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PHOTO BY CARSTEN REHDER/PICTURE ALLIANCE VIA GETTY IMAGES

Deutschlands leise Waffe

Welche Erkenntnis erlangen wir von Deutschlands neuesten U -Booten?

Deutschlands U-Boot-Flotte macht ihre Arbeit gut – zum größten Teil bleibt dies von der Welt unbemerkt. Sie aber sollten dem große Aufmerksamkeit schenken. Deutschland hat sich durch seine militärischen Überraschungen schon immer hervorragend bewährt, und durch seine U -Boote ist es bestens aufgestellt, das wieder zu tun.

Deutschland kündigte im Oktober die Produktion von sechs weiteren dieselelektrisch angetriebenen Angriffs-U-Booten des Typs 212 an. Vier gehen nach Norwegen und zwei werden für die eigene Marine hergestellt, so dass sich die Zahl der deutschen U-Boote auf acht erhöht. Italien hat in seinem Budget zwei weitere eingeplant, die möglicherweise zu den vier, die es bereits besitzt, hinzukommen.

Der Typ 212 ist eines der besten U-Boote der Welt und eines der am weitesten exportierten. Deutschland „ist weltweit führend in der Entwicklung kleiner Tarnkappen-U-Boote, mit denen die Küstengewässer zu einem Bruchteil der Kosten von Atom-U-Booten effektiv überwacht werden können“, schrieb National Interest.

Was ist es, das diese modernen U-Boote so besonders macht? Die deutsche Schiffbauindustrie ist weltweit führend auf dem Gebiet der außenluftunabhängigen Energieversorgung. Diese Technologie nutzt Brennstoffzellen, die wesentlich länger halten als Batterien, um alles an Bord des Schiffes mit Energie zu versorgen. Sie ermöglichen sogar einen geräuscharmen Antrieb, indem sie einen Elektromotor antreiben, der den Propeller dreht. Dadurch kann das Aufladen der U-Boot-Batterien mit dem lauten Dieselgenerator vermieden werden. Infolgedessen kann es länger unter Wasser bleiben als ältere Modelle. 

Wenn ein Geschwindigkeitsschub erforderlich ist, kann der Typ 212 auf eine Blei-Säure-Batterie umschalten. Aber wenn keine Geschwindigkeit erforderlich ist, kann er sich auf diese Brennstoffzellen verlassen, um zu lauern, zu lauschen und heimlich anzugreifen.

U-Boote mit ballistischen Raketen werden für ihre Fähigkeit geschätzt, dass sie dank der Kernenergie monatelang unter Wasser bleiben können. Angriffs-U-Boote wie der Typ 212 spielen dagegen eine andere Rolle: Ihre Hauptaufgabe ist die Zerstörung der feindlichen Flotte. Was nicht-nukleare U-Boote betrifft, verfügt der Typ 212 über eine der besten Unterwasser-Ausdauerfähigkeiten. Es kann bis zu drei Wochen lang ohne aufzutauchen unter Wasser bleiben (die tatsächliche Ausdauer eines U-Bootes ist oft ein streng gehütetes Geheimnis).

Einige haben den Typ 212 kritisiert, weil ihm die beeindruckende Tauchtiefe russischer und amerikanischer U-Boote fehlt. Da dieses U-Boot mit Diesel und nicht mit Atomenergie betrieben wird, kann es auch nicht monatelang unter Wasser bleiben. Und mit einer Batterie kann es keine hohen Geschwindigkeiten aufrechterhalten.

Es war aber auch keineswegs für diese Dinge vorgesehen. Die Ostsee, wo diese U-Boote stationiert sind, ist durchschnittlich nur 50 Meter tief. Das ist eine geringe Wassertiefe für ein U-Boot, selbst für den Typ 212, der 200 Meter tief tauchen kann (die tatsächliche Tauchgrenze eines U-Bootes ist immer unter hoher Geheimhaltung). Stattdessen ist dieses U-Boot für heimliche, schnelle Angriffe optimiert. Es braucht keine anhaltend hohen Geschwindigkeiten, sondern nur Geschwindigkeitsschübe. Und wenn es auf Batteriebetrieb läuft, ist es leiser als ein atombetriebenes U-Boot, da keine Kühlmittelpumpen nötig sind, um eine Überhitzung des Reaktors zu verhindern.

Angriffs-U-Boote müssen manövrierfähig, schnell und vor allem leise sein. In all diesen Bereichen ist der deutsche Typ 212 hervorragend.

