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Wird es in diesem Jahr zu einem Börsencrash kommen?

GETTY IMAGES, JULIA GODDARD/DIE POSAUNE

Wird es in diesem Jahr zu einem Börsencrash kommen?

Obwohl Billionen von Dollar in Investitionen in künstliche Intelligenz fließen, wächst die Befürchtung, dass die Blase noch in diesem Jahr platzen könnte. Wie im Vorfeld früherer Crashs sind viele sowohl optimistisch als auch ängstlich.

Die Deutsche Bank hat 440 Investoren, Ökonomen und Analysten befragt, um herauszufinden, wo sie die größten Risiken für die Marktstabilität im Jahr 2026 sehen. Die Befragten konnten bis zu drei Antworten auswählen. Hier sind die beiden besten, die sie ausgewählt haben: 

  • 57 Prozent befürchten einen Einbruch der Technologiebewertungen oder geringere Bewertungen für Investitionen in künstliche Intelligenz. 

  • 27 Prozent befürchten, dass US-Präsident Donald Trump einen neuen Vorsitzenden der Federal Reserve ernennen wird, der auf aggressive Zinssenkungen drängt.

Das globale Finanzsystem ist bereits anfällig, und der KI-Wahn macht es noch schlimmer. Die Süddeutsche Zeitung schrieb am 29. Dezember, dass der Branchenführer OpenAI nach eigenen Angaben bis 2031 3 Billionen Dollar in Rechenzentren und Energieversorgung investieren wird, obwohl er und seine Konkurrenten noch keinen Gewinn erwirtschaftet haben. Das bedeutet, dass diese massiven Investitionen immer noch spekulativ sind: Sie sind ein Glücksspiel. 

Die Sorgen um die KI-Blase und die US-Wirtschaft scheinen nicht von den notwendigen Vorsichtsmaßnahmen begleitet zu sein. Das Geld fließt einfach weiter. Wie der Guardian am 4. Januar schrieb: „Die Anleger erwarten, dass die globalen Aktienmärkte im Jahr 2026 weiter steigen werden, trotz der Befürchtung, dass die KI-Blase platzen könnte, und der Angst vor dem Chaos, das die US-Notenbank verschlingt.“

Präsident Trump hat den Einsatz in der Weltwirtschaft bereits erhöht, indem er die Zölle erhöht und einen so genannten kalten Handelskrieg begonnen hat, um das Ausbluten der US-Wirtschaft zu stoppen, wie es seit Jahrzehnten der Fall ist. Einige Länder haben neue Bedingungen mit den USA ausgehandelt, aber das alte System ist nicht nur in Aufruhr, sondern endgültig verschwunden.

Wie Posaune-Chefredakteur Gerald Flurry in „Eine Finanzkrise steht unmittelbar bevor“ erklärt, Amerikas Finanzmärkte stehen auf wackeligen Beinen. Eine falsche Bewegung und das gesamte Finanzsystem könnte zusammenbrechen.”