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Warum die Millionäre aus Großbritannien fliehen
Steuererhöhungen in Höhe von 30 Milliarden Pfund werden die britische Steuerquote in fünf Jahren auf ein Allzeithoch von 38,3 Prozent des BIP ansteigen lassen, kündigte Schatzkanzlerin Rachel Reeves heute an. Die Leistungen werden mit der Inflation steigen, die Renten schneller als die Inflation. In der Zwischenzeit bleiben die Steuerschwellen unverändert, so dass die Kaufkraft der Erwerbstätigen schrumpft, während die vom Staat Abhängigen besser gestellt werden.
Andere angekündigte Änderungen:
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Eine „Villensteuer“ auf Häuser im Wert von mehr als 2 Millionen Pfund
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Höhere Steuersätze auf Einkünfte aus der Vermietung von Immobilien und Renditen auf Sparguthaben
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Ein neues Mautsystem für Elektro- und Hybridfahrzeuge
Trotz Steuererhöhungen in Höhe von 70 Milliarden Pfund in den letzten beiden Haushalten wird die britische Staatsverschuldung mit über 3 Billionen Pfund ebenfalls ein Allzeithoch erreichen.
Der Haushalt war eine monatelange Farce, bei der die Regierung Details durchsickern ließ und dann ihre Meinung änderte. Sie verursachte Turbulenzen am Aktienmarkt und brachte den Immobilienmarkt zum Stillstand. Zu allem Überfluss hat das Office for Budget Responsibility versehentlich den gesamten Haushalt vorzeitig veröffentlicht, bevor alle Details im Parlament bekannt gegeben wurden.
Margaret Thatcher hat einmal gesagt: „Das Problem mit dem Sozialismus ist, dass einem irgendwann das Geld der anderen Leute ausgeht.“ Das ist das Problem von Reeves. Die Wohlhabenden verließen das Vereinigte Königreich bereits in einem Rekordtempo: Mehr als 10 000 Millionäre haben das Land im letzten Jahr verlassen, weitere 16 500 werden für dieses Jahr erwartet. Die obersten 1 Prozent der Einkommensbezieher in Großbritannien zahlen 30 Prozent der Steuern des Landes.
Im Jahr 1964 schrieb die Vorgängerin der Posaune, die Klar&Wahr, darüber:
[Die britische Öffentlichkeit bleibt apathisch! … Die neue Generation besteht nur auf weniger Arbeit und mehr Leistungen. Der Wohlfahrtsstaat, der von jeder Regierung unterstützt wird, ermutigt genau diese Haltung. … Doch je lauter der Ruf nach Lohnerhöhungen, Arbeitslosengeld, Krankengeld, Renten, Zulagen, staatlicher Unterstützung, Zuschüssen und Zahlungen wird, desto mehr taumelt die gesamte Wirtschaft, die sich nicht über Wasser halten kann!
Wir haben diesen Ansatz schon seit Jahrzehnten. Das ist unhaltbar. Die britische Wirtschaft steht kurz vor dem Abgrund. Die einzige Lösung sind massive Veränderungen in unserer Wirtschaft und unserem Lebensstil. Und das wird kommen. Herbert W. Armstrong formulierte die Hoffnung für Großbritannien in seinem kostenlosen Buch Die USA und Großbritannien in der Prophezeiung.