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Darren McCollester/Getty Images

Tod durch tausend Schnitte

Von einer einfachen Kosten-Nutzen-Perspektive gesehen, sind sogar gescheiterte Terroranschläge sensationell erfolgreich, um Amerika wirtschaftlich auszubluten.

Der Boston Marathon Bombenanschlag vom 15. April tötete 3 Menschen und verwundete 264. Das war die eigentliche Tragödie bei dieser Attacke – doch es war nicht der einzige Schlag. Die Attacke verursachte etwa $ 20 Millionen an unmittelbaren medizinischen Kosten, an Sachschäden und Geschäftsverlusten. Die darauffolgende Verbrecherjagd legte die Metropolregion von Boston für einen Tag still – ein Gebiet mit einer Volkswirtschaft größer als die von Portugal, Irland, Finnland oder Singapur. Dieser Betriebsstillstand kostete geschätzte $ 333 Millionen.

Die jüngste Geschichte zeigt, dass die durch diesen Anschlag verursachten Erschütterungen über Jahre hinweg wirtschaftliche Schockwellen weit über die Boylston Straße hinaus senden werden.

All diese Schäden kamen von zwei Dampfkochtöpfen, die mit Rohrbögen, Klebstoff, Nägeln, und Knallkörpern bestückt worden waren. Diese selbstgebastelten Bomben kosteten den Terroristen weniger als $ 100 pro Stück.

Der Unterschied zwischen den Kosten der von Terroristen durchgeführten Anschläge und den Kosten für die Nationen, die sich dagegen zu verteidigen versuchen, ist überwältigend.

Es ist die Wirtschaft, Ungläubiger!

Terroristen haben es oft speziell darauf abgesehen, eine von Furcht und Angst geschürte Überreaktion der anvisierten Nation zu provozieren. Sie manipulieren sogar ihre asymmetrische Kriegsführung, um die Wirtschaft des anvisierten Landes schwer zu belasten, und viele Dschihadisten prahlen mit dieser Strategie in aller Öffentlichkeit.

Osama Bin Laden sagte in seiner Botschaft an das amerikanische Volk im Oktober 2004, dass die al Qaida die USA samt ihren Verbündeten durch eine Verstrickung in auslaugende Kriege wirtschaftlich zerstören würde. Die Al Qaida „ließ Russland 10 Jahre lang kräftig bluten, bis es bankrottging und gezwungen war, besiegt zurückzutreten … Unser Ziel ist, Amerika auszubluten bis zu dem Punkt hin, dass es bankrottgeht“, sagte er.

Reflexartige Reaktionen

Sich mühsam durch eine Flughafen-Sicherheitskontrolle zu schleppen ist in vielerlei Hinsicht so, als ob Sie sich auf den Weg durch ein Museum machen, das den letzten 13 Jahren der Geschichte des Terrorismus gewidmet ist.

Das Ausziehen der Schuhe verdanken wir dem Islamisten Richard Reid, der im Dezember 2001 während eines Fluges nach Miami versuchte, Sprengstoffe zu zünden, die in seinem Schuh versteckt waren. Das Wegwerfen Ihres Softdrinks und Shampoos ist eine Spitze des Turbans für Ahmed Abdullah Ali und andere Dschihadisten, die im Jahr 2006 planten, Flugzeuge mit flüssigen Sprengstoffen, die in Softdrink-Flaschen verborgen waren, in die Luft zu sprengen. Der Gang durch den Ganzkörper-Scanner mit hoch erhobenen Armen ist ein Salut an Umar Farouk Abdulmutallab, der im Dezember 2009 Plastiksprengstoff in seiner Unterwäsche versteckte und versuchte, ihn auf einem Flug nach Detroit zur Explosion zu bringen.

Sicherheitstechnologe Bruce Schneier sagt, dass diese Maßnahmen die Terrorbedrohung eigentlich nicht verringern. „Es ist, als würde man sagen: Letztes Mal trugen die Terroristen rote Hemden und jetzt werden wir rote Hemden verbieten. Ein Fokussieren auf spezielle Drohungen, wie Schuhbomben oder Schneekugeln, veranlasst die Bösewichte einfach dazu, etwas anderes zu tun,“ sagt Schneier, „am Ende gibt man nur eine Menge Geld aus für das Screening und man hat die gesamte Bedrohung nicht verringert.“

Das ist die Schwierigkeit bei der Verteidigung gegen Terroranschläge. Angreifer schlagen selten zweimal auf die gleiche Weise zu.

