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Warum die meisten Menschen Prophezeiung nicht verstehen können

29.01.2016  •  Aus diePosaune.de
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Die biblische Prophezeiung ist ein Geheimnis – selbst für die meisten Menschen, die die Bibel lesen! Dieses Thema ist äußerst wichtig und trotzdem ist es auch äußerst verwirrend. Warum? Weil die biblische Prophezeiung verschlossen und versiegelt ist. Und die große Mehrheit der Menschen besitzt diesen lebenswichtigen Schlüssel nicht, der die Prophezeiung erschließt.

Nachrichtensprecher, Journalisten und Politiker sprechen rund um die Uhr über die entsetzlichen Ereignisse, die um uns herum zu sehen sind. Aber welcher von ihnen versteht was da vor sich geht? Welche von ihnen können Ihnen sagen, wohin diese Ereignisse führen?

In der Tat, die Bibel macht den endgültigen Ausgang der aktuellen Ereignisse unwiderruflich klar, aber ihre Erklärungen sind völlig verwirrend, es sei denn, Sie haben den Schlüssel, der sie erschließt.

Um diesen Schlüssel zu verstehen, müssen wir im Alten Testament nachforschen.

Israel kämpft gegen Juden?

2. Könige 16 zeigt zweifellos, wo die Verwirrung begann. Es hat mit der Identität Israels zu tun. Heute, wenn wir an Israel denken, denken wir an die Juden. Aber irgendetwas fehlt hier.

Wussten Sie, dass das erste Mal, wo die Juden in der Bibel erwähnt werden, sie sich mit Israel im Krieg befanden? Die jüdische Nation war nicht ein und dasselbe wie Israel – sie kämpfte eigentlich gegen Israel!

Sowohl im Altertum als auch biblisch waren Israel und Juda zwei sehr unterschiedliche Entitäten. Und sie sind es immer noch. Das ist es, was so Viele nicht verstehen: die heutige Identität von Israel und Juda. Das ist der Schlüssel zum Verständnis der Bibelprophezeiung!

Das alte Israel bestand aus 12 Stämmen. Juda war nur einer dieser Stämme. Heute wissen wir, wer die Nachkommen von Juda sind: die Juden. Aber wo sind die anderen Stämme? Haben sie sich für immer in Luft aufgelöst? Keineswegs.

Nein, Israel ist nicht untergegangen. Diese „verlorenen 10 Stämme“ sind tatsächlich einige der bedeutendsten Nationen der Welt, die es heute gibt.

Diese Textstelle in 2. Könige 16 erklärt was passierte. Israel war eine vereinte, aus 12 Stämmen bestehende Nation unter der Regierung von König David und seinem Sohn König Salomo. Nachdem Salomo starb, rebellierten 10 Stämme und verließen Juda und die Hauptstadt Jerusalem. Die Stämme Benjamin und Levi blieben bei den Juden. Die anderen 10 Stämme etablierten sich in Samaria, nördlich von Jerusalem.

Israel und Judah wurden zwei unabhängige Nationen. Diese eine Tatsache ist entscheidend im Verstehen biblischer Prophetie.

„In dieser Zeit brachte Rezin, der König von Aram, Elat wieder an Aram und trieb die Juden aus Elat hinaus …“ Dies ist das erste Mal, dass das Wort Jude in der Bibel geschrieben steht. „… und es kamen Edomiter nach Elat, und sie haben sich dort niedergelassen bis auf diesen Tag. Da sandte Ahas Boten an Tiglat-Pileser, den König von Assur, und ließ ihm sagen: Dein Knecht und dein Sohn bin ich. Komm herauf und rette mich aus der Hand des Königs von Aram und aus der Hand des Königs von Israel, die sich gegen mich erhoben haben!“ (2. Könige 16, 6-7, Elberfelder Bibel).

