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Ein starker deutscher Anführer steht unmittelbar bevor

21.11.2017  •  Aus diePosaune.de
Ein starker deutscher Anführer steht unmittelbar bevor (Erster Teil)
 

Starke Anführer sind gegenwärtig in einigen Ländern der Welt an die Macht gekommen, einschließlich Russland, China und Iran. Aber was ist mit Europa? Was ist mit Deutschland?

Deutschland gehört zu den größten Exporteuren von militärischen Rüstungsgütern der Welt – es ist das drittgrößte Warenexportland. Seine Wirtschaft beherrscht die europäische Union. Aber Deutschland hat keinen starken Anführer. Viele Kritiker haben das in letzter Zeit schon öfter zum Ausdruck gebracht.

In den Weltnachrichten gibt es jedoch Anzeichen dafür, dass ein starker Anführer gerade dabei ist, auf der Weltbühne zu erscheinen. Es gibt eine Prophezeiung in Daniel 8, die von einem kämpferischen, mächtigen König in Europa spricht, der auf der Weltbühne erscheinen und die Welt erschüttern wird. Das ist eine der erstaunlichsten Prophezeiungen der Bibel!

Ein starker deutscher Anführer steht unmittelbar bevor! Wenn er an die Macht kommt, wird die Welt erschüttert werden wie nie zuvor.

Betrachtet man diese Vision als Ganzes, so ist sie mit der Rückkehr Jesu Christi auf diese Erde verbunden. Manchen Leuten mag es schwerfallen, daran zu glauben, aber es wird in ihrer Bibel klar vorhergesagt! Tatsächlich wird es in etwa hundert Prophezeiungen in der Bibel erwähnt.

Ein neuer Chamberlain

Am 6. Februar 2015 reisten die Regierungschefs Deutschlands und Frankreichs nach Moskau. Sie waren von dem russischen Präsidenten Wladimir Putin eingeladen worden, um die Krise in der Ukraine zu besprechen. Die drei Regierungschefs schlossen ein Abkommen. Kritiker nannten es ein fürchterliches Abkommen. Sie sagten, es sei so schlecht, dass man die deutsche Kanzlerin Angela Merkel mit Neville Chamberlain vergleichen könnte.

1938, kurz vor dem zweiten Weltkrieg, war Neville Chamberlain nach München gereist, um Hitler darüber zu informieren, dass Großbritannien und Frankreich die Tschechoslowakei dazu gedrängt hatten, einen Teil ihres Landes, das Sudetenland, an Nazi-Deutschland abzutreten. Dementsprechend wurde ein Friedensvertrag abgeschlossen. Winston Churchill nannte das „die Unterwerfung von München“ und sagte, es sei ein schmachvoller, beschämender Akt. Er warnte die Briten, dass das zum Krieg führen würde und nicht zum Frieden.

Frau Merkel glaubt nicht, dass man den Ukrainern tödliche Waffen geben sollte. Sie meint, dass das den Krieg nur ausweiten würde. Aber ohne Hilfe können die Ukrainer den Russen nur wenig oder gar keinen Widerstand entgegensetzen. Aus diesem Grund wurde Kanzlerin Merkel wegen des Abkommens mit Russland heftig kritisiert. Man sagte, sie besänftig die Russen, so wie Chamberlain Hitler und die Deutschen besänftigte, was dann direkt zum zweiten Weltkrieg führte.

Verärgerte Osteuropäer drückten auf Twitter ihr Missfallen aus. Der ehemalige polnische Ministerpräsident Donald Tusk twitterte: „Erneut hat eine Politik der Beschwichtigung den Aggressor zu mehr Gewalt ermutigt. Es ist Zeit, unsere Politik voranzutreiben, die auf kalten Fakten beruht, nicht Illusionen.“ Litauens Außenminister Linas Linkevičius schrieb auf Twitter: „1938 sollte das Sudetenland den Aggressor beschwichtigen. Wir alle kennen die Folgen. Warum also kommt man zu Zeiten der Münchner Konferenz 2015 auf solche Gedanken?“

