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5 Maßnahmen, die Ihrem Kind in der Schule zum Erfolg verhelfen

In manchen Kreisen ist der Ruf der öffentlichen Schulen bemängelt worden. Kritiker machen unter den Problemen, die das Leben unserer schulpflichtigen Kinder schädigen, ein geringes wissenschaftliches Niveau, vorherrschende schwache Leistungen und eine üble Jugendkultur dafür verantwortlich. Privatschulen und Heimunterricht werden bei vielen Familien immer mehr bevorzugt.

Es gibt jene, die anscheinend denken, dass einfach keine Hoffnung besteht für ein Kind, welches die öffentliche Schule besucht. Das entspricht nicht der Wahrheit. Während Privatschulen und Heimunterricht hervorragende Alternativen sein können für jene, denen diese zur Verfügung stehen, darf man öffentliche Schulen nicht als letzten Ausweg sehen.

Es ist jedoch gleichzeitig unverantwortlich von Eltern, ihre Kinder einfach in die öffentliche Schule zu schicken und zu erwarten, dass alles gut geht. Wenn Sie als Eltern sich nicht am Ausbildungsprozess beteiligen, werden die Chancen auf einen guten Erfolg Ihres Kindes in der öffentlichen Schule drastisch verringert.

Bildung beginnt zu Hause und der Erfolg Ihres Kindes wird sehr von dem Fundament abhängen, das schon vor dem Tag gelegt wurde, wo das Kind das erste Mal den Kindergarten besucht. Außerdem muss die Bildung im Elternhaus fortlaufend gefestigt werden solange Ihr Kind in der Ausbildung ist. Es sollte in der Tat ein gemeinsames Bemühen zwischen Eltern und Lehrern sein – zwischen Heim und Schule.

Hier sind fünf Hinweise, die Sie als Eltern anwenden können, um Ihrem Kind zu helfen, im öffentlichen Schulsystem hervorragende Leistungen zu erzielen (obwohl sie auch für jene in den vielen Privatschulen gelten). Diese Hinweise beruhen auf der Annahme, dass die Lehrer wirklich an der Ausbildung Ihres Kindes interessiert sind. Aber selbst wenn Lehrer diesem Standard nicht entsprechen, dann ist das umso mehr Grund für Sie, sich an der Erfahrung Ihres Kindes an öffentlichen Schulen aktiv zu beteiligen.

1. Beteiligen Sie sich an der Schule

Viele Schulen haben viele Aktivitäten während des Jahres zu denen die Eltern eingeladen sind: Elternsprechtage, Tage der offenen Tür und Konzerte. Eltern sollten diesen Veranstaltungen eine hohe Priorität beimessen – sogar während und ganz besonders in der Oberschule. Sie werden nicht nur erfahren können, wo Ihre Kinder erfolgreich sind bzw. sich abmühen, aber all diese sind großartige Gelegenheiten, Ihren Kindern zu zeigen, dass Sie an deren Leben interessiert sind.

Welche Beschränkungen eine öffentliche Schule auch immer haben mag, diese werden jedoch viel schlechter gemacht durch Eltern, die ihre Kinder vernachlässigen – wodurch sie sich unkontrolliert und ungeliebt fühlen. Wenn Sie sich an der Ausbildung Ihres Kindes engagieren, wird das Ihrer Beziehung zu Hause zugute kommen.

Lehrer merken es, wenn Sie ein aktives Interesse an der Ausbildung Ihres Kindes zeigen. Ein Nichterscheinen bei manchen dieser Veranstaltungen vermittelt dem Lehrer den Eindruck, dass Sie sich um die Ausbildung Ihres Kindes nicht kümmern. Es ist wichtig, mit dem Lehrer eine positive Beziehung aufzubauen.

Tage der offenen Türen geben Kindern die Gelegenheit zu zeigen, woran sie das ganze Jahr hindurch gearbeitet haben.

An Elternsprechtagen sollten wenn möglich beide Elternteile anwesend sein. In einer Familie, wo die Mutter zu Hause ist, kann sie sich, sobald alle Kinder in der Schule sind, freiwillig und regelmäßig zur Verfügung stellen – dem Lehrpersonal bei bestimmten Klassenprojekten helfen oder Klassenfahrten beaufsichtigen.

Ihr Engagement hilft Ihnen die Lehrer und das Verwaltungspersonal, die täglich mit Ihrem Kind arbeiten, kennen zu lernen. Diese Kenntnis ermöglicht Ihnen, im Leben Ihres Kindes einen dominanten Einfluss zu wahren.

2. Bei den Hausaufgaben helfen

Eltern sind verantwortlich dafür, dass sie wissen, was ihre Kinder lernen.

