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Junkfood-Ernährung der Väter steht im Zusammenhang mit molligeren Babys

Eine brasilianische Studie, die am Samstag in der Fachzeitschrift „Nutrition Research“ veröffentlicht wurde, ergab, dass Väter, die vor der Empfängnis vermehrt Chips, Limonade, Fast Food und andere hochverarbeitete Lebensmittel zu sich nehmen, tendenziell schwerere Babys bekommen, die über zusätzliches Fett an den Oberschenkeln und in der Taille verfügen. Wissenschaftler führen dies auf die Epigenetik zurück, den Prozess, durch den die Ernährung und andere gesundheitsbezogene Entscheidungen eines Menschen Gene aktivieren oder deaktivieren können, ohne dessen eigentliche DNA zu verändern. Ein höheres Geburtsgewicht und frühes Übergewicht können das spätere Risiko für Adipositas, Diabetes, Herzerkrankungen und eingeschränkte motorische Fähigkeiten erhöhen. Bei Müttern, die zu Beginn der Schwangerschaft dieselben Lebensmittel zu sich nahmen, zeigte sich das gegenteilige Ergebnis – kleinere und leichtere Babys. Die Studie zeigt, dass die Ernährung beider Elternteile eine Rolle spielt, und liefert einen weiteren Grund dafür, auf nährstoffarme und schadstoffreiche Lebensmittel zu verzichten.