Der König von Juda kontaktierte einen ausländischen König, um ihn um Hilfe im Kampf gegen Israel zu bitten! Wie konnten sie gegeneinander kämpfen, wenn Israel nur ein anderer Name für Juda ist? Das war lange nachdem sich das Königreich gespalten hatte. Israel war – und ist immer noch – von Juda getrennt!

Heute gibt es eine Nation im Nahen Osten mit dem Namen Israel. Aber diese Nation repräsentiert nur zwei Stämme Israels: Juda und Benjamin – zusammen mit vielen bzw. den meisten der Leviten. Diese sind die Stämme, die in Jerusalem geblieben sind als Israel rebellierte und sich abspaltete. Die moderne Nation, die heute Israel genannt wird, beinhaltet nicht die Nachkommen der 10 Stämme, die sich im 10. Jahrhundert v. Chr. loslösten und nach Samaria (Nord-Israel) auswanderten.

Dieser in 2. Könige 16 erwähnte Krieg endete damit, dass Israel (die nördlichen 10 Stämme) von Assyrien geschlagen und versklavt wurde. „Da wurde der Herr sehr zornig über Israel und tat es von seinem Angesicht weg, sodass nichts übrig blieb als der Stamm Juda“ (2. Könige 17, 18). Israel war so treulos und sündhaft, dass es den Gott der Liebe erzürnte! Wegen der schrecklichen Sünden der Israeliten wurde Gott so zornig, dass er sie verließ und erlaubte, dass sie von Assyrien besiegt wurden.

Assyrien besiegte das Volk Israel von 721 bis 718 v. Chr. (Vers 23). Israel wurde gefangen genommen und nur Juda blieb übrig (Vers 18).

Wir müssen objektiv über diese Verse nachdenken, weil sie auch auf uns zutreffen. Dies ist die Endzeit. Die israelitischen Nationen existieren weiterhin. Und unverändert verärgern sie Gott weiterhin mit ihren schrecklichen Sünden! Das Buch 2. Könige ist eines von den früheren Propheten. Das bedeutet, dass dieser Vers nicht nur über eine Nation des Altertums spricht, sondern sie beinhaltet auch eine prophetische Botschaft für uns, für heute – wenn wir die biblische Prophezeiung verstehen! Gott sagt, die Assyrer werden Israel noch einmal besiegen (siehe Jesaja  10).

Erfolglose Nachforschung

Bibelgelehrte haben nachgeforscht, was mit dem alten Israel geschehen ist. Historiker und Wissenschaftler Werner Keller ist einer der bedeutendsten Gelehrten zu diesem Thema. Er vereinigt viele solide Informationen in seinem Buch Und die Bibel hat doch recht. Hier ist seine Ansicht, die viele andere Wissenschaftler teilen: „Das Volk des Nordreiches und mit ihm das Königtum gingen unter und tauchten, aufgesogen von der Bevölkerung in fremden Landen, nie wieder in der Geschichte auf. Alle Forschungen nach dem Verbleib der 10 Stämme, die dort ihre Heimat hatten, verlaufen bis heute im Sand“ (Hervorhebung hinzugefügt).

Stimmt das? Die nördlichen 10 Stämme Israels sind gefangen genommen worden. Israel hat seine Identität verloren. Israel ist nie wieder als Israel aufgetaucht. Aber Israel ist nicht verschwunden! Wie könnten Millionen von Menschen einfach verschwinden? Sie müssen irgendwo sein.

Bibelgelehrte wissen wo der Stamm Juda ist. „Jude“ ist nur eine verkürzte Version von Juda. Das moderne Juda ist dort, wo die heutigen Juden sind! Sie gingen nie ganz verloren. Aber wie Keller glauben die Meisten, dass die 10 Stämme in den Abgrund der Geschichte gefallen sind. Wie können wir nun wissen, dass diese intelligenten Wissenschaftler sich tatsächlich irren?

Weil Christus uns das sagt.

Der Auftrag Christi an die Apostel

Ungefähr 750 Jahre nachdem Assyrien Israel versklavt hatte, gab Christus seinen Aposteln einen speziellen Auftrag, zu einer bestimmten Gruppe von Menschen zu gehen. Wenn Sie das verstehen, werden Sie biblische Prophezeiungen verstehen.

