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Ansgar Scheffold/Unsplash

Weltraumkriege!

Die erschreckende Wahrheit über die aufsteigende Macht des letzten Schwergewichts in der globalen Raumfahrtindustrie

Deutschland nimmt Europa fest in seinen Griff. Findet das bei irgendjemand Beachtung?

Das Auge der Presse hat von diesem Tatbestand noch keine Notiz genommen, aber diese Zeitschrift hat ihn in ihrer Vierten Quartalsausgabe 2003 als eine Angelegenheit zur Besorgnis hervorgehoben.

Machen Sie keinen Fehler: Seit seiner Wiedervereinigung im Jahre 1989 hat sich Deutschland in eine Position manövriert, wo es im kommenden Mai schon, wenn das östliche Bein der Europäischen Union seinem westlichen Gegenstück angeschlossen wird, praktisch in ganz Europa die größeren Wasser- und Bodentransitsysteme kontrollieren wird!

Überraschenderweise fand eine andere interessante Entwicklung nur geringe Beachtung der Presse. Die deutsche Marine ist gegenwärtig für die Sicherheit der Schifffahrt im gesamten Mittelmeer verantwortlich, von Gibraltar bis zum Suezkanal. Fügen Sie dem die Stationierung der Marine des „Vaterlands“ am Horn von Afrika hinzu, und Sie werden erkennen, dass Deutschland gegenwärtig einige der strategisch bedeutungsvollsten Meerestore auf diesem Globus sichert, durch welche ein Großteil des Nahost-Öls täglich verschifft wird, zusätzlich zu einer Vielzahl anderer Güter.

Auf Grund der Geschichte von Deutschlands Operationen in diesen strategisch wichtigsten Flecken auf dem Planeten, sollten allenfalls die Menschen zumindest ein wenig Besorgnis über diese Entwicklungen zeigen.

Und doch gibt es darüber hinaus etwas von noch ernsthafterer Besorgnis, gegenüber dem die Medien ziemlich vergesslich scheinen. Noch weniger Bekanntheitsgrad erreichte der deutsche Vorstoß, die Himmel über ganz Europa und darüber hinaus – den Weltraum – zu kontrollieren!

Der Himmel ist nicht die Grenze

Auf einer Pressekonferenz in Berlin, im Oktober 2002, fasste der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI), Rainer Hertrich, die Erwartungen der Industrie von der deutschen Bundesregierung zusammen. Eine BDLI Presseaussendung erklärte: „Auf europäischer Ebene erwarten wir, dass Deutschland die Schaffung eines Einzigen Europäischen Himmels unterstützt … Das europäische Satellitennavigations-System Galileo … erlaubt zukünftig eine bessere Kontrolle des Flugverkehrs” (16. Okt 2002).

Hinter diesen Worten verbirgt sich mehr, als es zuerst den Anschein hat. Der Himmel ist nicht die Grenze, wenn man Deutschlands Absichten über die Oberfläche dieses Planeten hinaus in Erwägung zieht. Diese Nation greift ganz einfach unter dem Deckmantel der Europäischen Union nach der Kontrolle des Weltraums.

Die Fäden der EU-Deutschen industriellen, gesellschaftlichen und staatlichen Kooperation werden in einem riesenhaften Bestreben geformt, Deutschland unter der Schirmherrschaft der EU letztlich in eine dominante Position in der globalen Raumfahrtindustrie zu versetzen. Im Verlaufe dessen erhebt sich Deutschland in die Position, die Himmel über der gesamten europäischen, mediterranen, eurasischen und nördlichen afrikanischen Region zu beherrschen!

Wird die Raumfahrt Deutschland wieder beleben?

Obwohl der politische Blickwinkel sich gegenwärtig auf die rückläufige deutsche Wirtschaft konzentrieren mag, erkennt Hertrich, dass aggressive Investition in eine aggressive Raum­fahrtentwicklung Deutschland wirt­schaftlich wieder aufleben lässt und das Land wieder zurück in Richtung seiner früheren Stellung als das Herrscherhaus Europas bringt.

