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Russlands Verteidigungsminister Sergei Schoigu und Chinas Verteidigungsminister Wei Fenghe während eines Treffens in Moskau.
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Die Prophezeiungen der Bibel eilen der russisch-chinesischen Partnerschaft voraus

07.05.2018  •  Aus diePosaune.de
Eine enge Zusammenarbeit zwischen Moskau und Peking wurde vor 2.500 Jahren vorhergesagt. Jetzt wird sie Realität.
 

Es war nicht übertrieben, als Modern Diplomacy am 8. April schrieb, dass „Chinas Anpassung an Russland eine vollendete Tatsache ist“. Diese Einschätzung kam nach einer Woche mit starken Anzeichen dafür, dass die Stärke der Partnerschaft von Moskau und Peking einen neuen Höhepunkt erreicht hat.

Am 3. April reiste der chinesische Verteidigungsminister Wei Fenghe als Sonderbeauftragter des „höchsten Führers“ Xi Jinping zur Moskauer internationalen Sicherheitskonferenz. Der General überbrachte der russischen Führung und der ganzen Welt zwei wichtige Botschaften.

Zunächst sagte Wei: „Erstens besuche ich Russland als der neue Verteidigungsminister Chinas, um der Welt das hohe Niveau unsere bilateralen Beziehungen zu demonstrieren und die feste Entschlossenheit unserer Streitkräfte, unsere Zusammenarbeit zu verstärken.“

Dann fuhr er fort: „Zweitens ist die chinesische Seite gekommen, um die russische Seite bei der Organisation der internationalen Sicherheitskonferenz in Moskau zu unterstützen und um den Amerikaner zu zeigen, wie eng die Beziehungen zwischen den Streitkräften Russlands und Chinas in dieser Situation sind. Wir sind gekommen, um Sie zu unterstützen.“

Die Botschaft ist also, dass die militärische Achse Russland-China bereits existiert und bereit ist, die bestehende globale Ordnung herauszufordern.

Am selben Tag, an dem die Konferenz abgehalten wurde, lieferte Russland das erste Regiment von S-400 Boden-Luft Raketen. Die Lieferung dieser technologisch wegweisenden Bewaffnung kam zusammen mit dem Versprechen, dass bald noch mehr S-400 Systeme an Peking geliefert werden würden – Teil eines 3 Milliarden Dollar schweren Deals, den beide Seiten 2014 unterzeichnet hatten.

Zwei Tage zuvor kam die Nachricht, dass Russland und China planen, ihre Satellitenortungssysteme zu einem weltweiten, riesigen Navigationssystem zu vereinigen. „Moskau und Peking werden sich zusammentun, um ein integriertes Navigationssystem basierend auf Russlands globalem Satellitennavigationssystem (glonass) und dem chinesische BeiDou zu schaffen”, berichteten die russischen staatlichen Medien. Wenn es zu so einer Vereinigung kommt, zeigt das ein starkes gegenseitiges Vertrauensverhältnis zwischen diesen beiden Ländern, was ungewöhnlich und bemerkenswert ist.

Diese jüngsten Entwicklungen sind nur der letzte Schritt einer zehn Jahre währenden Festigung der russisch-chinesische Partnerschaft. Die Beziehungen sind so stabil, dass man sie in jeder Weise als Allianz bezeichnen könnte – nur nicht offiziell. „Auch wenn sie nie ein formelles Bündnis im klassischen Sinne abgeschlossen haben“, schrieb Modern Diplomacy, „haben die beiden Länder tatsächlich eine strategische Partnerschaft etabliert, die alle wichtigen Merkmale eines Bündnisses aufweist.“

Von Rivalen zu Kampfgefährten

Was die schnelle Vertiefung der Partnerschaft zwischen Russland und China so berichtenswert macht, ist zum Teil die Tatsache, dass sie im krassen Gegensatz zu ihrer jüngsten Geschichte voller Unstimmigkeiten steht. In den 1950er Jahren kam es zu Streitigkeiten zwischen China und der damaligen Sowjetunion über ihre gemeinsame Grenze. Die beiden Länder hatten auch unterschiedliche Ansichten darüber, wie der Kommunismus verwirklicht werden sollte und wie man mit den kapitalistischen Ländern umzugehen hätte.

1969 führten diese Auseinandersetzungen zu einem Krieg. Der Konflikt heizte sich so stark auf, dass er einen Atomkrieg auszulösen drohte. Keine Seite drückte auf den nuklearen Auslöser, aber es folgten 20 Jahre Misstrauen und Feindseligkeit.

