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Warum wir warnen müssen

Es ist das, was den Anhängern Christi befohlen ist zu tun.

Jesus Christus begann sein irdisches Werk, indem er die gute Nachricht vom bald kommenden Reich Gottes auf Erden verkündete (Markus 1, 14-15). Aber bevor dieses Reich aufgerichtet werden konnte, sagte Jesus, würden die Wege des Menschen diese Welt an den Rand der Vernichtung führen. Gottes Reich wird errichtet werden, lesen wir in Daniel und in der Offenbarung, nachdem die Reiche dieser Welt in die Unterwerfung gezwungen wurden.

Wie schlimm es nach unserem Wissen vor der Wiederkunft Christi auch werden wird, die Bibel sagt uns, dass die große Mehrheit der Menschen sich weiterhin weigern wird, zu bereuen. Christus wusste das natürlich. Doch kurz bevor er im ersten Jahrhundert in den Himmel aufstieg, sagte er seinen Jüngern, dass sie seine Zeugen sein sollten bis an das Ende der Erde (Apostelgeschichte 1, 8). Er befahl seinen Aposteln, die Nationen über den kommenden Zorn auf unsere ungehorsame und eigensinnige Welt zu warnen.

Warum gibt es nicht mehr Prediger und religiöse Gruppen, die diese Botschaft verkünden? Warum machen sie den Menschen Anlass auf Hoffnung, die Probleme zu lösen – auch wenn das Böse zunimmt und die Flüche sich intensivieren?

Am Ende des Lukas-Evangeliums erinnerte Jesus seine Jünger, dass „alle Dinge“ die im Gesetz Mose, in den Propheten und in den Psalmen geschrieben sind, erfüllt werden würden. Jesus sagte, dass alles, was in diesen Büchern über das erste und zweite Kommen von Christus aufgezeichnet ist – und die universale Zerstörung, die seiner Rückkehr unmittelbar vorausgehen würde – erfüllt werden wird (Lukas 24, 44). Dann befahl er seinen Jüngern, an alle Völker eine Botschaft der „Reue und Vergebung der Sünden“ zu predigen (Vers 47).

Warum schreien die Kirchen dieser Welt nicht nach einer Umkehr unserer Nationen, dass sie sich in Demut Gott zuwenden und ihre schlimmen Wege bereuen? Die meisten religiösen Menschen begreifen nicht einmal, was Sünde ist, weil ihnen fälschlicherweise vorgegaukelt wurde, dass Gottes geistliches Gesetz – welches alles menschliche Verhalten regelt – ans Kreuz genagelt wurde!

Das Einzige, was an den Pfahl genagelt wurde, war der gekreuzigte Leib Jesu Christi – zusammen mit unserer sündhaften Vergangenheit, in der Voraussetzung, dass wir uns in Reue Gott zuwenden! Deshalb sagte Jesus den Menschen, als er nach Galiläa kam und die gute Nachricht vom kommenden Reich Gottes predigte, dass sie bereuen und das wahre Evangelium vom Reich glauben (oder im Glauben akzeptieren) sollten. Mit anderen Worten, wir müssen bereit sein, unsere Wege zu ändern – die Sünde zu bereuen – wenn wir in das Reich Gottes eingehen wollen.

Dies ist schon immer die Botschaft von Gottes wahren Dienern gewesen: Reue und Vergebung der Sünden. Es wurde wiederholt von all den Propheten verkündigt – dieselben Männer, auf die Jesus Christus in Lukas 24 hinwies.

Einer von ihnen, Jesaja, schrieb: „Rufe getrost, halte nicht an dich! Erhebe deine Stimme wie eine Posaune und verkündige meinem Volk seine Abtrünnigkeit und dem Hause Jakob seine Sünden!“ (Jesaja 58, 1). Noch einmal. Gott weiß, dass die meisten Menschen nicht bereuen werden. Aber er sagt, seid trotzdem Zeugen gegen sie! Auf diese Weise sind sie ohne jede Entschuldigung. Wenn Gottes wahre Diener ihre Arbeit machen und wenn dann die Plagen hereinbrechen werden, können die Reuelosen nicht sagen, Ihr hättet uns warnen sollen!

