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THOMAS KIENZLE/AFP/Getty Images

Trump-Regierung attackiert freien Handel auf G-20 Treffen

Die neue US-Regierung schaffte es im Alleingang‚ den weltweiten Konsens über den freien Handel auf den Kopf zu stellen und stellt damit die Weichen für eskalierende Handelskriege.

Analysten waren sehr erstaunt über das Ergebnis des Treffens der Finanzminister und Zentralbankpräsidenten der zwanzig größten Volkswirtschaften der Welt in Baden-Baden, Deutschland. Die Vereinigten Staaten bestanden auf einem Beschluss der G-20 Mitglieder, den freien Handel in der gemeinsamen politischen Erklärung, die nach dem Treffen abgegeben wird, nicht zu erwähnen!

Dieser Verzicht auf die jahrelange kräftige Unterstützung des freien Handels durch die internationale Organisation stellt eine dramatische Wende für die G-20 dar.

Eine Wende, die von Amerikas neuer Präsidialadministration total überstürzt herbeigeführt wurde. George Friedman, der Gründer von Geopolitical Futures, schrieb:

Die USA ließen verlauten, sie würden das G-20-Abkommen nicht unterschreiben, wenn in seinem Wortlaut der freie Handel erwähnt würde. Es wird viel über diese Ablehnung der USA diskutiert, aber dieses Land erzeugt etwa 25 Prozent des Bruttoinlandprodukts der Welt und das ist ein riesiger Betrag. Jegliches Dokument über die Weltwirtschaft wäre daher ohne die Unterschrift Amerikas irrelevant.

Dieses Abkommen, fährt Friedman fort, „darf als ein historischer Moment angesehen werden. … Wenn man zulässt, dass die Verpflichtung zum freien Handel nicht in das Abkommen aufgenommen wird, so bedeutet das eine grundlegende Änderung eines Prinzips, das seit mehr als einer Generation das zentrale Thema in der Weltwirtschaft ist.“ Die deutsche Wirtschaftszeitung Handelsblatt schrieb, dass „die US-Regierung es im Alleingang schaffte, die weltweite Einigkeit über den Handel auf den Kopf zu stellen.“

Auch wenn die Finanzminister Amerikas Forderung auf dem Treffen zunächst einmal hinnahmen, so verschärfen sich ganz klar die Spannungen zwischen Amerika und den anderen Ländern durch die Uneinigkeit über den Handel – Spannungen, die in den frühen Stadien eines Handelskrieges gipfeln.

Die Rivalität verschärft sich besonders zwischen Amerika und Deutschland. Berlin wurde von der Trump-Regierung scharf kritisiert und beschuldigt, den schwachen Euro zu ihrem eigenen Vorteil auszunutzen. Der Chefredakteur des Handelsblatts, Stefan Theil, schrieb in seinem letzten Leitartikel mit dem Titel „Handelskrieg“ (Hervorhebung durchgehend hinzugefügt):

Der Berater des Weißen Hauses in Sachen Handel Peter Navarro hat Deutschland bezichtigt, seine Handelspartner auszunutzen, weil es viel mehr ins Ausland liefert, als es selbst aus dem Ausland einführt.

Ein Exportanteil von 47 Prozent am Bruttoinlandsprodukt machen das Land weit abhängiger vom freien Handel als jede andere der großen Volkswirtschaften, darunter auch andere Exportmächte wie China (22 Prozent), Japan (18 Prozent) und die USA (13 Prozent).

Diese Exportzahlen würden wahrscheinlich gar nicht auffallen, wenn sie nicht so weit aus dem Gleichgewicht mit dem geraten wären, was Deutschland aus dem Ausland importiert.

Die Ablehnung des Freihandels kommt gleich nach der Drohung Trumps, auf deutsche Autos Importzölle zu erheben. Die USA sind der weltweit größte Importeur deutscher Waren. Ein Viertel aller Arbeitsplätze in Deutschland hängen vom Export ab – 1,6 Millionen davon nur allein vom Export nach Amerika. Selbst ein geringfügiger Rückgang der Nachfrage für deutsche Waren hätte enormen Einfluss auf die deutsche Wirtschaft. Sollte zum Beispiel ein Einfuhrzoll von 35 Prozent eingeführt werden, dann wäre das mehr als nur ein geringfügiger wirtschaftlicher Rückgang. Galina Kolev, leitende Wirtschaftswissenschaftlerin am Kölner Institut für deutsche Wirtschaft, sagt dazu: „Ein Handelskrieg wäre grundsätzlich schlecht für die deutsche Wirtschaft.“

Diese Rhetorik bedroht allerdings auch noch wichtigere Dinge als nur Deutschlands Wohlstand: Das Handelsblatt schrieb:

Die beladenen Containerschiffe, die den Hamburger Hafen verlassen, sind die modernen Flaggschiffe des deutschen Nationalstolzes. An Bord befinden sich Autos und Arzneimittel, Fabrikroboter und MRT-Geräte, Escada-Kleider und Bierfässer. Für viele Deutsche ist ihr Exporttalent ein Symbol der deutschen Wirtschaftskraft geworden, das mit dem geschmeidigen deutschen Wort perfekt zum Ausdruck gebracht wird: Exportweltmeister.