Aber sogar während dieser Jahrzehnte der Verbitterung zwischen Peking und Moskau sagte ein Analyst wiederholt voraus, dass die beiden am Ende eine Partnerschaft bilden sollten, die die Welt verändern würde.

Er hatte Recht

Herbert W. Armstrong prophezeite die Achse Russland-China zum ersten Mal in der Juni-Julinummer 1934 des Nachrichtenmagazins Plain Truth. Er schrieb: „Zwei große Militärmächte werden in den letzten Tagen entstehen – die eine ist eine Wiedergeburt des Heiligen Römischen Reichs…; die andere Russland mit seinen Verbündeten… möglicherweise China und Japan.“

Im Dezember 1959, als es ernste Reibereien zwischen Russland und China gab, sagte Herr Armstrongs Nachrichtenmagazin voraus, dass die beiden trotz aller Spannungen ihre Differenzen bald beilegen und eine Partnerschaft bilden würden. „Chinas… anhaltender Traum war schon seit Jahrhunderten die endgültige Eroberung der Welt! … China weiß allerdings, dass es in dieser hochtechnisierten Ära diesen Traum nur als Russlands Bündnispartner verwirklichen kann. China ist nun bereit anzufangen, mit Russlands geheimer militärischer Unterstützung den Rest Asiens zu verschlingen“ (Plain Truth, Dezember 1959).

Das ist eine kleine Kostprobe der zahlreichen Voraussagen, die Herr Armstrong von 1934 bis zu seinem Tod 1986 in seinem Nachrichtenmagazin machte, in denen er feststellte, dass Russland und China von gegenseitigem Hass zu enger Zusammenarbeit übergehen würden.

Auch 1986 blieben die russisch-chinesischen Beziehungen noch sehr angespannt. Aber der Trend der letzten 15 Jahre – eingeschlossen das markante Ereignis Anfang April 2018 beweisen, dass Herr Armstrongs Vorhersagen richtig waren.

Durch eine scharfe Lupe betrachtet

Dass Herr Armstrong die Zusammenarbeit zwischen Russland und China korrekt voraussagte, ist heute so unbestreitbar, weil seine geheimdienstliche Quelle die Prophetie der Bibel war.

In der Dezembernummer 1962 von Plain Truth nahm Herr Armstrong Bezug auf einige besondere Bibelstellen, die seine Prophezeiungen über Asien enthalten:

Von Zeit zu Zeit benutzen Kommentatoren den biblischen Ausdruck Armageddon aus Offenbarung 16, 16, um den kommenden katastrophalen militärischen Konflikt um die Weltherrschaft zu beschreiben. Sie erwähnen jedoch nicht eine markante Prophezeiung in Offenbarung 16, 12. In diesem Vers lesen wir, dass „den Königen des Osten“ der Weg bereitet wird!

Eine Bibelstelle in Hesekiel, die vor 2.500 Jahren aufgeschrieben wurde, gestattete Herrn Armstrong ebenfalls eine korrekte Vorhersage. „Du Menschenkind, richte dein Angesicht auf Gog, der im Lande Magog ist und der Fürst von Rosch, Meschech und Tubal, und weissage gegen ihn“ (Hesekiel 38, 2).

Herr Armstrong bezog sich auf diese Bibelstelle, als er in der Aprilnummer 1981 von Plain Truth schrieb:

Diejenigen, die diese Bibelstelle studieren, sind sich im Allgemeinen darüber einig, dass „Gog im Lande Magog“ sich auf die riesige Gebiete des nordöstlichen Eurasiens von der Ostsee bis zum Pazifik [dem modernen Russland und China] bezieht. Meschech ist Moskau, Tubal ist Tobolsk. Und was die Bibel den „Fürsten von Rosh“ nennt, ist der Anführer Russlands.

Hesekiel 38 zeigt, dass Russland das führende Land des asiatischen Machtblocks in der Endzeit sein wird und dass China den zweiten Platz in der Führung übernehmen wird.

Kurzfristig deutet die russisch-chinesische Partnerschaft auf eine gewalttätige Zukunft für die Welt hin. Aber sie ist auch mit der besten vorstellbaren Nachricht für die Menschheit verbunden!

Um diese Schriftstellen und viele andere in allen Einzelheiten zu verstehen und zu erkennen, wie diese Prophezeiungen durch die heute beginnende Zusammenarbeit zwischen Russland und China erfüllt werden, lesen Sie unsere Broschüre Der prophezeite „Fürst von Russland“. 

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