Desolation

Michal Průcha/Unsplash

Amerika und Großbritannien: Prophezeiungen für die allernächste Zukunft (erster Teil)

10.01.2019  •  Aus diePosaune.de
Die USA und Großbritannien in der Prophezeiung (Kapitel vierzehn)
 

Fortgesetzt von Was kommt als Nächstes? Prophezeiungen für die unmittelbare Zukunft (zweiter Teil)

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enauso wie Gott die USA und das Britische Commonwealth mit ungeheuren, nie dagewesenen materiellen Segnungen überschüttet hat, so wird er nun auch ungeheures, nie dagewesenes nationales Unglück über sie kommen lassen. Er möchte nämlich, dass auf diese Weise die Völker endlich lernen, seine Segnungen richtig zu handhaben und zu genießen. Genau das ist das Thema vieler Prophezeiungen.

Die Prophezeiung des Micha

Einen weiteren wichtigen Hinweis auf die nationale Identität der heutigen Nachkommen Israels finden wir in einer hochinteressanten, detaillierten Voraussage des Propheten Micha. Es ist dort ausdrücklich von den „Übriggebliebenen“ aus Jakob (Israel) die Rede, also von den Nachkommen Israels, wo immer sie auch sein mögen. Micha beschreibt zunächst den Reichtum und die Vorrangstellung Israels unter den Völkern der Erde; dann aber schildert er den Niedergang der USA und der Völker des Commonwealth.

Wir lesen in Micha 5, 6: „Und es werden die Übriggebliebenen aus Jakob unter vielen Völkern sein wie Tau vom Herrn, wie Regen aufs Gras, der auf niemand harrt noch auf Menschen wartet.“ Tau und Regen sind entscheidend wichtig für eine blühende Landwirtschaft und gelten deshalb als Symbol nationalen Segens und Wohlstands.

Weiter mit Vers 7 und 8: „Ja, die Übriggebliebenen aus Jakob werden unter den Heiden inmitten vieler Völker sein wie ein Löwe unter den Tieren im Walde, wie ein junger Löwe unter einer Herde Schafe, dem niemand wehren kann, wenn er einbricht, zertritt und zerreißt. Denn deine Hand wird siegen gegen alle deine Widersacher, dass alle deine Feinde ausgerottet werden.“ Hier wird die letzte Generation Israels als Großmacht beschrieben, als „Löwe“ unter den Völkern der Erde.

Das Erstgeburtsrecht wurde an den USA und den Völkern des Commonwealth etwa seit Beginn des neunzehnten Jahrhunderts verwirklicht. Doch in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts trat eine Wende ein. Seitdem werden diese Segnungen offensichtlich wieder entzogen. Weder Amerika noch Großbritannien gingen nach dem Koreakrieg aus irgendeinem größeren bewaffneten Konflikt als Sieger hervor.

Nun, in mancher Hinsicht waren die Völker des Erstgeburtsrechts auch ein Segen für andere Völker, wie Vers 6 dieser Prophezeiung schon gezeigt hat. Gerade die Vereinigten Staaten von Amerika haben anderen Nationen immer wieder geholfen, sei es durch den Marshall-Plan, das Vier-Punkte-Programm, die Interessengemeinschaft für Fortschritt und Entwicklung oder durch die vielen Millionen Tonnen Weizen für Indien und andere hungernde Länder. Bereits nach dem Ersten Weltkrieg wurden durch das Hoover-Programm große Mengen von Nahrungsmitteln für andere Länder aufgebracht. Dieses Programm rettete Millionen vor dem Hungertod.

Im alten Ägypten legte Joseph Weizen- und Lebensmittelvorräte an und ließ auch andere Völker davon profitieren. Die heutigen Nachkommen Josephs taten das gleiche. Nur – im Gegensatz zu Joseph, der Gott mit ganzem Herzen gehorchte, sind sie halsstarrig und lehnen sich gegen Gott und sein Gesetz auf.

Plötzliche Vernichtung

Doch lesen wir nun Vers 9 von Micha 5: „Zur selben Zeit, spricht der Herr, will ich deine Rosse ausrotten und deine Wagen [Panzer, Schiffe, Flugzeuge] zunichte machen und will die Städte deines Landes vernichten [durch Wasserstoffbomben?] und alle deine Festungen zerbrechen.“

Gott sagt, dass er das tun wird. Er ist es, der den Ausgang von Kriegen bestimmt (Psalm 33, 10-19).

Ist dies nicht ein deutlicher Hinweis? Hier identifiziert Gott jene beiden grossen Völker, die durch seinen Segen zunächst am reichsten und am mächtigsten sind. Doch gerade in der Zeit, als sie den Höhepunkt ihrer Macht erreicht haben, soll ihr Stolz plötzlich gebrochen (siehe 3. Mose 26, 19), ihr Kriegsgerät vernichtet und ihre Städte zerstört werden. Warum?

Weil, wie Micha dann erklärt, zu viele „Zauberer“ und „Zeichendeuter“ – zu viele falsche Prediger – in ihren Ländern beheimatet sind. Gemeint sind diejenigen, die die Gebote und die Lebensweise des lebendigen Gottes nicht mit ganzem Einsatz lehren wollen.

Weil auch die USA und Großbritannien sich solche falschen Prediger aufgeladen haben, wird Gott sie (und kurz darauf auch „alle Völker, die nicht gehorchen wollen“ – Vers 14) zur Strafe vernichten, es sei denn, dass sie ihre Sünden bereuen. Alles das aber wird sich am Ende dieses Zeitalters ereignen, kurz vor der Wiederkehr Jesu Christi als König aller Könige.