Auf der Münchner Sicherheitskonferenz, wenige Tage nachdem das Abkommen mit Russland geschlossen wurde, machte US Senator John McCain einen noch deutlicheren Vergleich: „Die Geschichte zeigt uns, dass Diktatoren sich immer mehr nehmen, solange man sie lässt“, sagte er. „Sie lassen sich nicht von ihrem brutalen Verhalten abschrecken, weil man nach Moskau fliegt, um sie zu besuchen, so wie die Staatschefs einst nach München kamen.“ Das war ein geradezu unverschämter Vergleich zwischen dem Abkommen über die Ukraine und dem 1938 mit Hitler geschlossenen Vertrag.

Als Chamberlain aus München zurückkam, nachdem er ein großes Stück Land der Tschechoslowakei verschenkt hatte, hielt er ein Stück Papier hoch und schwenkte es in der Luft herum, während er sagte: „Frieden für unsere Zeit!“ Die Briten waren fast hysterisch vor Freude, denn sie dachten, sie würden Frieden haben.

Und kaum ein Jahr später gab es Krieg. Dieses Abkommen brachte keinen Frieden!

Deutliche Anzeichen

Gegen Ende 2014 sagte Garry Kasparov, ehemaliger Schachweltmeister, der zu einem scharfen Kritiker Putins wurde, folgendes: „Heutzutage ist mein Problem, dass so viele Politiker unbedingt ein neuer Chamberlain werden wollen. Aber wo sind die Churchills?

Churchill warnte während der ganzen 1930er Jahre davor, dass Westeuropa sich in einen Krieg mit Deutschland verwickeln würde, wenn es die Aggression der Nazis nicht stoppte. Wenn die Völker Westeuropas sich nur rechtzeitig gegen sie verbündet hätten, hätten sie Adolf Hitler leicht stoppen können, aber sie hatten Angst davor. Stattdessen wollten sie unbedingt Frieden schließen und siehe da, was passierte: Der schlimmste Krieg, den es in der Geschichte der Menschheit je gegeben hat! Aber es wird noch ein Krieg kommen und der wird noch viel schlimmer sein!

Als die Leute anfingen, Frau Merkel eine Staatschefin vom Typ Chamberlain zu nennen, ist das eine harte Kritik! So kritisieren die Leute Frau Merkel in der Öffentlichkeit, aber was sie sagen sie in der Privatsphäre?

Das ist ein deutliches Anzeichen der gegenwärtigen Stimmung in Europa, besonders in Deutschland.

Es ist auch ein Anzeichen dafür, dass bald ein starker Anführer in Deutschland in Erscheinung treten wird.

In der deutschen Geschichte passiert es regelmäßig: Immer wenn die Deutschen sich wegen der Ereignisse in der Welt Sorgen machen, rufen sie nach einem starken Mann, um sie zu führen. Sie haben das während ihrer ganzen Geschichte getan und sie werden es jetzt wieder tun.

Schlimmer noch: Nachdem Merkel diesen Friedensvertrag geschlossen hatte, brach Herr Putin ihn unmittelbar danach. Er trat in Wirklichkeit überhaupt nie in Kraft!

Wladimir Putin Nutzte Frau Merkel und den Westen nur aus. Es gibt einen enormen Mangel an Führerschaft in Europa und der heutigen Welt – und Putin weiß das! Er marschierte in die Ukraine ein und nahm sich einfach weite Teile des Landes, die ihm nicht gehören, genau dasselbe, was auch Hitler vor und während des zweiten Weltkriegs tat. Die Geschichte wiederholt sich. Wir verschenken große Teile der Ukraine genau wie wir vorher große Teile der Tschechoslowakei verschenkt haben. Wir sahen untätig zu, als Hitler in Österreich einmarschierte und es sich aneignete, und jetzt tun wir schon wieder
dasselbe.

