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China benutzt radioaktives Isotop als Waffe, was den Atomkrieg dramatisch verschlimmern könnte

12.03.2018  •  Aus diePosaune.de
Nachrichten von einer kaum bekannten chinesischen Stadt haben ernüchternde Konsequenzen für alle lebenden Menschen auf der Welt.
 

In Zukunft wird der Atomkrieg noch weit zerstörerischer werden. Die chinesische Akademie der Wissenschaften gab letzte Woche bekannt, dass vom Staat unterstützte Forscher in einer Forschungsanlage in Lanzhou erfolgreich extrem heiße Plasmastrahlen bestehend aus Tantal 181 abgefeuert haben. Tantal 181 ist ein radioaktives Isotop, das man zusätzlich in einen atomaren Sprengkopf einbauen könnte, um seinen verheerenden Fallout noch zu verstärken.

Die Nachrichten von einer chinesischen Stadt, von der viele Leute im Westen wahrscheinlich noch nie gehört haben, haben ernüchternde Konsequenzen für alle lebenden Menschen auf der Welt.

Wenn man Tantal 181 in einen Atomsprengkopf mit einbaut, kann man damit theoretisch eine „gesalzene“ oder besser gesagt schmutzige Bombe bauen. Nachdem sie mit der ersten Explosion schon großen Schaden angerichtet hat, setzt eine schmutzige Bombe dann noch eine Wolke von radioaktiven Isotopen frei, die sich über weit größere Gebiete ausbreiten als bei einer normalen Atombombe.

Diese Bomben heißen auch „gesalzen“ wegen einer im Mittelalter üblichen Praxis, bei der die siegreiche Macht Salz auf die eroberten Ländereien streute. Diese Praxis symbolisiert häufig den Wunsch des Siegers, dem Feind keine Chance zu geben, nach dem Krieg wiederaufzubauen und wieder etwas anzupflanzen.

Der Zweck einer schmutzigen Atombombe ist, den tödlichen Fallout so weit wie möglich zu verbreiten, um riesige Gebiete radioaktiv zu verseuchen und sie für Jahre oder Jahrzehnte unbewohnbar zu machen.

Wenn genügend solche schmutzigen Atombomben gezündet werden, könnten die radioaktiven Wolken miteinander verschmelzen, was um ein vielfaches schlimmeren Folgen hätte.

„Weltuntergangsmaschine“

Das Konzept der schmutzigen Bombe wurde schon zu Anfang des kalten Krieges von dem ungarisch-amerikanischen Kernphysiker Leo Szilard vorgeschlagen. Er nannte sie eine „Weltuntergangsmaschine“, weil sie in der Lage wäre, alle Menschen auf der Erde zu töten.

Manche Leute sagen, schmutzige Bomben sollten nicht als Massen-Vernichtungswaffen eingestuft werden, weil sie in Wirklichkeit Totale Vernichtungswaffen sind.

Szilard hatte das Konzept der schmutzigen Bombe nicht als ernstzunehmenden Vorschlag gedacht, sondern er wollte die Welt davor warnen, dass es bald möglich sein würde, Waffen zu bauen, die die gesamte Menschheit ausrotten können. Während eines Radio-Interviews mit NBC im Februar 1950 über die schmutzige Bombe, brachte er die Zerstörungskraft dieser theoretischen Waffen mit der Frage zum Ausdruck: „Wer würde schon alle Menschen auf der Welt töten wollen?“

Die chinesische Akademie der Wissenschaften hat bestätigt, dass ihr Projekt in Lanzhou direkte militärische Anwendungen hat. Es wurde gesagt, die Forschungsarbeit sei ein Versuch, „die unverzichtbaren strategischen Anforderungen der nationalen Sicherheit Chinas zu erfüllen.“

Chinas Führung hat nicht den Wunsch, alles menschliche Leben auf dem Planeten auszurotten. Aber in letzter Zeit hat Peking sich darauf konzentriert, die Stärke seines Nukleararsenals zu vergrößern und man gab bekannt, dass man eine starke atomare Abschreckung mit einer vergleichsweise kleinen Zahl von Atomwaffen anstrebe. Die Entwicklung schmutziger Bomben würde diese Strategie voranbringen.

Die Strategie, Atomwaffen zur Abschreckung zu entwickeln, ist logisch.

Wie Martin Amis in seinem Buch Einsteins Monster schrieb: „Wie können wir verhindern, dass Atomwaffen eingesetzt werden? Durch die Drohung, ebenfalls Atomwaffen einzusetzen. Und dann werden wir die Atomwaffen niemals mehr los – alles nur wegen der Atomwaffen.“

Der amerikanische Astronom Carl Sagan teilte Amis Gefühle, als er beschrieb, was für ein Wahnsinn die atomare Aufrüstung geworden ist: „Das atomare Wettrüsten ist wie zwei Erzfeinde, die hüfthoch in Benzin stehen, der eine mit drei Streichhölzern in der Hand und der andere mit fünf.“

Einen großen Atomkrieg kann niemand gewinnen. Und wenn schmutzige Atomwaffen zusätzlich zum Einsatz kommen, dann wird die Frage danach, wer nun zuerst ein Streichholz fällen lässt, noch irrationaler.

Das Problem ist, dass die Menschen nicht immer vernünftig und klar im Kopf sind.

