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Kien Do/Unsplash

Das Geheimnis des Reiches Gottes (Sechster Teil)

Geheimnis der Zeitalter - Kapitel Sieben

Fortgesetzt von Das Geheimnis des Reiches Gottes (Fünfter Teil)

Kein Analphabetentum mehr

Welch unglaublicher Fortschritt wäre es, würden alle Nationen und Völker der Welt ein und dieselbe Sprache sprechen, lesen und schreiben.

Heute haben weite Teile der Welt noch nicht einmal eine Schriftsprache. Millionen und Abermillionen sind Analphabeten können nicht lesen und schreiben – nicht einmal den eigenen Namen.

Wenn der wiedergekehrte Christus die Welt erobert hat, wird er eine Ära der totalen Belesenheit, der totalen Bildung einleiten – und der Welt eine „reine“ einheitliche Sprache geben.

Zu diesem Thema könnte man ein Buch für sich schreiben. Die literarischen Prozesse der ganzen Welt haben sich verändert. Heute sind alle Sprachen verderbt. Sie stecken voll heidnischer Ausdrücke, Aberglauben, fehlerhafter Bezeichnungen, Regelabweichungen, seltsamer idiomatischer Ausdrücke.

Gott sagt: „Dann aber will ich den Völkern reine Lippen geben, dass sie alle des Herrn Namen anrufen sollen und ihm einträchtig dienen“ (Zephanja 3, 9).

Stellen Sie sich die neue Ära guter Literatur, guter Musik vor; keine Doppelarbeit und keine Missverständnisse durch sprachliche Schwierigkeiten mehr, kein mühsames Übersetzen. Welch ein Zeitalter wird das sein, wenn alle Welt wirklich gebildet ist – und eine Einheitssprache spricht.

Das Wirtschaftsleben

Gott zeigt, dass Jerusalem die religiöse wie auch die finanzielle Hauptstadt der Welt sein wird.

Von der neuerbauten Stadt sagt der Schöpfer: „Dann wirst du deine Lust sehen und vor Freude strahlen, und dein Herz wird erbeben und weit werden, wenn sich die Schätze der Völker am Meer zu dir kehren [die Gold- und Silberreserven der Welt liegen größtenteils unter den Meeren] und der Reichtum der Völker zu dir kommt“ (Jesaja 60, 5).

Doch Gott wird ja auch, wie wir gelesen haben, einen Großteil des Meeresgrundes heben und trocken werden lassen; mehr Land wird zugänglich sein. Wissenschaftler haben festgestellt, dass der Löwenanteil der Bodenschätze in den Gesteinsschichten unter den Meeren liegt.

Dieser Reichtum wird, so sagt Gott, während der Herrschaft Jesu Christi auf Erden zugänglich werden.

Gott sagt, dass der Reichtum der Welt nach Jerusalem fließen werde und dass die riesigen Neubauprogramme, Aufbau- und Pioniervorhaben, die dann einsetzen, von diesem Reichtum finanziert werden.

„Es ist nur noch eine kleine Weile, so werde ich Himmel und Erde, das Meer und das Trockene erschüttern. Ja, alle Heiden will ich erschüttern. Da sollen dann kommen aller Völker Kostbarkeiten, und ich will dies Haus voll Herrlichkeit machen, spricht der Herr Zebaoth. Denn mein ist das Silber, und mein ist das Gold, spricht der Herr Zebaoth“ (Haggai 2, 6-8). Doch Gottes Schatzkammer wird offen zu sehen sein. Keine Goldbarren in unterirdlschen Gewölben, keine Angst mehr vor Diebstahl und Raub. Sondern eine atemberaubend schöne Zier für die Hauptstadt und den Tempel, in dem Christus residiert.

Ein fester Währungsstandard wird aufgestellt, der sich nie mehr ändert.

Keine Spekulationen mehr, kein Hasardspiel mit der Fähigkeit anderer Leute.

Niemand wird sich mehr bereichern aus der Arbeit und Kreativität anderer Menschen. Keine Börsen, Weltbanken, Finanzzentren, Versicherungsgesellschaften, Hypothekengeber, Kreditanstalten und Ratenkäufe mehr.

In Gottes Wohlstandswelt werden die Menschen nur noch kaufen, was sie brauchen, und nur, wenn sie es sich leisten und bar bezahlen können. Keine Zinsen mehr. Und keine Steuern.

Das Zehntensystem

Allgemein eingeführt werden wird jedoch das System des Zehntenzahlens.

In den heutigen Staaten werden bis zu 40, 50, ja sogar 90 Prozent Steuern erhoben: Erbschaftssteuer, Einkommensteuer, versteckte Steuern; Bundes-, Landes- und kommunale Steuern.

Gott dagegen verlangt nur zehn Prozent. Und von diesen zehn Prozent wird die gesamte Administration, Bildungsarbeit und religiöse Führung der ganzen Welt finanziert.

„Ist’s recht, dass ein Mensch Gott betrügt, wie ihr mich betrügt! Ihr aber sprecht: ,Womit betrügen wir dich?‘ Mit dem Zehnten und der Opfergabe! Darum seid ihr auch verflucht; denn ihr betrügt mich allesamt. Bringt aber die Zehnten in voller Höhe in mein Vorratshaus, auf dass in meinem Hause Speise sei, und prüft mich hiermit, spricht der Herr Zebaoth, ob ich euch dann nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabschütten die Fülle“ (Maleachi 3, 8-10). Das ist eine Prophezeiung für heute.

