sie den Artikel von Herrn Flurry aus dem Jahr 2013 „Achtung Algerien!