Schlagen Sie in Ihrer Bibel Matthäus 10, 5-6 auf und lesen Sie: „Diese Zwölf sandte Jesus aus, gebot ihnen und sprach: Geht nicht den Weg zu den Heiden und zieht in keine Stadt der Samariter, sondern geht hin zu den verlorenen Schafen aus dem Hause Israel.“ Christus selber sagte das!

Werner Keller und andere Wissenschaftler verstehen das nicht. Aber wenn wir Christus glauben, dann müssen wir auch glauben, dass die „verlorenen Schafe aus dem Haus Israel“ zur Zeit Christi irgendwo auf der Bildfläche gewesen sein mussten. Das war mehr als 700 Jahre nachdem sie versklavt worden waren.

Christus sprach hier sicher nicht von den Juden. Sie waren da wo er war, am gleichen Ort wo die Juden heute sind. Sie hatten ihre Identität damals nicht verloren und sie haben sie auch heute nicht verloren. Israel war jedoch in das assyrische Imperium integriert worden und diese Stämme haben ihre Identität verloren. Aber Christus – und viele andere – wussten, dass sie da draußen waren. Wo genau waren also diese Stämme wirklich?

Jesus Christus möchte, dass wir die Wahrheit über das alte Israel wissen. Mehrere alttestamentarische Propheten prophezeiten und auch Christus selbst sagte voraus, dass die heutigen Völker Israels die schlimmste Leidenszeit überhaupt kurz vor seinem zweiten Kommen ertragen müssen. Deshalb will Christus, dass Sie die biblische Prophezeiung verstehen! Und um diese Warnungen verstehen zu können, müssen Sie wissen, wer die heutigen Völker Israels sind!

Wohin sind die Apostel gegangen?

In seinem Artikel „Wohin haben sich die zwölf Apostel gewandt?“, untersuchte Herman Hoeh die faszinierende Geschichte von Parthien, um herauszufinden wo Israel hingegangen ist (Plain Truth, Mai 1964).

Dr. Hoeh schrieb, dass um 700 v. Chr. eine Gruppe von Menschen plötzlich am Ufer des kaspischen Meers erschien, die von den Assyrern versklavt worden waren. Sie wurden Parther genannt, ein Name, der Vertriebene bedeutet. Diese Vertriebenen kamen im Land von Par-thien um 250 v. Chr. allmählich zu Macht und Bedeutung.

Diese Völker waren keine anderen als die „verlorenen“ Stämme Israel!

Sie blieben in dem Land, wo sie Assyriens Sklaven gewesen waren bis zum frühen dritten Jahrhundert n. Chr. Dann trieben die Perser sie nach Nordwesten in das heutige Europa. Und genau da werden Sie die meisten dieser verlorenen Stämme Israels jetzt, im Jahr 2012, finden.

Josephus, der prominente jüdische Historiker des ersten Jahrhunderts, hatte genaue Kenntnis davon, dass Israel sich im Land Parthien angesiedelt hatte. „Aber dann ist die ganze Völkerschar der Israeliten [die 10 „verlorenen“ Stämme] in dem Land geblieben [sie sind nicht wieder nach Samaria zurückgekehrt]; weshalb es nur zwei Stämme in Asien und Europa gibt, die den Römern untertan sind, während die 10 Stämme bis jetzt jenseits des Euphrats sind. Sie sind eine ungeheuer große Schar, deren Anzahl nicht eingeschätzt werden kann“ (Antiquities of the Jews).

Sie waren eine ungeheuer große Schar! Die verstreuten Israeliten waren eine solche Vielzahl, dass Christus Petrus, Jakobus, Johannes und dem Rest seiner Jünger befahl, zu den „verlorenen Schafen“ zu gehen. Und die 12 Apostel wussten, wo sich diese befanden. Jesus Christus wusste, wo sie waren. Sogar Josephus wusste, wo sie waren.

