iStock.com
Sehnsucht nach dem Leben
Der Schmerz zerstört seine Frau und John ist demzufolge von Kummer überwältigt.
„Ich glaube, eine der größten Schwierigkeiten für jeden Menschen ist, wenn er zusehen muss, wie ein anderer geliebter Mensch leidet“, sagt er.
Seine Frau ist nicht krank. John ist derjenige, der Krebs hat. Er leidet an Atemnot, unregelmäßigem Schlaf, Durchfall, Übelkeit und Erschöpfung. Er ist der, der Schmerzen hat. Andauernden, fast unbegreiflichen Schmerz. Er nimmt gerade genug Medikamente, um den Schmerz zu ertragen, ohne seinen Verstand zu benebeln bzw. ohne die Behandlungsresistenz seines Körpers mehr als nötig aufzubauen.
Aber seine Frau ist die ganze Zeit da und bedient ihn, füttert ihn, säubert ihn, betet mit ihm, weint mit ihm. So stark und so loyal wie sie auch ist, John kann sehen, wie das Leiden ihr Leben samt seinem eigenen aufzehrt.
„Irgendwie reißt und zerrt das total an den Banden deiner Ehe“, sagt John. „Die Ehe ist ein Team. Wenn einer krank ist, hat man mehr Schwierigkeiten – und nur das halbe Team. Es vernichtet dich“.
Die Fragen und Schwierigkeiten rund um Sterben und Tod gehören zu den qualvollsten, denen die Menschen gegenüberstehen – sowohl für die Opfer als auch für ihre Familien.
„Keiner will sterben. Und keiner will qualvoll sterben“, sagt Judith Nelson.
Nelson hat wie nur wenige Menschen, selbst mit dem Tod gerungen. Sie ist auf Sterbebegleitung spezialisiert. Als Ärztin auf der Intensivstation eines der höchst angesehenen Krankenhäuser Amerikas, behandelt sie regelmäßig Menschen am Rande ihres Lebens, die mit dem unbekannten Jenseits ringen.
Nelson erschien vor kurzem in einer herzzerreißenden Frontline Episode unter dem Titel „Angesichts des Todes“, über Ärzte und Familien am New York City Mount Sinai Medical Center, die mit den rauen und schmerzhaften Entscheidungen bei der Behandlung von Patienten im Endstadium kämpfen.
Wie oft haben Sie darüber nachgedacht? Es gibt etwas Bemerkenswertes, ja sogar Edles, in dieser nahezu universellen Qualität unter den Menschen und allen Lebewesen. Wir wollen den Lebensfunken, den wir besitzen, erhalten.
In einem verderblichen Körper bzw. in einer vergänglichen Welt lebend, tun wir so, als ob das Leben dauerhaft wäre. Dann zeigt sich die raue Wirklichkeit. Unsere Körper altern und versagen. Unsere Freunde sterben. Unsere Familien erleiden Verluste. Und immer noch sind wir unwillig, uns darauf einzustellen. Selbst auf der Intensivstation, wo es in der Luft liegt, werden die Worte Ableben, Sterben und Tod, fast nie ausgesprochen.
Dr. Nelsons Beruf bietet Hoffnung an. Patienten, die von tödlichen Erkrankungen befallen sind, wird somit eine ständig wechselnde Auswahl von Behandlungen angeboten. Eine Chance, dem Unvermeidlichen zu entkommen.
Zur gleichen Zeit schafft es auch einige schmerzhafte Probleme und wirft Fragen auf, deren Belang für jeden von uns äußerst wichtig ist.
Eine „Fiktion“ in der modernen Medizin
Medizinische und therapeutische Innovationen erweitern die Entscheidungsfähigkeit und die Verantwortung für Menschen, die dem Tod ins Auge blicken. „Da gibt es fast immer noch etwas anderes, das wir tun können, um das Unvermeidliche aufzuschieben – eine weitere Chemotherapie, ein kleines bisschen mehr Bestrahlung“, sagt David Muller, Dekan der medizinischen Fakultät an der Mount Sinai School of Medicine. Was wäre wenn wir noch eine CT machten? „Was wäre wenn wir den Bauch dieser Person noch einmal untersuchten? Es gibt immer diese quälende Sorge im Hinterkopf, ‚habe ich wirklich nichts unversucht lassen?‘“
Zusätzlich zu den verfügbaren Behandlungen, machen Apparate es möglich, die lebenswichtigen Funktionen des Körpers zu erhalten – die Herzfunktion, die Blutzirkulation, die Lungenfunktion – fast unbegrenzt.
