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Jeru

Valdman Oren/Wikimedia Commons

Dem neuen Jerusalem entgegensehen (Erster Teil)

Jerusalem in der Prophezeiung: Kapitel vier

Fortgesetzt von Jerusalem: Kurz vor der Explosion (Dritter Teil)

Nach all der blutigen Geschichte Jerusalems hat Gott herrlich gute Nachrichten. „Es ruft eine Stimme: In der Wüste bereitet dem Herrn den Weg, macht in der Steppe eine ebene Bahn unserm Gott!“ (Jesaja 40,3). Johannes der Täufer sagte, dass dies seine Stimme war (Johannes 1,23). „Alle Täler sollen erhöht werden, und alle Berge und Hügel sollen erniedrigt werden, und was uneben ist, soll gerade, und was hügelig ist, soll eben werden; denn die Herrlichkeit des Herrn soll offenbart werden, und alles Fleisch miteinander wird es sehen; denn des Herrn Mund hat’s geredet. Es spricht eine Stimme: Predige!, und ich sprach: Was soll ich predigen? Alles Fleisch ist Gras, und alle seine Güte ist wie eine Blume auf dem Felde“ (Jesaja 40,4-6). Diese Verse können sich nur auf einen Endzeit-Johannes beziehen, die durch den verstorbenen Herbert Armstrong erfüllt wurden. „Alle Berge und Hügel sollen erniedrigt werden“ ist offensichtlich eine Prophezeiung für diese Endzeit.

Es gibt eine weitere Aufgabe, die getan werden muss. „Zion, du Freudenbotin, steig auf einen hohen Berg; Jerusalem, du Freudenbotin, erhebe deine Stimme mit Macht; erhebe sie und fürchte dich nicht! Sage den Städten Judas: Siehe, da ist euer Gott“ (Vers 9)! In den Randbemerkungen meiner Bibel steht die korrekte Übersetzung: „Die du frohe Botschaft bringst für Zion“, und „Die du frohe Botschaft bringst für Jerusalem“. Das ist heute die Aufgabe der Philadelphia Kirche Gottes (PKG). Wir verkünden eine frohe Botschaft dem sündigenden Zion, d.h. Gottes lauer, laodizäischer Kirche und Jerusalem. Wir sollen „den Städten Judas“ sagen: „Siehe, da ist euer Gott“! Wir tun das heute – genau in diesem Augenblick!

Herbert Armstrong dachte, Gott würde diese Prophezeiung aus Jesaja 40,9 durch ihn erfüllen. Das Folgende schrieb er in seiner Kolumne „Aus der Feder von …“ in der Oktober-November-Ausgabe der Plain Truth des Jahres 1980: „Die arabische Welt möchte die Altstadt Jerusalems wieder unter arabischer Kontrolle sehen. Einige Staaten sind dafür, Jerusalem zu einer internationalen Stadt zu machen. Aber der israelische Staat hat die Kontrolle inne, nachdem er sie im Krieg von 1967 Jordanien entrissen hatte.

Was ist in Jerusalem geschehen, seit Israel es in jenem Krieg übernommen hat?

Ich bin an den Ereignissen dort seit diesem Krieg persönlich etwas beteiligt gewesen.

Gleich nach dem Tod meiner Frau nach fünfzig Ehejahren am 15. April 1967 flog ich nach Jerusalem. Ich hatte dafür zwei dringende Gründe. Ich hatte ein ernsthaftes Interesse daran gehabt, Sendezeit auf Radio Jerusalem zu erwerben, das damals dem jordanischen Staat gehörte und von diesem betrieben wurde. Zudem wollte ich sofort von Pasadena weg und in eine völlig andere Umgebung gelangen, um mein Leid über den Verlust meiner geliebten Frau und Partnerin in Gottes Dienst etwas zu lindern.

Ich wollte nicht nur auf Radio Jerusalem senden, ich wollte zudem dafür sorgen, dass die Sendeleistung auf eine Million Watt erhöht würde, damit der gesamte Nahe Osten erreicht werden könnte. In Amman in Jordanien und in Jerusalem einigte ich mich in Besprechungen mit der jordanischen Regierung und seiner Rundfunkverwaltung auf einen Preis für eine erstklassige Sendezeit in einem erweiterten Vertrag, wobei unsere monatlichen Zahlungen für diese Sendezeit der jordanischen Regierung die nötigen Mittel zur Verfügung stellen würden, um deutsche Ausrüstung von Telefunken zu erwerben und dadurch die Sendeleistung auf die maximale Wattleistung zu erhöhen. Es war einer der größten Verträge, der für den Erwerb von Sendezeit jemals unterzeichnet worden war.