Die BDLI Pressemitteilung hebt folgendes hervor: „Forschung und Entwicklung in der deutschen Raumfahrtindustrie sind einzigartig, da sie etwa 20 Prozent ihres Umsatzes ausmachen, und machen es zu einer der bedeutendsten Technologie-Lokomotive der deutschen Wirtschaft. Mit seinem Exportverhältnis von 72 Prozent und den vielen mitwirkenden multinationalen Projekten, wie Deutschlands 40 Prozent-Anteil der Airbusproduktion, ist es eines der größten globalen Industriekomplexe“ (ibid. durchwegs meine Betonung).

In seiner Berliner Rede fuhr Hertrich fort, seine Ansicht über die Verbindung zwischen dem Drang der EU zur Dominanz in der Raumfahrt und der deutschen Wirtschaft zu untermauern. Er gab an: „Das Potential für neue Jobs in Deutschland muss durch bewusste Politik aktiv ausgeschöpft werden“. Die Pressemitteilung fährt fort: „Die über 70.000 Menschen, die für die Luft- und Raumfahrtproduktionsgesellschaften arbeiten, bilden den ‘High-Tech-Kern’ der Industrie“.

Es ist ohne Zweifel möglich, dass Deutschlands gegenwärtiges aggressives Streben, die Führung der globalen Raumfahrtindustrie zu übernehmen, das Allheilmittel ist, das seine Regierung sucht, um seine beharrlich kränkelnde Konjunktur wieder zu beleben. Die bdli hat in Berlin aggressiven Lobbyismus betrieben, die Raumfahrtindustrie dazu zu verwenden, die chronische Krise der Nation – die Arbeitslosigkeit – lösen zu helfen, ein quälendes Problem seit der Wiedervereinigung mit dem vormals sowjetisch dominierten Ostdeutschland.

Eine Fülle von Projekten

Zwei jüngst genehmigte Schlüssel-EU-Projekte werden Deutschlands Raumfahrt­industrie massiv zur Welt­überlegenheit vorantreiben: das globale Navigations-System Galileo und die Entwicklung des A400M Airbus.

Mit dem Ansatz, die Abhängigkeit der EU Mitgliedsstaaten vom amerikanischen Globalen Positionierungs- System (GPS) zu ersetzen, wird das 30 Satelliten umfassende Galileo Navigations-Programm in Deutschland ansässig sein, als Teil eines von der EU geleiteten Gemeinschaftsprojektes der in Brüssel etablierten Raumfahrtorganisation ESA. Insgesamt 20.000 Mitarbeiter werden in Deutschland beschäftigt sein, um die Raum- und Boden- gestützte Infrastruktur zu produzieren. Mit weiteren 2.000 soll das fertig gestellte System, dessen Inbetriebnahme für 2008 geplant ist, dann bemannt werden.

Das A400M Projekt, angekündigt als das größte verteidigungsbezogene Beschaffungsprogramm für Europa, brachte die Unterzeichnung eines Vertrags zur Produktion von 180 Airbus A400M Transportflugzeugen mit sich, deren Auslieferung in 2009 beginnt. Sich im Mehrheitsbesitz deutscher Interessen befindend, will Airbus als Folge dieses Projekts 10.000 Jobs von Herstellern und Lieferanten hinzufügen oder sichern. Die Endmontage der A400M Flugzeugrümpfe wird von Airbus in Bremen, Deutschland, durchgeführt werden.

Zusätzlich zu diesen gigantischen, innovativen, verteidigungsbezogenen Projekten verbessert eine Fülle ähnlicher Initiativen Deutschlands Führungsrolle in der Entwicklung von Raumfahrt, Kommunikation, ausgefeilten Waffen sowie Navigations-Systemen. Der Eurofighter Taifun – ein zur Zeit unübertroffenes Kampfflugzeug, was seine Technologie und Leistung im Vergleich mit ähnlichen Waffenprogramm auf der Welt anbelangt – wurde in Deutschland entwickelt. Das erste serienmäßig produzierte Flugzeug wurde im August dieses Jahres an die Deutsche Luftwaffe ausgeliefert.

