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Amerika und Großbritannien: Prophezeiungen für die allernächste Zukunft (Dritter Teil)

07.02.2019  •  Aus diePosaune.de
Die USA und Großbritannien in der Prophezeiung (Kapitel vierzehn)
 

Fortgesetzt von Amerika und Großbritannien: Prophezeiungen für die allernächste Zukunft (zweiter Teil)

A

ls nächstes: Invasion und Niederlage

Vom zweiten Kapitel an geht es dann um die Schrecken des Krieges: „Blast die Posaune zu Zion [Kriegsalarm], ruft laut auf meinem heiligen Berge! Erzittert, alle Bewohner des Landes! Denn der Tag des Herrn kommt und ist nahe“ (Vers 1).

„Doch auch jetzt noch, spricht der Herr, bekehret euch zu mir von ganzem Herzen mit Fasten, mit Weinen, mit Klagen! Zerreißet eure Herzen und nicht eure Kleider und bekehret euch zu dem Herrn, eurem Gott! Denn er ist gnädig, barmherzig, geduldig und von großer Güte, und es gereut ihn bald die Strafe“ (Vers 12-13).

Endlich: Die Trübsal bewirkt Reue

Wenn Gott die Bestrafung erneut siebenfach verschärft und den Amerikanern und Briten ihren Reichtum, ihren Wohlstand, ihr Land, das Erstgeburtsrecht, kurz alles, was sie besitzen und woran sie ihr Herz hängen, vollständig genommen haterst dann werden sie ihre Fehler erkennen und zu Gott um Gnade und Erlösung aufschreien.

Dieses Werk verkündet heute die Botschaft Gottes in allen Teilen der Welt und warnt vor dem schrecklichen, nie dagewesenen Unheil, das kommen wird. Viele Millionen Menschen erhalten diese Warnung durch unsere Radio- und Fernsehprogramme sowie durch unsere Publikationen; es wird ihnen auf diese Weise ein Zeugnis zuteil.

Leider wissen wir nur zu gut, dass die meisten Menschen die Warnung nicht beachten werden. Immerhin – und dafür sind wir dankbar – öffnet Gott jedes Jahr einigen tausend Menschen den Sinn: Sie hören die Botschaft und nehmen sie ernst, sie gelangen zur Reue und kommen durch Jesus Christus, den Erlöser, zu Gott.

Einige tausend jedes Jahr – sie sind von unschätzbarem Wert. Aber es ist nicht die Menschheit als Ganzes – noch nicht!

Wir sind uns dessen wohl bewusst, dass der Hauptertrag unserer Arbeit im Werk Gottes vorläufig noch nicht sichtbar ist. Wenn aber erst einmal den Völkern des Erstgeburtsrechts alles, was sie besitzen, genommen ist und wenn sie als Sklaven in der Fremde unterdrückt, geschlagen, gemartert und getötet werden, dann werden Millionen von denen, die zu der Zeit noch am Leben sind, sich erinnern, dass dieses Werk Gottes all das schon längst vorausgesagt hatte. Dann werden sie sich Gott zuwenden, bereuen und sich von ihrer verkehrten Lebensweise abwenden. Erst dann werden die Früchte unserer gegenwärtigen Arbeit voll zutage treten.

Wenn diese Ereignisse eintreten, dann werden die Menschen sagen: „Also war das doch die Wahrheit – eine Botschaft von Gott!“ Noch nehmen die meisten unsere Botschaft auf die leichte Schulter – genauso wie die Israeliten des Altertums. Aber wenn das alles schließlich wirklich geschieht, werden sie erkennen, dass niemand sonst sie gewarnt hat. Sie werden dann wissen, wer die falschen Propheten sind und wer die göttliche Wahrheit verkündet.

Was für eine Tragödie! Die Erkenntnis wird zu spät kommen, um die große Masse vor der neuerlichen siebenfach verschärften Bestrafung zu bewahren. Aber was die geistliche Errettung anbelangt, nämlich die göttliche Gabe ewigen Lebens, so wird es für Millionen nicht zu spät sein.

Millionen bekehren sich

Das 30. Kapitel von Jeremia endet mit den Worten: „… zur letzten Zeit werdet ihr es erkennen.“ Die Prophezeiung gilt für unsere Zeit – für heute.