Ein weiteres Anzeichen dafür, dass das einen starken Anführer in Deutschland hervorbringen wird, ist die Tatsache, dass Großbritannien und Amerika, die Siegermächte des ersten und des zweiten Weltkriegs, zu der Konferenz am 6. Februar nicht einmal eingeladen waren. Das ist ein Schlag ins Gesicht für diese Länder. Es zeigt, dass sie jeden Bezug dazu verloren haben, was vor sich geht und wie bedeutungslos sie geworden sind.

Das ist ein weiteres Anzeichen dafür, dass ein starker Anführer gebraucht wird, sonst wird Putin in ganz Europa einmarschieren! Jemand muss eine führende Rolle übernehmen und Putin die Stirn bieten.

Und irgendjemand WIRD das auch tun.

Das ist eine erstaunliche Prophezeiung, die sich vor Ihren Augen erfüllen wird. Und es wird bald sein, wahrscheinlich innerhalb weniger Jahre – und Sie werden in es Ihren Weltnachrichten miterleben können, wie es passiert!

Das ist durchaus nichts Neues. Wir haben diese Ereignisse schon vor etwa 70 Jahren vorhergesagt! Wir müssen das unbedingt begreifen und etwas dagegen tun!

Ein König Europas

Daniel 8 ist eine der erstaunlichsten Prophezeiungen in der Bibel und wir müssen sie verstehen.

Im letzten Teil von Vers 17 heißt es: „Denn dies Gesicht geht auf die Zeit des Endes.“ Noch konkreter wird es in Vers 19: „Und er sprach: Siehe, ich will dir kundtun, wie es gehen wird zur letzten Zeit des Zorns.“ Er spricht nicht nur von der Endzeit, sondern Gott will vor allem, dass wir erkennen, dass es eilt. Dies ist das letzte Ende – das Ende der Endzeit! Daniel wurde nur für die Endzeit geschrieben (Daniel 12, 4 und 9). Gott will, dass wir uns der Dringlichkeit dieser Zeit bewusst sind.

Achten Sie auf diesen starken Anführer, der in Europa auf der Weltbühne erscheinen wird: „Aber gegen Ende ihrer Herrschaft, wenn die Frevler überhandnehmen, wird aufkommen ein frecher und verschlagener König“ (Daniel 8, 23).

Gott nennt diesen Anführer „einen König“.

Vor vielen Jahren lernte Herbert W. Armstrong Otto von Habsburg kennen, das Oberhaupt des 700 Jahre alten Hauses von Habsburg – die Dynastie, die das Heilige Römische Reich vor Napoleon regierte. Zu dieser Zeit war Otto von Habsburg Mitglied des europäischen Parlaments. Er sagte folgendes: „Die [europäische] Gemeinschaft lebt überwiegend vom Erbe des Heiligen Römischen Reichs, wobei der Großteil der davon lebenden Menschen jedoch nicht weiß, wovon sie leben.“

Wenn Sie die Geschichte studieren, werden Sie sechs Wiederauferstehungen dieses Heiligen Römischen Reichs finden. Heute starrt uns die siebte Wiederauferstehung ins Gesicht, und trotzdem wissen die Leute immer noch nicht, was dieses Reich eigentlich ist! Das ist erstaunlich! Nicht einmal die Leute, die unter ihm leben, kennen es.

„Wir haben ein gemeinsames europäisches Symbol, das allen Völkern Europas gleichermaßen gehört“, sagte Herr von Habsburg auch. „Es ist die Krone des Heiligen Römischen Reichs, die die Tradition Karls des Großen verkörpert. Diese Krone ist etwas, was dieser König von Europa übernehmen wird.

Dieser bald kommende Herrscher könnte im wahrsten Sinne des Wortes König genannt werden. Auch wenn er kein König ist – die Bibel nennt ihn so. Wenn die Bibel über einen König spricht, bedeutet das in den meisten Fällen, dass es sich nicht um eine demokratische Regierung handelt. Selbst wenn er diesen Titel nicht hat, so wird er doch wie ein König herrschen. Diese Vision im Buch Daniel zeigt, dass das europäische Reich wesentlich autokratischer werden wird.

