Nordkorea testet seine stärkste ICBM
Nur wenige Wochen nach der Entsendung von Soldaten zur Unterstützung Russlands hat Nordkorea seine bisher stärkste Rakete getestet, berichtete der Telegraph am 31. Oktober.
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Nordkoreas neueste ballistische Interkontinentalrakete (IKBM) hatte Berichten zufolge die längste Flugzeit aller bisher getesteten Raketen. Sie war über 85 Minuten lang in der Luft und erreichte eine Höhe von 7000 Kilometern.
Trotzig: Stunden zuvor hatten sowohl die Vereinigten Staaten als auch Südkorea Nordkorea gewarnt, seine Truppen aus Russland abzuziehen. Allem Anschein nach ist der icbm-Teststart die trotzige Antwort.
Dies ist der 12. Raketentest des Landes in diesem Jahr. Kim Jong-un nannte ihn „eine angemessene militärische Aktion, die den Zweck erfüllt, die Rivalen ... über unseren Willen zur Gegenwehr zu informieren“, so die offizielle Korean Central News Agency. In Wirklichkeit handelt es sich um einen offenen Verstoß gegen die Sanktionen und die Resolutionen des UNO-Sicherheitsrats.
Die Vereinigten Staaten, Nordkorea und Japan planen Berichten zufolge, mit gemeinsamen Militärübungen zu reagieren.
Bewusstes Timing: Nur wenige Wochen zuvor hatten Berichte deutliche Hinweise auf eine nordkoreanische Präsenz in der Ukraine geliefert. Am 31. Oktober teilte Robert Wood, der US-Botschafter bei der UNO, dem UNO-Sicherheitsrat mit, dass nach Informationen, die die USA erhalten hatten, 8000 nordkoreanische Soldaten in der Region Kursk stationiert seien. Es ist kein Zufall, dass Nordkorea diese Rakete testete, während es im Rampenlicht stand.
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