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Dewang Gupta/Unsplash

Das Geheimnis des Reiches Gottes (Fünfter Teil)

Geheimnis der Zeitalter - Kapitel Sieben

Fortgesetzt von Das Geheimnis des Reiches Gottes (Vierter Teil)

Reines Wasser – fruchtbare Wüsten

Können Sie sich eine solch fabelhafte Szene vorstellen? Wüsten, die grünes, fruchtbares Gartenland werden, mit Baum und Strauch, Quelle und Bach; Berge, die niedriger gemacht werden, bewohnbar werden.

An vielen Stellen in der Bibel spricht Gott von solchen Verhältnissen.

„Dann werden die Lahmen springen wie ein Hirsch, und die Zunge der Stummen wird frohlocken. Denn es werden Wasser in der Wüste hervorbrechen und Ströme im dürren Lande. Und wo es zuvor trocken gewesen ist, sollen Teiche stehen, und wo es dürre gewesen ist, sollen Brunnquellen sein. Wo zuvor die Schakale gelegen haben, soll Gras und Rohr und Schilf stehen“ (Jesaja 35, 6-7).

Lesen Sie das ganze 35. Kapitel von Jesaja.

Gott sagt: „Die Wüste und Einöde wird frohlocken, und die Steppe wird jubeln und wird blühen wie die Lilien. Sie wird blühen und jubeln in aller Lust und Freude …“ (Vers 1-2).

Vor ein paar Jahren geschah in einem ausgedörrten Canyon im Bergland zwischen Bakersfield und Los Angeles ein kleines Erdbeben. Die Eigentümer eines kleinen Hotels, das wegen der großen Trockenheit der Gegend fast immer leerstand, hatten schon erwogen, das Hotel zu schließen und fortzuziehen.

Da erschütterten plötzlich Erdstöße das trockene Hügelland. Es knirschte und krachte, dann hörte man ein schwaches Gurgeln. Die Leute liefen zu dem ausgetrockneten Flussbett, das durch ihr Grundstück lief, und sahen zu ihrem größten Erstaunen Wasser darin entlangrauschen. Wasser, das, nachdem der Schlamm sich gesetzt hatte, kristallklar wurde, reines, erfrischendes Trinkwasser.
Überflüssig zu sagen ihr Hotel ging fortan wieder besser.

Das Erdbeben hatte wohl eine unterirdische Wasserader aufgerissen und in das trockene Flussbett geleitet.

Denken Sie an die großen Wüsten der Erde. Wieso erscheint es undenkbar und unglaublich, dass Gott sie blühen lassen kann wie die Lilien?

Die Berge sind ja geformt worden. Gott hat die großen tektonischen Vorgänge, die Gebirgsauffaltungen, die Grabenbrüche usw. geschehen lassen, die die Erdoberfläche prägen. Die Berge sind gewissermaßen modelliert worden. Die Erde wurde in einem Supererdbeben gestaltet, und die Berge sind nicht zufällig entstanden.

Der Gott der Allmacht, der die Berge geschaffen hat (Amos 4, 13; Psalm 90, 2), wird sie „neu erschaffen“, wird die Erdoberfläche umformen.

Lesen Sie von den riesigen Erdbeben, die kommen und einen Großteil der Erdumgestaltung bewirken werden (Offenbarung 16, 18; Sacharja 14, 4). Die Schrift sagt: „Die Berge erzittern vor ihm [Gott], und die Hügel zergehen …“ (Nahum 1, 5).

Land unter dem Meer wiedergewonnen

Ein Großteil des Weltreichtums liegt bekanntermaßen unter dem Meer. Erdöl, Silber, Dutzende anderer Bodenschätze – das alles ist heute noch unzugänglich, liegt unerschlossen unter riesigen Meeresflächen. Außerdem enthält das Seewasser viel Gold, und der größte Teil der Weltgoldreserven liegt unter den Ozeanen.

Viele Küstenländer haben gegen Erosion durch Gezeiten und heftige Brandungseinwirkung zu kämpfen. Und andererseits wurden auch weite Landstriche durch Eindeichen dem Meer abgerungen, z. B. in Holland.

Welch riesige zusätzliche Flächen stünden dem Menschen zur Verfügung, wenn sich die Ozeane verkleinerten! Und genau das wird geschehen, wie Gott sagt: „Und der Herr wird austrocknen die Zunge des Meeres von Ägypten und wird seine Hand gehen lassen über den Euphrat mit seinem starken Wind und ihn in sieben Bäche zerschlagen, so dass man mit Schuhen hindurchgehen kann“ (Jesaja 11, 15).

Unglaublich – aber wahr!

Wenn Jesus Christus zum Erdenherrscher wird, wird er von seiner großen Macht Gebrauch machen. Johannes sah in einer Vision, wie die Engel den wiedergekehrten Christus priesen: „Wir danken dir, Herr, allmächtiger Gott, der du bist und der du warst, dass du an dich genommen hast deine große Macht und herrschest!“ (Offenbarung 11, hast 17).

Die geballte Macht richtiger Aufklärung über wahre Gesundheit und Heilung aller Krankheiten, wenn man sie bereut, wird zu strahlender, utopischer Gesundheit führen.

