Vierzig Jahre seit Herbert Armstrongs Tod
H eute, am 16. Januar, ist der 40. Jahrestag des Todes von Herbert W. Armstrong. Er war der Gründer der Weltweiten Kirche Gottes und verkündete die gute Nachricht vom kommenden Reich Gottes, wie es in Matthäus 24, 14 prophezeit wurde. Er warnte auch vor der kommenden Großen Trübsal (Vers 21).
Der Tod von Herrn Armstrong am 16. Januar 1986 markierte das Ende der Philadelphia-Ära der wahren Kirche Gottes (Offenbarung 3, 7-13). Am nächsten Tag, dem 17. Januar, begann das laodizäische Zeitalter (Verse 14-22).
Seit seinem Tod haben sich am 16. und 17. Januar mehrere bedeutsame Ereignisse ereignet. 1990 traten die Vereinigten Staaten mit der Operation Wüstensturm in den Krieg am Persischen Golf ein. 1994 ereignete sich in Northridge, Kalifornien, ein Erdbeben der Stärke 6,7. Im Jahr 2016 wurde das Iran-Atomabkommen umgesetzt. Dies war Gottes Art, die Aufmerksamkeit auf die Bedeutung von Herrn Armstrong zu lenken. Ich dokumentiere viele weitere dieser Ereignisse in meiner Broschüre Der 16. Januar: Gottes Tag der Wunder.
Ein weiteres dieser Ereignisse findet an diesem Wochenende statt. Das Freihandelsabkommen zwischen dem Mercosur (Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay) und der Europäischen Union wird am Samstag, den 17. Januar in Paraguay unterzeichnet werden. Herr Armstrong prognostizierte, dass dieser kombinierte Machtblock die USA überholen und wirtschaftlich belagern würde. Dies ist ein weltbewegendes Ereignis!
Aber es könnte noch viele weitere wichtige Ereignisse am diesjährigen Jahrestag geben. Wie mein Sohn in „Die größte Krise der Welt“ schrieb, kochen in Grönland, im Iran, in der Ukraine, in Venezuela und an vielen anderen Orten Krisen hoch, die ebenfalls weltbewegend sein könnten.
Wir werden das Weltgeschehen genau beobachten, denn es ist ein besonderer Tag. Der 40. Todestag von Herrn Armstrong ist von besonderer Bedeutung, denn die Zahl 40 und der 16. Januar bedeuten uns sehr viel. Die Philadelphia Kirche Gottes, die Mutterorganisation der Posaune, hat von Anfang an eine enge Verbindung zur Zahl 40 und zum 16. Januar gehabt.
Die Bedeutung von 40
Die Zahl 40 taucht häufig im Leben geistlicher Führer auf. Moses, Elia und Jesus Christus fasteten jeweils 40 Tage lang. Die Israeliten wanderten 40 Jahre lang durch die Wüste. König David, Salomo und viele der Richter regierten 40 Jahre lang.
Ich wurde am 7. Dezember 1989 aus der Weltweiten Kirche Gottes entlassen, wo ich als Prediger tätig war. Das war 40 Tage vor dem vierten Jahrestag von Herrn Armstrongs Tod. Am 16. Januar 1990 erhielten viele wkg-Mitglieder mein Buch Maleachis Botschaft an die heutige Kirche Gottes, in dem erklärt wird, was mit der Kirche nach dem Tod von Herrn Armstrong geschehen ist.
Für unsere Schwester-Website pcg.church habe ich einen Artikel mit dem Titel „40 – ein Zeichen Gottes“ geschrieben, in dem ich die Bedeutung dieser Zahl erklärt habe. Gott benutzt die Zahl 40, um uns zu zeigen, dass Er hier bei uns ist. Es ist ein Zeichen der Gegenwart Gottes, ein Zeichen, dass Er uns führt und uns hilft.
Jesus Christus verbrachte 3½ Jahre mit Seinen Jüngern, bevor Er gekreuzigt wurde. Dann wurde Er auferweckt und erschien ihnen 40 Tage lang (Apostelgeschichte 1, 1-3). 40 Tage lang konnten diese Männer den verherrlichten Christus sehen und berühren! Er war buchstäblich anwesend. Heute benutzt Christus die Zahl 40, um erneut Seine Gegenwart zu zeigen.
Lesen Sie mehr darüber in dem Artikel „40 – ein Zeichen Gottes“.
Warum der 16. Januar
Christus nannte Seine wahre Kirche eine „kleine Herde“ (Lukas 12, 32). Am Ende Seines Dienstes waren es nur noch 120 Jünger. Lesen Sie in der Apostelgeschichte und in meinem Buch Die wahre Geschichte von Gottes wahrer Kirche über die kleinen Anfänge der Kirche und die Verfolgung, der sie ausgesetzt war.
