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Whirlwind

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Jerusalem: Kurz vor der Explosion (Zweiter Teil)

Jerusalem in der Prophezeiung: Kapitel drei

Fortgesetzt von Jerusalem: Kurz vor der Explosion (Erster Teil)

Auf dem Weg nach Assur

Wir haben dargelegt, dass der Friedensprozess Judas Wunde ist. Aber die Juden sehen es nicht so – noch nicht! Wenn jedoch halb Jerusalem gefangen genommen worden ist, werden sie sehen, dass alles Teil des Nahost-Friedensprozesses war. Ihre Wunde, der Friedensprozess, führt hauptsächlich dazu, eine Hälfte Jerusalems zu verlieren.

Den Arabern ausgeliefert, wird das kleine Israel sich in die Enge gedrängt fühlen. Wie im letzten Kapitel besprochen, ist den Juden prophezeit, dass sie sich um Hilfe an Deutschland wenden werden. „Als aber Ephraim [Großbritannien] seine Krankheit und Juda [Israel] seine Wunde fühlte, zog Ephraim hin nach Assur [Deutschland] und schickte zum König Jareb. Aber der kann euch nicht helfen noch eure Wunde heilen“ (Hosea 5,13). Das Hebräische zeigt deutlich, dass sowohl Israel als auch Großbritannien sich an Deutschland wenden werden, um Hilfe zu bekommen. Sowohl Juda als auch Großbritannien stehen in der Gefahr, zu fallen. Zu diesem Zeitpunkt werden die USA zu schwach und zu krank sein, um zu helfen.

Wir sehen bereits, wie Israel damit beginnt, nach Deutschland zu blicken, um Hilfe zu bekommen. Dennoch wird Hosea 5,13 wahrscheinlich erst erfüllt werden, nachdem die Araber Ostjerusalem eingenommen haben.

Gott sagt Juda, dass Deutschland „nicht helfen noch eure Wunde heilen“ kann. Warum sagt Gott das? Weil Juda in diese problematische Lage geraten ist, weil es auf Menschen vertraute. Jetzt versucht es, aus dieser Lage zu entkommen, indem es auf Menschen hofft. Die Menschen in Jerusalem werden keine Lösung finden oder geheilt werden, bis sie nicht zu Gott blicken! Das ist, was Gott sie lehrt – auf die harte Tour.

Der Wirbelwind

An diesem Punkt der Ereigniskette angekommen, bringt eine weitere Prophezeiung zusätzliche wichtige Details zum Vorschein.

Nachdem die Palästinenser die Kontrolle über Ostjerusalem erhalten, wird sich Israel an Deutschland und die Europäische Union um Hilfe wenden. Das wird zu einem gewaltsamen Zusammenstoß zwischen der EU und dem islamischen Fundamentalismus führen. Die Bibel bezeichnet diese beiden Mächte als den König des Nordens, angeführt von Deutschland, und den König des Südens – angeführt vom Iran. „Und zur Zeit des Endes wird sich der König des Südens mit ihm messen, und der König des Nordens wird mit Wagen, Reitern und vielen Schiffen gegen ihn anstürmen und wird in die Länder einfallen und sie überschwemmen und überfluten“ (Daniel 11,40). Dieses Messen des Königs des Südens wird wahrscheinlich ein Zusammenstoß sein, der in direktem Zusammenhang mit Jerusalem steht. Dazu könnte sicherlich ein Unterbinden der Ölzufuhr gehören, um den König des Nordens im Rahmen eines Konfliktes über Jerusalem zu bestrafen. (Europa erhält mehr als ein Drittel seiner Öllieferungen aus dem Nahen Osten.)

Der König des Nordens wird gegen ihn „anstürmen“. Gesenius definiert „anstürmen“ wie folgt: „ein starker Wind oder Sturm … hinweggerissen von einem Sturm“ oder „gnadenlos wie ein Sturm“. Strong’s Concordance schreibt: „implizit: vor Furcht erzittern lassen“. Den Menschen fährt der Schrecken in die Glieder.

Nachdem die von Deutschland angeführten Armeen Europas den mächtigen König des Südens besiegen, wird die Welt vor Furcht erzittern und die Deutschen werden sich unverwundbar fühlen!

Das kleine Juda wird sie dann zweifelsohne um Schutz bitten. „Und er wird in das herrliche Land einfallen und viele werden umkommen. Es werden aber seiner Hand entrinnen, Edom, Moab und der Hauptteil der Ammoniter“ (Vers 41). Die mächtige Armee der Europäischen Union wird dann einfallen in das herrliche Land, Israel. Die Tatsache, dass hier von „einfallen“ die Rede ist, bedeutet nicht, dass Gewalt angewendet wird. Die Deutschen werden zweifelsohne als Friedenstruppe eingeladen werden. (Bestellen Sie unsere kostenlose Broschüre Nahum – An End-Time Prophecy for Germany.)

