Türkischer Oppositionsführer muss sich vor Gericht verantworten
Der türkische Oppositionsführer Ekrem İmamoğlu erschien gestern zu seiner ersten Anhörung vor Gericht. Er sieht sich mehr als 140 Anklagen gegenüber, die von akademischem Betrug über Korruption und organisiertes Verbrechen bis hin zu Hochverrat und Terrorismus reichen und eine Höchststrafe von 2430 Jahren nach sich ziehen. İmamoğlu bestreitet jegliches Fehlverhalten und sagt, Präsident Recep Tayyip Erdoğan benutze die Anschuldigungen, um ihn zu disqualifizieren, damit er an der Macht bleiben kann. Es passt in das Muster des Autoritarismus des türkischen Führers, dennoch bleibt die Türkei Mitglied der NATO. Überraschenderweise finden immer mehr Menschen auf der ganzen Welt diktatorische Führungen anziehend, und die Bibel warnt vor diesem unheilvollen Trend.