Beachten Sie einen weiteren Hinweis in Matthäus 15: „Und Jesus ging weg von dort und zog sich zurück in die Gegend von Tyrus und Sidon. Und siehe, eine kanaanäische Frau kam aus diesem Gebiet und schrie: Ach Herr, du Sohn Davids, erbarme dich meiner!“ Diese heidnische Frau wusste wer er war. Sie fuhr fort: „Meine Tochter wird von einem bösen Geist [Dämon] übel geplagt.“ Aber Christus antwortete nicht auf ihre Bitte. Er erklärte seinen Jüngern warum: „Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel“ (Vers 21-22 u. 24).

Doch sie flehte so stark, dass Jesus mit dieser Frau zu sprechen begann und sie zeigte so großen Glauben, dass er ihre Tochter auf der Stelle heilte. Aber er erklärte ihr deutlich, dass er seine Apostel vorbereitete, zu den „verlorenen Schafen des Hauses Israel“ zu gehen. Laut Jesus war das seine Absicht.

Wenn wir auf Christus hören und ihm vertrauen, können wir verstehen warum er kam und was die Prophezeiungen der Bibel bedeuten. Wir können diese turbulente und grauenhafte Welt um uns herum tatsächlich verstehen. Aber wir müssen die Art von Glauben haben, die diese kanaanäische Frau hatte.

Die Juden wurden besiegt – sie behielten jedoch ihre Identität

Von 604 bis 585 v. Chr., etwas mehr als ein Jahrhundert später nachdem Israel in Gefangenschaft geraten war, wurden die Juden ebenso von Babylon besiegt. Auch sie hatten sich von Gott abgewandt und in seinem Zorn erlaubte er, dass sie gefangen genommen wurden. Dennoch, 70 Jahre nachdem sie besiegt worden waren, kehrten die Juden, die Benjaminiter und die Leviten zurück (Esra 1, 5; 2, 1).

Israel jedoch kehrte nie zurück. Schlagen Sie die Apostelgeschichte auf und werfen Sie einen Blick in die Geschichte der Kirche Gottes. Nach Kapitel 11 kann man fast nichts über die ursprünglichen 12 Apostel lesen. Sie können nichts über die verlorenen Schafe des Hauses Israel lesen.

Dies ist ein sehr interessanter Teil der Geschichte. Die Apostelgeschichte ist eines von nur drei Büchern im Neuen Testament, das nicht mit Amen endet. Das Fehlen dieses abschließenden Wortes bedeutet, dass der Apostelgeschichte noch weitere Informationen hinzugefügt werden. Ein großer Teil dieses neuen Inhalts wird über die Gebiete der „verlorenen Schafe“ des Hauses Israels sein, von der Zeit an, als die Apostelgeschichte geschrieben wurde bis zum zweiten Kommen Christi.

Das erste Jahrhundert war für Gott nicht die Zeit, die Wohngebiete der verlorenen 10 Stämme der Welt zu offenbaren. Die Geschichte – und Bibelgelehrte – haben diese 10 Stämme aus den Augen verloren. Sogar die Stämme selber haben ihre Identität verloren. Aber jetzt, wo die Prophezeiungen von größter Bedeutung sind, unmittelbar vor der Rückkehr Christi – ist diese Zeit gekommen.

Die Offenbarung über die Identität Israels geschah im 20. Jahrhundert auf beeindruckende Weise mit dem Versand von mehr als 6 Millionen Exemplaren des Buches Die USA und Großbritannien in der Prophezeiung. Dieses Buch beschreibt diese fundamentale Wahrheit.

Es ist entscheidend, dass man sie versteht, weil das endzeitliche Israel wieder krank ist vor Sünde und Gott deshalb erzürnt. Diese modernen Nationen müssen gewarnt werden! Und wir müssen die Prophezeiung verstehen, damit wir wissen, wen wir warnen müssen.