Deutschlands zunehmendes Aufgebot an Luft- und Rauminitiativen füllen eine ganze Liste. Beachten Sie folgendes:

Die Meteor und Iris „T“ Waffensysteme für die Eurofighter werden in Deutschland entwickelt und hergestellt. Die deutsch-französische Gesellschaft Eurocopter, der zurzeit führende Hubschrauberhersteller der Welt, erzielt schon 47 Prozent aller zivilen und militärischen Hubschrauberverkäufe weltweit. Der europäische Raumfahrtkonzern EADS, an dem Deutschland den größten Anteil hält, entwickelt Maßnahmen zur Instandhaltung für Europas militärisches Fernmelde-Satellitenprogramm Skynet 5. Das deutsche Raumfahrtzentrum vernetzt derzeit 31 deutsche Institutionen für die Entwicklung eines neuen, zu hoher Flughöhe und Langstrecken tauglichen Forschungsflugzeugs, bekannt als das halo Projekt. Dann gibt es noch die Produktion der fortgeschrittenen Stufe und der Trägerraketen für das Europäische Ariane-Abschussrampen-Entwicklungsprogramm, unter Einbeziehung der Kernkraftgebäude in den deutschen Städten Friedrichshafen, München, Bremen, Heidelberg und Balknang. Und schließlich steuert Deutschland auch die Entwicklung des EU Beitrags zur internationalen Raumstation.

Militärische Überlegenheit

Rainer Hertrich hat eine klare Vision von den Prioritäten der deutschen Raumfahrtindustrie: „Gemäß Hertrich, wenn Deutschland seine international anerkannte Position bewahren möchte, muss seine Beteiligung an Raumflügen verstärkt werden. … ‘Die obersten Prioritäten für unsere Industrie’, wies Hertrich hin, ‘ist die Sicherung eines unabhängigen Europäischen Vorhabens, Satelliten in die Umlaufbahn zu transportieren, der Start des von Deutschland geführten europäischen Satellitennavigations-System Galileo, sowie eine erfolgreiche Nutzung der internationalen Raumstation’” (ibid.).

Diesen deutschen Wunsch, den Himmel und den Raum darüber zu kontrollieren, hervorhebend, behauptet BDLI: „Der Schlüssel zum Erfolg in einem militärischen Konflikt liegt heutzutage in der Luftüberlegenheit. Überlegenheit muss sowohl im deutschem Luftraum (Vaterlands-Verteidigung) als auch in potentiellen Operationsbereichen (Schauplatz-Verteidigung) eingeführt werden“ (ibid.).

Hertrich beschönigt keine Worte, wenn er Deutschlands Rolle innerhalb der EU betrachtet. Er ist einer der deutschen Führungsgestalten, der die wahre Motivation hinter Deutschlands Streben nach Dominanz in der Raumfahrttechnologie klahr hervorhebt: „Immer wieder sind wir Deutsche die treibende Kraft hinter dem Zusammenwachsen von Europa in den vergangenen wenigen Jahrzehnten gewesen. Was wir gerne sehen würden, ist eine ähnliche deutsche Rolle als die treibende Kraft in der europäischen Verteidigungspolitik und seinen Projekten“ (ibid.).

Schenkt man den Tatsachen der Geschichte, von der Zeit der deutschen Führung im alten Heiligen Römischen Reich, durchgehend bis zu seinem Auslösen des Balkanpulverfasses der 1990er Jahre – das der vor nunmehr 14 Jahren erfolgten deutschen Wiedervereinigung unmittelbar folgte – Beachtung, sollte solch eine Aussage bei jedem hinreichend wachsamen Beobachter einen wahren Kälteschauer über den Rücken jagen!

