Juden in Deutschland erleben die schlimmsten Bedrohungen seit dem Holocaust
Wie der Bundesverband der Antisemitismusforschung und -information am Mittwoch mitteilte, wurden in der Hauptstadt Berlin im vergangenen Jahr 2197 antisemitische Vorfälle registriert. Das ist zwar ein Rückgang von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr, aber doppelt so viel wie vor dem Terroranschlag vom 7. Oktober 2023. In Hessen wurden im vergangenen Jahr 1099 Vorfälle registriert, ein Anstieg von 18 Prozent gegenüber 2024 und fast das Sechsfache des Niveaus vor dem 7. Oktober. Dem Bericht zufolge weisen diese Vorfälle „auf ein gesellschaftliches Klima hin, in dem antisemitische Äußerungen und Handlungen möglich sind – und zu oft unwidersprochen bleiben." Der hessische Antisemitismus beauftragte Uwe Becker erklärte, dass „die Bedrohung jüdischen Lebens schlimmer ist als je zuvor seit dem Holocaust." Die biblische Prophezeiung warnt davor, dass Deutschland seine Beziehung zum jüdischen Volk vertiefen wird, um es anschließend zu verraten und einen neuen Holocaust zu verursachen.