Merz bereist Saudi-Arabien, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate
Gestern begann Bundeskanzler Friedrich Merz eine dreitägige Nahostreise mit einem Besuch in Saudi-Arabien. „Unsere Partner teilen vielleicht nicht alle die gleichen Werte und Interessen, aber sie teilen die Ansicht, dass wir eine Weltordnung brauchen, in der wir Vereinbarungen vertrauen und uns gegenseitig mit Respekt behandeln“, sagte er. Damit räumte er offenbar ein, dass der saudischen Monarchie schwere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden, darunter die Unterdrückung der Opposition im Land. Merz verspricht Saudi-Arabien und anderen Golfstaaten jedoch Energiegeschäfte und mehr deutsche Waffen. „In einem solchen Netzwerk von Partnerschaften reduzieren wir einseitige Abhängigkeiten, vermindern Risiken und schaffen gemeinsam neue Chancen zu unserem gegenseitigen Nutzen“, sagte er. In den letzten Monaten ist er auch nach Brasilien, Südafrika und Indien gereist. Die Bibel prophezeit, dass sich diese Beziehungen zu neuen Allianzen entwickeln werden, die Großbritannien, Israel und die Vereinigten Staaten schwächen und sogar zerstören sollen.