Fragen Sie täglich, ob Ihr Kind irgendwelche Papiere zum Anschauen oder Unterschreiben oder auch Hausaufgaben hat. Überprüfen Sie die Ergebnisse und die Benotung Ihres Kindes. Achten Sie darauf, wo es Schwierigkeiten gibt – und helfen Sie. Verwenden Sie Zeit um sicher zu machen, dass Ihr Kind weiß was gelehrt wird. Wiederholen Sie Beispiele oder Aufgaben; üben Sie die Rechtschreibung von Wörtern oder Fakten, die er oder sie sich einprägen müssen – was immer Ihr Kind auch braucht, damit es die Situation beherrschen kann, wenn es in die Schule zurückkehrt.

Nicht genügend Zeit dafür, sagen Sie? Diese Zeit ist eine der wertvollsten, die Sie mit Ihrem Kind verbringen können! Einige Minuten hier und einige Minuten dort werden Ihnen helfen, Sie an Ihre Kinder bzw. Teens zu binden und es wird Ihnen zeigen, dass Bildung eine wertvolle und lebenslange Beschäftigung ist.

Dennoch, Sie dürfen diese Hilfe nicht übertreiben, damit sich Ihre Kinder nicht zu sehr auf Ihre Hilfestellung verlassen. Sie sollten verfügbar sein aber auch die individuelle Verantwortlichkeit der Kinder unterstreichen und deren Notwendigkeit, aufmerksam zu sein. Den Kindern die Gewohnheit des Zuhörens einzuhämmern, ist eines der konstruktivsten Mittel, bei den Hausaufgaben zu helfen. Wenn sie beim Unterricht aufpassen, werden die Hausaufgaben viel leichter sein. Und in einer Welt, wo die jungen Leute mit Fernsehen und Videospielen übersättigt sind, wo sie mit minderwertiger Nahrung gefüllt und des Schlafes beraubt werden, wird Ihr Kind wahrscheinlich an die Klassenspitze aufsteigen, wenn das Zuhören eine Gewohnheit ist.

Machen Sie die Hausaufgaben zur Routine für Ihr Kind. Machen Sie sicher, dass die Umgebung für das Lernen geeignet ist. Jeder Mensch lernt unterschiedlich, seien Sie also feinfühlig gegenüber der Tatsache, dass sie oder er in einer unterschiedlichen Umgebung vorwärts kommt. Finden Sie heraus, was für Ihre Kinder am besten ist. Lernen Sie deren Bildungsbedürfnisse wirklich kennen.

3. Seien Sie positiv

Wie viel wir auch verkehrt finden mögen mit den öffentlichen Schulen in unserer Gesellschaft, so sollten wir das unseren Kindern nie als eine negative Einstellung gegenüber Bildung empfinden lassen. Wir müssen unsere Kinder ermutigen, dass sie bereitwillig lernen mögen.

Thomas Jefferson schrieb: „Eine Regierung ist eben wie alles andere: um sie zu erhalten, müssen wir sie lieben. … Daher hängt alles davon ab, diese Liebe in eine Republik anzufachen; und dies zu inspirieren, sollte die Hauptaufgabe der Bildung sein; aber die sicherste Weise, unseren Kindern das einzuprägen, ist, dass die Eltern ihnen ein Beispiel geben.“ Freuen Sie sich für Ihr Kind, wenn es eine schwer erarbeitete Eins nach Hause bringt oder wenn es in einem wissenschaftlichen Projekt wirklich kreativ wird? Aber loben Sie Ihr Kind nicht übermäßig oder schmeicheln Sie nicht, sondern seien Sie ehrlich interessiert in dessen Arbeit und begeistert über die Leistungen. Junge, beeindruckbare Menschen – sogar Teenager – brauchen das von Ihnen.

4. Legen Sie Wert auf täglichen Schulbesuch.

Eltern sollten alles tun, was möglich ist, um sicher zu machen, dass ihre Kinder den Unterricht nicht unnötig versäumen.

Sorgen Sie dafür, dass Ihre Kinder gesund bleiben. Achten Sie darauf, dass sie genügend Schlaf bekommen. Wenn sie zu müde sind aufzustehen und zur Schule zu gehen, reduzieren Sie ihre außerschulischen Aktivitäten.

Wenn Sie Ihre Kinder regelmäßig aus der Schule nehmen, wird das sowohl den Kindern als auch den Lehrern signalisieren, dass Sie auf Bildung einfach keinen großen Wert legen.