Daniel 11, 21 prophezeit, dass dieser starke Anführer „durch Ränke“ an die Macht kommen wird – er wird also vermutlich gar nicht gewählt werden, sondern durch irgendeine Koalitionsregierung an die Macht kommen. Wir müssen Deutschland und Europa sorgfältig beobachten. Wenn die Prophetie der Bibel uns auch einen Überblick darüber gibt, was passieren wird, so kennen wir doch nicht die näheren Umstände.

Die Tradition Karls des Großen

Was ist „die Tradition Karls des Großen“, auf die sich Herr von Habsburg bezog? Manche mächtigen Europäer wollen in Europa zu dieser Art von Führung zurückkehren. Sie rühmen die Traditionen Karls des Großen. Sie ermutigen die Europäer, „ihre Wurzeln wiederzubeleben“. Sind sich die Menschen dessen bewusst, worum es in diesem
Zeitabschnitt der Geschichte geht?

Die Franken waren der erste Stamm der Barbaren, der den Katholizismus annahm. Aber sie taten das wegen der politischen Vorteile, nicht aus religiösen Gründen. Die Franken, größtenteils deutschen Ursprungs, benutzten die katholische Kirche zur Unterstützung ihre Expansionspolitik, während sich die Kirche im Gegenzug für ihren Schutz auf die fränkischen Machthaber verließ. Diese Union hatte ausschließlich politische Gründe.

Das fränkische Reich erreichte den Höhepunkt seiner Macht während der Regierungszeit Karls des Großen. Bevor Karl zum Weltherrscher aufstieg, war die politische Szene in Europa sehr geteilt. Deutschland war in viele verschiedene Stämme unterteilt. Der größte Teil Italiens war von den Lombarden eingenommen worden. Byzanz war der anerkannte Nachfolger des östlichen Teils des antiken römischen Reiches. Das änderte sich erst mit Karl dem Großen, der zusammen mit dem Papst das Reich einte – allerdings mit sehr viel Blutvergießen.

Karl der Große war der zweite Herrscher des „Heiligen“ Römischen Reiches nach Justinian. Als Kaiser des Reiches fühlte sich Karl verpflichtet, die Kirche zu schützen. Auf Wunsch von Papst Leo III. marschierte er in Norditalien ein, eroberte das Königreich der Lombarden und erreichte die Wiedervereinigung Italiens, das Jahrhunderte lang geteilt gewesen war. Im Jahre 799 kam er dem Papst noch einmal zu Hilfe, der von einer Gruppe von Verschwörern überfallen, brutal zusammengeschlagen und eingekerkert worden war. Mit der militärischen Unterstützung Karls des Großen und seiner fränkischen Truppen wurde der Papst von seinen Verfehlungen freigesprochen
und wieder in sein kirchliches Amt eingesetzt.

Im folgenden Jahr setzte der Papst in Rom Karl dem Großen eine Krone auf, während dieser bei einer Weihnachtsfeier in der alten St. Peterskirche im Gebet niederkniete und ernannte ihn zum „73. Kaiser des vierten Weltreichs“.

Wir sollten an dieser Stelle anmerken, dass während des ganzen Mittelalters viele Gelehrte, Theologen und selbst Päpste wussten, dass das römische Reich das vierte weltbeherrschende Imperium war. Viele von ihnen identifizierten das vierte Weltreich mit dem Reich, von dem Daniel in seiner Prophezeiung spricht (siehe Daniel 2, 37-43). Das ist auch der Grund, warum Europäer und Katholiken immer wieder versuchten, dieses Reich wiederzubeleben! In der Bibel steht, dass es nur vier solche Reiche geben wird. Das vierte Reich würde jedoch laut der biblischen Prophetie zehn Wiederauferstehungen haben. Die letzten sieben dieser Wiederauferstehungen würden das Heilige Römische Reich genannt werden, weil sie von Kirche und Staat beherrscht wurden.