Der mutige Drang, jedes Mittel zu gebrauchen, um das Leben zu bewahren, ist verständlich – manche würden sogar sagen, heldenhaft. Aber diese Fortschritte haben auch eine Kehrseite. Während sie kranken Patienten Versprechungen anbieten, stellt die Angebotspalette der Behandlungsmöglichkeiten auch eine beeindruckende Kombination von Erwartungen an die moderne Medizin, um ihnen gerecht zu werden. Und in den meisten Fällen wird sie der Aufgabe einfach nicht gerecht.
„Die Verfügbarkeit der Therapien hat diese Fiktion geschaffen, dass wir das auf die eine oder andere Weise inszenieren können, wenn auch die Wahrheit ist, dass für all diese großartige Technologie, die zugrundeliegende Krankheit und das Krankheitsbild des Patienten mit Abstand die wichtigsten Faktoren bei der Bestimmung des Ergebnisses sind“, sagt Dr. Nelson. „Aber es kommt mir vor, wenn Sie die Technologie zur Verfügung haben, dass Ihre Entscheidungen über Gebrauch oder Nichtgebrauch genauso wie die Entscheidungen über Bewahrung oder Nichtbewahrung des Lebens sind. Und das ist eine Situation, in der sich keiner von uns befinden möchte.“
Dieses moralische Dilemma ist ein bemerkenswertes Nebenprodukt der modernen Gesundheitsvorsorge. Niemand will sterben. Der Tod ist ein einschüchternder Feind; es ist nie leicht gewesen, ihm gegenüberzutreten. Aber die Realität eines von einer tödlichen Krankheit befallen Körpers zu akzeptieren, wird schwieriger, wenn sie von der Vorstellung begleitet ist – wenn auch falsch – dass es eine Entscheidung war. Ich entscheide mich für den Tod. Bitte nicht wiederbeleben.
Mit dieser Entscheidung vor Augen, nehmen sie immer weniger an. Pro Person geben die Amerikaner weltweit mehr für ihre Gesundheitsfürsorge aus, als irgendein anderes Volk; im Jahr 2009 waren die Aufwendungen insgesamt 2,5 Billionen Dollar. Es sterben jetzt mehr Amerikaner in Krankenhäusern, als irgendwo sonst, und das oft nach einem wichtigen medizinischen Eingriff. Laut Dr. Nelson gibt es in Amerika zu jedem Zeitpunkt etwa 100.000 Patienten an künstlichen Beatmungsgeräten. Ihre Behandlungen verursachen Kosten von 20 bis zu 25 Milliarden Dollar pro Jahr. Es gibt jedoch andere, mehr immaterielle Kosten.
„Das sind die gebrochenen Überlebenden der Intensivstation“, sagt Nelson. „und je besser die Intensivstationen werden, umso mehr dieser gebrochenen Überlebenden haben wir.“
„Wir haben seinen Körper“
Einer von diesen gebrochenen Überlebenden ist Ryan. Er ist 21 Jahre alt und lag nach einer entsetzlichen Schlägerei über ein Jahr lang in einem „Wachkoma“. Er muss durch eine Magensonde ernährt werden. Er hat neun Operationen hinter sich und sein Herz hat mindestens zweimal aufgehört zu schlagen. Die Ärzte schätzen, dass er eine 10 bis 20-prozentige Chance hat, aufzuwachen, wahrscheinlich zu einem „Grundbewusstsein, näher dem eines Säuglings als dem eines Erwachsenen.“ Die Kosten von Ryans medizinischer Versorgung belaufen sich auf eine halbe Millionen Dollar pro Jahr.
