Kassandra Verbout/die posaune
Vance spricht über die „Endzeit“ und „Gottes Wirken“
„Es würde mich nicht überraschen, wenn wir in der Endzeit leben würden; ich versuche mich darauf zu konzentrieren, gerade jetzt so viel von Gottes Werk wie möglich zu vollbringen, und wenn das zur Endzeit führt, dann ist das in Ordnung“, erklärte Vizepräsident J. D. Vance am Montag gegenüber dem religiösen Podcaster Bryce Crawford.
Geistliche Verwirrung: „Möglicherweise naht die Endzeit. Tatsächlich kommt sie“, sagte Vance, der kürzlich seine Memoiren über seine Konversion zum Katholizismus veröffentlicht hat. „Es ist nur eine Frage, ob sie erst in Tausenden von Jahren oder schon in wenigen Monaten kommen wird.“
Vance ging nicht auf die konkreten entscheidenden Zeichen ein, die Jesus Christus und andere im Neuen und im Alten Testament prophezeit hatten. Er fügte hinzu:
Und einer der Aspekte, auf den Katholiken meiner Meinung nach großen Wert legen und der meiner Ansicht nach sehr gut für mich ist, ist die Vorstellung, dass wir zwar nicht wissen, wann Gott wiederkommen wird, uns jedoch geboten ist, so gut es geht zu versuchen, die Welt so zu gestalten, wie Gott sie sich wünscht.
KI als „dunkle Energie“: Vance sprach über den Einsatz künstlicher Intelligenz als Ersatz für menschliche Interaktion und sieht darin ein Zeichen dafür, dass der Antichrist möglicherweise „unter uns weilt“. In Bezug auf die Praktiken einiger KI-Unternehmen sagte er zudem: „Man hat das Gefühl, dass da eine wirklich seltsame, geistliche dunkle Energie im Spiel ist.“
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Er bezeichnete die Geschichte eines Bekannten, der KI als Eheberater einsetzte, als „irgendwie teuflisch“.
Geistliche Finsternis: Vance erklärte, dass er bei Treffen mit führenden Politikern aus aller Welt „eine gewisse Finsternis“ gespürt habe, die bei ihm „geistliche Alarmglocken“ läuten lasse.
Er fügte später hinzu, dass es, wäre Präsident Trump getötet worden, „zu echten Unruhen gekommen wäre, von denen ich nicht weiß, ob sich das Land jemals wieder davon hätte erholen können“.
Geistliche Unterscheidungskraft: Der evangelikale Podcaster äußerte die Ansicht, dass Vance „eine Art geistliche Unterscheidungskraft“ besitze. Leider trifft dies überhaupt nicht zu.
Eine verführte Welt: Um echte biblische Klarheit zu erlangen, müssen wir verstehen, dass das Böse in dieser Welt nicht auf einige wenige Menschen, einen Antichristen oder künstliche Intelligenz beschränkt ist – sondern dass unsere gesamte Welt verführt ist (Offenbarung 12, 9).
Die Rückkehr ins Mittelalter: Die katholische Kirche ist nicht in der Lage, in diesen Fragen eine vernünftige geistliche Orientierung zu bieten. Gerade wegen der Missstände in der katholischen Kirche wurde die Religionsfreiheit in die amerikanische Verfassung aufgenommen.
Die Tatsache, dass sich ein Vizepräsident nun für die Rolle der katholischen Kirche bei der Gestaltung einer besseren Welt einsetzt, zeigt, dass Amerika seine Grundlagen verloren hat. Wenn Politiker zulassen, dass die katholische Kirche ihre Politik bestimmt, lassen sie die Rückkehr des Mittelalters zu.