Als König der Franken gelang es Karl dem Großen, alle germanischen Stämme zu unterwerfen – bis auf einen: Die Sachsen. Die Sachsen hielten an ihrem eigenen Glauben fest und weigerten sich trotz Androhung der Todesstrafe, sich dem römischen Katholizismus zu unterwerfen. Karl der Große war entschlossen, ihnen seine Art von Christentum mit dem Schwert aufzuzwingen. Jahrelang widersetzten sich die Sachsen hartnäckig. Eines Tages ließ Karl der Große aus schierer Verdrossenheit 4.500 sächsische Gefangene hinrichten. Dieser barbarische Akt brachte die Sachsen nur noch mehr in Rage.

Es dauerte dreißig Jahre, bis Karl das „Sachsen-Problem“ schließlich vollständig „ausgelöscht“ hatte – aber erst nachdem viele Tausende wegen ihres religiösen Glaubens hingerichtet worden waren. Nach mehr als achtzehn Eroberungsfeldzügen gegen die Sachsen gewann Karl schließlich die Oberhand. Am Ende unterwarfen sich die Sachsen der Herrschaft Karls des Großen; andernfalls führte ihr tollkühner Widerstand zu ihrem sicheren Tod.

Das Heilige Römische Reich ist nie demokratisch gewesen. Das war einfach unmöglich. Sogar Papst Pius XII. sagte, die Kirche habe zwei Feinde: Die Demokratien und den Kommunismus. Er war zu der Zeit Papst, als die Macht des Kommunismus ihren Höhepunkt erreichte.

Als Kaiser des „Heiligen“ Römischen Reichs fühlte sich Karl verpflichtet, den christlichen Glauben zu verbreiten, mit welchen Mitteln auch immer. In der New Encyclopedia Britannica heißt es: „Die gewaltsamen Methoden, mit denen diese missionarische Aufgabe durchgeführt wurde, waren im früheren Mittelalter unbekannt gewesen, und die barbarischen [blutigen] Strafen, die über jene verhängt wurden, die das Kirchenrecht brachen oder weiter an heidnischen Praktiken teilnahmen, hat Kritik in Karls eigenen Reihen hervorgerufen“ („Kaiser Karl der Große“).

Die Gewalt, die Karl der Große anwandte, um seinen Untertanen die katholische Religion aufzuzwingen, war in den früheren Reichen schlichtweg unbekannt gewesen. Er zwang jedermann sein Zeichen der Christenheit auf. Sein Reich mag eindeutig Verbindungen mit den alten Römern gehabt haben, aber es war mit Sicherheit nicht „heilig“, auch wenn es von einer großen Kirche geführt wurde.

Und dennoch, in den kommenden Jahrhunderten war es das Ziel der nachfolgenden Kaiser, die Tradition von Karl dem Großen wiederherzustellen, in ihrem Bestreben, das römische Reich wieder aufleben zu lassen!

Sogar noch heute bemühen sich Deutschland und eine große Kirche, die Tradition Karls des Großen wiederherzustellen. Die geeignete Struktur dafür haben sie schon fast fertiggestellt. Dennoch ist es den meisten Menschen auf der Welt ein Geheimnis.

Möge die Welt sich vorsehen! Diese Machtstruktur ist bereit, auf der Weltbühne zu erscheinen – wieder einmal!

Die blutigen Eroberungen Karls des Großen waren die schlimmsten, die es in der Geschichte der bisherigen Reiche je gegeben hat. Die Eroberungen des nächsten Heiligen Römischen Reichs werden die schlimmsten Leiden sein, die jemals den Menschen in der Geschichte der Menschheit zufügt wurden! (Matthäus 24, 21-22; Daniel 12, 1; Jeremia 30, 1-10).

All das wird im Geiste Karls des Großen getan werden. Die meisten Menschen werden aus ihrer Betäubung erst dann erwachen, wenn es schon zu spät ist!

