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ISTOCK.COM/AKINBOSTANCI

Mazedonien und Albanien näher an der EU Mitgliedschaft

Warum bietet Europa jetzt den Olivenstrauch der EU Mitgliedschaft an?

Warum bietet die Europäische Union gerade jetzt Albanien und Mazedonien die Mitgliedschaft an? Diese beiden kleinen südeuropäischen Länder könnten in weniger als zehn Jahren Mitglied werden, wenn sie genug Fortschritte bei den sozialen Reformen machen. So entschied der Rat für allgemeine Angelegenheiten der EU am 26. Juni. Diese Entscheidung ist ein „vorsichtiges grünes Licht“ der EU Länder, von denen vorher einige gegen die Aufnahme dieser Länder gewesen waren. Wenn diese beiden Balkanländer die verlangten Veränderungen einführen, könnte die EU im Juni 2019 Verhandlungen mit ihnen aufnehmen – mit dem Ziel, Albanien und Mazedonien bis 2025 in den Block aufzunehmen.

Albanien und Mazedonien liegen beide auf der Balkanhalbinsel, eine strategisch extrem wichtige Region. Die EU ist sich der Bedeutung dieser Region voll bewusst. Viele Balkanländer haben Küsten an der Adria und am Mittelmeer und damit Zugang zu wichtigen Häfen und überseeischen Handelsrouten. Diese Region war allerdings auch häufig in politische Unruhen verwickelt.

Formell war Mazedonien ein Teil des Landes Jugoslawien, das sich 1990 in sieben Länder aufspaltete. Mazedonien grenzt im Westen an Albanien, dass häufig mit zu der Gruppe der ehemaligen jugoslawischen Länder gezählt wird.

Nach dem Fall der Sowjetunion 1991 begann Deutschland den Einfluss in Europa zurückzugewinnen, den es vor dem zweiten Weltkrieg gehabt hatte. Deutschland fürchtete jedoch, dass Russland, wenn es wieder mächtig werden würde, auch sofort seinen Einfluss in Jugoslawien geltend machen würde, das ein mit den Sowjets verbündeter sozialistischer Staat gewesen war. Das gäbe Russland einen festen Stützpunkt in Europa, was Deutschland und andere europäische Länder auf keinen Fall zulassen wollen.

Deutschland und der Vatikan spielten eine entscheidende Rolle dabei, Jugoslawien in viele kleine Länder aufzuspalten. Als Kroatien und Slowenien sich 1991 für unabhängig erklärten, forderte Deutschland die internationale Gemeinschaft heraus, indem es diese Länder anerkannte, obwohl klar war, dass das zum Krieg führen musste. Der Rest der Welt folgte Deutschlands Beispiel. Nachdem Deutschland in diesen beiden Ländern großen Einfluss gewonnen hatte, versuchte Europa auch Einfluss auf den Rest Jugoslawiens zu gewinnen.

Der Chefredakteur der Posaune Gerald Flurry fasste diese Geschichte zusammen in Das aufsteigende Tier:

Im Jahr 2002 begann die NATO Truppen von der Balkanhalbinsel abzuziehen. Mit Kroatien und Slowenien fest an die EU angegliedert, ist die Union jetzt dabei, anderen Nationen, die einst die alte jugoslawische Republik bildeten, ihre Version der „Sicherheit“ aufzuzwingen. Die erste Mission der EU-Polizei unter der Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik begann im Januar 2003 in Bosnien, wobei sie die Führung der United Nations International Police Task Force übernahm. Das beendete die Direktbeteiligung der UN, der NATO und der USA in Bosnien und war richtunggebend für die endgültige Übernahme der ganzen Balkanhalbinsel durch diese europäische Macht.

Was die anderen alten jugoslawischen Länder betrifft, sind Serbien und Montenegro jetzt im Grunde genommen Vasallenstaaten der EU und sind nach den Jugoslawien-Kriegen sozusagen vollkommen abhängig von der Union für die Finanzierung des Wiederaufbaus und der Entwicklung und Mazedonien ist jetzt EU-Beitrittskandidat.

Europa hat Jugoslawien richtiggehend besiegt! Wir werden in dieser Broschüre beweisen, dass das ehemalige Jugoslawien in der Tat das erste Opfer des 3. Weltkriegs ist.

Mazedonien wurde 2005 EU-Beitrittskandidat und Albanien 2014. Die Beitrittsverhandlungen sind seitdem allerdings ins Stocken geraten. Viele EU Länder wehren sich dagegen, neue Mitglieder in die EU aufzunehmen, die man noch dazu wirtschaftlich unterstützen muss.