Die Weltweite Kirche Gottes unter Herbert W. Armstrong gab folgenden Ratschlag: „Lassen Sie Ihr Kind nicht mit vorgetäuschter Krankheit davonkommen, oder unterstützen Sie es nicht mit Entschuldigungen. Jeder Tag ist wichtig. Ein Zurückbleiben ist entmutigend und frustrierend für ein Kind und stört den Fortschritt der anderen in der Klasse. … Außerdem, haben Sie schon mal daran gedacht, was passiert, wenn Schulkinder von ihren Eltern angewiesen sind: ‚Sage deinem Lehrer, dass er dich nach Hause schicken soll, wenn du dich nicht wohl fühlst?’ In zahlreichen Fällen fragt das Kind alle paar Minuten, nachdem es das erste Mal gefragt hat, dass es nach Hause gehen möchte. Wenn Ihr Kind krank ist, dann lassen Sie es zu Hause bleiben. Wenn nicht, setzen Sie diese Idee nicht in seinen Kopf. Schließlich, so überlegt es, ist es zu Hause leichter, als hier zu arbeiten und der Mutter macht es nichts aus, wenn ich nach Hause komme“ (Good News, Januar 1984).

Sie müssen sich bewusst sein, dass Ihr Kind akademisch benachteiligt sein wird, wenn Sie keinen großen Wert auf täglichen Schulbesuch legen. Es muss sich nicht sofort zeigen aber diese gleichgültige Einstellung wird sich unweigerlich auf seine oder ihre Anwesenheit bei der Arbeit und in anderen Aspekten im Leben übertragen.

5. Unterstützen Sie den Lehrer

Hin und wieder einmal wir Ihr Kind nach Hause kommen und sich über den Lehrer beschweren. Es ist äußerst wichtig, wie Sie in dieser Situation reagieren. Sympathisieren Sie nicht sofort mit Ihrem Kind. Sie hören schließlich nur eine Seite der Geschichte.

Zu viele Eltern glauben heute alles, was ihre Kinder ihnen über die Lehrer erzählen und wie schlecht diese sind. Indem sie ihren Kindern beipflichten, behindern sie am Ende die Ausbildung der Kinder – und im Allgemeinen sogar seinen oder ihren Respekt vor Autorität.

Sie sollten jedoch die typischen Beschwerden von einem tatsächlichen Problem mit dem Lehrer unterscheiden können.

Vor Jahren hätten die Eltern gesagt: „Wenn du Schwierigkeiten mit dem Lehrer bekommst, dann hast du Schwierigkeiten mit mir, wenn du nach Hause kommst.“ Öffentliche Schulen hätten viel weniger Probleme, wenn alle Eltern diese Einstellung hätten.

Ihr Gespräch mit Ihrem klagenden Kind könnte sich ungefähr so abspielen. Schüler: „Frau Schmidt war heute wirklich gereizt. Ich hasse das! Sie sollte sich nicht so aufführen.“ Elternteil: „Vielleicht hatte sie einen schlechten Tag. Auch du bist manchmal gereizt. Es könnte zu Hause etwas vorgefallen sein, vom dem du nichts gewusst hast. Das solltest du zu ihrem Gunsten halten. Und denke nach, ob nicht du etwas getan hast, was sie in diese schlechte Laune versetzte. Im Allgemeinen ist sie eine gute Lehrerin, die möchte, dass du die bestmögliche Ausbildung bekommst.“

Wenn Sie mit dem Lehrer sprechen, z.B. bei einer Elternsprechstunde, dann verteidigen Sie Ihr Kind nicht, wenn Bereiche aufgezeigt werden, wo es sich verbessern muss. Das ist ein Geschenk um Ihnen helfen, Ihrem Kind beizustehen, dass es überwinden und wachsen kann. Wir müssen den Impuls unterdrücken, Entschuldigungen für unsere Kinder zu finden.

„Bedenken Sie, dass die Lehrer Ihrem Kind Erfolg wünschen und möchten, dass es in der Schule ein solides Fundament erhält. Unterrichten ist eine gewaltige Verantwortung. Zeigen Sie Ihrem Kind, dass Sie und der Lehrer Verbündete sind in Ihrer Besorgnis für ihn oder sie. Alle Fragen oder Missverständnisse die Sie haben, sollten mit dem Lehrer direkt ausgehandelt werden und nicht durch Ihr Kind. Unterstützen Sie den Lehrer in den Augen Ihres Kindes“ (ibid., Mai 1983).

Elterliches Engagement bewirkt Segnungen

Kinder von Eltern, die eine unbekümmerte Einstellung gegenüber einer Ausbildung in einer öffentlichen Schule haben, werden höchstwahrscheinlich mit einer minderwertigen akademischen Leistung, beschämender Moral und einer distanzierten Beziehung zu ihren Eltern enden. Wenn Sie sich aber stets engagiert zeigen, kann die Schulbildung viel mehr eine Gelegenheit sein, Ihrem Kind und Ihrer Gemeinschaft näher zu kommen. Es kann auch eine Gelegenheit sein, in Ihrem Kind eine Liebe für Bildung und Respekt für richtige Autorität zu entfachen.

Wenn Sie diese Prinzipien anwenden, kann sowohl das Leben Ihres Kindes als auch Ihr eigenes reichlich gesegnet sein!  

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