Simon Petrus war auf den britischen Inseln

Dr. Hoeh‘s Artikel erforschte, wie die ursprünglichen Apostel zu den verlorenen 10 Stämmen reisten. Er untersuchte sogar, welche Apostel welche Gegenden besuchten.

Wo verbrachte Petrus die meiste Zeit nach diesen ersten 12 Jahren in Palästina? Der griechische Historiker Metaphrastes berichtet, „dass Petrus nicht nur in diesen westlichen Landesteilen war“ – dem westlichen Mittelmeerraum – „sondern dass er vor allem lange Zeit in Britannien war, wo er viele Nationen zum Glauben bekehrte.“ Hier ist die Rede von Petrus‘ wichtigstem Lebenswerk für die verlorenen 10 Stämme!

Caves Antiquitates Apolistolicae erklärt mehr über dieses Thema von Petrus‘ Predigeramt. Petrus hat das Evangelium nicht in Rom gepredigt. Das war dem Apostel Paulus überlassen. Petrus hat Rom besucht aber nicht das Evangelium dort gepredigt. Stattdessen war Petrus „eine lange Zeit“ in Britannien; den größten Teil seines Lebenswerkes tat er dort, nämlich, das Predigen und Lehren des Evangeliums. Wenn Petrus den Befehl Christi in Matthäus 10, 5-6 nicht missachtete, dann ist Britannien einer der verlorenen Stämme Israels! Es ist in der Tat die moderne Nation, die von Ephraim abstammt!

In 1. Mose 48 übertrug Jakob (Israel) seinen Namen an Ephraim und Manasse. Manasses heutige Identität ist keine andere als die der Vereinigten Staaten von Amerika. Diese zwei modernen israelitischen Nationen, Großbritannien und die Vereinigten Staaten, wurden sehr wohlhabend und sehr mächtig, genau wie es Gott prophezeit hatte.

Diese zwei israelitischen Stämme wurden wegen des Gehorsams und der Treue ihres Vorfahrens Abraham gesegnet. Gott versprach Abraham, dass er seine Nachkommen segnen würde (1. Mose 22, 18; 48, 8-22). Sehen Sie sich doch um überall auf dieser Erde und durchstöbern Sie die ganze Geschichte, und es wird Ihnen schwer fallen, zwei Nationen zu finden, die mehr gesegnet waren als die Vereinigten Staaten und Großbritannien. Gott gab diesen zwei Nationen die Versprechen von Reichtum und Bedeutung, die er ursprünglich Abraham für seinen Gehorsam versprochen hatte. Doch jetzt werden ihnen diese Segnungen wieder genommen, weil seine Nachkommen perversen Sünden frönen.

Diesen Nationen muss gesagt werden wer sie sind, und sie müssen vor ihrem Tun gewarnt werden. Man kann das aber nur dann tun, wenn man diese Prophezeiungen versteht.

Abgesehen von den modernen Völkern Israel und Juda, beinhaltet die Bibel auch viele Prophezeiungen über Deutschland, Russland, China, Japan und viele Völker des Nahen Ostens. Die Bibel erzählt Ihnen, was all diesen Völkern bevorsteht!

Wer ging sonst noch zu den verlorenen 10 Stämmen?

Es gibt noch etwas Interessantes über diese verlorenen 10 Stämme.

Als der Apostel Paulus in Rom ankam, hatten die ansässigen Juden das Evangelium noch nicht empfangen, und sie wussten nicht, was mit der von Christus gegründeten Kirche geschehen war. Sie wussten nur, dass sie verfolgt wurde und unbeliebt war, und sie wollten wissen, was Paulus darüber dachte (Apostelgeschichte 28, 17 u. 21-22). Dies ist ein absoluter Beweis, dass die Juden in Rom bis dahin nichts vom Apostel Petrus gehört hatten. Paulus kam nach den ursprünglichen 12  hinzu und er war derjenige, der in der heidnischen Stadt Rom predigte.