Ryan wird rund um die Uhr von seinem Vater gepflegt. Ken kündigte seine Arbeit, damit er bei seinen Sohn bleiben konnte, um ihm die Zähne zu putzen, ihn zu baden, ihm seine Medikamente zu verabreichen (50 davon), seinen Katheder zu wechseln und seine Glieder zu strecken.
Die besorgte Familie und Freunde haben eine Gebetsgruppe für Ryan gebildet. Aber Ken glaubt nicht mehr an das Gebet. „Was für ein Gott würde so etwas geschehen lassen“, fragt er. „Was für ein Gott würde es nicht wieder gut machen?“
Ein Artikel über diese zwei zerrütteten Leben in der Washington Post zitierte Ken, der als Zeuge bei einer Gerichtsverhandlung gegen Austin, den 19-jährigen Jungen, der seinen Sohn bei einem Kampf um einen Parkplatz in den Kopf trat, aussagte, und nun seine Strafe für böswillige Körperverletzung absitzt. „Ich fantasiere davon, zwei Minuten mit einem Baseballschläger in einem verschlossenen Raum zu haben“, sagt Ken bedrohlich. „Austin“, verspricht er, „würde in keinem schlechteren Zustand herauskommen, als mein Sohn“.
Dann offenbart er eine bittere Tatsache: obwohl der Verlust eines Kindes das schlimmste Erlebnis im Leben sein soll, dies ist jedoch schlimmer. „Wir haben seinen Körper“, sagt er, „aber seine Geisteskraft haben wir nicht“ (2. Dez. 2010).
Ken und seine Familie fragen sich, ob es für Ryan nicht besser gewesen wäre, wenn er in der Nacht, wo er zusammengeschlagen wurde, gestorben wäre. Sie mögen denken, dass Sie die Antwort kennen. Aber wenn es Ihr Sohn gewesen wäre und Ihnen die Hoffnung gemacht worden wäre –, wie gering auch immer – dass er mit der richtigen Behandlung immer noch eine Zukunft haben könnte, würden Sie anders entschieden haben?
Die großen Fragen hinausschieben
Der Kern der Frage ist ein schmerzhaftes Paradox.
Ärzte setzen alle ihre intellektuellen und kreativen Kräfte ein, um das grundsätzlich wohlwollende Ziel zu verfolgen, einzelnen Menschen ein wertvolles, wenn auch vergängliches Geschenk zu machen: mehrere Jahre des kostbaren Lebens. Weitere Jahre, um Beziehungen zu vertiefen, um Erinnerungen zu hinterlassen, um Lebensweisheiten zu teilen, um Heldentaten zu vollbringen und Träume zu erfüllen.
Gleichzeitig erkennen sie, dass es unmöglich ist, sich der menschlichen Sterblichkeit auf unbegrenzte Zeit zu widersetzen. Sie haben keine Macht zu heilen. Und in vielen Fällen schaden sie sogar den Patienten mit ihren Behandlungen, vermindern deren Lebensqualität und beschleunigen den Tod. Folglich stehen sie gemeinsam mit dem Patienten und ihren Familien quälenden Entscheidungen gegenüber, wie viel Therapie anzuwenden ist, beschreiten unsicheren Boden, der von Wahrscheinlichkeiten und Gefühlen geleitet it.
„Es besteht kein Zweifel, dass die Technologie in einer sinnvollen Weise Hunderttausende, wenn nicht Millionen von Menschenleben gerettet hat“, sagt Dr. Muller. Mit „Leben“ nimmt er natürlich Bezug auf Jahre, da die erfolgreichste Behandlung nur den Zeitpunkt des Todes aufschieben kann. Er fährt fort: „Aber mit diesen Fortschritten und all diesen Weiterentwicklungen kommt ein endgültiger Kompromiss. Und der Tribut ist manchmal verheerend für die Patienten selbst, für ihre Familien, ihre Lieben und für das Gesundheitssystem.“
Drei von vier Amerikanern sagen, dass sie an ein Leben nach dem Tod glauben. Aber was das genau sein könnte, bleibt für die meisten Menschen geheimnisumwoben. Sie haben das Thema einfach nie eingehend geprüft. Vielleicht haben sie Angst davor.
