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JOHN MACDOUGALL/AFP/Getty Images

Trumps größter Kritiker: Die deutschen Medien

Die Präsidentschaft von Donald Trump hat einen starken Rückgang der Popularität Amerikas erlebt, vor allem in Deutschland.

Eine kürzlich veröffentlichte Harvard-Journalismus-Studie ergab, dass 80 Prozent der Berichte über US-Präsident Donald Trump negativ sind. Laut der Studie erhielt der Präsident die negativste Berichterstattung von dem deutschen öffentlich-rechtlichen TV-Sender ARD, von dem 98 Prozent der Berichte als negativ eingestuft wurden.

Die vom Harvard Shorenstein Zentrum für Medien, Politik und Öffentliche Ordnung durchgeführte Studie hat die Berichte von drei Zeitungen (New York Times, Wall Street Journal und Washington Post), vier Fernsehsendern (CNN, NBC, CBS und FOX) und drei europäischen Sendern (ARD, Financial Times, und BBC) untersucht.

Die Berichte wurden als negativ eingestuft, wenn sie Präsident Trump direkt kritisierten oder wenn die Berichterstattung über das Ereignis, den Trend oder die politische Entwicklung ein negatives Licht auf die Präsidentschaft warf. Die Studie untersuchte die Berichte über die ersten 100 Tage seiner Präsidentschaft, wobei 80 Prozent der Berichte als negativ eingestuft wurden. Die positivste Berichterstattung über den Präsidenten kam vom Fox Fernseh-Network, dessen Berichterstattung zu 48 Prozent als positiv eingestuft wurde. Die beiden negativsten US-Medien waren CNN und NBC, mit einer negativen Berichterstattung von 93 Prozent.

Das Ergebnis der Studie zeigt, dass nicht nur dreimal so viel über den Präsidenten berichtet wird, sondern auch, dass die Berichterstattung negativer ist als die über jeden anderen Präsidenten vor ihm. Besonders die Stimmung in Deutschland hat sich drastisch verändert. Wurde Amerika in der Vergangenheit noch als bester Freund Deutschlands im Westen bezeichnet, sieht man es nun als Feind.

Fast alle Präsidenten vor Trump wurden größtenteils positiv von den Deutschen empfangen. Laut einer im November veröffentlichten Umfrage der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hatten 85 Prozent der Deutschen eine negative Meinung über den neu gewählten Präsidenten. Wohingegen nur 4 Prozent der Deutschen eine negative Meinung über den ehemaligen Präsidenten Barack Obama hatten. Seit 1977 ist Amerikas Status als bester Freund Deutschlands von 54 Prozent auf ein neues Tief von nur 18 Prozent gesunken.

Die veränderte Beziehung zwischen den beiden Ländern ist auch in der Politik offenkundig, wenn z. B. die beiden Regierungen über Handels- und Militärpolitik streiten. Noch haben Amerika und Deutschland gemeinsame Interessen, aber ihre Beziehung wird bald komplett auseinanderbrechen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg spielte Amerika eine wichtige Rolle beim Wiederaufbau Deutschlands, als Sowjetrussland sich an dessen Grenze sammelte – demzufolge wurde Amerika Deutschlands bester Freund. Aber Deutschland beneidet Amerika immer noch um seinen Supermachtstatus und ist schnell bereit die Beziehung zu verraten. Die Bibel hat den Stimmungswechsel in Deutschland vorhergesagt. Obwohl die beiden für eine kurze Zeit weiter zusammenarbeiten können, wird Deutschlands Hass gegen Amerika es bald dazu bringen, seinen Freund zu verraten.  

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