Hesekiel ist ein weiteres hervorragendes Beispiel eines Mannes, der tapfer eine Botschaft der Reue und Vergebung der Sünden verkündigte. Sein ganzes Buch ist über die Warnung, die an die Nachkommen Jakobs in der letzten Zeit überbracht werden muss. Das alte Israel war in Gefangenschaft geraten, lange bevor Hesekiel sein Buch schrieb. Seine Botschaft ist für uns, für die heutige Zeit.

„Und nun, du Menschenkind, ich habe dich zum Wächter gesetzt über das Haus Israel. Wenn du etwas aus meinem Munde hörst, sollst du sie in meinem Namen warnen“ (Hesekiel 33, 79). Beachten Sie, Gott sagt, warne sie von mir. Es ist Gottes Botschaft – wie sie durch sein menschliches Werkzeug überbracht wird. Achtmal sagt Gott in den Versen 3-9, warne!

„So sprich zu ihnen: So wahr ich lebe, spricht Gott der Herr: Ich habe kein Gefallen am Tode des Gottlosen, sondern dass der Gottlose umkehre von seinem Wege und lebe. So kehrt nun um von euren bösen Wegen. Warum wollt ihr sterben, ihr vom Hause Israel?“ (Vers 11).

Reue und Vergebung der Sünden – das ist was Hesekiel verkündete. Das ist es, was Jesus seinen Getreuen vor der großen Trübsal und dem kommenden Tag des Herrn zu predigen befahl.

„Denn ich will das Land ganz verwüsten und seiner Hoffart und Macht ein Ende machen, dass das Gebirge Israel so zur Wüste wird, dass niemand mehr hindurchzieht. Und sie sollen erfahren, dass ich der Herr bin, wenn ich das Land ganz verwüste um aller ihrer Gräuel willen, die sie verübt haben“ (Verse 28-29).

Das ist es, was die Menschheit braucht, um endlich ihren Schöpfer kennen zu lernen. Zu unserer großen Schande werden wir uns einfach nicht zu Gott wenden, bis wir Verwüstungen und Tod erlitten haben.

In den Versen 30 und 31 bezieht Hesekiel sich auf Gottes eigenes laues Volk – jene Menschen, die früher einmal Gottes Warnbotschaft der Reue und Vergebung der Sünden überbrachten – und die sich heute immer noch in Gottes Werk einschalten, aber ihre bösen Wege nicht ändern wollen! Die meisten von ihnen werden nicht bereuen bis es zu spät ist, ihr physisches Leben zu retten.

Doch Gott donnert nach wie vor, warne sie trotzdem! Sag ihnen, was kommt! Vers 33 sagt uns warum: „Wenn es aber kommt – und siehe, es kommt! –, so werden sie erfahren, dass ein Prophet unter ihnen gewesen ist“. Wenn alle diese schlimmen Prophezeiungen geschehen, dann werden sie es wissen. Sie werden sofort wissen, wo Gott gearbeitet hat und dass die von diesem Werk kommende prophetische Warnung ein Ausdruck von Gottes Liebe war. Es ist vielleicht zu spät für sie, physisch gerettet zu werden. Aber in geistiger Hinsicht können sie sich immer noch in Reue zu Gott wenden.

Dies ist es, warum wir warnen müssen. Gottes wahre Jünger von heute sind, wie Jesus in Lukas 24 sagte, Zeugen all dieser prophetischen Ereignisse.

Es ist nicht so schwierig herauszufinden, wo Gott arbeitet. Suchen Sie die Organisation, die den Auftrag Christi, zu wachen und zu warnen, treu erfüllt – das eine Werk, das seine Stimme erhebt wie eine Posaune und den Menschen ihre Übertretungen zeigt und eine Botschaft der Reue und Vergebung der Sünden predigt.

Dies ist die Botschaft, die Christus seinen Dienern immer befohlen hat, zu überbringen. Und dies ist das Werk, das die wahren Nachfolger Christi treu unterstützt haben.