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Wer oder was ist das prophezeite Tier? (achter Teil)

Fortgesetzt von Wer oder was ist das prophezeite Tier? (Siebter Teil)

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IN MALZEICHEN DES GEHORSAMS

Allmählich wird deutlich: Das Mal des Tieres hat etwas mit Gehorsam zu tun – ob wir Gott gehorsam sind oder ob wir Gottes Gebot verwerfen und uns Menschenherrschaft beugen.

Es hat also etwas mit den Geboten Gottes zu tun!

Es gibt hier, grob gesprochen, zwei Menschenklassen – solche, die das Mal tragen, und solche, die es ablehnen und das Martyrium erleiden. Über die letzteren heißt es: „Hier ist Geduld der Heiligen! Hier sind, die da halten die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus!“ (Offenbarung 14, 12).

Da steht es! In den Versen 9-11 dieses Kapitels warnt der dritte Engel, dass diejenigen, die das Mal des Tieres tragen, mit den Plagen Gottes gestraft werden. Im nächsten Vers – Vers 12 – sind die Heiligen, die das Mal nicht tragen, diejenigen, die die Gebote Gottes halten.

Die das Mal tragen, sind also umgekehrt jene, die die Gebote Gottes nicht halten. Das Mal des Tieres kennzeichnet Personen, welche die Gebote Gottes verwerfen, mehrere Gebote oder auch nur ein Gebot, denn wer eines bricht, der „ist am ganzen Gesetz schuldig“ (Jakobus 2, 10).

Also: Eine Menschengruppe nimmt das Mal des Tieres an – die andere Gruppe hält die Gebote Gottes.

EIN MALZEICHEN DES UNGEHORSAMS

Wie immer das Mal des Tieres aussieht, sein Sinn ist klar: Es bedeutet Ungehorsam gegenüber der Herrschaftsordnung Gottes – gegenüber den Geboten Gottes.

Hier ein weiterer Beweis – hier sind jene, die den Sieg über das Mal davontragen:

Offenbarung 15, 2-3: „Und ich sah, und es war wie ein gläsernes Meer, mit Feuer vermengt; und die den Sieg behalten hatten über das Tier und sein Bild und über die Zahl seines Namens, die standen an dem gläsernen Meer und hatten Gottes Harfen und sangen das Lied des Mose, des Knechtes Gottes, und das Lied des Lammes: Groß und wunderbar sind deine Werke, Herr, allmächtiger Gott! Gerecht und wahrhaftig sind deine Wege, du König der Völker.“

Dies stimmt mit der Lage der Kinder Israel überein, die unter Mose aus der ägyptischen Knechtschaft befreit wurden.

Mose war ein Sinnbild für Christus. Der Pharao war Sinnbild und Vorläufer dieses Tieres. Die Plagen, die Gott über Ägypten ausschüttete, waren ein Sinnbild der letzten Plagen, die über Babylon ausgeschüttet werden sollen. Die Kinder Israel standen am Ufer des Roten Meeres, und Gott erlöste sie wunderbar. Hier sind die Heiligen Gottes dargestellt, am symbolischen gläsernen Meer.

Sie singen das Lied des Mose und das Lied des Lammes (Christus). Mose versinnbildlicht Gesetz und Gottes Gebote; das Lamm (Christus) versinnbildlicht Glauben und Erlösung von Sünde.

Erinnern wir uns: Das Tier ist die menschlich-weltliche Organisation des Teufels. In Offenbarung 12 finden wir Satan zu großem Zorn gereizt, weil „er weiß, dass er [nur noch] wenig Zeit hat“ (Vers 12). Er setzt nun eine große Verfolgung in Gang, eine Trübsal, gegen die wahre Kirche, gegen die wahren Heiligen Gottes. Dies geht dem zweiten Kommen Christi (Vers 10) unmittelbar voraus. Lesen Sie, gegen wen sich Satans Zorn richtet: „Und der Drache [Satan] wurde zornig über die Frau [die Kirche] und ging hin, zu kämpfen gegen die Übrigen [die letzte Generation] von ihrem Geschlecht, die Gottes Gebote halten und haben das Zeugnis Jesu [die Bibel]“ (Vers 17).