Und welch ein Segen das sein wird! Keine der finanziellen Lasten mehr, unter denen heute die Menschen stöhnen.

Gott sagt, finanzieller Segen wird dann an der Tages­ordnung sein.

Denken wir uns Diebstahl, Raub, Unfälle, Wetterschäden, Rost, Verfall im Agrar-, im Industrie- und im Lagerungsbereich fort. Wieviel billiger könnte dann alles verkauft werden – und mit wieviel mehr Gewinn!

Die Wetterverhältnisse

Denken wir uns Wetterprobleme, Insekten- und sonstigen Schädlingsbefall und Krankheiten aus der Landwirtschaft fort – keine staatlichen Preiskontrollen oder Überangebote, wie gut ginge es den Bauern!

Gott wird bewirken, dass es so sein wird.

Gott, unser himmlischer Vater, ist Multimilliardär. „Mein ist das Gold“, sagt er (Haggai 2, 8).

Und Gott will, dass es jedem seiner Kinder wohlergeht. „Mein Lieber, ich wünsche, dass dir’s in allen Stücken wohlgehe und du gesund seiest …“ (3. Johannes 2). Christus hat gesagt: „Ich bin gekommen, dass sie das Leben und volle Genüge haben sollen“ (Johannes 10, 10).

Gott will Fülle, Wohlergehen in allen Lebensbereichen.

Aber sehen Sie sich die materiell „Erfolgreichen“ an. Wie viele von ihnen sind glücklich? J. Paul Getty, einer der reichsten Männer der Welt, soll gesagt haben: „Alle meine Millionen gäbe ich für eine einzige glückliche Ehe!“

In Gottes Reich wird man Gottes Gebote befolgen. Sie werden zum „Grundgesetz“ des gesamten Berufs-, Handels- und Wirtschaftslebens der Welt werden.

Alles wird auf dem Prinzip des „Gebens“ fußen. Christus sagt: „Gebet, so wird euch gegeben. Ein volles, gedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß wird man in euren Schoß geben; denn eben mit dem Maß, mit dem ihr messt, wird man euch wieder messen“ (Lukas 6, 38).

In Gottes neuer Weltordnung wird das gebende Prinzip allgemeine Gültigkeit haben – nicht das allgemeine Prinzip des Betrügens, Übervorteilens, Lügens und Übertölpelns, wie es im heutigen Wirtschaftsleben gilt.

Wenn Gott durch Zurschaustellung seiner Allmacht die rebellische Menschheit bekehrt, wenn er sein Versprechen wahr macht: „So wahr ich lebe, spricht der Herr, mir sollen sich alle Knie beugen, und alle Zungen sollen Gott bekennen“ (Römer 14, 11), wenn er den eitlen, hoffärtigen Geist des Menschen demütigt – dann wird der Mensch zu geben bereit sein.

Und erst wenn der hochmütige Geist des Menschen gebrochen ist (Jesaja 2, 10-12 und 17), werden die Völker auf Erden bereit sein, die ehrliche, liebende, gebende Norm für die gesamte Wirtschaft zu akzeptieren.

Ein dickes Buch wäre nötig, um auch nur annähernd die wunderbaren Verhältnisse zu schildern, die auf der Erde herrschen könnten und am Ende auch herrschen werden, wenn das menschliche Herz gedemütigt, bekehrt und der göttlichen Natur teilhaftig geworden ist (2. Petrus 1, 4).

Niemand wird dann mehr ein Gebäude bauen, das er nicht braucht und sich nicht leisten kann, und es vermieten, um die Kosten wieder hereinzuholen. Keine Zinsen mehr. Zinsnahme („Wucher“) bezeichnet Gott als Sünde.

Einmal alle fünfzig Jahre werden alle Schulden – öffentliche und private – restlos erlassen.

Weltwirtschaft geheilt

Die Weltwirtschaft wird gesunden, weil die Administration in den Händen der geistlichen Gottfamilie und der ihr unmittelbar unterstellten Menschen liegen wird; keine Oberbürokratie wird mehr über andere Bürokratien, diese wieder über andere Bürokratien wachen; kein Militär mehr; keine Spionage, kein Interpol; keine Kartelle, Monopole, Gewerkschaften, keine riesigen Staatsausgaben wird es mehr geben.

Uberlegen Sie. Keine Auslandshilfe mehr – verschwendete Milliarden, um sich „Liebhaber“ (Verbündete) zu kaufen (Hesekiel 23, 9 u. 22; Klagelieder 1, 2 u. Hesekiel 16. Kapitel), keine mit Auflagen verbundenen Subventionen für Industrie, Wissenschaft und Raumfahrttechnik, Schulen und Forschungsinstitutionen.

Statt dessen wird jede notwendige Industrie, Bildungsinstitution und Wirtschaftsbranche finanziell auf eigenen gesunden Füßen stehen.

Welch eine Welt wird das sein!

Wird fortgesetzt...

De Moa