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Warum vertraut Trump der Türkei so sehr?

Jakub Porzycki/NurPhoto via Getty Images

Warum vertraut Trump der Türkei so sehr?

Präsident Donald Trump flog diese Woche zum NATO-Gipfel nach Ankara – und gab zu, dass er beinahe nicht hingefahren wäre. Was hat ihn angezogen? Nicht das Bündnis, das Amerika 77 Jahre lang aufgebaut und finanziert hat. Ein Mann: Recep Tayyip Erdoğan.

„Wir hatten von Anfang an eine gute Chemie“, sagte Präsident Trump. „Wir hatten eine ganz besondere Beziehung. … Hätte die Veranstaltung nicht in der Türkei stattgefunden, wo mein Freund zufällig ein sehr starker Staatschef ist, … hätte ich möglicherweise nicht daran teilgenommen.“

Die Türkei hätte Israel während des Iran-Kriegs bombardieren können, sagte Präsident Trump und behauptete, er sei der einzige Grund gewesen, warum sie davon Abstand genommen habe. Sollte dies zutreffen, wäre das eine schockierende Aussage: Amerika nähert sich einer Nation an und stärkt deren Position, die das wahnwitzige Ziel des Iran teilt, Israel von der Landkarte zu tilgen.

Halten Sie inne und überlegen Sie, was Amerika diesem „Freund“ anvertraut.

  • Auf türkischem Boden befinden sich amerikanische Militärstützpunkte – an einem der strategisch wichtigsten Standorte der Welt.

  • Dort werden amerikanische Atomwaffen gelagert.

  • Amerikanische Ausbilder schulen türkische Soldaten im Umgang mit amerikanischer Ausrüstung. Wir haben in Afghanistan gesehen, wie das endet: eine feindliche Armee, die von uns bewaffnet und ausgebildet wurde.

  • Präsident Trump erklärte gestern, er werde die Sanktionen gegen die Türkei aufheben – die seit 2020 in Kraft sind, als die Türkei in das russische Luftabwehrsystem S-400 investierte –, und ihr damit Zugang zu amerikanischer Verteidigungsausrüstung gewähren.

  • Er könnte der Türkei sogar die F-35, eines der modernsten Kampfflugzeuge der Welt, trotz der Einwände des israelischen Ministerpräsidenten verkaufen.

„Die Lieferung von F-35-Kampfflugzeugen an die Türkei würde das Machtgleichgewicht im Nahen Osten zerstören, da die Türkei meiner Meinung nach aggressive Absichten hegt“, erklärte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gegenüber CNN. „Wenn man ihnen diese Macht überlässt, wird dies zwangsläufig zu Aggressionen führen.“

  • Es handelt sich um dieselbe Türkei, die kürzlich ihre eigene Interkontinentalrakete vorgestellt hat – in einem Werbevideo, in dem die Rakete in Richtung der amerikanischen Ostküste fliegt.

Erdoğan hat die USA ausgenutzt. Ein paar nette Worte sagen, den Präsidenten mit Komplimenten überhäufen – und schon stehen einem alle Türen offen. „Ein Mann mit geteiltem Herzen, unbeständig in allen seinen Wegen“ (Jakobus 1, 8; Schlachter 2000). Unsere Führungskräfte sind mehr darauf bedacht, den Menschen zu gefallen, als Gott zu gefallen – und das macht eine Nation gefährlich anfällig für Schmeicheleien.

„Die Türkei wird Amerika verraten“, schrieb Posaune-Chefredakteur Gerald Flurry  im vergangenen Oktober. Psalm 83 beschreibt ein Bündnis gemäßigt islamischer Nationen, darunter Edom (die Türkei), das sich mit Assyrien (Deutschland) verbünden wird.

„Sie machen listige Anschläge wider dein Volk …“ „Wohlan!, sprechen sie. Lasst uns sie ausrotten, dass sie kein Volk mehr seien und des Namens Israel nicht mehr gedacht werde!“ (Verse 4–5).

„Listige Anschläge“ bezieht sich auf schmeichelhafte Worte, hinter denen sich geheime Absprachen verbergen. Und dieses Bündnis entsteht gerade vor Ihren Augen.

  • Während Trump Erdoğan lobt, bemüht sich Europa eifrig um eine Annäherung an die Türkei: Deutschlands Außenminister würdigt deren „beeindruckende Fähigkeiten“; Polen kauft deren Drohnen; das italienische Unternehmen Leonardo geht eine Partnerschaft mit dem türkischen Rüstungshersteller Baykar ein.

Amerika öffnet seine Türen immer wieder für Feinde, weil diese nette Dinge über uns sagen. Das ist genau dieselbe Sünde wie im alten Israel: dem Feind zu vertrauen, anstatt auf Gott zu vertrauen.

Drachenfeuer aus der Tiefe: Die chinesische Marine hat am Montag im Pazifik eine strategische Rakete mit Nuklearkapazität von einem U-Boot aus testweise abgefeuert – ein weiteres Zeichen für den beschleunigten militärischen Aufbau des Landes.

Die französische Rechtspolitikerin Marine Le Pen wird bei den Präsidentschaftswahlen im nächsten Jahr kandidieren, wie sie gestern bekannt gab, nachdem ein französisches Gericht das gegen sie verhängte Verbot der Ausübung öffentlicher Ämter verkürzt hatte.

Deutschland will seine Spione bewaffnen? Der Deutsche Bundestag berät derzeit über einen Gesetzentwurf, der es Spionen des Bundesnachrichtendienstes (BND) ermöglichen würde, bei Bedarf möglicherweise tödliche Gewalt anzuwenden, wie die „Bild“ gestern berichtete. Der Behörde ist es derzeit untersagt, Polizeiaufgaben wahrzunehmen, Razzien und Festnahmen durchzuführen oder Sabotageakte oder Attentate zu verüben.

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Bayern hat am Dienstag eine SpaceX-Rakete zum Start seiner eigenen Satelliten eingesetzt und ist damit das erste deutsche Bundesland, das dies getan hat. Ihre Sensoren sollen dazu dienen, Waldschäden durch Käferbefall und Naturkatastrophen zu überwachen.

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