Da steht es wieder! Diejenigen, die Gottes Gebote halten, die sich Gottes Herrschaft unterwerfen und nach jedem Wort Gottes leben, nach der Bibel, die das geschriebene Zeugnis Jesu Christi ist – sie sind es, die der Teufel durch seine falsche Kirche und sein neugeborenes Imperium verfolgen und martern wird!

Satan kennt die Seinen. Zur Kennzeichnung der „Seinen“ wird Satan ihnen sein Mal aufdrücken, damit sie von seiner Verfolgung und vom Martyrium verschont bleiben, genau wie Gott ein Zeichen auf Kains Stirn machte, damit dieser nicht umgebracht würde (1. Mose 4, 15).

Wer auf der Welt das Satanszeichen nicht empfängt – das Malzeichen des Tieres –, der wird in der Trübsal den Zorn Satans zu spüren bekommen.

Gott kann man danken, dass diese Tage um der Auserwählten willen verkürzt werden!

DIE MENSCHENGRUPPE, AUF WELCHE DIE PLAGEN FALLEN

Es gibt, wie gesagt, zweierlei Menschen. Die Gruppe, welche das Mal des Tieres empfängt, ist diejenige, auf welche die Plagen Gottes fallen. Wenn wir uns diese Art Menschen näher ansehen, werden wir auch genauer feststellen, worum es sich bei dem Mal eigentlich handelt.

In Epheser 5 ruft Paulus Christen auf, Unzucht, Habsucht, Götzendienst zu fliehen – Übertretung der Zehn Gebote. Dann sagt er: Denn „um dieser Dinge willen [Nichtbefolgung von Gottes Gesetz] kommt der Zorn Gottes [die letzten Plagen] über die Kinder des Ungehorsams“ (Vers 6).

Wie klar! Der Zorn Gottes – die sieben letzten Plagen – wird auf diejenigen kommen, die Gott durch das Brechen der Gebote ungehorsam sind. Die Plagen werden auf die Menschen fallen, die das Zeichen des Tieres haben!

Diejenigen, die von den Plagen befallen werden, sind sowohl Brecher von Gottes Geboten als auch zugleich Träger des Zeichens des Tieres! Es wird immer klarer, dass das Malzeichen des Tieres die Gesetzesbrecher repräsentiert.

Sehen Sie dies nochmals in Kolosser 3, 5-6: „So tötet nun die Glieder, die auf Erden sind, Unzucht, Unreinheit, schändliche Leidenschaft, böse Begierde und die Habsucht, die Götzendienst ist. Um solcher Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Kinder des Ungehorsams.“

Es steht auch in den Prophezeiungen des Alten Testaments: „Des Herrn großer Tag [die Zeit des Gotteszornes – der letzten Plagen] ist nahe … Denn dieser Tag ist ein Tag des Grimmes, ein Tag der Trübsal und der Angst … Und ich [Gott] will die Menschen ängstigen, dass sie umhergehen sollen wie die Blinden [und warum?], weil sie wider den Herrn gesündigt haben“ (Zefanja 1, 14-17).

Was ist Sünde?

„Sünde ist Übertretung des Gesetzes“ (1. Johannes 3, 4) – Gebotebrechen (Luther-Bibel, 1964).

DIE WAHRHEIT WIRD KLAR

Fassen wir zusammen! Die Wahrheit wird klar!

1. Das Malzeichen bedeutet Ablehnen und Brechen der Gebote Gottes. Und in Jakobus 2, 10-11 sagt Gott, wer auch nur ein einziges Gebot bricht, der ist schon „ganz“ schuldig – schuldig des Gesetzesbruchs.

2. Der wahre Urheber des Mals ist das Römische Reich. Es handelt sich um das Mal des Tieres, nicht der Frau, die auf dem Tier sitzt.

3. Die Kirche bewirkte, dass Menschen dazu verführt wurden, das Mal des Tieres anzunehmen.

4. Satan gibt diesem Römischen Reich seinen Sitz und große Macht – es ist das Werkzeug, mittels dessen Satan sein Werk tut und die Welt verführt.