Warum also bietet Europa gerade jetzt mitten in der Finanzkrise und anderer Krisen die EU Mitgliedschaft an? Der Grund ist einfach: Um dem Einfluss des Ostens entgegenzuwirken. Wenn Europa sich aus dem Balkan zurückzieht, werden andere Mächte das Machtvakuum ausfüllen. Russland und die Türkei haben bereits „hart daran gearbeitet, die strategischen Interessen der EU und der NATO zu untergraben“, berichtete eine Quelle am 2. Juni. Russland hat sich mit Investitionen und politischem Einfluss Serbiens Gunst erworben.

China hat in dieser Gegend auch umfangreiche Investitionen getätigt. Die Financial Times berichtete am 1. Juli: „China hat den Balkanstaaten großzügige Investments zugesagt, während es einen Gipfel mit 16 EU Ländern und neu aufzunehmende Mitgliederländer vorbereitet, was in Brüssel und in anderen einflussreichen Hauptstädten die Angst vor einer Spaltung Europas schürt.“ In zwei Ländern hat China besonders viel investiert: In Albanien und in Mazedonien. Es hat auch in Montenegro und in Serbien investiert, die ebenfalls danach streben, Mitglieder der EU zu werden.

Herr Flurry schreibt in Das aufsteigende Tier: „Blicken Sie auf irgendeine Landkarte und Sie können den strategischen Wert erkennen. Es scheint jedoch, dass nur Deutschland sich der Wichtigkeit dieser Gebiete voll bewusst ist. Die Deutschen sind gewillt, gegen die ganze Welt zu kämpfen, um die Kontrolle darüber zu erlangen.“ Angesichts der Tatsache, dass auch andere Mächte Interesse zeigen, hält Deutschland es für notwendig, diese Balkanländer enger an die EU zu binden.

Mazedonien hat auch endlich seinen Streit mit Griechenland um seinen Namen beigelegt. Die Änderung des Landesnamens (von Mazedonien in Nord-Mazedonien) muss noch vom Volk in einem Referendum genehmigt werden. Diese Lösung ist ein wichtiger Schritt in Mazedoniens Beziehung zu Griechenland, einem EU Land. Die EU Mitgliedschaft Mazedoniens und Albaniens wird in Europa für eine reale Chance gehalten – in der Hoffnung, dass sie das davon abhalten wird, sich wieder dem Osten zuzuwenden.

Am 10. Januar 2003 schrieb EUobserver.com: „Der Präsident der EU Kommission Romano Prodi versprach heute in Athen, dass alle Balkanländer eines Tages Mitglieder der EU werden könnten.“... Jedes dieser Länder könnte seine eigene Politik verfolgen und würde nach seinen Verdiensten beurteilt. „Aber auf die Dauer gehört der Balkan definitiv zur EU“, sagte er.

„Der Balkan gehört definitiv zur EU.“ Nicht zu Russland, zu China oder zu sonst jemand. Genau das hat die Posaune schon seit Jahrzehnten gesagt.

Herr Flurry schreibt in seinem Buch weiter:

Deutschland und der Vatikan mussten die Kontrolle über die Balkanstaaten bekommen, um den östlichen Schenkel, bzw. Fuß des Heiligen Römischen Reiches zu formen. Auch das war prophezeit.

Beachten Sie, was Herbert W. Armstrong im Juni 1956 schrieb: „Vielleicht weiß jetzt nicht einmal dieser kommende militärisch-politische Führer, wie viele bzw. genau welche europäischen Nationen sich diesem vereinigten, nazistischen, faschistischen Europa anschließen werden. Aber Sie und ich können die Anzahl wissen – weil es der allmächtige Gott vor 1.900 Jahren in Offenbarung 17 für uns aufgezeichnet hat! Es wird 10 Diktaturen geben, die eine eiserne Herrschaft über 10 europäische Nationen ausüben werden. Diese 10 werden ihre ganze Militärmacht dem zentralen Gesamt-Herrscher zur Verfügung stellen, der unter dem prophetischen Symbol ‚das aufsteigende Tier’, bildlich dargestellt ist. …

Folglich ist der starke Hinweis dieser Prophezeiungen, dass einige Balkanstaaten sich vom Eisernen Vorhang losreißen werden.“

Bedenken Sie, das wurde 1956 geschrieben – vor über 50 Jahren!

Diese Prophezeiungen haben sich vor unseren Augen erfüllt oder sie sind dabei, sich zu erfüllen.

Mazedonien und Albanien haben noch einiges zu erledigen, bevor sie Mitglieder der EU werden können. Aber es ist bedeutungsvoll, dass der Prozess schon einmal beginnt. Europa dehnt seinen Einfluss auf den Balkan aus – genau wie Herr Armstrong es, basierend auf der Bibel, vorhersagte.

Das aufsteigende Tier erklärt diese Geschichte und die Prophezeiung in allen Einzelheiten. Wenn Sie interessiert sind, mehr über dieses Thema zu erfahren, dann lohnt es sich für Sie, dieses Buch zu lesen.