„Denn der Herr wird dort bei uns mächtig sein“, steht dazu geschrieben, „und weite Wassergräben wird es geben, auf denen kein Schiff mehr fahren, kein stolzes Schiff mehr dahinziehen kann. Denn der Herr ist unser Richter, der Herr ist unser Meister, der Herr ist unser König; der hilft uns! … Und kein Bewohner wird sagen: ,Ich bin schwach [andere Übers.: Ich bin krank]‘; denn das Volk, das darin wohnt, wird Vergebung der Sünde haben“ (Jesaja 33, 21-22 u. 24).

Geschrieben steht auch die wunderbare Verheißung: „Stärkt die müden Hände und macht fest die wankenden Knie! Sagt den verzagten Herzen: Seid getrost, fürchtet euch nicht! Seht, da ist euer Gott! Er kommt zur Rache; Gott, der da vergilt, kommt und wird euch helfen. Dann werden die Augen der Blinden aufgetan und die Ohren der Tauben geöffnet werden. Dann werden die Lahmen springen wie ein Hirsch, und die Zunge der Stummen wird frohlocken …“ (Jesaja 35, 3-6).

Gott beschreibt den Lohn für Befolgung seiner Gesetze der Barmherzigkeit und Liebe: „Dann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte, und deine Heilung wird schnell voranschreiten …“ (Jesaja 58, 8).

Gesundheit und Glück

Bei der Schilderung der allgemeinen Gesundheit und Überfülle, die auf Erden einkehren sollen, sagt Gott: „Aber dich will ich wieder gesund machen und deine Wunden heilen …“ (Jeremia 30, 17).

„Sie werden kommen und auf der Höhe des Zion jauchzen und sich freuen über die Gaben des Herrn, über Getreide, Wein, Öl und junge Schafe und Rinder, dass ihre Seele sein wird wie ein wasserreicher Garten und sie nicht mehr bekümmert sein sollen. Alsdann werden die Jungfrauen fröhlich beim Reigen sein, die junge Mannschaft und die Alten miteinander; denn ich will ihr Trauern in Freude verwandeln und sie trösten und sie erfreuen nach ihrer Betrübnis. Und ich will der Priester Herz voller Freude machen, und mein Volk soll meiner Gaben die Fülle haben, spricht der Herr“ (Jeremia 31, 12-14).

Und warum sollte es nicht beste Gesundheit geben?

Warum sollten wir so bereitwillig glauben, dass solch perfekte Gesundheit und Freude unmöglich seien? Warum werden all diese Schriftstellen vom so genannten Christentum ignoriert? Stattdessen soll man nach deren Lehre in den Himmel kommen, wo Müßiggang und Wohlbehagen vorherrschen, jedoch ohne wirkliche Erfüllung.

Befolgung der Gesundheitsgesetze wird Segen bringen: garantierte Gesundheit, Aussterben aller Krankheiten in der dritten bis vierten Generation.

Gott verheißt seinem Volk: „Wenn du nun der Stimme des Herrn, deines Gottes, gehorchen wirst, dass du hältst und tust alle seine Gebote, die ich dir heute gebiete, so … werden über dich kommen und dir zuteil werden alle diese Segnungen: Gesegnet wirst du sein in der Stadt, gesegnet wirst du sein auf dem Acker. Gesegnet wird sein die Frucht deines Leibes, der Ertrag deines Ackers und die Jungtiere deines Viehs, deiner Rinder und deiner Schafe. Gesegnet wird sein dein Korb und dein Backtrog“ (5. Mose 28, 1-5).

Auch zeigt Gott, dass einzelne Rassen in ihre Heimatländer zurückkehren und sie neu bevölkern werden: „Es wird einst dazu kommen, dass Jakob wurzeln und Israel blühen und grünen wird, dass sie den Erdkreis mit Früchten erfüllen“ (Jesaja 27, 6).

Gott sagt, die Trümmer würden wiederaufgebaut werden.

„Denn siehe, ich will mich wieder zu euch kehren und euch mein Angesicht zuwenden, dass ihr angebaut und besät werdet. Und ich will viele Menschen auf euch wohnen lassen, das ganze Haus Israel insgesamt, und die Städte sollen wieder bewohnt und die Trümmer aufgebaut werden. Ja, ich lasse Menschen und Vieh auf euch zahlreich werden; sie sollen sich mehren und fruchtbar sein. Und ich will euch wieder bewohnt sein lassen wie früher …“ (Hesekiel 36, 9-11).

Lesen Sie das ganze Kapitel Hesekiel 36. Gott sagt, er wolle „die Städte wieder bewohnt sein lassen, und die Trümmer sollen wieder aufgebaut werden … Dies Land war verheert, und jetzt ist’s wie der Garten Eden, und diese Städte waren zerstört, öde und niedergerissen und stehen nun fest gebaut und sind bewohnt“ (Vers 33 u. 35).

Und was wird mit allen anderen Nationen sein?

„Zu der Zeit wird eine Straße sein von Ägypten [das heute noch als Nation besteht] nach Assyrien [viele Assyrer sind vor Jahrhunderten nach Nord-Mitteleuropa, dem heutigen Deutschland, gezogen], dass die Assyrer nach Ägypten und die Ägypter nach Assyrien kommen und die Ägypter samt den Assyrern Gott dienen. Zu der Zeit wird Israel der dritte sein mit den Agyptern und Assyrern, ein Segen mitten auf Erden; denn der Herr Zebaoth wird sie segnen und sprechen: Gesegnet bist du, Ägypten, mein Volk, und du, Assur, meiner Hände Werk, und du, Israel, mein Erbe!“ (Jesaja 19, 23-25).

Wird fortgesetzt...

De Moa