Gleich anschließend, im 31. Kapitel, heißt es dann weiter: „Zu derselben Zeit, spricht der Herr, will ich der Gott aller Geschlechter Israels sein, und sie sollen mein Volk sein. So spricht der Herr: Das Volk, das dem Schwert entronnen ist [der Rest, der dann noch lebt], hat Gnade gefunden in der Wüste; Israel zieht hin zu seiner Ruhe.“ In der Menge-Übersetzung lautet diese Stelle: „… ich will hingehen, um Israel zu seiner Ruhestätte zu führen.“

Wir lesen weiter: „Wohlan, ich will dich wiederum bauen, dass du gebaut sein sollst, du Jungfrau Israel; du sollst dich wieder schmücken, Pauken schlagen und herausgehen zum Tanz … Sie werden weinend kommen, aber ich will sie trösten und leiten. Ich will sie zu Wasserbächen führen auf ebenem Wege [Gottes Gesetz], dass sie nicht zu Fall kommen; denn ich bin Israels Vater, und Ephraim ist mein erstgeborener Sohn [Besitzer des Erstgeburtsrechts]. Höret, ihr Völker, des Herrn Wort und verkündet‘s fern auf den Inseln und sprecht: Der Israel zerstreut hat, der wird‘s auch wieder sammeln und wird es hüten wie ein Hirte seine Herde“ (Jeremia 31, 4 und 9-10).

An anderer Stelle wurde Jeremia inspiriert zu schreiben: „In jenen Tagen und zur selben Zeit, spricht der Herr, werden kommen die Kinder Israel samt den Kindern Juda und weinend umherziehen und den Herrn, ihren Gott, suchen. Sie werden fragen nach dem Wege nach Zion und sich dorthin kehren: ,Kommt, wir wollen uns dem Herrn zuwenden zu einem ewigen Bunde [dem Neuen Bund], der nimmermehr vergessen werden soll! Denn mein Volk ist wie eine verlorene Herde. Ihre Hirten [die Prediger eines falschen Christentums] haben sie verführt und auf den Bergen in die Irre gehen lassen“ (Jeremia 50, 4-6).

Später lesen wir im gleichen Kapitel: „Zur selben Zeit und in jenen Tagen wird man die Missetat Israels suchen, spricht der Herr, aber es wird keine da sein, und die Sünden Judas, aber es wird keine gefunden werden; denn ich will sie vergeben denen, die ich übrigbleiben lasse“ (Vers 20).

Hosea faßt alles zusammen

Der Prophet Hosea stellte einen kurzen Abriss der wichtigsten Stationen in der Geschichte Israels zusammen – wie Israel sich gegen Gottes Gesetze auflehnt, wie Gott sie aus Kanaan austreibt, ihnen den Rücken kehrt und ihnen das Erstgeburtsrecht für die Dauer von 2520 Jahren vorenthält und wie Israel schließlich nach drei siebenfach verschärften Strafperioden doch noch erlöst wird.

Wo es allerdings um die heutige Haltung Israels (Englands und Amerikas) geht, da geht Hosea sehr ins (oft drastische) Detail.

Um die Treulosigkeit Israels, den versagten Segen, die zurechtweisende Strafe und schließlich die Bekehrung Israels zu veranschaulichen, gebot Gott dem Propheten Hosea, eine Hure zur Frau zu nehmen. Damit sollte den Menschen auf drastische Weise klargemacht werden, was Israel für Gott bedeutete. Diese Hure gebar Hosea einen Sohn. Gott wies den Propheten an, ihn Jesreel (das heißt: „Gott wird zerstreuen“) zu nennen. Der Grund: „… ich [Gott] … will mit dem Königreich des Hauses Israel ein Ende machen … [und] … den Bogen Israels zerbrechen in der Ebene Jesreel“ (Hosea 1, 4-5). Wie wir wissen, wurde das Reich Israel dann tatsächlich durch die assyrische Gefangenschaft in den Jahren 721-718 v. Chr. vernichtet.

Hoseas Frau gebar auch eine Tochter. Nach dem Willen Gottes sollte sie „Lo-Ruhama“ heißen, was „kein Erbarmen“ bedeutet; Gott sagte nämlich: „… ich will mich nicht mehr über das Haus Israel erbarmen, sondern ich will sie wegwerfen“ (Vers 6).

Später bekam diese Frau einen weiteren Sohn. „Nenne ihn“, so sprach Gott, „Lo-Ammi [„nicht mein Volk“]; denn ihr seid nicht mein Volk, so will ich auch nicht der Eure [euer Gott] sein“ (Vers 9). 

Wird fortgesetzt...

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