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JEAN-FRANCOIS BADIAS/POOL/AFP VIA GETTY IMAGES

Macrons sich verändernde Einstellung zum Islam

Seit Jahren wuchs die Toleranz gegenüber dem Islam und der muslimischen Bevölkerung in der französischen Gesellschaft und Politik. Unter Präsident Emmanuel Macron ändert sich das.

Nach einer Debatte über die antiislamischen Äußerungen eines französischen Mädchens Mitte Februar, sagte Macron, dass Gotteslästerung in Frankreich „kein Verbrechen“ sei. Letzte Woche hat Macron Asia Bibi eingeladen in Frankreich zu leben. Sie war in Pakistan wegen Gotteslästerung gegen Muhammad zum Tode verurteilt worden.

Das säkulare Frankreich hat schon lange damit gekämpft seine wachsende muslimische Bevölkerung zu integrieren. Einige behaupten, dass die Angst als Rassist beschimpft zu werden, zu einer falschen Toleranz geführt hat. Macron könnte dem Tabu, Kritik am Islam zu äußern, ein Ende setzen.

In den letzten Monaten hat Macron wiederholt darauf hingewiesen, dass einige Kräfte in Frankreich aktiv versuchen das Land zu teilen. Frühere Präsidenten haben auf mangelnde Integration als Problem hingewiesen. Macron warnt jedoch, dass die Quelle des Konflikts „Separatismus“ sei.

In 2017 schrieb die Philosophin Elisabeth Badinter in En Terrain Miné : „Eine zweite Gesellschaft versucht sich in unserer Republik auf hinterhältige Weise zu etablieren, wendet ihr den Rücken zu und zielt unmissverständlich auf Separatismus, wenn nicht Abspaltung ab.“

Der Begriff Separatismus beschuldigt die muslimische Bevölkerung absichtlich Spaltung verursachen zu wollen. Macron hat gesagt, er arbeite „mit Entschiedenheit gegen die Kräfte zu kämpfen, welche die nationale Einheit zersprengen“.

Im November 2019, kündigte Macron neue Einwanderungsmaßnahmen an, um Frankreichs Republik zurückzuerobern. Ob aus Überzeugung oder Hoffnung Wähler zu gewinnen, Macrons Sicht auf Frankreichs Einwanderungspolitik ändert sich radikal.

„Die Republik muss ihre Versprechen halten“, sagte Macron in Bourtzwille r: „Wir müssen den Separatismus bekämpfen, weil andere versuchen die Republik zu ersetzen, wenn diese ihre Versprechen nicht hält.“

Der Catholic Herald im Vereinigten Königreich bemerkte in „Warum hofiert Macron die Kirche?“, dass Macron „französische Katholiken aktiv ermutigt, am Leben in Frankreich als Katholiken teilzunehmen“, wahrscheinlich zum Teil auch eine „Strategie zur Bewältigung von Frankreichs größter Herausforderung: der Integration der wachsenden und in manchen Gebieten zunehmend militanten muslimische Bevölkerung“ (19. April 2018).

In „Frankreich belebt das Heilige Römische Reich wieder“ bemerkte Posaune-Chefredakteur Gerald Flurry: „Als Reaktion auf die wachsende islamische Bevölkerung, die aktiv daran arbeitet, die europäische Politik zu beeinflussen, will Macron Europas christliche Wurzeln wiederbeleben. Das heißt: das Heilige Römische Reich.“

Seit Jahren warnt Herr Flurry, dass Europas Einwanderungspolitik eventuell zu einem Zusammenstoß der Kulturen führen würde. Eine Prophezeiung in Daniel 11, 40 besagt, dass der Konflikt in einer militärischen Konfrontation enden wird. In Der König des Südens erklärt Herr Flurry, dass Deutschland und Frankreich bereits einen militärischen Angriff auf den Iran und verbündete islamische Staaten planen. In der Geschichte gab es ähnliche Konfrontationen, aber nun sind wir nur wenige Jahre von der Erfüllung dieser Endzeit Prophezeiung entfernt.