Moderne medizinische Fortschritte haben eindeutig Jahre hinzugefügt – von unterschiedlicher Qualität – und zwar für viele Menschen. Gleichzeitig haben diese Fortschritte es uns ermöglicht, die grundlegenden Fragen, die unsere Sterblichkeit aufwirft, hinauszuschieben. Mit dem Tod vor Augen beschäftigen wir uns mit hauptsächlich wesentlichen Belangen – Möglichkeiten, Behandlungen, Terminen, Chancen. Viele werden die letzten Tage des Lebens nicht in Frieden, sondern im Kampf verbringen, lediglich mit dem Vertrauen an die schwachen Waffen der Wissenschaft gerüstet. Wir investieren das bisschen von dem Leben, was wir noch haben, in den Kampf mit dem Feind, der es beenden wird. Und letztendlich endet dieser „Zorn gegen das Sterben des Lichts“ immer in einer Niederlage.
Die moderne Medizin verspricht eine Art von Unsterblichkeit. Sie empfiehlt uns, unsere Energien am besten dafür einzusetzen, um die physische Existenz mit allen Mitteln so lange wie nur möglich zu verlängern. Wenn wir nicht vorsichtig sind, kann diese „Fiktion“, wie Dr. Nelson sie nennt, die wichtigen geistigen Belange, die unser Denken beherrschen sollten, ausschließen, sogar unsere Entscheidungen, während wir über die Unabwendbarkeit des Todes nachdenken.
In Frieden mit dem Tod
Harry hat einen Tumor in seiner linken Lunge. Vor neun Monaten sagten die Ärzte, dass er noch sechs Monate bis zu einem Jahr leben würde. Er passt sich allmählich den neuen Unannehmlichkeiten und Beschwerden an: Schmerzen, die ihn zwingen, nur auf seiner rechten Seite zu schlafen; jeden Tag ein paar Stunden Sauerstoff aus einer Maschine zu saugen; Magenverstimmung, Taubheit und Bewegungslosigkeit in seinem linken Fuß.
Ärzte haben versucht ihn zu überzeugen, Bestrahlungen und Chemotherapie zu nehmen, aber er hat es abgelehnt. „Ich bin 80 Jahre alt und ich wollte nicht die ganze Zeit im Krankenhaus verbringen“, sagt er mit einem Lächeln. Er hat sich stattdessen entschieden, seinen Zustand durch eine begrenzte Diät, durch ein paar einfache natürliche Anwendungen in Angriff zu nehmen – und durch Glauben.
„Ich habe es in Gottes Hände gelegt. Ob ich lebe oder sterbe, er kann das regeln“, sagt Harry. „Ich will alles tun, was ich kann, was logisch ist und Sinn macht, um mir selber zu helfen und den Rest überlasse ich ihm“.
Harry will leben. Aber er ist offen, hat einen klaren Kopf und ist furchtlos, was den Tod betrifft. „Wenn Gott sagt, es ist Zeit zu gehen, gut. Ich fühle, ich lerne einige Lektionen aus dieser Prüfung, die gut für mich sind – und ich bin dankbar dafür“. Er ist weniger auf seine körperliche Gesundheit, als auf seine geistige Gesundheit konzentriert. John hat den gleichen Weg genommen. Aber das fortgeschrittene Stadium seines Krebses macht es schwieriger. „Ich wünschte, dass ich gewusst hätte, wie ermüdend das sein würde“, sagte er, „sodass ich mich im Voraus geistig besser darauf vorbereitet hätte“.
Sogar mit dem Glauben an Gott dem Tod ins Gesicht zu sehen, kann äußerst schwierig sein, besonders wenn es anhaltenden Schmerz mit sich bringt. „Es treibt dich hinaus über das, was du dachtest, dass du es möglicherweise aushalten könntest, in jeder Hinsicht – psychisch, körperlich, geistig, emotional und finanziell“, sagt John. „Das alles wirkt sich verheerend aus auf deine Emotionen, auf deine Motivation und auf dein Verlangen zu leben“.