Im Jahr 656 v. Chr. entschied Papst Vitalian, dass die Katholische Kirche nicht an den Gebeinen der Apostel Petrus und Paulus interessiert war. Deshalb sandte der Papst die Gebeine zu Oswy, dem König von Großbritannien. Dem britischen König schrieb er: „Wir haben angeordnet, die gesegneten Gaben der heiligen Märtyrer, das sind die Reliquien [die Gebeine] der gesegneten Apostel Petrus und Paulus sowie die der heiligen Märtyrer Laurentius, Johannes, Paulus, Gregor und Pankratius, dem Überbringer dieses Briefes auszuhändigen, damit sie dir werden“ (Bede, Ecclesiastical History, Buch III, Kapitel 29). Sogar die Gebeine von Paulus und Petrus landeten in St. Albans, in Britannien!

Ein anderer bedeutender Teil von Dr. Hoeh‘s Artikel sagte Folgendes: „Einen zusätzlichen Beweis für die Tätigkeit der Apostel bei den verlorenen Schafen des Hauses Israel auf den Britischen Inseln finden wir in einem Buch, das 1674 von William Camden veröffentlicht wurde. Dort lesen wir: ‚Die wahre christliche Religion wurde hier in frühester Zeit von Joseph von Arimathea, Simon dem Zeloten, Aristobulus sowie dem heiligen Petrus und dem heiligen Paulus gepflanzt, die durch Dorotheus, Theodoretus und Sophronius bewiesen werden kann.“ („Remains of Britain“, S. 5). „Haben Sie das verstanden? Hier ist also Paulus mit aufgeführt! Das muss ausdrücklich betont werden. Auch auf die Frage, ob Paulus je den Plan gehabt hat, von Italien nach Spanien und dann nach Britannien zu reisen, gibt es eine klare Antwort: ‚… werde ich über euer Rom nach Spanien reisen‘ (Römer 15, 28, Menge Übers.). Er war auf seinem Weg nach Spanien und dann weiter nach Britannien. Klemens von Rom bestätigt in seinem Schreiben an die Römer, dass Paulus nach dem Westen reiste. Schloss das Britannien mit ein?  Hören wir dazu den griechischen Kirchenhistoriker Theodoretus. Er berichtet, ‚dass der heilige Paulus das Heil zu den Inseln brachte, die im Meer liegen‘“ (Buch I, zum 116. Psalm, S. 870). „Mit diesen Inseln sind die Britischen Inseln gemeint!

Es kann also keine Frage mehr sein, ob Paulus lediglich die Aufgabe hatte, den Heiden das Heil zu bringen. Überhaupt nicht. Erinnern wir uns des dritten und letzten Teils seiner ihm von Gott übertragenen Mission – nachdem er den Königen und Herrschern Roms Christus verkündigt hatte – nämlich den Namen Christi zum ‚Volk Israel‘ zu tragen, zu den verlorenen zehn Stämmen (Apostelgeschichte 9, 15). … Hier ist vielmehr von der Mission die Rede, die Paulus bei den verlorenen zehn Stämmen, also auf den Britischen Inseln, zu erfüllen hatte!“

Der Apostel Paulus ging also auch nach Europa, um die 10 verlorenen Stämme zu lehren!

Die verlorenen 10 Stämme bedeuteten viel für Jesus Christus. Auch für die ursprünglichen 12 Apostel bedeuteten sie viel. Sie bedeuteten viel für den Apostel Paulus. Sie bedeuten viel für Gott! Und einer der Hauptgründe dafür ist, dass ihre wahre heutige Identität die Prophezeiung der Bibel erschließt!

Sind die verlorenen 10 Stämme für Sie von Bedeutung? Die Kenntnis ihrer heutigen Identität ist der Schlüssel, der die biblische Prophezeiung erschließt. Sie benötigen dringend diesen kostbaren Schlüssel, denn wir treten in die turbulentesten Zeiten der Weltgeschichte ein – die Zeit unmittelbar vor dem zweiten Kommen Jesu Christi – wenn diese Prophezeiungen vor unseren Augen geschehen!