5. Wer das Malzeichen verweigert, darf nicht mehr „kaufen und verkaufen“ – sich geschäftlich oder beruflich betätigen.

6. Viele derer, die das Malzeichen verweigerten, wurden und werden deshalb zu Märtyrern – weil sie die Gebote Gottes halten!

7. Wir kommen daher zu dem klaren und unausweichlichen Schluss: Das Mal muss etwas sein, das von der Kirche erzwungen bzw. auferlegt wird und seinen Ursprung im Heidentum des Römischen Reiches hat, etwas, das sich der Teufel, der schlaue Verblender, zunutze macht, um Menschen dazu zu verführen, Gottes Zehn Gebote zu brechen. Und es steht in direktem Zusammenhang mit Berufsausübung, Tätigen von Geschäften, Verdienen des Lebensunterhalts.

Satan ist schlau – gerissen –, ein Verführer. Unechtes vermag er so darzustellen, als sei es echt. Natürlich hat er sich das eine Gebot Gottes ausgesucht, bei dem am leichtesten ein Betrug möglich ist – bei dem nach „menschlichem“ Ermessen die korrekte Einhaltung die geringste Rolle spielt; dasjenige, das dem fleischlichen Menschen am unwichtigsten vorkommt.

Ich meine nicht die Gebote gegen Götzendienst, Lästerung, Stehlen, Lügen, Töten, Ehebruch – obwohl er natürlich auch bei diesen Geboten Menschen zur Übertretung verführt.

Welches Gebot könnte es sein – welches Gebot hat mit Berufsausübung zu tun?

Da gibt es nur ein einziges – dasjenige, das die größte Anzahl Menschen für das „kleinste“ Gebot hält, nämlich das vierte, welches lautet: „Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligest … am siebenten Tage ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes.“

Ohne die spezielle geistliche Offenbarung durch Gottes Wort vermag der „fleischliche“ Mensch nicht zu erkennen warum es ausgerechnet so wichtig sein soll, einen bestimmten Tag zu halten.

Woher stammt die Sonntagsfeier? Nicht von der Kirche, sondern von der heidnischen Religion des Römischen Reiches! Es ist der Tag, an dem sich früher die Heiden bei Sonnenaufgang versammelten, sich ostwärts wandten (wie es heute noch manchmal am Ostersonntagmorgen geschieht) und die aufgehende Sonne anbeteten.

Konstantin war es, Kaiser des Römischen Reiches, nicht ein Papst, der den Sonntag zum offiziellen „christlichen Ruhetag“ erhob. Aber erzwungen, den Menschen zur Pflicht gemacht, wurde er durch die Kirche!

WARUM HEILIGE GEMARTERT WURDEN

Wegen Einhalten des Sabbatgebotes, des vierten Gebotes mussten Millionen Heilige den Märtyrertod erleiden. Beim Konzil von Laodicea (363 n. Chr.) wurde verfügt: „Der Christ darf nicht nach der jüdischen Religion handeln und am Sabbat ruhen, sondern er muss an diesem Tage arbeiten und am Sonntag ruhen. Wer jüdisch handelt, wird mit dem christlichen Kirchenbann belegt.“

Die Kirche ließ sie töten. Die mit dem Bann Belegten wurden von der weltlichen Obrigkeit des Reiches gefoltert und wenn sie nicht widerriefen, wurden sie gefoltert bis zum Tode.

Die Gesetze wurden so streng, dass niemand mehr beruflich tätig sein durfte, wenn er nicht am Samstag arbeitete und am Sonntag ruhte. Und die Welt wird so eingerichtet, dass es nahezu unmöglich sein wird, zu „kaufen und zu verkaufen“, wenn man nicht auch das Malzeichen des Tieres annimmt.

Dies ist das einzige Gebot, das vom Römischen Reich abgeändert wurde! Bei Daniel (7, 25) lesen wir die Prophezeiung von dem Tier und von dem kleinen Horn (dem weltlichen Arm der Kirche), das hervorbrach und sich unterstand, „Festzeiten und Gesetz“ zu ändern. Sprich: sich unterstand, Gottes Gesetz bezüglich einer Festzeit zu ändern – die Zeit des Sabbats! 

Wird fortgesetzt...

Wwb Ad De