Obwohl diese U-Boote hauptsächlich in der Ostsee eingesetzt werden, sind sie nicht darauf beschränkt. „In jüngster Zeit hat die Marine den Umfang ihrer U-Boot-Operationen erweitert“, schrieb Jane's International Defense Review. Die Nuclear Threat Initiative schrieb: „In den letzten zehn Jahren hat die deutsche Marine ihr Einsatzgebiet auf die Küstengewässer Nordeuropas (Nordsee), des Nordatlantiks und des Mittelmeers ausgedehnt.“

In der seichten, kalten Ostsee profitieren diese relativ kompakten U-Boote von einer tödlichen Täuschung. Sie sind klein genug, um knapp unter der Schichttiefe zu lauern, bei der die Wassertemperatur dramatisch abkühlt. Das kühlere Wasser verändert den Winkel, die Schicht, in der die Schallwellen es durchdringen, und erzeugt eine akustische tote Zone, bei der die Wahrscheinlichkeit, dass das U-Boot entdeckt wird, deutlich geringer ist.

Deutschlands kleine U-Boote sind nicht nur theoretisch gefährlich. Konkrete Beispiele aus der ganzen Welt beweisen, dass U-Boote dieser Größe und auch kleinere, außerordentlich gefährlich sein können.

Das schwedische U-Boot der Gotland-Klasse ist das beste Beispiel dafür. Sie sind in einer ähnlichen Region stationiert und spielen eine ähnliche Rolle wie der Typ 212. Diese kleinen dieselbetriebenen U-Boote sind wohl die leisesten der Welt. Bei Kriegsspiel-Übungen mit der US-Marine versenkten sie wiederholt Träger und Kreuzer, und haben sie auch in einigen Fällen unbemerkt umkreist. Über einen Zeitraum von zwei Jahren überzeugten sie amerikanische U-Boot-Abwehr-Experten davon, dass ihre Technologie nicht der Aufgabe gewachsen sei, mit kleinen, leisen U-Booten fertig zu werden. 

Der deutsche Typ 212 folgt einem ähnlichen Konzept. „Wir sind der festen Überzeugung, dass die wesentlichen Vorteile, die unsere U-Boote haben und behalten sollten, ihre Lautlosigkeit ist und deshalb müssen sie kompakt bleiben“, sagte Kapitän Joachim Brune, Leiter des Test- und Bewertungszentrums der deutschen Marine. „Wenn Sie die Nutzlast erhöhen, benötigen Sie mehr Platz. Dann werden Sie Zugeständnisse machen und Kompromisse eingehen müssen, die Sie vielleicht nicht eingehen möchten.“

Trotz all ihrer Letalität sind diese U-Boote mit jeweils 394 Millionen US-Dollar unglaublich kostengünstig. Zum Vergleich: Ein einziges U-Boot der Virginia-Klasse kostet 2,8 Milliarden US-Dollar. Das bedeutet, dass die gesamte deutsche U-Boot-Flotte weniger kostet als nur einer dieser amerikanischen Giganten von einem U-Boot. Der Typ 212 hat weniger als 30 Mann Besatzung; die Virginia-Klasse hingegen benötigt 132 Mann.

Der Typ 212 ist zudem flexibel. Die Exportversion wird oft bei kleineren Flotten gesehen. Diese sind oft stark modifiziert. Das beste Beispiel ist die israelische Dolphin-Klasse, die über ein Paar großformatiger Torpedorohre verfügt. Diese können sowohl für Taucher als auch – wie auch die meisten Fachleute sagen – zum Abschuss von Atomraketen verwendet werden. Durch den Export nach Israel sowie unzähliger anderer kleiner Seestreitkräfte steigert Deutschland sein Know-how und seine industriellen Fähigkeiten.

Auch die europäischen Gegner haben diesen Ansatz gewählt. Der Iran setzt in Russland hergestellte U-Boote der Kilo-Klasse ein, ein dieselelektrisches Fahrzeug, das dem Typ 212 ähnelt. Außerdem betreibt er die viel kleineren Mini-U-Boote der Ghadir-Klasse.

Nordkorea betreibt auch Kleinst-U-Boote. Diese erschreckten einst die USA und Südkorea, als 70 Prozent von ihnen – 50 U-Boote – mobilisiert wurden und für eine Woche verschwanden. Ein nordkoreanisches Kleinst-U-Boot wurde auch beschuldigt, das südkoreanische Kriegsschiff Cheonan versenkt zu haben.