Am Sonntagmorgen, es war der 4. Juni 1967, verließ ich mein Zuhause auf unserem Campus in England auf dem Weg zum Londoner Flughafen, um von dort nach Amman zu fliegen und dort persönlich in der ersten Sendung im Rahmen dieses neuen Vertrages auf Sendung zu gehen. Auf dem Weg zum Flughafen hörten wir im Radio die unglaubliche Nachricht, dass der Sechstagekrieg am frühen Morgen ausgebrochen war. Es gingen keine Flüge nach Beirut oder Amman. Meine Sendung auf Radio Jerusalem hat demzufolge nie begonnen. Am darauffolgenden Freitag, dem 9. Juni, war die Altstadt Jerusalems in den Händen der Israelis …

Eine Botschaft (Jesaja 40,9-10) muss noch von einem Diener Gottes an die Städte Judas überbracht werden. Auf welche Weise auch immer Gott dies tun wird, sie wird überbracht werden.“

Herr Armstrong gab sich die größte Mühe, diese Prophezeiung zu erfüllen. Er wusste, ein Diener Gottes würde das in dieser Endzeit tun müssen. Gott hatte prophezeit, dass dies geschehen würde! Die PKG ist von Gott beauftragt, diese Aufgabe zu erfüllen.

Die Tatsache, dass diese Prophezeiung auch „Zion“ bzw. der Kirche Gottes überbracht werden muss, offenbart eine Spaltung in Gottes Kirche!

Das wahre Evangelium, die gute Nachricht, muss Gottes laodizäischer Kirche überbracht werden! Sie hat dieses kostbare Evangelium verloren, die Botschaft, wie Gottes Herrschaftsordnung ausgeführt werden wird von der Familie Gottes in der wunderbaren Welt von Morgen. Das ist dieselbe Herrschaftsordnung, die uns von Gott durch Herrn Armstrong gelehrt wurde! Das ist es, was all die Laodizäer verloren haben.

Diese Prophezeiung zeigt uns, dass wir dem Ende sehr nahe sind. Wir sind bereits dabei, Gott den Städten Judas anzukündigen. Man kündigt nicht jemanden an, wenn dieser nicht in Kürze erscheinen würde! So wunderbar ist unsere Botschaft. Wir kündigen bereits den neuen Herrscher an, der Jerusalem eintausend Jahre regieren wird!

Die Tatsache, dass diese Prophezeiung gerade erfüllt wird, bedeutet, dass Christi Wiederkunft kurz vor der Tür steht. Wir spüren die Spannung. Das ist Jerusalems einzige Hoffnung! Das ist die einzige Hoffnung der Menschheit! Das ist viel gigantischer als alles, was der Mensch sich jemals vorgestellt hat. Jesaja nennt es nicht nur „Freudenbotschaft“. Er sagt: „Siehe, da ist euer Gott“!

Wenn wir diese Vision erfassen können, bevor Christus wiederkehrt, wird uns eine großartige Belohnung gegeben werden. „Siehe, der Herr, Herr, kommt mit Kraft, und sein Arm übt die Herrschaft für ihn aus. Siehe, sein Lohn ist bei ihm, und seine Belohnung geht vor ihm her“ (Vers 10, Elberfelder Bibel). Gott hat eine Belohnung für Sie bereit, wenn Sie sein Werk tun.

Die Herrlichkeit Jerusalems

Gott wird Jerusalem wieder erwählen. „Verkündige ferner und sprich: So spricht der Herr der Heerscharen: Meine Städte sollen wiederum von Gutem überfließen, und der Herr wird Zion wieder trösten und Jerusalem wieder erwählen“ (Sacharja 1,17, Schlachter Bibel). Wie wir sehen werden, wird dieses Erwählen sich auf das neue Jerusalem und in die Ewigkeit ausdehnen. Das gesamte Universum wird von Jerusalem aus regiert werden. Wenn Gott eine Stadt erwählt, dann müssen Sie damit rechnen, dass sie spektakulärer sein wird, als alles, was ein Mensch sich jemals vorstellen könnte!

Wenn Christus zurückkehrt wird er sein Hauptquartier in Jerusalem aufschlagen. Eintausend Jahre lang wird diese wiederbelebte und erneuerte Stadt der ganzen Erde als Hauptquartier dienen. „Und viele Völker werden hingehen und sagen: Kommt, lasst uns auf den Berg des Herrn gehen, zum Hause des Gottes Jakobs, dass er uns lehre seine Wege und wir wandeln auf seinen Steigen! Denn von Zion wird Weisung ausgehen und des Herrn Wort von Jerusalem“ (Jesaja 2,3).

