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Platner Nominierung offenbart Heuchelei der Demokraten

GRAEME SLOAN/GETTY IMAGES; JULIA HENDERSON/DIE POSAUNE

Platner Nominierung offenbart Heuchelei der Demokraten

Der Marineveteran Graham Platner hat gestern Abend die Vorwahlen der Demokraten für den Senat von Maine in einem Erdrutschsieg mit 72 Prozent gegen 20 Prozent für seine Konkurrentin, Gouverneurin Janet Mills, gewonnen. Er wird nun im November gegen die republikanische Amtsinhaberin Susan Collins antreten. Sein überwältigender Sieg zeigt, in welche Richtung sich die Demokratische Partei derzeit bewegt und wie verlogen sie sein kann.

  • Platner, ein progressiver Populist, unterstützt eine universelle Gesundheitsversorgung, höhere Steuern für Wohlhabende und eine Anhebung des Mindestlohns.

Als wäre seine Politik nicht schon schlimm genug, kommt Platner auch noch mit einer Menge Ballast daher:

  • Er hatte einmal eine Tätowierung mit dem Totenkopf der Nazi-SS auf seiner Brust. Er behauptete, die Bedeutung des Symbols nicht zu kennen, aber frühere Kommentare lassen anderes vermuten.

  • Er hat zugegeben, dass er schon früh in seiner Ehe sexuelle Nachrichten an mehrere Frauen geschickt hat.

  • Unter Berufung auf Interviews mit mehreren von Platners Ex-Freundinnen berichtete die New York Times, dass er den Ruf hat, sie zu erniedrigen und körperlich zu bedrohen. Eine behauptete, Platner habe sie mehr als einmal körperlich misshandelt. Platner bestreitet diese Behauptungen.

Einige prominente Demokraten gehen wegen dieser Anschuldigungen auf Distanz. Andere, darunter die Senatoren Bernie Sanders und Elizabeth Warren, unterstützten Platner. Die Ergebnisse der Vorwahlen zeigen, dass seine Schwächen den durchschnittlichen demokratischen Wähler nicht stören.

  • Es ist dieselbe Partei, die Präsident Trump und seinen Anhängern wegen „Faschismus“ energisch, ja sogar gewaltsam entgegentrat und die auf jeden Konservativen einprügelt, wenn es um Anschuldigungen sexuellen Fehlverhaltens geht, egal wie unwahrscheinlich oder widerlegt sie sind. Die Heuchelei ist ohrenbetäubend.

Der Gedanke, dass der Charakter eines Mannes keinen Einfluss auf seine Führungsqualitäten hat, ist gefährlich. Dass die Amerikaner dies zunehmend akzeptieren, ist ein starker Beweis für den nationalen moralischen Verfall.