Es war Margaret Thatcher, die feststellte: „Die Welt, die ist, kann am besten von jenen verstanden werden, die über die Welt informiert sind,“ Thatcher erkannte die Kraft, die in dem Moment losgelassen würde, wo das vormals geteilte Deutschland sich vereinigt: „Ein geeintes Deutschland war verpflichtet, neuerlich zur dominierenden Kraft in Europa aufzusteigen. Es wäre … sträflich naiv, die Tatsache zu ignorieren, dass dieses nach Dominanz trachtende Deutschland zu meinen Lebenszeiten zu zwei schrecklichen, globalen Kriegen geführt hat, in welchen nahezu 100 Millionen Menschen starben – inbegriffen natürlich auch 9 Millionen Deutsche“ (Statecraft).

Deutschland ist eindeutig bereit, Europa an die erste Stelle bei der Verteidigung der Interessen dieses Kontinents sowohl am Himmel als auch im Weltraum zu führen. Dafür ist es entschlossen, eine einschneidende, High-Tech-Weltraum-Verteidigungsplattform als oberste Priorität niederzulegen. Wieweit die deutsche Nation gekommen ist, seit das Nazitum 1945 in den Untergrund gezwungen wurde, ist offenkundig in einem ungeheuer symbolischen Ereignis, welches wieder einmal scheiterte, die Aufmerksamkeit einer schläfrigen Öffentlichkeit zu erreichen.

Die törichte Taube

Wir sollten uns daran erinnern, dass im 2. Weltkrieg hauptsächlich die Vormachtstellung Großbritanniens in der Radartechnologie half, den Kampf um England zu gewinnen. Aber Großbritanniens Radareinrichtungen sind jetzt untauglich, veraltet und benötigen Überholung. Wer, denken Sie, bekam den Vertrag für diese Aufgabe? Lesen Sie die folgende Erklärung von bdli und sehen Sie, ob sich bei Ihnen nicht vor Schauder die Haare im Nacken aufstellen!

„EADS wurde von National Air Traffic Services dazu beauftragt, das Radarüberwachungssystem des Vereinigten Königreichs zu modernisieren. Auf Grund dieses 10 Millionen [Euro] Vertrags sollen die modernisierten Radarsysteme von EADS business unit Systems and Defence Electronic in Ulm, Deutschland, geliefert werden“ (Aerofacts, Mai 2003).

Welch Ironie! Dieselbe Nation, die mit Hilfe von britischem Radar bezwungen wurde – eine britische Erfindung – ist jetzt im Besitz eines Vertrages zur Modernisierung des britischen Systems! Welch andere Nation außer dieser „törichten Taube“ – Großbritannien – würde einen seiner wesentlichen defensiven Vorrichtungen einer Nation anvertrauen, um diese durch sie, die zweimal innerhalb von 21 Jahren seine Vernichtung suchte, verbessern zu lassen?

Es geht nicht gut aus.

Im Juni war die von Deutschland dominierte eads eine von zwei Gesellschaften, die vertraglich verpflichtet wurden, ein verbessertes bodenunterstütztes Luftabwehrsystem für das britische Verteidigungsministerium zu bauen!

Bedenkt man die erwiesene und geschichtliche Macht deutscher Intelligenz, dann ist die strategische Unlogik, die Entwicklung von Schlüsselbestandteilen der britischen Sicherheit und Verteidigung einem historischen Feind zu überantworten, schlichtweg irrsinnig! Wie krank dieser einstmals stolze britische Löwe geworden ist!