Die Zeit der Freude steht vor der Tür. „Freuet euch mit Jerusalem und seid fröhlich über die Stadt, alle, die ihr sie lieb habt! Freuet euch mit ihr, alle, die ihr über sie traurig gewesen seid“ (Jesaja 66,10). Bald wird sich jeder über Jerusalem freuen. Sie wird eine „Fülle“ an „Herrlichkeit“ haben (Vers 11). „Denn so spricht der Herr: Siehe, ich breite aus bei ihr den Frieden wie einen Strom und den Reichtum der Völker wie einen überströmenden Bach. Ihre Kinder sollen auf dem Arme getragen werden, und auf den Knien wird man sie liebkosen“ (Vers 12). Friede, nicht Blut, wird aus Jerusalem fließen wie ein Strom! Während der letzten sechstausend Jahre ist die meiste Zeit Blut in Jerusalem geflossen. Was für eine herrliche Veränderung wir sehen werden. „Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet; ja, ihr sollt an Jerusalem getröstet werden“ (Vers 13). In dieser gegenwärtigen, bösen Welt gab es unvergleichliches Leid in dieser Stadt. In Kürze wird die gesamte Welt nach Jerusalem blicken um Trost. Was für eine Veränderung!

„Ihr werdet’s sehen und euer Herz wird sich freuen, und euer Gebein soll grünen wie Gras. Dann wird man erkennen die Hand des Herrn an seinen Knechten und den Zorn an seinen Feinden. Denn siehe, der Herr wird kommen mit Feuer und seine Wagen wie ein Wetter, dass er vergelte im Grimm seines Zorns und mit Schelten in Feuerflammen. Denn der Herr wird durch Feuer die ganze Erde richten und durch sein Schwert alles Fleisch, und der vom Herrn Getöteten werden viele sein“ (Vers 14-16). Gott fordert die Menschen jetzt auf, sein Wort zu hören. Bald wird er sie mit einem Schwert auffordern – die einzige Sprache, die der Mensch zu verstehen scheint.

Gott bietet Ihnen jetzt die Möglichkeit, in der nicht so fernen Zukunft mit ihm in dieser Stadt zu leben und zu regieren! Das ist aufregend genug, uns den Atem zu rauben, wenn wir es wirklich verstehen.

Gott wird in das Leben jedes reuevollen Menschen auf Erden eingreifen – aus Jerusalem.

„Zu der Zeit will ich die Fürsten Judas machen zum Feuerbecken mitten im Holz und zur Fackel im Stroh, dass sie verzehren zur Rechten und zur Linken alle Völker ringsumher. Aber Jerusalem soll auch fernerhin bleiben an seinem Ort. Und der Herr wird zuerst die Hütten Judas erretten, auf dass sich nicht zu hoch rühme das Haus David noch die Bürger Jerusalems wider Juda. Zu der Zeit wird der Herr die Bürger Jerusalems beschirmen, und es wird zu dieser Zeit geschehen, dass der Schwache unter ihnen sein wird wie David und das Haus David wie Gott, wie der Engel des Herrn vor ihnen her“ (Sacharja 12,6-8). Diese Führer in Jerusalem werden sein „wie Gott“. Das heißt, Christus und alle seine Mitregenten sprechen so wie Gott es tut!

„Zu der Zeit wird große Klage sein in Jerusalem, wie die um Hadad-Rimmon in der Ebene von Megiddo war. Und das Land wird klagen, ein jedes Geschlecht besonders: das Geschlecht des Hauses David besonders und die Frauen besonders, das Geschlecht des Hauses Nathan besonders und die Frauen besonders“ (Vers 11-12). Die ganze Welt wird auf den gekreuzigten Christus blicken und klagen, als hätten sie einen erstgeborenen Sohn verloren! Gott wird die gesamte Menschheit zurechtweisen, indem er ihre ganze Aufmerksamkeit auf Gott und Jerusalem lenkt!

Man muss jemanden sehr gut kennen, bevor man so klagen kann. Diese Welt wird letzten Endes Gott den Vater und Jesus Christus wirklich kennen lernen! Die Religionen dieser Welt kennen Gott nicht. Sie meinen, ihn zu kennen. Aber sehen Sie, wie tief und innig sie Gott dann kennen werden! Das sind die großartigsten Nachrichten, die wir überhaupt vernehmen könnten

Fortgesetzt in Dem neuen Jerusalem entgegensehen (Zweiter Teil)

Jip De Ad