Erhalten Sie jeden Wochentag einen kostenlosen Nachrichtenüberblick in Ihrem Posteingang – die Posaune Kurzmitteilung.

Taliban: "Würden Merkel herzlich empfangen"

Die radikalislamischen Taliban würden sich nach den Angaben eines Sprechers über einen Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Afghanistan freuen. "Angela Merkel würde besonders herzlich aufgenommen werden", sagte der Taliban-Sprecher Sabiullah Mudschahid bei Bild Live. Er sagte weiter: "Wir würden uns wirklich sehr über sie freuen".

die Posaune sagt...

„Wir müssen Lehren aus dieser Erfahrung ziehen“, sagte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell der italienischen Zeitung Il Corriere della Sera in einem am Montag veröffentlichten Interview. „Als Europäer waren wir nicht in der Lage, 6000 Soldaten um den Flughafen von Kabul zu schicken, um das Gebiet zu sichern. Die USA haben es getan, wir nicht.“ Als Reaktion auf den raschen Rückzug der USA und die unzureichende militärische Bereitschaft der EU, drängt Europa erneut auf eine vereinte Streitmacht. Reuters berichtete über diese Entwicklung.

Borrell wies auch darauf hin, dass die EU-Regierungen eine europäische schnelle Eingreiftruppe und eine gemeinsame Verteidigungspolitik brauchen, um für künftige Krisen wie in Afghanistan besser gerüstet zu sein.

Konkret sagte er, die EU-Mitglieder bräuchten eine „erste Eingreiftruppe“ von 5.000 Soldaten. „Wir müssen in der Lage sein, schnell zu handeln“. Reuters berichtete: „Im Mai schlugen 14 EU-Länder, darunter Deutschland und Frankreich, eine solche Truppe vor, möglicherweise mit Schiffen und Flugzeugen, um demokratische ausländische Regierungen zu unterstützen, die dringend Hilfe benötigen. Erstmals 1999 im Zusammenhang mit dem Kosovo-Krieg erörtert, wurde 2007 ein gemeinsames System von Gefechtsverbänden mit jeweils 1.500 Mann aufgestellt, um auf Krisen zu reagieren, aber sie wurden nicht eingesetzt, weil sich die EU-Regierungen nicht einig waren, wie und wann sie eingesetzt werden sollten.“

Die Stärke der EU wird durch ihren anhaltenden Mangel an Einigkeit bedeutend beeinträchtigt. Doch mit jeder eskalierenden Krise wird immer deutlicher, dass die Mitgliedsstaaten zusammenhalten müssen, und frühere Vorbehalte werden aufgegeben.

Ein weiterer Aspekt, der die militärische Einheit behinderte, war die Zurückhaltung Großbritanniens. In den 2000er Jahren lehnte Großbritannien EU-Militäreinsätze ab, weil die eigene Bevölkerung gegen eine EU-Armee war. „Mit dem Austritt Großbritanniens aus dem Block hofft die EU-Exekutive, dass die Idee wiederbelebt werden kann“, so Reuters.

Der verstorbene Herbert W. Armstrong prophezeite am Ende des Zweiten Weltkriegs, dass Deutschland die Vorherrschaft über Europa und seine Armeen erlangen würde. Er prophezeite von einem vereinigten Europa mit einer europäischen Armee. Diese Vorhersage stützte er mehr auf biblische Prophezeiungen als auf aktuelle Ereignisse. In Offenbarung 17, 8 wird ein Tier beschrieben, das symbolisch für eine große Weltmacht steht. Dieses Tier „ist gewesen und ist jetzt nicht”, es verschwindet– nur um dann „aus dem Abgrund“ aufzusteigen. Aufgrund dieser und anderer Schriftstellen wusste Herr Armstrong, dass Deutschlands Militarismus wieder auferstehen würde, aber dieses Mal mit der Stärke einer vereinten europäischen Armee (Verse 12-13).

Wir nähern uns jetzt der Erfüllung dieser Prophezeiung, die der Chefredakteur der Posaune, Gerald Flurry, weiterhin verkündet hat. Lesen Sie „Europa verstärkt seine Bemühungen zur Einrichtung vereinigter Streitkräfte“, um mehr über diese erstaunlichen Entwicklungen und Prophezeiungen zu erfahren.