Wie die Worte des Propheten Hosea sich gegen diese einst stolze Nation richten, die während seiner größten Tage als das mächtige Britische Empire dieser Welt ein Jahrhundert des Friedens verschaffte: „Ephraim [Großbritannien] ist wie eine törichte Taube, die sich leicht locken lässt. . . sie laufen nach Assur [Deutschland]. Aber indem sie hin- und herlaufen, will ich mein Netz über sie werfen und sie herunterholen wie Vögel unter dem Himmel; ich will sie strafen, wie es ihrer Gemeinde verkündet ist. Weh ihnen, dass sie von mir weichen! Sie sollen vertilgt werden; denn sie sind abtrünnig geworden von mir. Ich wollte sie wohl erlösen; aber sie reden Lüge gegen mich“ (Hos. 7,11-13; bestellen Sie unser Gratis-Buch Die USA und Großbritannien in der Prophezeiung für eine exakte Erklärung der biblischen Identität von Großbritannien und Deutschland).

Doch es sind nicht nur die Regierungs- und Verteidigungschefs in Großbritannien, die blind für das Eindringen Deutschlands in das strategische Herz ihrer Verteidigung und Sicherheit sind. Die absolute Dreistigkeit des geborenen Tyrannen, welche Teil des natürlichen Make-ups eines geeinten Deutschlands zu sein scheint, ist erkennbar in einer Wahrnehmung durch einen der besten Beobachter der globalen Verteidigung und Sicherheit: „Nicht damit zufrieden, die rivalisierende amerikanische Boeing als führenden kommerziellen Flugzeughersteller zu überrunden, sinnt die europäische Gesellschaft Airbus nun über die Möglichkeit nach, dem US-Verteidigungsministerium Flugzeuge zu verkaufen.“

„Airbus-Chefs überlegen, in den USA eine Fabrik zu errichten, in der man die Firmen-Familie der Verkehrs-Jets zur Anpassung an die militärischen Anforderungen dort umfunktionieren oder zusammensetzen könnte“ (Defense Systems Daily, 25. Juni 2003). Wenn man sich vor Augen führt, dass Airbus nur die Fortsetzung von Messerschmitt ist, jene Kriegsmaschine, die die Nazi Luftwaffe mit seiner Kampfkraft belieferte, reicht die Ironie dieser Situation schon ins Unglaubliche.

Vom Golfkrieg zum Weltraum-Krieg

Die USA hatte bis zu diesem Zeitpunkt die Führung in der Weltraumtechnologie inne. „Der Golfkrieg von 1991 wird manchmal als der erste Weltraumkrieg bezeichnet, weil es die erste Auseinandersetzung war, in der militärische Einrichtungen oberhalb der Erdatmosphäre eine bedeutende Rolle bei der Hilfestellung für die Boden- und Luftstreitkräfte spielten. GPS war bis dahin eine unerprobte Technologie. Heute ist sie für die amerikanische Kriegsführung fundamental: Jeder amerikanische Krieg ist ein Weltraumkrieg” (National Review, 10. Feb. 2003).

Doch nun versucht Deutschland – und gewinnt schnell – die Überlegenheit in der Weltraumtechnologie und deren Nutzung. Das ist die Realität, und die Öffentlichkeit bleibt größtenteils gleichgültig. Die Notwendigkeit, der Öffentlichkeit diese erschreckende Wende in den Ereignissen einzutrichtern, passt einfach nicht mit der lediglich 30 Sekunden auf den Grund gehenden, unterhalte-oder-verliere-Dein-Publikum-Informations-Philosophie unserer inhaltlosen Medien, zusammen. Wäre es aber nicht vielmehr politisch geradezu unkorrekt, der Meinung zu sein, dass dieses nette Volk, das in ihrem historischen Trachten nach globaler Vorherrschaft – ein Tausendjähriges Reich – für so viel Blutvergießen schuldig war und so viel Zerstörung über die Welt gebracht hat, jemals wieder daran denken würde, es erneut zu tun?

Dennoch ist es die Wahrheit. So kamen schon im Mai dieses Jahres Stimmen der Besorgnis über die Gefahr von Deutschlands militärisch bezogener Entwicklungen in der Weltraumindustrie auf. Berlin, Deutschlands wiedererstandene Reichs-Hauptstadt „fordert die ‘Reorganisation des europäischen Weltraumprogramms’, welches ihm ermöglicht, Deutsch-Europäische Ambitionen zu Weltmacht-Status, besonders in Hinblick auf Verteidigung, aufzurichten … Berlin, mit dem Einverständnis von Paris. … sucht Zugang zu den Ressourcen der EU Mitgliedsstaaten“ (www.german-foreign-policy.com, 8. Mai).