Die Opfer in den ersten drei 9/11 Flugzeugen kämpften nicht gegen die Hijacker. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Ausgang einer Flugzeugentführung für die Passagiere oft nur eine außerplanmäßige Woche in Kuba gewesen. Aber als die Reisenden im vierten Flugzeug durch Handy-Kommunikation erfuhren, dass die Terroristen die Flugzeuge als tödliche Bomben benutzten, überwältigten sie heldenhaft die Dschihadisten. Sowohl der „Schuhbomber“ als auch der „Unterwäschebomber“ wurden auch von mutigen Passagieren überrascht. Schneier weist auf diese Beispiele hin als Beweis, dass „kein großes Flugzeug jemals wieder auf diese Weise entführt werden wird, weil die Passagiere sich wehren werden.“

Schneier sagt, dass die meisten US-Sicherheitsmaßnahmen nach 9/11 größtenteils sinnlos sind, weil die Feinde der Nation zuvor genutzte Angriffsmuster wahrscheinlich nicht wiederholen werden und weil die Kontrollstellen lückenhaft sind. Um Mängel aufzudecken, hat er selbst gemachte Bordkarten benutzt, um durch die Kontrollpunkte zu kommen, und hat viele Fälle dokumentiert, wo Passagiere Pistolen und andere Waffen an Kontrollpunkten vorbei-

schmuggelten. Das Einzige, was viele dieser Sicherheitsmaßnahmen erreichen ist laut Schneier, unentschuldbar teures „Sicherheitstheater“. Dennoch, die Tatsache, dass Terroristen seit 9/11 keinen von den USA abgehenden Flug entführt haben, macht es schwierig zu sagen, dass diese Maßnahmen völlig nutzlos sind.

Noch etwas, viele der Maßnahmen wurden wie reflexartige Defensivschläge gegen bestimmte Terroranschläge durchgeführt. Das überzeugt einige Analysten, dass sie nur noch mehr Dschihadisten dazu anstacheln werden, kleinere und einfachere Angriffsmethoden zu nutzen, wie es die Boston-Bombenleger getan haben. Der Erfolg der Boston-Bombenanschläge könnte den Wechsel beschleunigen, indem er Dschihadisten-Führern hilft, Basisterroristen zu überzeugen, ihren Wunsch nach grandiosen, spektakulären Attacken aufzugeben und stattdessen kleine, praktische Anschläge anzustreben.

Warum Terrorismus?

Lange bevor die Vereinigten Staaten gegründet wurden, sagte Gott durch seinen Diener Mose viele interessante Einzelheiten über den Wohlstand der Nation voraus (1. Mose 48, 13-22; 49, 22-26; 3. Mose 26, 3-10). Gott erklärte im Besonderen auch wie er Amerika bestrafen würde, wenn diese mächtige, gesegnete Nation ihm nicht gehorchen würde: „Ich will euch heimsuchen mit Schrecken … und ihr sollt fliehen, ohne dass euch einer jagt“ (3. Mose 26, 16-17).

Durch den Propheten Jesaja sagte Gott voraus, wie schmerzhaft wirkungsvoll Terroranschläge sein würden, wenn Amerika ihm nicht gehorchte. Er sagte den unverhältnismäßigen Grad der Zerstörung voraus, den eine kleine Anzahl von Terroristen zufügen kann: „Denn euer tausend werden fliehen vor eines Einzigen Drohen; ja vor fünfen werdet ihr alle fliehen…“ (Jesaja 30, 17).

Nur 19 Terroristen waren an der „Ermahnung“ vom 11. September beteiligt, aber eine erstaunliche Anzahl von Menschen wurde dadurch veranlasst, aus Furcht zu „fliehen“. Berichte sagen, dass die Bombenanschläge in Boston von nur zwei Dschihadisten ausgeführt wurden, und sie verwandelten Boston – eine Stadt mit einer größeren Wirtschaftsleistung als Finnland – einen Tag lang in eine Geisterstadt.

Betrachten Sie mal Amerikas Bildungssysteme, Politik, Religion, Militär, Industrie und Unterhaltung. Es liegt auf der Hand, dass die Nation gegen den mächtigen Gott rebelliert hat, der sie mit solch beispiellosem Wohlstand gesegnet hat. Während dieses Abgleiten in die Gesetzlosigkeit weitergeht, werden Terroranschläge in einer zunehmenden Vielfalt von Methoden, aus immer mehr Richtungen und von unterschiedlichsten Feinden das Land bedrängen.

Die Versuche des Landes, diese schattenhaften Angriffe zu verhindern, werden seine Konjunktur weiter belasten und seinen Absturz in den Bankrott beschleunigen. Anschläge werden sich kurzfristig vervielfachen

Die Bibelprophezeiung macht jedoch klar, dass dies alles direkt zur strahlendsten Zukunft führt, die man sich vorstellen kann. Angst, Terror und alle religiösen Zusammenstöße werden für immer überwunden sein und durch einen Planet des Friedens, des Wohlstands und einer Weltreligion unter der gerechten, barmherzigen Regierung des Königs der Könige, Jesus Christus, ersetzt werden. 

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