Aus diesem Grund erklärte Herbert W. Armstrong, den die Anführer der Welt oft als Botschafter des Friedens bezeichneten, dass der Glaube an die nukleare Abschreckung der falsche Glaube ist:

Jetzt hängen wir nur noch von der Idee und von der Hoffnung ab und wir vertrauen darauf, dass kein Mensch so dumm sein wird, einen Atomkrieg anzufangen. Haben Sie so viel Vertrauen in die Menschen? Ich nicht. Wissen Sie, dass es noch nie eine Massenvernichtungswaffe gegeben hat, die man nicht auch ausprobiert hätte? Wir haben die atomare Zerstörung in Japan schon benutzt. Mit nur einer Bombe haben wir hunderttausend Menschen getötet. Jetzt ist die Wasserstoffbombe so groß, dass die Atombombe nur noch der Zünder ist, der sie auslöst.

Auch wenn die chinesische Führung die schmutzigen Atomwaffen nur zur Abschreckung entwickeln will, kann in Kriegszeiten niemand garantieren, dass diese Bomben in einem Moment der Verzweiflung nicht doch eingesetzt werden.

Wie Herr Armstrong sagte, die Geschichte zeigt, dass die Menschen nicht auf ihren stärksten Waffen sitzenbleiben, wenn ein Krieg ausbricht. Sie setzen sie ein. Und die Prophetie der Bibel sagt voraus, dass Atomwaffen aller Art im dritten Weltkrieg massenhaft eingesetzt werden.

‚Kein einziger Mensch wird überleben‘

Vor etwa 2000 Jahren fragten die Jünger Jesu Christi, welches das Zeichen für Seine Rückkehr und für „das Ende der Welt“ sein würde. Das wird in Matthäus 24, 3 berichtet.

Das Wort Welt in diesem Vers in eine Übersetzung des griechischen Worts aiōn, das mehrere Bedeutungen hat. In diesem Zusammenhang bedeutet es „Zeitalter“ oder „Ära“. Christi Jünger fragten, wann die Ära der Herrschaft des Menschen über den Menschen enden und die Ära Gottes Herrschaft beginnen würde. Sie wollten wissen, was ihnen anzeigen würde, dass dieser erdbebenähnliche Umschwung unmittelbar bevorstand.

In den Versen 21-22 spricht Christus von einem besonderen Krieg, der bedeuten würde, dass das Ende der Ära des Menschen und Seine Rückkehr unmittelbar bevorstanden: „Denn es wird dann eine große Bedrängnis sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird. Und wenn diese Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch selig werden…“ (Lutherbibel, Ausgabe 1984).

Zu der Zeit, als Christus diese Worte sprach, war ein weltweiter Krieg, den kein Mensch überlebt, technologisch noch gar nicht möglich. In dieser Ära des römischen Reiches beschränkte sich die Kriegsführung auf Kämpfe Mann zu Mann mit Schwertern, Speere und Lanzen. Was einer Massenvernichtungswaffe vielleicht noch am nächsten kam, war ein Katapult. Auch Jahrhunderte später blieb die technologische Situation grundlegend dieselbe: Waffen, mit denen alles Leben auf der Erde ausgerottet werden konnte, gab es noch nicht.

Aber in den letzten zwei Jahrhunderten hat die Menschheit in der Waffentechnologie große Fortschritte gemacht. In den 1950er Jahren, als Szilard die Welt vor der schmutzigen „Weltuntergangsmaschine“ warnte, wurde ein wichtiger prophetischer Meilenstein erreicht. Zu dieser Zeit waren bereits genug Atomwaffen entwickelt worden, so dass ein Krieg, der zur Ausrottung allen menschlichen Lebens auf der Erde führen könnte, zum ersten Mal möglich war und sogar gefährlich wahrscheinlich schien.

Heute halten sich die Länder gegenseitig mit Atomwaffen in Schach. Wenn China jetzt Atombomben entwickelt, die Tantal 181 enthalten, dann werden die Menschen fähig sein, das Leben auf dem Planeten noch vollständiger auszulöschen – genau wie Christus sagte, wie es in der Endzeit sein würde.

Aber sogar wenn dieser globale Krieg kommt, gibt es Hoffnung! In Matthäus 24 sagt Christus, dass der globale Krieg am Ende dieses Zeitalters so verheerend sein wird, dass er alles menschliche Leben auslöschen könnte. Dann fügt Er in Vers 22 etwas Wichtiges hinzu: „Diese Tage werden verkürzt werden.“

Der dritte Weltkrieg wird unterbrochen werden! Bevor die Menschheit genug Atomwaffen abgefeuert hat – schmutzige oder normale – um sich selbst auszulöschen, wird Jesus Christus den Konflikt abkürzen. Gleich nach der Zeit beispiellosen Todes und Zerstörung wird Er eine neue Ära nie dagewesenen Friedens und Wohlstands begründen. Christus wird als König der Könige und als Herr der Herren über die Erde herrschen. Er wird eine Epoche des weltweiten Friedens einleiten. Angesichts dieser zukünftigen Ära der globalen Harmonie heißt es in Jesaja 2, 4: „Denn es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben, und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen.“

Wir wissen, wie nahe wir dieser leuchtenden Zukunft sind und diese Aussicht erfüllt uns mit Hoffnung.

Um mehr zu erfahren. lesen Sie: Chinas Aufstieg zur Supermacht

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