Der König des Nordens betritt unverzüglich das herrliche Land, genau genommen handelt es sich um Jerusalem. Das deutet stark darauf hin, dass dieser Krieg durch einen Konflikt über diese Stadt ausgelöst wurde. In jedem Fall geht es dabei hauptsächlich um Jerusalem.

Der Vatikan sagte, dass Jerusalem eine internationale Stadt sein müsse. Die Katholische Kirche bekundet ebenso wie die Araber ein leidenschaftliches Interesse an dieser Stadt.

Der Vatikan und Deutschland bilden das Herz des Heiligen Römischen Reiches. Sie haben Jerusalem schon mehrere Male eingenommen. Und sie sind dazu bestimmt, das ein allerletztes Mal zu tun!

Auch wenn Deutschland den Juden nicht helfen kann, werden die Deutschen sich auf Jerusalem einlassen. Die Katholische Kirche wird sich mit der Europäischen Union, bzw. dem König des Nordens, vereinen und dann die Richtung weisen – mit Deutschland als der wahren Macht dahinter.

Drei große Religionen – das Christentum, das Judentum und der Islam – haben ein starkes Interesse an Jerusalem. Diese Stadt ist die drittheiligste Stätte der Muslime. Sie ist die heiligste Stadt der Juden. Christen betrachten sie als die heiligste oder zweitheiligste Stadt. Schlussendlich wird sie für alle drei Religionen zu einer Katastrophe werden. „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; denn es werden sich alle Völker auf Erden gegen Jerusalem versammeln“ (Sacharja 12,3). Selbst für die Vereinten Nationen ist Jerusalem eine Last. Die Nationen, die diesen Laststein wegheben wollen, werden „sich daran wund reißen“. Anstatt sich vertrauensvoll an Gott zu wenden um eine Lösung, vertrauen sie auf Menschen.

Wegen seiner Vergangenheit und Zukunft hat Christus ein größeres Interesse an dieser Stadt als an irgendeiner anderen Stadt in der Welt. Christus starb in Jerusalem. Er und sein Vater werden die Welt und das ganze Universum von dort aus regieren!

Das führt uns zu einer weiteren, entscheidenden Endzeitprophezeiung. Jerusalem wird ein letztes Blutbad erleben bevor Christus wiederkehrt.

Das Gräuelbild der Verwüstung

„Wenn ihr nun sehen werdet das Gräuelbild der Verwüstung stehen an der heiligen Stätte, wovon gesagt ist durch den Propheten Daniel (Daniel 9,27; 11,31) – wer das liest, der merke auf! –, alsdann fliehe auf die Berge, wer in Judäa ist“ (Matthäus 24,15-16). Andere Übersetzungen schreiben hier von dem „Gräuel, der zu der Verwüstung führt“. Was ist dieses Gräuelbild der Verwüstung?

Sehen wir uns die Beschreibung in Lukas an: „Wenn ihr aber sehen werdet, dass Jerusalem von einem Heer belagert wird, dann erkennt, dass seine Verwüstung nahe herbeigekommen ist“ (Lukas 21,20). Hier wird das Gräuelbild einfach als „Heer“ bezeichnet. Dieses Heer ist der König des Nordens – nicht ein arabisches Heer.

Warum umzingelt dieses europäische Heer Jerusalem? Zu diesem Zeitpunkt wird die stärkste Kraft der arabischen Welt schon zerstört worden sein. Dieses Heer hat gerade den König des Südens überwältigt und ist wahrscheinlich vor Ort, um in Jerusalem für Frieden zu sorgen. Das Heilige Römische Reich wird sicherlich ein Friedensabkommen in irgendeiner Form schließen, um Jerusalem Schutz zu bieten.

Es wird aussehen, als würde die Welt nun Frieden erleben. Die Macht des Tieres wird in Jerusalem eindringen.

Zu diesem Zeitpunkt wird diese europäische Macht die Juden hintergehen (siehe Hesekiel 23). Das wird einer der größten Fälle von Verrat in der Menschheitsgeschichte werden. Dann werden die Menschen begreifen, dass Judas „Wunde“ zu einem umwälzenden Ende führen wird! Plötzlich, in einem Augenblick, beginnt die Große Trübsal – die schlimmste Leidenszeit auf Erden.

Gottes Auserwählte werden all dieser Gewalt entrinnen. „Alsdann, wer in Judäa ist, der fliehe ins Gebirge, und wer in der Stadt ist, gehe hinaus, und wer auf dem Lande ist, komme nicht herein“ (Lukas 21,21). Wenn die Heere der Europäischen Union Jerusalem umzingeln, hat das Volk Gottes nur wenige Tage zur Flucht! Sie kennen die biblischen Prophezeiungen und wissen, was nun tatsächlich geschehen wird. Sie sehen darin das Zeichen für die Flucht. Also fliehen sie an einen Ort der Sicherheit (Offenbarung 12,14). Dort verweilen sie während der Zeit der Großen Trübsal und des Tages des Herrn

Fortgesetzt in Jerusalem: Kurz vor der Explosion (Dritter Teil)

Jip De Ad