Taifun Shanshan trifft japanische Insel
Der Taifun Shanshan ist am Donnerstagmorgen auf der südjapanischen Insel Kyushu gelandet. Er ist möglicherweise einer der schwersten Stürme, die Japan seit Jahrzehnten getroffen haben.
Einzelheiten: Die Insel wurde von sintflutartigen Regenfällen, Überschwemmungen, Erdrutschen und Winden von bis zu 200 Kilometern heimgesucht. Bisher wurden drei Menschen getötet, 74 weitere wurden verletzt und über 250 000 sind ohne Strom.
„Ich habe in meinen 31 Lebensjahren noch nie einen so starken Wind oder Tornado erlebt“, sagte Tomoki Maeda, ein Einheimischer aus Kyushu, gegenüber Reuters.
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— (@cheguwera) August 28, 2024
Typhoon Shanshan threat forces mass evacuations in #Japan
An evacuation order has been issued for 845,000 people on the Japanese island of Kyushu ahead of the expected arrival of Shanshan, while businesses are suspending work. Toyota has stopped all its… pic.twitter.com/APLBrQTakp
Im übrigen Japan wurden 5,2 Millionen Menschen zur Evakuierung aufgefordert, große Automobilwerke haben die Produktion eingestellt und 600 Flüge wurden gestrichen. Für einige Gebiete wurde eine seltene Notfallwarnung der Stufe 5 ausgegeben.
Shanshan, ursprünglich ein Taifun der Kategorie 4, wurde am Donnerstagnachmittag zu einem schweren tropischen Sturm herabgestuft.
Vorhersage: Der Sturm wird voraussichtlich bis zum Wochenende über Kyushu verweilen, bevor er nach Norden in Richtung Zentraljapan und die Hauptstadt Tokio zieht.
#SHANSHAN has been an irritating #typhoon to forecast. While it’s expected to make landfall in #Kyushu in a couple days, what happens next is very uncertain. Regardless, preparations in #Japan should still be rushed to completion. pic.twitter.com/uMMgHaMwBU
— Angelic Panda Meteorology (@APGMeteorology) August 27, 2024
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