Es ist so, als würde die Brust des ganzen Landes jedes Mal vor Stolz schwellen, wenn das statistische Bundesamt einen neuerlichen Aufwärtstrend beim Handel verkündet.

Wenn so viel auf dem Spiel steht, kann es nicht überraschen, dass Deutschland nach etwas sucht, womit es sich zur Wehr setzen kann. Das Handelsblatt fährt fort:

Deshalb hat Europa für die Handelsschlachten, die sich am Horizont abzeichnen, noch ein paar Pfeile im Köcher. Brüssel und Washington waren bereits in ein kleineres Scharmützel verwickelt, bei dem Europa beginnt, gegen Steuerbetrüger wie Apple vorzugehen und Onlinedienste wie Facebook wegen der Besorgnis um die Verletzung der Privatsphäre und der dort erscheinenden Hasspredigten aufs Korn zu nehmen. Diese Firmen sind starke Verbündete, weil sie, wie auch all die anderen, vom europäischen Markt mit seinen 500 Millionen Konsumenten abhängig sind.

Diese Spannungen mit Amerika bringen auch das deutsche Interesse an der Verbesserung der Handelsbeziehungen mit China wieder in Schwung.

Vor ihrem Treffen mit Präsident Trump am Freitag hatte die deutsche Kanzlerin Angela Merkel mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping telefoniert, um ihre Politik vor ihrem Besuch zu koordinieren. „Es ist vielleicht eine Andeutung einer Gewichtsverschiebung in der deutschen Außenpolitik“, schrieb das Handelsblatt am 16. März. Deutschland bereitet sich auf einen Handelskrieg mit Amerika vor und hat sich mehr nach Osten orientiert.

Die Posaune hat schon seit Jahren eine Allianz zwischen dem von Deutschland angeführtem Heiligen Römischen Reich und den asiatischen Ländern des Ostens prophezeit. Trumpet-Analyst Brad Macdonald schrieb in der Aprilausgabe des Trumpet-Magazins:

Der Chefredakteur der Posaune Gerald Flurry erklärt diese Prophezeiung in seiner Broschüre Isaiah’s End-time Vision - Jesajas Endzeit-Vision: „Wir glauben, dass es möglicherweise eine kurzzeitige Allianz zwischen dem Heiligen Römischen Reich unter deutscher Führung und bestimmten asiatischen Mächten (Russland, China, Japan – die Könige des Ostens) geben wird. Dieser ‚Mischkonzern‘ unter deutscher Leitung wird einen „dynamischen Markt der Nationen“ bilden“, stellt er fest.

Und das schrieb er schon vor sieben Jahren!

Herr Flurry warnt auch davor, dass dieser vorübergehende „Markt der Nationen Amerika, Großbritannien und den Staat Israel belagern wird.“ Diese Warnung rührt von einer besonderen Prophezeiung in Hesekiel 5 her. Hier warnt Gott uns davor, dass Amerikas Städte vom Feuer verbrannt werden – Feuer gelegt von Aufständischen und durch massenhafte zivile Unruhen. Millionen Amerikaner werden dabei den Tod finden. Diese Gewalt bricht wegen eines wirtschaftlichen Belagerungszustandes aus und diese Belagerung geht von dem wiedergeborenen Heiligen Römischen Reich aus, das mit China und anderen Ländern des Ostens zusammenarbeitet.

Denken Sie über diese Feststellungen nach:

„Die Vereinigten Staaten und die anderen israelitischen Völker sind von einer erbitterten und oft auch unfairen Konkurrenz umgeben … Während die USA und Großbritannien weltweit immer weniger konkurrenzfähig sind, wird die Arbeitslosigkeit immer mehr zunehmen. … Die Vereinigten Staaten und Großbritannien werden draußen im Regen stehen gelassen, während die beiden riesigen Blocks Europa und Asien sich miteinander verzahnen und beginnen, im Welthandel das Sagen zu haben. Die Völker Israels werden buchstäblich belagert werden – wirtschaftlich eingefroren und vom Welthandel ausgeschlossen!“ Ezekiel: The End-Time Prophet - Hesekiel: Der Endzeit-Prophet von Gerald Flurry (Bestellen Sie ein kostenloses Exemplar).

Wir befinden uns ganz klar im Anfangsstadium des Handelskrieges, der dieser Belagerung vorausgeht! 

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