Das Reich Karls des Großen, eines der größten Reiche das es je in Europa gab, überlebte nicht einmal seinen Sohn und Nachfolger. Nach seiner Auflösung wurden die Bewohner des westlichen Teils seines Reiches schluss-
endlich als Franzosen bekannt. Aus den deutschsprechenden Völkern zwischen dem Rhein und den Slawen im Osten entwickelte sich Deutschland. Die Tatsache, dass er über beide Völker herrschte, ist der Grund, warum sich einige Leute heute um das nationale Vermächtnis Karls des Großen streiten.

Hitler und die Kronjuwelen

Lesen Sie noch einmal, was Otto von Habsburg über die Kronjuwelen sagte: „Wir besitzen ein europäisches Symbol, das allen Völkern Europas gleichermaßen gehört und das ist die Krone des Heiligen Römischen Reiches, die die Tradition Karls des Großen verkörpert.“

Adolf Hitler war der Anführer der sechsten Wiederauferstehung des Heiligen Römischen Reichs. Er wusste alles über die Krone Karls des Großen und die Kronjuwelen.

Für den größten Teil der Welt sind die Juden das auserwählte Volk Gottes. In Wien gelangte Hitler zu dem Glauben, dass Gott statt der Juden nun die Deutschen und das Heilige Römische Reich auserwählt hatte. Er glaubte, die Deutschen seien Gottes auserwähltes Volk. Das ist der Grund, warum ihm die Kronjuwelen so viel bedeuteten.

Im Jahre 1938, anlässlich einer Kundgebung in Nürnberg, hatte Hitler „nach 140 Jahren die Insignien des ersten Reiches [Karls des Großen] – die Reichskrone, den Reichsapfel, das Zepter und das Reichsschwert aus Wien mitgebracht. Bei der Präsentation dieser Symbole des Imperiums gelobte er feierlich, dass sie für immer in Nürnberg bleiben würden.“ (Aus John Toland: Adolf Hitler).

Das war eine starke Aussage: Er „gelobte feierlich“, dass die Kronjuwelen des Heiligen Römischen Reichs „für immer in Nürnberg bleiben würden“. Das war ein todesmutiges Engagement für das Heilige Römische Reich und seinen Gott! Er hatte ein Gelübde für immer abgelegt!

Natürlich hat Hitler verloren und deshalb ist das nie passiert. Diese Reliquien sind jetzt wieder in Österreich, wo sie auf den nächsten Herrscher des Heiligen Römischen Reichs warten.

Historiker nennen das Reich Karls des Großen das erste Reich. Adolf Hitlers Herrschaft ist als das dritte Reich bekannt. Hitler wusste, dass die Kronjuwelen ein mächtiges Symbol des ersten Reichs Karls des Großen waren.

Hitler kam in der Tradition Karls des Großen! Er tötete so wie Karl der Große grausam und brutal mehr Menschen als kein anderes Reich vor ihm!

Viele Leute verspotteten Margaret Thatcher, als sie 1995 sagte: „Sie haben aber Deutschland nicht in Europa verankert, sondern Europa an ein erneut vorherrschendes Deutschland gekettet. Am Ende, meine Freunde, werden Sie feststellen, dass das nicht funktionieren wird.“

Frau Thatcher wusste, dass das ein böses Ende nehmen würde. Sie wusste, dass es „grauenvoll werden könnte“, wie es Bernard Connolly ausdrückte. Es wird noch grauenvoller werden, als Sie sich vorstellen können!

Wir haben unsere jüngste Geschichte vergessen. Hitler begann den zweiten Weltkrieg. Etwa 50 Millionen Menschen kamen dabei ums Leben.

Der nächste Anführer des Heiligen Römischen Reichs wird sogar noch ungeheuerliche Verbrechen gegen die Menschheit begehen. Und all das wird in der Tradition Karls des Großen geschehen! Es ist Zeit, dass die Welt erwacht und erkennt, was in Europa passiert!