Sogar Jesus Christus, der perfekt war im Glauben, hatte mächtig zu kämpfen, als er seinem eigenen Tod ins Auge sah und mit eindringlicher Leidenschaft betete, dass er den auf ihn zukommenden Leiden entgehen könnte (lesen Sie Matthäus 26, 36-44 und Lukas 22, 41-44).
Dennoch, es strahlt eine Ruhe aus, die von der Aussage kommt, wie Jesus sie tat: „… doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe“.
Und es liegt fantastischer Friede im Erkennen und Verstehen des Wertes des Geistigen über dem des Physischen. Was ist letzten Endes der wahre Zweck des Lebens? Die Anwendung aller verfügbaren Mittel, um es für einige Jahre zu verlängern, hilft nicht, um diese grundlegende Frage zu beantworten.
Und was geschieht nach dem Tod?
Wirkliche Hoffnung
„Wenn wir nur in diesem Leben auf Christus hoffen, so sind wir die elendsten unter allen Menschen“, schrieb der Apostel Paulus.
Das war der Mann, der mit Zuversicht dem Tod ins Auge sah. „Denn ich werde schon geopfert, und die Zeit meines Hinscheidens ist gekommen“, schrieb er. „Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe Glauben gehalten; hinfort liegt für mich bereit die Krone der Gerechtigkeit, die mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag geben wird, nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung lieb haben“.
Paulus sehnte sich danach zu leben, so wie wir alle. Aber worauf er anspielte, war keine leere Hoffung darauf, sein physisches Leben zu verlängern – sondern die wahre Hoffnung, die in der Heiligen Schrift erläutert ist.
Es ist eine Hoffnung, die begründest ist im Verständnis von Gottes wunderbarer Absicht, den Menschen sterblich zu erschaffen, wodurch wir den Prüfungen des Fleisches ausgesetzt sind – eine Erfahrung, die, um diesen Zweck zu erfüllen, Gott sogar seinen eingeborenen Sohn durchmachen ließ (z. B. Hebräer 2, 9).
Viele glauben, dass die Menschen unsterbliche Seelen besitzen und dass sie, wenn sie sterben, je nach ihren Entscheidungen im Leben, entweder in den Himmel oder in die Hölle kommen. Die Bibel jedoch sagt ganz klar, dass die Seelen nicht unsterblich sind – sie können sterben (z. B. Matthäus 10, 28; Hesekiel 18, 4 u. 20; Römer 6, 23). Die Heilige Schrift sagt, wenn wir sterben, dass unsere „Gedanken auch sterben“ und dass „die Toten nichts wissen (Psalm 146, 3-4; Prediger 9, 5; siehe auch Psalm 6, 5; 115, 17). Jesus Christus selbst sagte, „niemand ist gen Himmel aufgefahren außer dem, der vom Himmel herabgekommen ist, nämlich der Menschensohn“ (Johannes 3, 13).
Die wahre Hoffnung der Heiligen Schrift liegt nicht darin, ob wir eine „unsterbliche Seele besitzen“, oder in den „Wundern“ des medizinischen Eingriffs. Es ist die Verheißung der Auferstehung. Es ist das Versprechen, dass „wie sie in Adam alle sterben, so werden sie in Christus alle lebendig gemacht werden“ – und letzen Endes, „Der letzte Feind, der vernichtet wird, ist der Tod“ (1. Korinther 15, 22 u. 26). Der menschliche Tod ist für Gott nichts weiter, als ein vorübergehender Schlaf (Verse 51-55), denn Gott kann Menschen aus dem Grab auferstehen lassen!
Es gibt einen Grund – einen wunderbaren, inspirierenden Grund – dass irgendetwas in uns am Leben hängt. Einen Grund, warum wir uns nach Beständigkeit sehnen, selbst wenn unsere physische Existenz wie ein Schatten vergeht. Wir wurden in der Tat geschaffen, um die Ewigkeit zu erben.
Wie viel haben Sie darüber nachgedacht? ▪