Diese, in erster Linie Deutschland beobachtende Gruppe, kommt hinsichtlich der Weltraumkriege-Vision der deutschen Verwaltung direkt zum Punkt: „Die von Berlin beschleunigte ‘Reorganisation des Europäischen Weltraumprogramms’ geht Hand in Hand mit zunehmendem Militarismus“ (ibid.).

Ja, Deutschland ist scharf darauf, diese entscheidende Arena auszuschöpfen. „Der Weltraum ist der größte strategische Schauplatz von allen. Die anderen Großmächte wissen dies. Jede dieser Mächte bemüht sich sicherzustellen, dass sie völlige oder zumindest ein volles Maß davon an Raumkontrolle und Raummacht haben. Wie unlängst am 15. April 2003 Jacques Chirac erklärte: ‘die Herrschaft im Weltraum war für Europa eine strategische Herausforderung’“ (Roll Call, 2. Juni 2003).

Es muss Ihnen bewusst werden, wie weit das Denken in diesem Szenario geht. Krieg ist endemisch mit der Vergangenheit und der gegenwärtigen Geschichte der Menschheit. Bedenken und erkennen Sie, dass größere Kriege nie mehr von der Oberfläche dieser Erde gesteuert werden! Von nun an werden alle größeren Kriege vom WELTRAUM aus kontrolliert werden.

Sturmglocken

Einige klar denkende Köpfe innerhalb der USA, Großbritannien und seiner Herrschaftsgebiete beginnen, Warnsignale ertönen zu lassen, bezüglich dessen, was die deutsch dominierte EU anstrebt. Aber ihnen wird wenig Beachtung in den Massenmedien gegeben. Vor kurzem vereinten drei solcher Köpfe ihre Kräfte in einer Anstrengung, das Bewusstsein für diese Herausforderung, die Amerika erwartet, zu erwecken. Hier sind einige ihrer Einblicke auf nur eines der Weltraum-Initiativen der EU, dem Galileo Projekt:

„… Galileo wurde nicht einfach geplant, um US-technologische Fortschritte nachzuholen. Nach dem Kosovo Krieg stimmten mehrere europäische Regierungen überein, dass ein eigenes Satelliten-Navigationssystem als Basis für Europas zu Tage tretender Sicherheits- und Verteidigungspolitik dienen müsse … Als im Dezember 2001 der französische Präsident Jacques Chirac warnte, dass ohne Galileo europäische Länder riskierten, ‘Vasallen’ der Vereinigten Staaten zu werden, berührte er zwei grundlegende Motive für das Galileo Programm: Die Verteidigung der Europäischen Regionalen Souveränität und die Herausforderung der strategischen und technologischen Überlegenheit der USA …“

„Eine potentielle Folge der Entwicklung von Galileo könnte die … globale Annahme eines europäischen Systems für Satellitennavigation sein, die die industriellen und wirtschaftlichen Interessen der USA nicht begünstigt und sogar diskriminieren kann …“

„Heute sind die Vereinigten Staaten durch Mangel an Weitsicht und Geldmittel dabei, nicht nur ihre Vorherrschaft, sondern sogar ihre Fähigkeit in der Satellitennavigation zu verlieren, wenn sie sich nicht zum Aufbruch aufschwingen“ (Foreign Affairs, Juli/August 2003).