Die Geschichte vergessen

Am Ende der Konferenz von Jalta im Februar 1945 unterschrieben Premierminister Churchill und Präsident Franklin Roosevelt ein Dokument, das verhindern sollte, dass Deutschland jemals wieder der Tradition Karls des Großen folgt. Sie sagten: „Es ist unser unbeugsamer Wille, den deutschen Militarismus und das Nazitum auszurotten und dafür zu sorgen, dass Deutschland nie wieder in der Lage sein wird, den Frieden in der Welt zu stören.“

Dieses Land hatte den Krieg von 1870, den ersten und den zweiten Weltkrieg vom Zaun gebrochen. Es hat in seiner Geschichte viele Kriege begonnen. Churchill und Roosevelt verstanden Deutschlands Kriegsgeschichte. Die Alliierten haben praktisch ein Gelübde abgelegt, dass sie niemals zulassen würden, dass das nochmal passierte.

Seitdem sind 70 Jahre vergangen und es ist Deutschland, das Europa wieder anführt! Amerika und Großbritannien haben die jüngste Geschichte vergessen. Das Ergebnis ist, dass wir zulassen, dass sie sich wiederholt! Das wird die teuerste Gedächtnislücke, die diese beiden Länder jemals hatten. (Bestellen Sie dazu unsere kostenlose Broschüre Deutschland und das Heilige Römische Reich).

Der Historiker Victor Davis Hanson schrieb im National Review (19. Februar 2015), dass wieder dasselbe passieren würde wie in den 1930er Jahren. „Der zweite Weltkrieg hätte verhindert werden können, wenn Westeuropa sich zusammengeschlossen hätte, um Deutschland davon abzuhalten“, erklärte er (15. Feb. 2015). „Aber das taten sie nicht. Sie hatten Angst, sich mit Hitler anzulegen, und es kam zur Katastrophe.“ Dreimal schreibt Hanson in diesem Artikel, dass wir aus diesem tödlichen Irrtum eigentlich etwas gelernt haben sollten: „Die 1930er Jahre hätten uns lehren müssen“, „die 1930er Jahre sollten gezeigt haben,“ und „die 1930er Jahre sollten uns daran erinnert haben.“

Was haben wir denn aus dem zweiten Weltkrieg gelernt? Ich sage Ihnen, die Geschichte wiederholt sich. Wir müssen erkennen, was passiert. Amerika, Großbritannien und viele andere westliche Länder ziehen aus allen Teilen der Welt zurück. Was die Außenpolitik anbelangt, ist der Wille unserer Länder gebrochen – und das führt nicht zum Frieden. Es führt zum Krieg! Sie können keinen Frieden aushandeln, wenn die andere Seite den Krieg will. Die gesamte Geschichte lehrt uns diese Lektion!

Interessant ist, dass Herr Hanson bei diesem historischen Vergleich besonders darauf verweist, dass die Aggressoren diesmal Wladimir Putins Russland, die Terroristengruppe, die sich selbst den islamischen Staat nennt und der Iran sind. Und er hat Recht – der Westen zeigt eine peinliche Schwäche bei der Bekämpfung dieser aktuellen Bedrohungen.

Das ist bittere Ironie. Diese Schwäche des Westens beweist den dringenden Bedarf nach einer stärkeren Führerschaft. Ob man es nun glauben will oder nicht, diese Führerschaft wird in Deutschland erstehen.

Bald wird auf dramatische Weise die Bedrohung, die von Deutschland ausgeht, die vom islamischen Staat und vom Iran ausgehende Bedrohung, ja sogar für kurze Zeit die des heutigen Russlands, um ein Vielfaches übertreffen!

Die Europäer suchen heute einen neuen Herrscher wie Karl den Großen! Das Heilige Römische Reich kommt wieder auf uns zu. Es erhebt sich wieder auf der Welt und die Menschen merken es nicht einmal. Auch die Menschen, die in ihm leben, merken nicht, dass sie nach den Richtlinien und den Regeln des Heiligen Römischen Reichs leben. Das ist erstaunlich!

Über diesen bevorstehenden König prophezeit die Bibel in Daniel 8, 24 (Menge Bibel) folgendes: „Seine Macht wird gewaltig sein, aber nicht durch seine eigene Macht; … er wird Mächtige und auch das Volk der Heiligen ins Verderben stürzen.“ Das ist eine erschreckende Feststellung!

