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Kroatien repatriiert die sterblichen Überreste seiner pro-nazistischen Faschisten

Slowenien hat am Mittwoch die sterblichen Überreste von 500 faschistischen kroatischen Kämpfern, die am Ende des Zweiten Weltkriegs bei einem Gewaltmarsch getötet wurden, an Kroatien übergeben. Kroatiens Minister für Veteranenangelegenheiten, Tomo Medved, bezeichnete die faschistischen Kämpfer als „Opfer“. Diese Umbettung ist ein Zeichen dafür, dass Kroatien sich seiner dunklen Vergangenheit vielleicht doch nicht ganz schämt, in der es eng mit Nazi-Deutschland zusammenarbeitete, Vernichtungslager betrieb und Zwangskonvertierungen, Massenverhaftungen, Massaker, Todesmärsche und Massenhinrichtungen durchführte.