Auf wen könnte die Prophezeiung Michas zutreffen, wenn nicht auf das amerikanische und das britische Volk? Durch all diese Indizien – Machtstolz wird gebrochen; England verliert seine Kolonien und die Herrschaft über strategische Meerengen und Schiffahrtswege; Amerika gibt den Panamakanal ab, ein See-„Tor“ von höchster Bedeutung; die amerikanischen Goldreserven schrumpfen; Wetterkatastrophen in der englischsprachigen Welt nehmen zu – beweist schon diese eine zentrale Prophezeiung allein, wo heute die „Übriggebliebenen“ aus den Stämmen Israels zu finden sind.

Strafe für alle Völker

Die Prophezeiungen der Bibel zeigen, dass die Vereinigten Staaten und Großbritannien einschließlich der Briten in den Commonwealth-Ländern als erste bestraft (zurechtgewiesen) werden.

Aber sie sind nicht die einzigen Völker, die dieses Schicksal erleiden werden. Gott ist auch der Gott aller anderen Völker. Er sorgt sich um das Wohl der „Heiden“ (Nichtisraeliten) genausosehr wie um das Wohl der Israeliten. Alle Menschen sind nach dem Bilde Gottes erschaffen; alle haben die Möglichkeit, Gott charakterlich ähnlich zu werden und nach seinem Geist zu handeln. Deshalb sandte Gott ja auch den Apostel Paulus zu den nichtisraelitischen Völkern.

Es ist die ganze Menschheit, die gegen Gott aufbegehrt, ihn zurückgewiesen und sich von seinen Gesetzen abgewandt hat, und es kann keinen Frieden auf Erden geben, solange sich nicht alle Völker zu Gott und seinen Wegen bekehrt haben und sich von ihm regieren lassen.

Der Kurs, den die Menschheit gegenwärtig verfolgt, wird zur endgültigen Vernichtung der Zivilisation dieser Welt führen, die der Mensch unter dem Einfluss Satans errichtet hat.

Durch den Propheten Jeremia sagt Gott: „Der Herr will mit den Völkern rechten und mit allem Fleisch Gericht halten [Zurechtweisung erteilen]“ (Jeremia 25, 31). Wie soll dies geschehen? Heute wird die Welt durch dieses Werk und seine Einrichtungen auf friedlichem Wege gewarnt. Unser Bildungsprogramm mit seinen Publikationen, Radio- und Fernsehprogrammen ist in mehreren Sprachen in allen Teilen der Welt zugänglich. Doch die Menschen, abgesehen von einigen wenigen, beachten eine solche Art aufklärender Warnung nicht. Deshalb wird Gott andere Maßnahmen ergreifen müssen: „… die Schuldigen wird er dem Schwert übergeben, spricht der Herr … Siehe, es wird eine Plage kommen von einem Volk zum anderen, und ein großes Wetter wird sich erheben von den Enden der Erde“ (Jeremia 25, 31-32).

Gott wird durch das nazistisch-faschistische Europa Großbritannien und Amerika bestrafen. Dann wird er durch die kommunistischen Horden Europa vernichten.

Wir nähern uns unaufhaltsam einer großen, allgemeinen Krise, einer Zeit des völligen Chaos in der ganzen Welt. Schon heute herrschen Gewalt und bewaffnete Konflikte in allen Teilen der Erde. Die Existenz der Menschheit ist durch die Bevölkerungsexplosion bedroht. Verbrechen, Grausamkeiten, Terrorismus, soziale Unruhen, Krankheit, Armut und Verelendung greifen immer weiter um sich. Kein Volk ist davon verschont. Genauso wie das Heil zuerst den Israeliten zuteil wird, so wird auch die zurechtweisende Strafe zuerst Israel treffen.

Die Große Trübsal

In Jeremia 30, 5-7 lesen wir, wie es sein wird, wenn Gott strafend eingreift:

„So spricht der Herr: Wir hören ein Geschrei des Schreckens; nur Furcht ist da und kein Friede. Forschet doch und sehet, ob dort Männer gebären? Wie kommt es denn, dass ich sehe, wie alle Männer ihre Hände an die Hüften halten wie Frauen in Kindsnöten und alle Angesichter so bleich sind? Wehe, es ist ein gewaltiger Tag, und seinesgleichen ist nicht gewesen, und es ist eine Zeit der Angst für Jakob“ (Jeremia 30, 5-7).

Erinnern wir uns: Bei der Übertragung des Erstgeburtsrechts an Ephraim und Manasse, die beiden Söhne Josephs, sagte Jakob: „… dass durch sie mein … Name fortlebe“ (1. Mose 48, 16). Ephraim und Manasse sind heute Großbritannien und die USA. Das zeigt, wer von dieser „Zeit der Angst“, von diesem schrecklichen nationalen Unglück, betroffen werden soll: die Briten und Amerikaner.

Und wann soll das geschehen? Nicht etwa zur Zeit des alten Israel, wie wir gleich sehen werden!

„… und ist eine Zeit der Angst für Jakob; doch soll ihm daraus geholfen werden“ – nachdem „Jakob“ seine Lektion gelernt hat. „Es soll aber geschehen zu dieser Zeit, spricht der Herr Zebaoth, dass ich das Joch auf deinem Nacken [das Joch der Sklaverei] zerbrechen will und deine Bande zerreißen. Sie werden nicht mehr Fremden dienen, sondern dem Herrn, ihrem Gott, und ihrem König David, den ich ihnen erwecken will“ (Jeremia 30, 8-9). David aber wird zur Zeit der Auferstehung „erweckt“ werden – zur Zeit der Wiederkunft Christi. Also bezieht sich diese Bibelstelle auf die Zeit kurz vor der Rückkehr Christi; er wird dann das britische und das amerikanische Volk befreien, wie Mose das Volk Israel aus der ägyptischen Sklaverei führte. 

Wird fortgesetzt...

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