Die Prophezeiung sagt weiter, dass das europäische Reich von gegenwärtig 28 Nationen auf zehn reduziert wird und dass es Chaos und Verwüstung über diese Welt bringen wird!

Niemand möchte darüber sprechen, aber es gibt da eine brisante Tendenz in der deutschen Geschichte. Wenn der richtige Mann die Führung übernimmt, dann sollten Sie besser vorsichtig sein. Ich sage es nicht gerne, aber wir müssen der Wahrheit ins Gesicht sehen. Deutschland ist dabei, den dritten Weltkrieg zu beginnen – laut der Bibel. Und es wird der tödlichste Krieg sein, den es auf Erden jemals gab.

Wie das zum Frieden führt

Trotz dieser erschreckenden Nachrichten für die nahe Zukunft enthält diese Prophezeiung über diesen europäischen starken Mann in Wirklichkeit eine wunderbare, hoffnungsvolle Schlussfolgerung.

Daniel 8, 25 sagt: „… und es wird ihm durch Betrug gelingen und er wird überheblich werden, und unerwartet wird er viele verderben …“ Im Originaltext heißt es genauer: „und durch Frieden wird er viele verderben“. Dieser Mann wird von Frieden reden. Er wird so sein wie Wladimir Putin, der sagt: „Kommt nach Moskau und lasst uns über Frieden sprechen – und sobald die Verhandlungen zu Ende sind, wird er noch heftiger angreifen! Das ist die Art von „Frieden“, den dieser starke Mann will und er wird uns betrügen, um diesen Frieden zu bekommen.

Sehen wir uns jedoch das Ende von Vers 25 an: „… und [er] wird sich auflehnen gegen den Fürsten aller Fürsten [Jesus Christus]; aber er wird zerbrochen werden ohne Zutun von Menschenhand.“ Dieser Mann und das Reich, über das er herrscht, werden zerbrochen werden – nicht von Menschenhand oder von einer menschlichen Armee, sondern von Jesus Christus selbst!

Christus ist im Begriff, auf diese Erde zurückzukehren und all diesem Schrecken ein Ende zu setzen. Er sagt in Matthäus 24, 21-22, dass, wenn Er nicht zurückkehren würde, „so würde kein Mensch selig werden!“ Der Mensch kann nicht aufhalten, was auf ihn zukommt. Er selbst hat das Monster Atombombe erfunden und wie ein Frankenstein-Monster hat er es nicht unter Kontrolle. Es ist nicht zu beherrschen.

Wir leben in einer gefährlichen Welt! Dies sind keine normalen Zeiten. Jesaja 33, 7 prophezeit, dass die Botschafter des Friedens bitterlich weinen werden, weil sie keinen Frieden haben werden. In Jesaja 59, 8 heißt es: „Sie kennen den Weg des Friedens nicht.“

Aber Christus WIRD zurückkehren. Nur Christus kann uns für immer Frieden, Freude und Wohlergehen bringen. Letztendlich geht es bei allen Prophezeiungen nur darum. Deshalb sind das die bestmöglichen Nachrichten, die Sie je hören können.

Gott sei Dank, das siebte und letzte Haupt des Heiligen Römischen Reichs wird die Wiederkehr des Messias herbeiführen. Kein Volk wird je wieder von der Tradition Karls des Großen beherrscht werden.

Das ist die Schlussfolgerung aus derselben Vision über diesen starken Anführer, der auf der Weltbühne auftauchen wird – dieser König, der über Europa herrschen wird!

Was dieser König und das Heilige Römische Reich über die Welt bringen, wird die Menschen in den Wahnsinn treiben, weil es so fürchterlich sein wird. Aber die gute Nachricht ist, dass es gestoppt werden wird. Wir erleben die letzte Wiederauferstehung des Heiligen Römischen Reichs. Gott sei Dank dafür! 

Fortgesetzt in Wer wird der nächste Karl der Große sein?

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