Gemeinsame europäische Verteidigung

Überlegen Sie dies: Im Mai dieses Jahres wird die europäische Union 25 ehemals eigenständige Nationen umfassen, jedes davon mit seiner eigenen militärischen Fähigkeit. Das werden erwiesenermaßen im Gesamten mehr als 2 Millionen Personal innerhalb ihrer vereinigten bewaffneten Kräfte sein. In diesem kommenden Mai werden alle diese vorher eigenständigen Nationen all die Befehls- und die Kontrollgewalt über ihr militärisches Personal an die EU abgetreten haben. Aber Deutschland will mehr! Deutschland will auch die Kontrolle all der militärischen Hardware von den Mitgliedsstaaten der EU – einschließlich der atomaren Technologie und Waffen!

„Deutschland drängt auf die Schaffung einer ausgewachsenen Euro-Armee … [ein] Memorandum, geschrieben von ranghohen deutschen Armeeangehörigen zur Zukunft der europäischen Verteidigung, schlägt angeblich vor, dass … die atomaren Fähigkeiten der EU ‘auch innerhalb des europäischen Verteidigungssystems integriert werden sollten’“ (www.EUobserver.com, 24. Okt. 2003). Diese Fähigkeiten befinden sich gegenwärtig in den Händen der Franzosen und Briten. Stellt man sie einer von den Deutschen geführten Euro-Armee zur Verfügung, wäre das mit nationalem Selbstmord jener Nationen zu vergleichen!

Nochmals, es ist Rainer Hertrich, der diese deutsche Absicht hervorhebt. Die EU ist im Begriff, eine europäische Rüstungs-Agentur einzurichten – als Bestandteil der zentralen Kontrolle der militärischen Infrastruktur aller EU Mitgliedsstaaten. Hertrich erklärte: „Unsere Beschaffungspolitik für die Streitkräfte in Europa muss gänzlich europäisiert werden . . . Die europäische Rüstungs-Agentur braucht wirklich politisches Gewicht, wenn sie mehr sein soll als nur eine weitere EU-Institution“ (Defence Systems Daily, 10. Nov. 2003).

Hertrichs Blitzkrieg-Einstellung zu dieser neuen deutsch-dominierten EU Initiative ist in seiner weiteren Erklärung erläutert: „Diese europäische Rüstungs-Agentur ist eine Gelegenheit, die ergriffen werden muss … um den Umgestaltungs-Prozess innerhalb der Streitkräfte zu beschleunigen und sie rasch mit der notwendigen Infrastruktur auszurüsten“ (ibid.).

Infrastruktur wofür? Ist dies nicht jene Nation, über die die Alliierten des 2. Weltkriegs bestimmten, dass sie sich niemals wieder aufrichten dürfe, um ihre kriegerische Verwüstung an dieser Welt auszulassen? Warum eigentlich würde sie eine Gelegenheit ergreifen wollen, die europäischen Streitkräfte rasch mit der „notwendigen“ Infrastruktur auszurüsten? Warum wird es von Hertrich wahrgenommen, dass eine verbesserte europäische militärische Infrastruktur notwendig ist?

Es ist eine einfache Gleichung. Dominanz im Weltraum führt zu Dominanz auf festem Boden. Und um auf dem Boden zu dominieren bedeutet einfach, dass man eine dem Feind überlegene Streitmacht haben muss!

Die Zukunft

Sie müssen wissen, wohin dies alles führt! Es wird enormen Einfluss auf Sie und Ihre Lieben in nicht allzu ferner Zukunft haben! Dass dies garantiert ist, kann durch das Wunder offenbarter Bibel-Prophezeiung verstanden werden: „Umso fester haben wir das prophetische Wort, und ihr tut gut daran, dass ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint an einem dunklen Ort, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen” (2.Pet. 1,19). Der springende Punkt ist, Sie können wissen, wenn Sie nur bereit sind Ihren Verstand zu öffnen, um dieses Licht durchscheinen zu lassen, und Ihnen das Verständnis zu geben, das Sie so dringend brauchen, um sich auf die bedeutsamen Ereignisse vorzubereiten, welche dieses neue Rennen um den Weltraum bewirken werden!

