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WSJ: Russland gewinnt das Rennen um die Arktis

WSJ: Russland gewinnt das Rennen um die Arktis

Russland gewinnt das Rennen gegen die Vereinigten Staaten und Kanada um die Vorherrschaft in der Arktis, berichtete das Wall Street Journal am 3. Februar.

Aufrüsten: Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion im Jahr 1991 haben die USA und Russland ihre Streitkräfte in der Region verkleinert. Doch das schmelzende Eis und die zunehmenden Spannungen zwischen Russland und der nato veranlassen diese, ihre militärischen Dislozierungen in der Arktis zu erneuern, um Zugang zu ihren reichen Ressourcen und ihrer strategischen Lage zu erhalten.

Das US-Ministerium für Heimatschutz warnt, dass Moskau besser als Amerika in der Lage ist, eine Präsenz im Arktischen Ozean aufrechtzuerhalten.

• Russland hat viele seiner arktischen Basen aus der Sowjetzeit wiedereröffnet, zu denen es staatliche Unternehmen und Ressourcen mobilisieren kann.

• Russland hat die Unterstützung Chinas; chinesische Unternehmen sind bedeutende Investoren und Ausrüstungsanbieter für russische Energieprojekte in der Arktis.

• Wenn das Eis an der Nordküste Grönlands weiter schmilzt, könnten russische Kriegsschiffe bald einen direkten Weg nach Nordamerika haben, wo den USA und Kanada die militärische Infrastruktur fehlt.

Veraltete Systeme: Die USA und Kanada gründeten 1958 das gemeinsame Kommando norad, um Nordamerika gegen einen möglichen sowjetischen Angriff zu verteidigen. Mit einem Netzwerk von Satelliten und bodengestützten Radar- und Luftwaffenstützpunkten sollten Angriffe über dem Nordpol entdeckt werden.

Russland und China setzen jedoch inzwischen Raketen ein, die viel weiter und schneller fliegen können als ihre Vorgänger und in der Lage sind, unbemerkt an Amerikas Sensoren vorbeizukommen.

Grönland: Die russische Bedrohung in der Arktis ist einer der Gründe, warum Us-Präsident Donald Trump kürzlich vorgeschlagen hat, Grönland von Dänemark zu kaufen. „Wir brauchen es für die nationale Sicherheit“, sagte er im Januar.

Grönland verfügt außerdem über schätzungsweise 38 Millionen Tonnen Seltene Erden und könnte über große unerschlossene Ölreserven verfügen.

• Das U. S. Geological Survey schätzt, dass die Arktis 30 Prozent des unentdeckten Erdgases der Welt und 13 Prozent des Erdöls birgt.

Russische Aggression: Als der russische Präsident Wladimir Putin 2008 in Georgien einmarschierte und ein Fünftel des Territoriums unter russische Kontrolle brachte, schrieb Posaune-Chefredakteur Gerald Flurry, die Welt sei in eine „gefährliche neue Ära“ eingetreten. Seitdem hat die russische Aggression weiter zugenommen, auch in der Arktis.

Um zu erfahren warum, lesen Sie „Der Kampf um die Arktis.“