Auch die europäischen Verbündeten müssen mit einbezogen werden. Frankreichs Atom-U-Boote der Triomphant-Klasse mit ballistischen Raketen sind die größten Europas. Deutschland und Italien nahmen den Mittelweg und setzten auf den leichteren, schwerer aufzuspürenden Typ 212. Schweden vervollständigt die Truppe mit seinem Kurzstrecken- aber ebenso tödlichen Gotland.

Gemeinsam sind Europas U-Boot-Streitkräfte mächtig. Und Deutschland positioniert sich als führender Entwickler dieser fortschrittlichen Waffen.

Dies ist für Deutschlands potentielle Feinde sicherlich beunruhigend. Sollten sich auch die derzeitigen Verbündeten Sorgen machen?

Fast jeder wird heute sagen, dass Deutschland keine Bedrohung für seine Nachbarn darstellt. Die gleiche Mentalität, die nach dem Ersten Weltkrieg existierte, existiert auch heute. Aber alle, auch die heutigen Supermächte wie die Vereinigten Staaten, müssen Deutschland genauer beobachten. 

Es mag wie ein Pazifist aussehen. Es verfügt nur über wenige U-Boote. Aber es ist der viertgrößte Waffenexporteur der Welt. Es verfügt über fortschrittliche Militärtechnologie. Seine industrielle Macht macht es Deutschland leicht, im Bedarfsfall mehr zu produzieren. Es könnte sich auch dafür entscheiden, das zu behalten, was es derzeit exportiert.

Der Chefredakteur der Posaune Gerald Flurry schrieb, dass Deutschland sein Militär „in kürzester Zeit vergrößern und modernisieren“ könnte. Und obwohl dem Land im Moment ein starker Anführer fehlt, der gewillt ist, diese Entscheidung zu treffen, wird sich das „über Nacht ändern, wenn ein starker Mann die Kontrolle übernimmt!“

Um ein Beispiel zu nennen, machte Herr Flurry auf den deutschen U-Boot-Bau aufmerksam. Deutschland ist „heute ein führender Waffenhersteller … Es baut sogar U-Boote, die Atomraketen mitführen können!“, schrieb er und wies dabei auf die in Deutschland gebaute Dolphin-Klasse Israels hin.

Deutschlands fehlender militärischer Akzent wird sich bald ändern. Die Umgestaltung der Nation unter Hitler „wird harmlos erscheinen im Vergleich zu dem, was jetzt kommt!“, schrieb Herr Flurry. „Das Land, das den zweiten Weltkrieg begann, besitzt eine hochentwickelte Militärindustrie, die in der Lage ist, militärische Utensilien herzustellen, mit denen man Atomangriffe lautlos und gut getarnt durchführen kann. Was für Gefahren gehen davon aus? Wie viele Menschen erkennen das überhaupt?“ 

Auf der Grundlage konkreter biblischer Prophezeiungen macht Herr Flurry solch kühne Aussagen über die Zukunft Deutschlands. Offenbarung 17, 10 beschreibt die sieben Wiederauferstehungen des Heiligen Römischen Reiches im Laufe der Geschichte. Sechs sind gekommen und gegangen. Die siebte ist gerade im Entstehen. Unser kostenloses Buch Das Heilige Römische Reich in der Prophezeiung beschreibt die grundlegende Geschichte und Prophezeiung dahinter und erklärt, warum Sie auf die endgültige Auferstehung dieses gewalttätigen Reiches achten sollten.

Die deutschen U-Boote sind gebaut um zu „überraschen“. Sie sind ein Symbol für den Aufstieg Deutschlands: leise, aber kraftvoll und in naher Zukunft tödlich. Winston Churchill warnte:
„Deutschland ist ein Land voller militärischer Überraschungen.“ Dies trifft heute zu.

Sie müssen Deutschlands Wiederaufrüstung beobachten. Die Bibel sagt, dass diese Nation in Kürze das Ruder einer siegreichen europäischen Supermacht übernehmen wird. Die Welt wird überrascht sein. Für die meisten wird es zu spät sein. Sie aber müssen nicht überrascht werden. Bestellen Sie noch heute Ihr kostenloses Exemplar der Broschüre Das Heilige Römische Reich in der Prophezeiung .

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