Solches Verständnis der unmittelbaren Zukunft kann nur von einem Geist kommen, der Ihrem überlegen ist – dem Geist Ihres Schöpfers! Der beste menschliche Verstand kann lediglich warnen vor dem Möglichen und nur mutmaßen bezüglich seines Resultats. Aber wussten Sie, dass Gott das Ergebnis der globalen Ereignisse wie dieses letzte Rennen um die Kontrolle des Weltraums vorbestimmt hat, sogar schon vom Beginn der Schöpfung an? „… Ich bin Gott, und sonst keiner mehr, ein Gott, dem nichts gleicht. Ich habe von Anfang an verkündigt, was hernach kommen soll, und vorzeiten, was noch nicht geschehen ist. Ich sage: Was ich beschlossen habe, geschieht, und alles, was ich mir vorgenommen habe, das tue ich“ (Jes. 46,9-10).

Es gab einen Mann Gottes, der zunehmend von diesen Ereignissen schrieb und genau ihr Ergebnis voraussagte: Herbert W. Armstrong. Dieser Mann schrieb mit dem wunderbaren Licht des Wortes Gottes, das strahlend in seinem Geiste brannte, schrieb den folgenden Weg bereits im Jahre 1960 nieder, in der Mitte eines früheren Rennens um den Weltraum: „Lassen Sie Sich nicht einfangen von der Begeisterung über die bedeutungslose physische Anstrengung des Menschen, den Weltraum ‘zu erobern’. Diese Bemühung des Menschen ist nur ein weiterer militärischer und politischer Plan, um seine Macht auszudehnen – ohne das richtige Wissen dazu.

„Lernen Sie Gottes Wahrheit. Beginnen Sie, sich für den Weg Gottes auszurüsten – und Sie werden ‘mehr als Eroberer’ sein!“ (Röm. 8,37).

„Gott möchte, dass Sie den Weltraum beherrschen! Aber wir müssen zuerst unser eigenes Ich beherrschen lernen – entsprechend der Bedienungsanleitung des Herstellers!” (Wer wird den Weltraum beherrschen?)

Können Sie das glauben? Sie den Weltraum regieren? Es ist wirklich nicht so grotesk, wie es sich anhört, wenn Sie den Plan, den Gott von Anfang an für die Menschheit hat, verstehen. Würden Sie nicht gerne der Zukunft mit echtem Vertrauen entgegen blicken, sicher darüber sein, was Ihre wahre Bestimmung ist? Wünschen Sie nicht wirklich zu verstehen, wie Sie in dieses großartige Schema von Dingen passen, die prophezeit sind, in einen großen globalen Krieg zu explodieren, kontrolliert und geleitet aus dem Weltraum? Würden Sie nicht gerne die Zukunft über diese prophezeite, schrecklich zerstörerische globale Feuersbrunst hinaus sehen? Sehen Sie nicht zeitweise danach, wirklich zu verstehen, warum Sie existieren, und was Ihr volles gottgegebenes Potential ist, und dann zu beginnen, in Richtung seiner wunderbaren Erfüllung hinzuarbeiten? Die guten Nachrichten sind, dass Sie es können!

Schreiben Sie ohne zu zögern, und bestellen Sie Ihr eigenes persönliches Gratisexemplar von Herbert Armstrongs augenöffnendem Buch Das unglaubliche Potential des Menschen. Es zeigt Ihnen nicht nur, wie Sie zu leben beginnen können, im Überfluss, genau jetzt. Es zeigt Ihnen den Weg des Lebens, der all die Segnungen produziert, die Gott ursprünglich vorhatte, Ihnen zu geben; es bietet Ihnen den Schlüssel zum Verständnis Ihrer glorreichen Zukunft, die gerade voraus liegt, über die gegenwärtigen, kläglichen Bemühungen des Menschen hinaus, den Weltraum zu beherrschen! In der Tat, es wird Ihnen zeigen, wer wirklich dazu bestimmt ist, den Weltraum zu beherrschen.  

Lead Jpg