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DANIEL KARMANN/PICTURE ALLIANCE/GETTY IMAGES

Messerstecherei in deutschem Zug: Ein weiterer islamistischer Anschlag?

Strafverfolger sind langsam darin, Anklagen zu erheben; die Deutschen sind zunehmend verärgert über die ihrer Meinung nach falsche Toleranz gegenüber dem tödlichen Islamismus.

Am 6. November verletzte Abdalrahman A., ein 27-jähriger Syrer, im Zug von Passau nach Hamburg 4 Menschen mit einem Messerangriff. Erst am 16. November gab die Staatsanwaltschaft ein mögliches islamistisches Motiv für den Angriff bekannt. Die Behörden gingen zunächst von einer psychischen Störung des Täters aus, der nach der Tat in eine psychiatrische Klinik eingewiesen wurde, nachdem ein Gutachter ihn für schuldunfähig erklärt hatte. Doch nun fanden die Ermittler in Abdalrahmans Wohnung Propagandavideos des Islamischen Staates und ein verdächtiges Facebook-Konto, das mit ihm in Verbindung steht. Die Welt fragte am 16. November: „War die Messerattacke in einem ice in Bayern nun doch ein islamistischer Anschlag?“ (Übersetzung durchweg von der Posaune ). Wegen des möglichen extremistischen Motivs hat die Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus die Ermittlungen aufgenommen.

In den letzten Jahren ist immer deutlicher geworden, dass Europa ein Problem mit islamistischen Extremisten hat. Im Jahr 2016 verletzte ein noch nicht einmal volljähriger afghanischer Flüchtling mit einer Axt und einem Messer vier Menschen in einem Zug in Würzburg, Deutschland. Der Islamische Staat übernahm schließlich die Verantwortung für den Anschlag. Am 25. Juni 2021 verletzte ein junger Mann aus Somalia drei Frauen tödlich und sechs weitere schwer. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder sagte dazu: „Wir dürfen eine solche Hass-Tat nicht mit Hass und Rache beantworten“ und fügte hinzu, der Angreifer dürfe nicht als „jemand mit Migrationshintergrund“ bezeichnet werden, da dies weiteren Hass schüren würde.

Die Regierung spielt die Anschläge herunter, um eine Eskalation zu verhindern. Doch der Schaden ist bereits angerichtet: Die Deutschen sind zunehmend verärgert über das, was sie als Toleranz gegenüber dem tödlichen Islam empfinden. Radikale Islamisten können in Deutschland einfach nicht friedlich leben. Wir erleben einen Zusammenprall von Kulturen, die im Laufe der Geschichte schon oft aufeinandergetroffen sind.

Nehmen wir ein Beispiel aus dem frühen achten Jahrhundert. In den 730er Jahren versuchten die Muslime, in Frankreich einzudringen, wurden aber von Karl Martel, dem Anführer der Franken und Großvater Karls des Großen, aufgehalten. Die Schlacht von Tours-Poitiers verhinderte eine islamische Invasion und sicherte die Zukunft des katholischen Europas. Seitdem befinden sich der Islam und das katholische Europa im Zwiespalt und streiten sich sogar um Jerusalem.

Viele Menschen glauben heute, dass wir in einem Zeitalter der Toleranz leben; sie gehen davon aus, dass Religionskriege der Vergangenheit angehören. Doch die jüngsten Ereignisse in Europa zeigen, dass der Terrorismus auf dem Vormarsch ist und ein Zusammenstoß unmittelbar bevorsteht. Die Bibel warnt in weiser Voraussicht: „Und zur Zeit des Endes wird sich der König des Südens mit ihm messen, und der König des Nordens wird mit Wagen, Reitern und vielen Schiffen gegen ihn anstürmen und er wird in die Länder einfallen und sie überschwemmen und überfluten“ (Daniel 11,40). Wie wir seit vielen Jahren lehren, ist der König des Nordens das heute aufstrebende europäische Reich unter deutscher Führung; der König des Südens ist der radikale Islam, angeführt vom Iran.

„Das ist die entscheidende Bibelstelle, in der die Existenz eines nördlichen und eines südlichen Blocks und ein gewaltiger Krieg zwischen den beiden beschrieben werden“, erklärt unser Trends-Artikel „Iran und Europa steuern auf einen Krieg der Zivilisationen zu.“ „Daniel schrieb diese Vorhersage im sechsten Jahrhundert v. Chr. auf – aber er sagte auch, dass sie sich erst in ferner Zukunft erfüllen würde: ‚Zur Zeit des Endes‘“. Wir leben jetzt in dieser prophezeiten Zeit, und wir sehen überall um uns herum die Zeichen, dass diese entscheidende Prophezeiung im Begriff ist, sich zu erfüllen.

De Jip