Man kann mit Sicherheit sagen, dass diese kleine Herde ihren Höhepunkt erreichte, als Gott Herbert Armstrong dazu benutzte, Sein Evangelium in der ganzen Welt zu verkünden, um sich auf die Wiederkunft Christi vorzubereiten (Matthäus 24, 14).
Herr Armstrong starb im Alter von 93 Jahren, nachdem er sich fast sechs Jahrzehnte lang voll und ganz dem Werk Gottes gewidmet hatte. Die Weltweite Kirche Gottes erreichte Millionen von Menschen weltweit und Hunderttausende von treuen Anhängern.
Ob es den Menschen nun bewusst ist oder nicht,das Leben von Herrn Armstrong war ein entscheidendes Ereignis in der Weltgeschichte!
Doch nach seinem Tod erlitt die Kirche einen großen Abfall. Es war eine geistliche Katastrophe und eine direkte Erfüllung der Prophezeiung des Apostels Paulus in 2. Thessalonicher 2. Hier warnt Paulus vor einem schrecklichen Unglück, das die wahre Kirche Gottes kurz vor dem „Tag Christi“ – der Wiederkunft – trifft. „Lasst euch von niemandem verführen, in keinerlei Weise; denn zuvor [vor Seiner Wiederkunft] muss der Abfall [innerhalb der Kirche!] kommen und der Mensch des Frevels offenbart werden, der Sohn des Verderbens. Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Heiligtum heißt, sodass er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott“ (Verse 3-4).
Dies ist eine Prophezeiung über einen noch nie dagewesenen Angriff auf Gottes wahre Kirche. Der einzige andere Fall, in dem die Bezeichnung „Sohn des Verderbens“ verwendet wird, ist die Beschreibung von Judas Iskariot – dem Mann, der Jesus Christus verriet, nachdem Satan von ihm Besitz ergriffen hatte!
Beachten Sie nun dieses Detail: „Und jetzt wisst ihr, was ihn noch aufhält, bis er offenbart wird zu seiner Zeit. Denn das Geheimnis des Frevels [diese böse, zerstörerische Kraft – sie war ein „Geheimnis“, weil sie zurückgehalten und somit verborgen war] ist bereits wirksam; nur muss der [ein Einzelner], der es jetzt aufhält, erst hinweggetan werden“ (Verse 6-7; Revised Standard Version). In der Neuen Genfer Übersetzung heißt es: „… nicht mehr da ist“.
Solange er lebte, nutzte Herr Armstrong die Macht Gottes, um dieser Gesetzlosigkeit Einhalt zu gebieten. Aber am 16. Januar 1986 wurde er „aus dem Weg geräumt“. Das war der Zeitpunkt, an dem Satan begann, die Kirche Gottes anzugreifen.
Vergleichen Sie 2. Thessalonicher 2 mit Offenbarung 12, wo die Kirche Gottes durch eine Frau symbolisiert wird. Diese Passage fügt ein wichtiges Detail hinzu. Während Satan die Kirche Gottes seit ihren Anfängen verfolgt, hat sich diese Verfolgung drastisch verschärft, als er auf die Erde gestürzt wurde (Verse 9-12).
Der Apostel Johannes warnte: „Weh aber der Erde und dem Meer! Denn der Teufel kam zu euch hinab und hat einen großen Zorn und weiß, dass er wenig Zeit hat. Und als der Drache sah, dass er auf die Erde geworfen war, verfolgte er die Frau, die den Knaben geboren hatte“ (Verse 12-13).
Diese Passage bezieht sich eindeutig auf die Endzeit, wie 2. Thessalonicher 2. Der große Abfall zeigt uns also, wann der Satan gestürzt wurde. Es war genau die gleiche Zeit, als Herr Armstrong „aus dem Weg geräumt“ wurde.
Der 16. Januar erinnert uns also an das große Werk, das Gott durch Herrn Armstrong getan hat. Es zeigt auch, dass die Zeit Satans auf der Erde kurz ist! Wir nähern uns der Rückkehr von Jesus Christus!
Die Ereignisse rund um diesen bedeutsamen Tag sind ein Zeichen Gottes, dass die gute Nachricht, die Herbert Armstrong über die Wiederkunft Jesu Christi und das kommende Reich Gottes verkündet hat, bald Wirklichkeit werden wird!
Lesen Sie jetzt online und fordern Sie Ihr kostenloses Exemplar an: Der 16. Januar: Gottes Tag der Wunder.